B 27: Verflechtungsstreifen soll Verkehre entzerren

Der hier zu sehende B 27-Abschnitt grenzt an den, um den es im Artikel geht, an. Im Hintergrund ist der “Fildertunnel” zu sehen, wegen dem ein Entflechtungsstreifen nicht länger als nun geplant bzw. nicht kurzfristig gebaut werden kann.

20.04.2019

Vorab-Maßnahme für Ausbau

Das Land möchte schon vor dem eigentlichen Ausbau der B 27 die Kapazität dieser Straße erhöhen. Das hat das Verkehrsministerium mir in mehreren Schreiben mitgeteilt.

Demnach beabsichtigt das Land, zwischen der Einmündung der B 312 bei Aich und der Anschlussstelle „Filderstadt Ost“ bei Bonlanden in Fahrtrichtung Stuttgart eine Verflechtungsspur anzulegen. Eine solche Fahrspur als durchgehende Ein- und Ausfädelspur diene, so das Land, der Entzerrung der Verkehre. Fahrzeuge, aber auch Busse, die in „Filderstadt Ost“ ausfahren wollen, könnten dann schon früher auf diese „ausfädeln“. Wer über die B 312 bei Aich auf die B 27 fährt und an der nächsten Ausfahrt bei Bonlanden diese wieder verlassen will, braucht erst gar nicht auf die beiden „normalen“ Fahrspuren zu wechseln. Weniger Spurwechsel führen zur Entzerrung der Verkehre und leisten einen Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Ursprünglich hatte ich nach den Möglichkeiten gefragt, auf der B 27 als „Vorwegmaßnahme“ für den sechsspurigen Ausbau eine Busspur anzulegen. Wolle man diese bis zum Echterdinger Ei bauen, so das Land, stelle der „Fildertunnel“ einen Zwangspunkt dar, der nicht so schnell beseitigt werden könne. Die nun favorisierte Lösung stellt nach meiner Ansicht für die Expressbuslinie X 3 von Pfullingen und Reutlingen über Bernhausen zum Flughafen einen kleinen Fortschritt dar[1] und kann einen Beitrag leisten, um den Verkehr auf der hochbelasteten Bundesstraße ein klein wenig fließender zu gestalten, vor allem aber das Ein- und Ausfahren zu erleichtern.

Das Land hält einen Baubeginn im kommenden Jahr für denkbar und dann für schnell umsetzbar. Der Verflechtungsstreifen stellt nach einem Ausbau auf je drei Richtungsfahrstreifen den rechten Fahrstreifen dar, der noch um einen Standstreifen ergänzt werden soll.

[1] Der X 3 fährt überwiegend erst zum Flughafen und dann nach Bernhausen. In diesen Fällen nimmt er erst eine spätere Ausfahrt. In den morgendlichen Spitzenstunden fährt er jedoch bereits in „Filderstadt Ost“ aus und über Bernhausen an den Flughafen.

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