Biologisch wirtschaften, Arbeit für Menschen mit Behinderung bieten

09.01.2018

Mit Vertreter*innen der Lebenshilfe im Hofladen des Albert-Rapp-Hofes in Göppingen.

Zu Besuch auf dem Albert-Rapp-Hof in Göppingen

Die Lebenshilfe Göppingen betreibt seit einigen Jahren einen Bioland-Bauernhof, den ich besucht habe. Hier finden Menschen mit Behinderung Arbeit.

Den Hof, idyllisch am Stadtrand gelegen und ursprünglich konventionell bewirtschaftet, bekam die Lebenshilfe von Gönnern geschenkt. Neben Bienen werden auf den Wiesen rings um den Hof 450 Hühner gehalten. In drei rollenden Ställen können die Tiere Unterschlupf finden und nächtigen. Die Eier, Honig, das selbst angebaute Gemüse und weiterverarbeitete Produkte wie getrocknetes Suppengemüse und Nudeln werden im Hofladen verkauft. Sieben Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung finden in der Landwirtschaft Arbeit. Dem Hof, auf dem drei der zu betreuenden Menschen fest wohnen, ist der Gartenbaubetrieb angegliedert, in dem nochmals 15 bis 20 Personen arbeiten. In den nächsten Monaten soll der Gemüseanbau durch Gewächshäuser in Form von Folientunneln erweitert werden. Dann wird das Sortiment insbesondere im Bereich eher exotischer Gemüsesorten bereichert werden.

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