Land baut Radschnellweg zwischen Esslingen und Stuttgart

Ähnlich wie dieser Radweg im niederländischen Nijmegen könnten auch Radschnellwege in Baden-Württemberg aussehen: Ausreichend breit, mit gutem Belag und möglichst querungsfrei. So lässt sich sicher und schnell vorankommen.

Presseerklärung vom 18.07.2017

Zur Entscheidung des Landes, als Bauträger für einen Radschnellweg zwischen Esslingen und Stuttgart aufzutreten, erklärt Matthias Gastel, Bundestagsabgeordneter aus Filderstadt und Mitglied im Bundestags-Verkehrsausschuss:

„Für Esslingen und die Region ist es eine sehr gute Entscheidung, dass das Land zwischen Esslingen und der Landeshauptstadt einen Radschnellweg planen und bauen wird. Mit Radschnellwegen entsteht eine Infrastruktur, die mehr Menschen zum Radfahren bewegt und längere Wege mit geringerem Zeit- und Kraftaufwand ermöglicht. Daher ist eine solche Investition gerade im mit Staus und Abgasen belasteten Neckartal richtig und unterstützenswert. Dieser Radschnellweg wird wichtige Impulse setzen für weitere Radschnellwege in der Region Stuttgart.

Notwendig ist aber auch, den Radschnellweg so zu planen, dass er mit den Ideen für einen Radschnellweg von Geislingen/Steige und Göppingen nach Stuttgart zusammen gedacht und zusammen geführt wird. Besonders wird es außerdem darauf ankommen, eine gute Streckenführung in Stuttgart zu finden. Dort müssen Radfahrende sicher und zügig sowohl in die Stadtmitte wie auch an die Arbeitsplatzschwerpunkte gelangen können. Es muss also darum gehen, bestehende wie zukünftige Radverkehrsverbindungen gut miteinander zu verknüpfen. Denn der Radverkehr birgt enorme Potentiale. Sie zu wecken ist die Aufgabe einer gut durchdachten Verkehrspolitik“

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