Mit der E-Fahrschule im Gespräch

E-Fahrschule03.04.2016

Den Führerschein absolvieren im E-Auto und dann sogar noch im Tesla? Eine Fahrschule in Offenburg macht es möglich.

 

Beim Besuch der E-Mobilitäts-Messe „i-Mobility“ auf den Fildern bei Stuttgart (gelegen in meinem Wahlkreis) kommt man mit so manchen mehr oder weniger interessanten Personen und Vertretern von Unternehmen in Gespräch. Da sind Studierende, die ein wettergeschütztes Zwei-Personen-Pedelec oder einen elektrisch betriebenen kleinen Rennwagen konstruiert haben. Da kann man mit Daimler-Beschäftigten über den ausbleibenden Boom bei Elektroautos diskutieren. Und man kann eine Fahrschule kennenlernen, die seit einigen Wochen Fahrstunden im E-Auto anbietet. Diese Fahrschule nennt sich „V3“ und hat ihren Sitz im badischen Offenburg. Ihr Eigentümer Volker J. Bläsius (links im Bild) bietet seit kurzem eine komplette Ausbildung im E-Auto an. Es gibt auch einzelne weitere Fahrschulen in Deutschland, die dies anbieten. In einer Broschüre, die von einem Fachverband der Fahrschulen herausgegeben wird, wird das Prinzip erklärt: Viele Fahrschüler seien in den ersten Fahrstunden mit einem Schaltfahrzeug überfordert. Die ganze Aufmerksamkeit des Fahrschülers gelte dann dem Kuppeln und Schalten statt der Konzentration auf den Verkehr. Entweder wird die Fahrprüfung im E-Auto absolviert und der Führerschein dann mit einem Automatik-Eintrag versehen. Oder aber es wird dann, wenn sich der Fahrschüler genügend Fahrroutine antrainiert hat, auf dem Schaltfahrzeug weiter gelernt und dort die Prüfung abgelegt („duales System“). Die Fahrschule wirbt dabei für die Elektromobilität und sieht die Führerscheinneulinge auch als Multiplikator für diese Technologie. Die einzelnen Fahrstunden sind zumeist teurer als in einem „Verbrenner“, dafür – so verspricht es zumindest die Werbung – seien in diesem „dualen Ausbildungssystem“ weniger Fahrstunden erforderlich.

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