Warum Diesel dem Klima schadet

Typical scene during rush hour. A traffic jam with rows of cars. Shallow depth of field.

24.05.2016

Diesel-Studie der Grünen-Bundestagsfraktion

Diesel sei unverzichtbar, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Automobilwirtschaft und auch die Bundesregierung werden nicht müde, dies immer und immer aufs Neue zu wiederholen. Aber ist das so? Eine Studie im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion ging dem nach.

Die Studie kam zum Ergebnis, dass Benzin-Neuwagen im Schnitt bereits heute klimafreundlicher sind als moderne Diesel-Fahrzeuge. Dies hat verschiedene Gründe: Dieselautos sind meist schwerer und höhermotorisiert. Und die in den letzten Jahren deutlich gestiegene Dieselnachfrage führt zu Ineffizienzen bei der Kraftstoffproduktion und dem -transport. Während Dieseltreibstoff seit einigen Jahren importiert werden muss, verhält es sich beim Ottokraftstoff umgekehrt. Hinzu kommt, dass die Entwicklungspotentiale beim Dieselantrieb weitgehend als ausgeschöpft gelten, während beim benzinbetriebenen Auto noch erhebliche Effizienzsteigerungen (u. a. durch Hybridisierung und Downsizing/Hubraumreduzierung) für möglich gehalten werden.

Sehr schlecht schneidet der Diesel bekanntermaßen beim gesundheitsschädlichen Stickoxid (NOx) ab.

Im Ergebnis kommt die Studie zur Schlussfolgerung, dass es für die Steuerbegünstigung von Dieseltreibstoff keine Rechtfertigung (mehr) gibt.

Hier geht es zur vollständigen Studie: https://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/media/gruenebundestag_de/themen_az/verkehr/PDF/2016_05_Umweltwirkung_Diesel.pdf

 

 

 

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