Barrierefreiheit

Für die eigen­stän­di­ge Mobi­li­tät von Men­schen mit Bewe­gungs­ein­schrän­kung muss deut­lich mehr getan wer­den. Wir brau­chen den bar­rie­re­frei­en Umbau von Bahn­hö­fen – bevor­zugt durch Ram­pen, wo dies Sinn macht. Auf­zü­ge müs­sen aus­rei­chend dimen­sio­niert sein und regel­mä­ßig gewar­tet wer­den. Der Ein- und Aus­stieg in bzw. aus Zügen muss erheb­lich erleich­tert wer­den. Und in den Zügen müs­sen mehr frei­er Platz sowie behin­der­ten­ge­rech­te Toi­let­ten geschaf­fen wer­den. Von die­sen Maß­nah­men pro­fi­tie­ren auch Men­schen, die mit Kin­dern in Kin­der­wa­gen sowie mit Fahr­rä­dern rei­sen. Auch Bus­hal­te­stel­len müs­sen nach und nach bar­rie­re­frei umge­baut wer­den. An der Vor­ga­be, wonach alle Fern­bus­se bis 2019 zwei Roll­stuhl­plät­ze anbie­ten müs­sen, hal­ten wir fest.

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Kommentare zu “Barrierefreiheit

  1. Krauter, Rudolf Reply

    Sehr geehr­ter Herr Gast­el,

    Als Fil­der­städ­ter sind sie ja mit der Regi­on und situa­ti­on auch im Land­kreis Lud­wigs­burg ver­traut.

    Herr Ralph schmidt von den Grü­nen in Frei­berg hat uns infor­miert, dass er sie dies­bezgl. ange­schrie­ben hat, da sie für den Bereich Bahn­lärm bei den Grü­nen zustän­dig sind.

    Wir, der Akti­ons­bund gegen Lärm und Dicke Luft in Frei­berg und Umge­bung e.v. set­zen uns für einen Lärm­schutz an dem Teil­ab­schnitt der Bahn in Frei­berg a.N. ein.

    Auf ihrer Web­site kommt aller­dings unter “Lärm­schutz” nur noch­mals die Bar­rie­re­frei­heit – wäre gut, dies zu über­ar­bei­ten.

    Wenn sie für die berech­tig­ten Anlie­gen der Anwoh­ner etwas unter­neh­men kön­nen – dann unter­stüt­zen wir Sie hier­bei ger­ne. Wir sind an der Bahn­stre­cke Lud­wigs­burg – Backnang der ein­zi­ge Stre­cken­teil – der nicht lärm­ge­schützt ist – trotz einer Zug­fre­quenz von über 30 000 Zügen pro Jahr (auf der Teil­stre­cke Lud­wigs­burg – Mar­bach).
    Wir hat­ten bereits eine Ver­an­stal­tung mit Betei­li­gung der DB – es wur­de uns eine Über­prü­fung der Priorisierung(Bestandsstrecke) zuge­si­chert. Die Daten dazu wur­den durch die Stadt Frei­berg gelie­fert (betrof­fe­ne Anwoh­ner im 50m-Abstand auf den betrof­fe­nen ca. 800m). Durch das stän­dig stei­gen­de Güter­zug­auf­kom­men – vor allem in den Nacht- und Abend­stun­den ist eine erneu­te Mes­sung zudem aus unse­rer Sicht erfor­der­lich.
    Die letz­te Mes­sung liegt lan­ge zurück – damals gab es noch kei­nen nächt­li­chen Güter­ver­kehr.

    Vie­len Dank für Ihre Unter­stüt­zung – auch Herr Minis­ter Her­mann hat uns sei­ne Unter­stüt­zung zuge­sagt (Ver­an­stal­tung der Grü­nen in Fei­berg a.N.)

    Mit bes­ten Grü­ßen

    Rudolf Krau­ter
    Akti­ons­bund

    • Matthias Gastel
      Matthias Gastel Reply

      Sehr geehr­ter Herr Krau­ter,
      vie­len Dank für Ihren Kom­men­tar bzw. Ihre Anfra­ge.
      Ich wer­de mich über die ört­li­che Situa­ti­on bei Ihnen infor­mie­ren und dann ent­schei­den, auf wel­che Wei­se ich Ihr Anlie­gen unter­stüt­zen kann. Bis dahin bit­te ich Sie um Geduld (Hin­weis: Wegen zwei vakan­ten Stel­len kön­nen man­che Din­ge gera­de lei­der etwas län­ger dau­ern).
      Mit freund­li­chen Grü­ßen
      Ihr Mat­thi­as Gast­el

      • Matthias Gastel
        Matthias Gastel Reply

        Sehr geehr­ter Herr Krau­ter,
        ich habe mich inzwi­schen etwas sach­kun­dig gemacht. Ger­ne bie­te ich Ihnen an, ein­mal vor­bei zu kom­men. Dann kön­nen wir bespre­chen, ob und wie ich Ihnen hel­fen kann. Ein­ver­stan­den?
        Herz­li­che Grü­ße, Mat­thi­as Gast­el

  2. A. Wünsche Reply

    Sehr geehr­ter Herr Gast­el,
    in Bezug auf die Bar­rie­re­frei­heit in Zusam­men­hang mit der DB ist fol­gen­des zu berich­ten:
    Braucht jemand Unter­stüt­zung beim Ein‑, Aus- und Umstei­gen in Zügen des Fern­ver­kehrs soll­te auch Wert dar­auf gelegt wer­den, dass die­se Men­schen auch durch­aus Nachts unter­wegs sind und nicht bereits um 20 Uhr im Bett lie­gen. Lei­der gibt es nicht an allen Bahn­hö­fen die­sen Ser­vice auch nach 23 Uhr. Das führt dann eben dazu, dass, soweit mög­lich, eben doch das Auto genom­men wird. Zudem gibt es auf stark fre­quen­tier­ten Stre­cken auch zuwe­ni­ge Bar­rier­freie Abtei­le, wel­chen dann natür­lich auch recht schnell aus­ge­bucht sind.
    Als Mensch mit Behin­de­rung Bahn zu fah­ren ist dann auch sehr umständ­lich, weil es ist eben nicht spon­tan mög­lich.
    Es wäre nett, wenn Sie sich auch die­sen The­mas anneh­men könn­ten.
    MfG
    A. Wün­sche

    • Matthias Gastel
      Matthias Gastel Reply

      Hal­lo,
      bes­ten Dank für Ihren Kom­men­tar.
      “Bar­rie­re­frei­heit” bedeu­tet für mich (und nach der UN-Kon­ven­ti­on), dass Men­schen mit Behin­de­rung mög­lichst selbst­stän­dig, also ohne frem­de Hil­fe, gesell­schaft­lich teil­ha­ben kön­nen. Auf den Mobi­li­täts­be­reich bzw. kon­kret die Bahn bezo­gen bedeu­tet dies: Der Mensch mit Han­di­cap muss eigen­stän­dig auf den Bahn­steig und von dort eigen­stän­dig in den Zug gelan­gen kön­nen. Und er muss alle Ein­rich­tun­gen im Bahn­hof nut­zen kön­nen (Fahr­kar­ten­au­to­mat, WC etc.). Bis dahin ist es noch ein wei­ter Weg. Aber wir arbei­ten dar­an, dass er kon­se­quent beschrit­ten wird. Und auch in mei­ner Regi­on set­ze ich mich für den Umbau der Bahn­hö­fe ein, die noch nicht bar­rie­re­frei sind.
      Mit freund­li­chen Grü­ßen
      Mat­thi­as Gast­el

    • Matthias Gastel
      Matthias Gastel Reply

      Hal­lo und dan­ke für Ihren Kom­men­tar. In einer sehr aktu­el­len Klei­nen Anfra­ge haben wir uns mit eini­gen der von Ihnen ange­spro­che­nen Pro­ble­me beschäf­tigt. Dazu wer­de ich in den nächs­ten Tagen einen Bei­trag auf die­ser Sei­te frei­schal­ten.
      Mit freund­li­chen Grü­ßen
      Mat­thi­as Gast­el

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