Zu Fuß

Die umwelt­freund­lichs­ten Alter­na­ti­ven zum Auto­fah­ren in der Stadt sind das Fahr­rad­fah­ren und das Zufuß­ge­hen, immer­hin die ein­zi­ge emis­si­ons­freie Mobi­li­tät. Zu Fuß ist man gera­de inner­orts oft kaum lang­sa­mer als mit dem Auto, dafür aber fle­xi­bler – und gesün­der und preis­wer­ter ohne­hin. Damit noch mehr Men­schen mehr Wege zu Fuß zurück legen, sind gut aus­ge­bau­te Fuß­we­ge­net­ze, siche­re Que­rungs­mög­lich­kei­ten über Fahr­bah­nen mit kur­zen War­te­zei­ten sowie stadt­ver­träg­li­che Geschwin­dig­kei­ten nötig. Die Ver­kehrs­po­li­tik ist gefor­dert, dafür aus­rei­chend Finanz­mit­tel bereit­zu­stel­len und ein Kli­ma der gegen­sei­ti­gen Rück­sicht­nah­me im Stra­ßen­ver­kehr zu beför­dern.

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Kommentare zu “Zu Fuß

  1. Georg Volkmer Reply

    Hal­lo, seit einem Jahr gehe ich zu Fuß von der S‑Bahn zu mei­ner Arbeit. Mein Weg führt durch die Spiel­stra­ße bei ihrem Büro. Dabei muss­te ich die Erfah­rung machen, dass die Auto­fah­rer nur sehr sel­ten ihre Geschwin­dig­keit anpas­sen. Dadurch füh­le ich mich sehr unsi­cher, wenn ich mich auf der Stra­ße ohne Geh­weg bewe­gen muss. Gera­de an Eng­stel­len wie bei dem Alten Rat­haus kann das für Fuß­gän­ger als bedroh­lich emp­fun­den wer­den.
    Vor ein paar Tagen habe ich ver­sucht, einem Auto­fah­rer mit einer Ges­te ver­ständ­lich zu machen, sei­ne Geschwin­dig­keit zu
    sen­ken. Wor­auf die­ser ange­hal­ten hat, um einen übel zu beschimp­fen.

    Gibt es bei der Stadt Bern­hau­sen eine Stel­le, bei der man eine Ein­ga­be machen kann zu die­sem The­ma an die­sem Ort?

    Gene­rell scheint mir aber das Kon­zept Spiel­stra­ße nicht zu funk­tio­nie­ren, das Schild wird igno­riert.

    • Matthias Gastel
      Matthias Gastel Reply

      Sehr geehr­ter Herr Volk­mer, dan­ke für Ihren Kom­men­tar. Ich kann das mit den deut­li­chen Geschwin­dig­keits­über­schrei­tun­gen aus eige­ner Erfah­rung nicht bestä­ti­gen. Was ich weiß ist, dass der Radar­wa­gen regel­mä­ßig vor Ort ist. So war dies jeden­falls in frü­he­ren Jah­ren. Ver­kehrs­be­ru­hig­te Berei­che dür­fen kei­nen Geh­weg haben. Anders aus­ge­drückt: Mit Geh­weg dürf­te schnel­ler gefah­ren wer­den. Zustän­dig für die Ver­kehrs­re­ge­lung und ‑über­wa­chung ist das städ­ti­sche Ord­nungs­amt, das sich in der Rosen­stra­ße schräg gegen­über mei­nes Büros befin­det. Mit freund­li­chen Grü­ßen, Mat­thi­as Gast­el

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