Beim Lebensmittelverarbeiter Freshcompany

10.07.2017

Im Remstal bekommen die Bahnkunden ihr Sandwich geschmiert

Gemeinsam mit der örtlichen Bundestagskandidatin Andrea Sieber habe ich die Freshcompany GmbH in Weinstadt (Rems-Murr-Kreis) besucht. Das Unternehmen mit seinen 200 Beschäftigen und einem Jahresumsatz von 23 Millionen Euro verarbeitet Lebensmittel und bereitet insbesondere Sandwiches zu.

Die Zutaten für die Sandwiches, die Burger und die Salate stammen überwiegend aus der Region. Die Salate werden vom Keltenhof in Filderstadt angebaut. Der Endkunde erhält die Produkte von Freshcompany beispielsweise an Bord der Züge der Deutschen Bahn, in den Kantinen von Betrieben wie Daimler, in Supermärkten und an Tankstellen. Um die Vesper frisch an den Kunden zu bringen, wird im Zweischichtbetrieb inklusive der Nacht gearbeitet.

Nur mit der Einhaltung sehr hoher Hygienestandards (Schutzkleidung, Mundschutz und desinfizierte Hände) ist der Zugang in den Produktionsbereich möglich. Dort, bei einer Lufttemperatur von konstant neun Grad, werden an einer Art Fließband Brote und Burger verarbeitet. Jede Person ist für einen Handgriff wie beispielsweise den Butteraufstrich oder das Auflegen von Käsescheiben zuständig. Die Verpackung erfolgt automatisch. Zuvor wird Sauerstoff entzogen, um die Haltbarkeit zu verbessern. Das Unternehmen bemüht sich derzeit, den Verpackungskunststoff zu verringern.

In unserem Gespräch ging es auch um die Personalsituation. Etwa jeder zehnte Beschäftigte ist eine Fachkraft (Bäcker, Metzger), den mit Abstand größten Anteil stellen Angelernte. Vom Geschäftsführer erfahren wir, dass sowohl Fach- als auch Hilfskräfte in der Region sehr schwer zu finden sind. Daher wird die Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit intensiviert.

 

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