Bahn-Tagebuch

Das Foto stammt aus der Zeit vor Corona.

 

Mein Deutsche Bahn-Tagebuch

Die­ses Tage­buch wird seit Novem­ber 2013 geführt und umfasst alle mei­ne Zug­fahr­ten im Fern­ver­kehr der DB. Es ent­hält alle posi­ti­ven wie – lei­der auch auf­tre­ten­den – nega­ti­ven Erleb­nis­se. Als pas­sio­nier­ter Bahn­fah­rer ist es mir ein gro­ßes Anlie­gen, dass sich die Bahn zu einem zuver­läs­si­gen, kom­for­ta­blen und von immer mehr Rei­sen­den bevor­zug­ten Ver­kehrs­mit­tel ent­wi­ckelt. Die hier geschil­der­ten Erleb­nis­se zei­gen, dass es bis dahin teil­wei­se noch ein wei­ter Weg ist. Die­sen Weg gestal­te ich – als Fahr­gast wie auch als poli­ti­scher Man­dats­trä­ger – enga­giert mit.

 

Sonn­tag, 28.11.2021 (Stutt­gart – Ber­lin, mit Umstieg in Hannover)

Mein Zug hat­te 80 Minu­ten Ver­spä­tung, so dass ich eine ande­re Ver­bin­dung mit Umstieg in Han­no­ver nutz­te. Es war mei­ne ers­te Fahrt, seit in den Zügen die 3G-Reg­lung gilt. Es wur­de von DB Sicher­heit kon­trol­liert, wofür ich mich beim Per­so­nal bedankt habe. Mit­tag­essen und arbei­ten. In Frank­furt muss­te ich mir einen ande­ren Platz suchen, da er durch einen ande­ren Rei­sen­den reser­viert war. Pünkt­lich in Han­no­ver und Umstieg in mini­mal ver­spä­te­ten Zug nach Ber­lin. Bei­de Züge waren gut aus­ge­las­tet und pünkt­lich. Ich kam aber 40 Minu­ten spä­ter in Ber­lin an als geplant.

Frei­tag, 19.11.2021 (Ber­lin – Stuttgart)

Der Zug war sehr voll und die Reser­vie­rungs­an­zei­ge fiel aus. Das brach­te Unru­he, weil nicht weni­ge der Rei­sen­den ohne Platz­re­ser­vie­rung sich immer wie­der einen neu­en Platz suchen muss­ten. Konn­te den­noch ganz gut arbei­ten und sogar von unter­wegs aus auf einer digi­ta­len Ver­an­stal­tung als Refe­rent auf­tre­ten – wenn­gleich mit kür­ze­ren Aus­set­zern wegen des etwas insta­bi­len Net­zes. Mit­tag­essen im Zug. Pünkt­li­che Ankunft.

Sonn­tag, 14.11.2021 (Stutt­gart – Berlin)

Ange­kün­digt war ein sehr vol­ler Zug. Es kam – ange­sichts der deut­lich gestie­ge­nen Coro­na-Infek­ti­ons­zah­len zum Glück – anders. Ich saß allei­ne an einem Vie­rer­tisch und konn­te in Ruhe arbei­ten. Neben­bei gab es ein war­mes Abend­essen und ein Stück Kuchen aus dem Bord­re­stau­rant. Heu­te hat­te ich mal einen spä­ten Zug genom­men, der erst um 22.30 Uhr (pünkt­lich) in Ber­lin ankam. Zuvor habe ich erst­mals die Tages­schau und den Tat­ort ange­schaut. Hat gut geklappt; aller­dings nicht mit dem WLAN des ICE (ver­su­che ich schon lan­ge nicht mehr zu nut­zen), son­dern mit den mobi­len Daten des Smart­pho­nes auf dem Laptop.

Don­ners­tag, 11.11.2021 (Ber­lin – Karls­ru­he, mit dem Nachtzug)

Habe ver­hält­nis­mä­ßig gut geschla­fen. Sehr frü­he, pünkt­li­che Ankunft. Wei­ter­fahrt nach Stutt­gart mit Regionalzug.

Sonn­tag, 31.10.2021 (Stutt­gart – Berlin)

Ich ver­ste­he nicht, wie es noch immer zu „umge­kehr­ter Wagen­rei­hung“ kom­men kann (fal­sche digi­ta­le Anzei­gen an den Bahn­stei­gen). Der Zug war sehr voll und es war laut und hek­tisch, zumal ich einen Sitz­platz direkt am Zugang zum Bord­re­stau­rant gebucht bekom­men hat­te. Die Reser­vie­rungs­an­zei­gen waren defekt. Mit­tag­essen dies­mal nach Wunsch. Ankunft in Ber­lin ent­spre­chend des Fahrplans.

Frei­tag, 29.10.2021 (Ber­lin – Stuttgart)

Der Zug star­te­te ziem­lich gut aus­ge­las­tet, leer­te sich jedoch spä­tes­tens ab Frank­furt. Habe erst­mals vom ICE aus mei­ne Sprech­stun­de für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger durch­ge­führt und dafür fast zwei Stun­den tele­fo­niert – ohne ein Funk­loch. Weni­ger gut funk­tio­nier­te mei­ne Bestel­lung. Erst‑, Zweit- und Dritt­wunsch waren nicht ver­füg­bar. Hun­gern muss­te ich zum Glück den­noch nicht und es gab auch noch einen Nach­tisch. Pünkt­lich in Stutt­gart, neu­er­dings Haupt­stadt von The Länd.

Sonn­tag, 24.10.2021 (Stutt­gart – Berlin)

Die Ankün­di­gung „Außer­ge­wöhn­li­che Aus­las­tung erwar­tet“ ließ eine unge­müt­li­che Fahrt in einem über­füll­ten Zug erwar­ten, in dem es sich schlecht arbei­ten lässt. Doch abge­se­hen von einer Rei­sen­den, die vom Bahn­per­so­nal mehr­fach auf­ge­for­dert wer­den muss­te, sich eine Mas­ke auf­zu­set­zen, war es dann doch ziem­lich ent­spannt. Essen wur­de in Ein­weg­be­häl­tern ser­viert, weil die Spül­ma­schi­ne aus­ge­fal­len war. Ab Leip­zig wur­de der Zug vol­ler. Pünktlich.

Frei­tag, 22.10.2021 (Ber­lin – Stutt­gart, Umstieg in Frankfurt)

Der ers­te ICE bis Frank­furt Haupt­bahn­hof war gut gefüllt. Mit der Pünkt­lich­keit und einem war­mem Mit­tag­essen hat es geklappt. Doch der Anschluss­zug hat­te deut­lich Ver­spä­tung. Erst hieß es „Kin­der im Gleis“, dann war von tech­ni­schen Grün­den die Rede. Ich fuhr dann erst nach Frank­furt Flug­ha­fen und von dort nach Stutt­gart. 15 Minu­ten ver­spä­tet in Stutt­gart, wodurch ich mei­ne S‑Bahn hät­te ver­pas­sen müs­sen. Doch selt­sa­mer­wei­se fuh­ren auch die S‑Bahnen aus dem Takt, was mir in die­sem Fall gele­gen kam, zumal auch der Bus­an­schluss pass­te und ich letzt­lich nur 10 Minu­ten spä­ter zuhau­se ankam als geplant.

Mitt­woch, 20.10.2021 (Stutt­gart – Berlin)

Der Zug star­te­te mit etwas Ver­spä­tung und hat­te noch dazu eini­ge ver­län­ger­te Auf­ent­hal­te in eini­gen Bahn­hö­fen, kam letzt­lich aber doch pünkt­lich an. Auch dies­mal wie­der vie­le Leu­te an Bord.

Sams­tag, 16.10.2021 (Ber­lin – Stuttgart)

Heu­te ist es gelun­gen, fast alle Arbeit, die ich mit­ge­nom­men habe, im Zug zu erle­di­gen. Neben­bei Tee & Kuchen und ein war­mes Mit­tag­essen. Das sind die Vor­zü­ge, die kein ande­res Ver­kehrs­mit­tel bie­tet. Der gut besetz­te Zug kam pünkt­lich in Stutt­gart an.

Diens­tag, 06.102021 (Stutt­gart – Berlin)

Woll­te bald nach Ein­stieg im Zug früh­stü­cken, doch der mehr­fach ange­kün­dig­te Ser­vice kam nicht. Nach drei Stun­den habe ich mir schließ­lich mein Mit­tag­essen im Bis­tro geholt. Das Ange­bot war wie­der, wie bei der letz­ten Fahrt, aus­ge­dünnt. Pünktlich.

Sonn­tag, 03.10.2021 (Ber­lin – Stuttgart)

Heu­te bin ich mal sonn­tags in die umge­kehr­te Rich­tung (sonst meist nach Ber­lin) unter­wegs. Der Zug ist sehr voll, alle Plät­ze sind besetzt. Das gewünsch­te Mit­tag­essen und auch die zwei­te Wahl sind nicht ver­füg­bar. Das ist aber nicht so schlimm, ich bin ja nicht schle­ckig. Haupt­sa­che warm und vege­ta­risch. Viel weg gear­bei­tet und damit ver­mut­lich einen frei­en Abend gesi­chert. Mit leich­ter Ver­spä­tung von acht Minu­ten in Stuttgart.

Mon­tag, 27.09.2021 (Stutt­gart – Berlin)

Ganz rei­bungs­los waren die Bahn­fahr­ten heu­te nicht. Es ging damit los, dass es im Netz der S‑Bahn Stutt­gart eine Signal­stö­rung gab. Die App emp­fahl mir einen sehr selt­sa­men Umweg, den ich zum Glück nicht ein­schlug. Die nor­ma­le Ver­bin­dung brach­te mich zwar ver­spä­tet, aber aus­rei­chend früh zum Haupt­bahn­hof – zumal der IC 2 Ver­spä­tung hat­te. Dadurch droh­te der ICE in Nürn­berg ver­passt zu wer­den. Doch der IC bau­te sei­ne Ver­spä­tung ab und der ICE kam mit Ver­spä­tung wegen „Ermitt­lun­gen des Zolls“ in Nürn­berg an. Sei­ne Ver­spä­tung konn­te jedoch auch die­ser Zug her­ein­ho­len. Lei­der gab es an Bord nichts zu essen, da der Strom in der Küche aus­ge­fal­len war. Pünkt­lich in Berlin.

Mitt­woch, 22.09.2021 (Bon­dorf bei Her­ren­berg – Böblingen)

Wie am Vor­tag, nur mehr los im Zug.

Diens­tag, 21.09.2021 (Böb­lin­gen – Bon­dorf bei Herrenberg)

Pünkt­li­cher, schwach aus­ge­las­te­ter IC 2.

Mitt­woch, 15.09.2021 (Basel – Stuttgart)

ICE nach Karls­ru­he hat­te etwas Ver­spä­tung. Das änder­te aber an der Anschluss­si­tua­ti­on nichts, da die­se aus­rei­chend bemes­sen war.  Der TGV war pünkt­lich. Bei­de Züge waren nicht son­der­lich voll, ich konn­te zu Abend essen und neben­bei vie­le Mails wegarbeiten.

Mitt­woch, 15.09.2021 (Frei­burg – Basel)

Der ICE hat­te deut­li­che Ver­spä­tung. Ich konn­te jedoch einen ita­lie­ni­schen Zug (mit DB-Begleit­per­so­nal, das sich furcht­bar über die Infor­ma­ti­ons­po­li­tik der DB, u. a. wegen Anga­be fal­scher Wagen­rei­hung, auf­reg­te) neh­men und mei­nen Anschluss in Basel gut erreichen.

Diens­tag, 14.09.2021 (Stutt­gart – Freiburg)

Wegen ver­spä­te­ter Züge frü­her am Ziel: Habe in Stutt­gart einen ver­spä­te­ten ICE erreicht, der frü­her abfuhr als der Zug, den ich eigent­lich errei­chen woll­te. Beim Umstieg in Karls­ru­he konn­te ich umge­hend in einen ICE nach Frei­burg umstei­gen, der eben­falls ver­spä­tet unter­wegs war. So kam ich etwas frü­her am Ziel an. Konn­te die Fahr­zei­ten gut zum Arbei­ten nutzen.

Mon­tag, 13.09.2021 (Mühl­acker – Plochingen)

Pünkt­li­cher, aber über­hitz­ter IC.

Sonn­tag, 12.09.2021 (Mün­chen – Stuttgart)

Auch im ICE eine sehr ange­neh­me Fahrt. Erst­mals seit län­ge­rem habe ich mir wie­der eine war­me Mahl­zeit an den Platz brin­gen las­sen. Konn­te gut mei­nen Bericht vom Besuch auf der IAA ver­fas­sen und mei­ne Abend­ver­an­stal­tung im Wahl­kreis vor­be­rei­ten. Pünkt­lich in Stuttgart.

Sonn­tag, 12.09.2021 (Stutt­gart – München)

Mit dem EC unter­wegs. Schwach aus­ge­las­tet. Hat­te ein Abteil für mich allei­ne, was ein gutes und kon­zen­trier­tes Arbei­ten ermög­lich­te. Pünkt­lich am Ziel.

Mitt­woch, 08.09.2021 (Ber­lin – Karls­ru­he mit dem Nachtzug)

Erst­mals seit Län­ge­rem bin ich wie­der mit dem Nacht­zug gefah­ren. Eini­ger­ma­ßen ruhi­ge Fahrt gehabt, aber doch etwas zu wenig geschla­fen. Der Zug kam 15 Minu­ten zu spät an. Der Anschluss auf den IRE nach Stutt­gart hat aber funktioniert.

Sonn­tag, 05.09.2021 (Stutt­gart – Berlin)

Wür­den an einem Streik­tag tat­säch­lich ein­fach 30 Pro­zent der Fern­zü­ge fah­ren, wäre alles gar nicht so schwie­rig. Doch lei­der änder­te sich immer wie­der der Fahr­plan. Eine güns­ti­ge Ver­bin­dung, die ich ges­tern im Fahr­plan fand und vor dem Ver­las­sen der Woh­nung noch immer dort vor­fand, ver­schwand wäh­rend der Anrei­se nach Stutt­gart. Was blieb, war eine sehr lang­wie­ri­ge Ver­bin­dung mit Umstieg in Düs­sel­dorf. Zu essen gab es im Zug lei­der nichts. Ab Han­no­ver wur­de der Zug sehr voll. Vie­le Fahr­gäs­te muss­ten ste­hen. Pünktlich.

Mon­tag, 30.08.2021 (Stutt­gart – Aalen)

Zug fuhr in Stutt­gart zu spät ab und kam mit etwa 6 Minu­ten Ver­spä­tung an. Anschluss nach Ulm (Umlei­tung wegen Sper­rung der Geis­lin­ger Stei­ge) war aber noch gut zu erreichen.

Don­ners­tag, 26.08.2021 (Ber­lin – Aalen, Umstieg in Nürnberg)

Der ICE wur­de in Ber­lin mit einer Ver­spä­tung von rund 15 Minu­ten bereit­ge­stellt. Er konn­te die­se zwar auf der Fahrt abbau­en, bau­te die­se aber spä­ter wie­der auf. Der IC nach Aalen war pünkt­lich. Bei­de Züge, ins­be­son­de­re aber der ICE, waren gut gefüllt. Dies dürf­te mit den Aus­wir­kun­gen des Streiks zu tun gehabt haben.

Sonn­tag, 22.08.2021 (Stutt­gart – Berlin)

Der Zug ist sehr voll. Solch vol­le Züge sind in der Coro­na­zeit eine abso­lu­te Sel­ten­heit. Ver­mut­lich sind vie­le Rei­sen­de, so auch ich, frü­her gestar­tet, da ab mor­gen für zwei Tage der Bahn­ver­kehr der Deut­schen Bahn bestreikt wer­den soll. Abstän­de ein­hal­ten war bis Leip­zig, wo vie­le Rei­sen­de aus­ge­stie­gen sind, nicht mög­lich. Umso ner­vi­ger, wenn man den Fahr­gast gegen­über zwei­mal auf­for­dern muss, sich die Mas­ke auf­zu­set­zen. Pünkt­li­che Ankunft in Berlin.

Sonn­tag, 15.08.2021 (Stutt­gart-Vai­hin­gen – Rottweil)

Der IC 2‑Doppelstockzug war für den neu­en Regio­nal­bahn­steig in S‑Vaihingen ange­kün­digt. Doch er fuhr auf dem S‑Bahnsteig 1 ein. Rund zwei Dut­zend Fahr­gäs­te ren­nen die Trep­pen run­ter, die Unter­füh­rung durch und die Trep­pen hoch, um den Zug noch zu bekom­men. Leicht ver­spä­te­te Ankunft. In Rott­weil geht es mit dem SEV wei­ter nach Sin­gen. Die­ser wird vom Stau auf­ge­hal­ten. Erneut heißt es Ren­nen, dies­mal um den Regio­nal­zug zu erreichen.

Frei­tag, 30.07.2021 (Tutt­lin­gen – Böblingen)

Gut gefüllt. Pünktlich.

Frei­tag, 30.07.2021 (Böb­lin­gen – Rottweil)

Glück mit dem lei­der immer wie­der stör­an­fäl­li­gen Dop­pel­stock-IC: Er kommt pünkt­lich an.

Diens­tag, 27.07.2021 (Frei­burg – Stuttgart)

ICE und IC waren bei­de pünkt­lich, alles gut (außer WLAN).

Mon­tag, 26.07.2021 (Böb­lin­gen – Rottweil)

IC 2 der Deut­schen Bahn kam nahe­zu pünkt­lich an, Anschluss­zug hat gewartet.

Don­ners­tag, 15.07.2021 (Ber­lin – Stuttgart)

Auch das hat­te ich schon lan­ge nicht mehr: Der Zug war Tage im Vor­aus aus­ge­bucht, es lie­ßen sich kei­ne Sitz­plät­ze mehr reser­vie­ren. Rei­sen auf Risi­ko, dies­mal mit Kind. Es ging aber gut, denn ganz so voll wur­de der Zug dann doch nicht. Mal wie­der Mit­tag­essen aus der Bord­kü­che. Pünkt­lich in Stuttgart.

Sonn­tag, 11. Juli 2021 (Stutt­gart – Berlin)

„Bit­te hal­ten Sie alle Sitz­plät­ze frei von Gepäck, so dass alle unse­re Fahr­gäs­te einen Platz fin­den kön­nen.“ Wie lan­ge hat­te ich die­se Durch­sa­ge schon nicht mehr gehört? Einen so „gut“ gefüll­ten ICE hat­te ich lan­ge nicht mehr ange­trof­fen. Kein WLAN. Ankunft mit acht Minu­ten Verspätung.

Frei­tag, 09. Juli 2021 (Stutt­gart – Vaihingen/Enz)

Eine mei­ner kür­zes­ten Fern­ver­kehrs-Fahr­ten. Pünktlich.

Sams­tag, 26.06.2021 (Ber­lin – Stuttgart)

Sehr knap­pe Bereit­stel­lung des Zuges und dann auch noch in umge­kehr­ter Wagen­rei­hung. Sehr vol­ler Bahn­steig. Die meis­ten Rei­sen­den, dar­un­ter vie­le mit klei­nen Kin­dern und viel Gepäck, ste­hen auf dem fal­schen Abschnitt des Bahn­stei­ges. Dadurch ver­spä­te­te Abfahrt. Der Zug war ver­hält­nis­mä­ßig gut gefüllt, zumin­dest bis Frank­furt. Das Buchungs­sys­tem der DB wirft mal wie­der Fra­gen auf, weil Sitz­plät­ze nicht immer auf Abstand ver­ge­ben wur­den. Mit akti­vem Part an Video­kon­fe­renz teil­ge­nom­men. Ging über die mobi­len Daten nahe­zu rei­bungs­los.  Pünkt­lich in Stuttgart.

Sonn­tag, 20.06 2021 (Stutt­gart – Berlin)

Heu­te wird kei­ne Gele­gen­heit aus­ge­las­sen, Ver­spä­tung zu pro­du­zie­ren. In Stutt­gart wird ver­ges­sen, die Türen zu öff­nen. Die Abfahrt erfolgt mit Ver­spä­tung. Dann wird der Zug umge­lei­tet und gelangt erst spä­ter auf die Neu­bau­stre­cke nach Mann­heim. In Frank­furt wur­de der Auf­ent­halt ver­län­gert und weni­ge Minu­ten nach der Aus­fahrt kommt der Zug auf der Main­brü­cke wegen Per­so­nen im Gleis abrupt zum Ste­hen. Die hal­be Stun­de Ver­spä­tung konn­te auf der wei­te­ren Fahrt auf 10 Minu­ten abge­baut wer­den. Die Züge fül­len sich mit Ent­span­nung der Pan­de­miela­ge zuse­hend wie­der. Kein WLAN.

Sonn­tag, 13.06.2021 (Leip­zig – Berlin)

Ich wider­ho­le mich: Pünkt­lich, aber kein WLAN.

Sams­tag, 12.06.2021 (Ber­lin – Leipzig)

Pünkt­lich, aber kein WLAN.

Sams­tag, 05.06.2021 (Stutt­gart – Berlin)

An den Plät­zen wer­den die Reser­vie­rungs­an­zei­gen des Vor­ta­ges ange­zeigt. Da der Zug nicht über­mä­ßig stark besetzt ist, ent­ste­hen kaum Pro­ble­me. Eini­ge Rei­sen­de neh­men es mit der noch gel­ten­den Mas­ken­pflicht nicht ganz so ernst. Drei jun­ge Leu­te, die sich neben mir auf der ande­ren Sei­te des Gan­ges nie­der­las­sen, spre­che ich dar­auf an und es gab auch etwas ener­gi­sche­re Durch­sa­gen im Zug als sonst. Kein WLAN. Mini­ma­le Ver­spä­tung wegen ver­zö­ger­ter Ein­fahrt in den Hauptbahnhof.

Don­ners­tag, 27.05.2021 (Fried­richs­ha­fen – Stuttgart)

Selbst bei schwa­cher Fahr­gast­nach­fra­ge und wenig Rei­sen­den mit Fahr­rä­dern zeigt sich wie­der mal das Dilem­ma der ein­glei­si­gen Boden­see­gür­tel­bahn: Ein Zug ist ver­spä­tet und treibt alle ande­ren eben­falls in die Ver­spä­tung. Auf 5 wer­den 10, aus 10 wer­den 15 Minu­ten Ver­spä­tung. Der IC, der aus Lin­dau kam, fuhr in Fried­richs­ha­fen gar mit 25 Minu­ten Ver­spä­tung ab – und das auch noch in umge­kehr­ter Wagen­rei­hung. Die Fahr­gäs­te wur­den über die App und die Anzei­gen an den Bahn­stei­gen immer erst ver­spä­tet infor­miert. So wur­de der IC noch als pünkt­lich ange­zeigt, als er bereits hät­te da sein sol­len, aber bereits min­des­tens 10 Minu­ten Ver­spä­tung hat­te. Bei Ankunft in Stutt­gart hat­te der IC noch rund 10 Minu­ten Verspätung.

Sams­tag, 22.05.2021 (Ber­lin – Stuttgart)

Jede Men­ge Arbeit mit in den Zug genom­men – und das WLAN ist so lahm, dass damit nichts gemacht wer­den kann. Dafür Rei­sen mit Coro­na-Abstand und pünkt­li­che Ankunft.

Sonn­tag, 16.05.2021 (Stutt­gart – Berlin)

Unge­wöhn­lich in die­sen Zei­ten, zeig­te die App „2. Klas­se“ aus­ge­bucht an. Ab Mann­heim war dies dann auch in der 1. Klas­se und beim WLAN zu spü­ren, das sehr schlapp daher­kam. Mit den mobi­len Daten mei­nes Smart­pho­nes konn­te ich ein­mal mehr bes­ser am Lap­top arbei­ten als mit ICE-WLAN. Abstän­de ein­hal­ten war gera­de noch so mög­lich. Man­che Rei­sen­de such­ten sich immer wie­der einen neu­en Sitz­platz, um mit etwas mehr Abstand zu Mit­rei­sen­den sit­zen zu kön­nen. Pünkt­li­che Ankunft.

Sams­tag, 08.05.2021 (Ber­lin – Stutt­gart, Umstieg in Nürnberg)

Heu­te fuhr ich mal über Nürn­berg nach­hau­se. Im ICE war die Reser­vie­rungs­an­zei­ge aus­ge­fal­len. Es gab aber auch für Pan­de­mie­zei­ten selt­sa­me Reser­vie­run­gen, von Abstand kei­ne Spur. Die Fahr­gäs­te konn­ten sich aber unter­ein­an­der ver­stän­di­gen und sich auf die zahl­rei­chen frei­en Plät­ze ver­tei­len. Der Umstieg lief gut. In Nürn­berg war­te­te ein alter IC. Die neue­ren Bom­bar­dier-Dop­pel­stock­zü­ge, teil­wei­se wegen anhal­ten­der Unzu­ver­läs­sig­keit außer Ver­kehr, sind noch nicht wie­der zurück auf der Stre­cke. Dem Per­so­nal scheint dies so lie­ber zu sein: „An die­sen alten Zügen kön­nen wir bei Pro­ble­men häu­fi­ger sel­ber Hand anle­gen als bei den neue­ren Zügen“, sag­te mir eine Zug­be­glei­te­rin. Pünkt­lich in Stuttgart.

Sonn­tag, 02.05.2021 (Stutt­gart – Berlin)

In Hanau außer­plan­mä­ßi­ger Halt. Durch­sa­ge: „Der vor uns befind­li­che Stre­cken­ab­schnitt ist gesperrt. Den Grund ken­nen wir noch nicht.“ Etwas spä­ter folg­te per Laut­spre­cher der Hin­weis auf eine „Sui­zi­d­an­kün­di­gung“. WLAN lief erst gut und dann, nach einer Online-Pau­se, nur noch mäßig. Abstand hal­ten war fast durch­ge­hend gut mög­lich. Plus 10 Minuten.

Sams­tag, 24.04.2021 (Ber­lin – Stuttgart)

Die Reser­vie­rungs­an­zei­gen zei­gen zwar an, wel­che Plät­ze ver­ge­ben sind, wei­sen aber fal­sche Ziel­or­te aus (bei mir „Frank­furt“). Coro­na-Abstän­de ein­hal­ten mög­lich. Wegen tech­ni­schem Defekt an einem ande­ren Zug wur­den wir über Worms umge­lei­tet. Das kos­te­te uns eine hal­be Stun­de. WLAN lief weit­ge­hend reibungslos.

Sonn­tag, 11.04.2021 (Mann­heim – Berlin)

Für Coro­na-Zei­ten ist die­ser Zug rela­tiv gut besetzt. Abstän­de ein­hal­ten ist nicht immer opti­mal mög­lich. Das merkt man auch gleich am WLAN. Die­sem sind es zu vie­le Nutzer*innen. Immer wie­der erstaun­lich, dass die mobi­len Daten über das Smart­pho­ne einem Lap­top ver­läss­lich den Weg ins Inter­net ebnen, aber das ICE-WLAN schon bei einer Aus­las­tung von viel­leicht 30 Pro­zent schlapp macht. Pünktlich.

Sams­tag, 10.04.2021 (Karls­ru­he – Mannheim)

Pünkt­lich. Aber ein Phä­no­men, das ich für über­wun­den hielt, trat auf: Die umge­kehr­te Wagen­rei­hung. DB-Zug­be­glei­te­rin war ver­zwei­felt (“Hat­te ich doch schon mehr­fach gemel­det, und noch immer wird das in jedem Bahn­hof falsch ange­zeigt”). WLAN hat funktioniert.

Sams­tag, 27.03.2021 (Ber­lin – Stuttgart)

Sehr früh, so gegen halb sechs am Mor­gen, auf dem Weg in die Hei­mat. Der Zug ist schwach aus­ge­las­tet, was dem WLAN zugu­te­kommt. Zwi­schen Leip­zig und Erfurt kommt der Zug auf frei­er Stre­cke zum Ste­hen. Durch­sa­ge: „Wir wis­sen nicht, war­um wir zum Ste­hen kamen.“ Es war eine Signal­stö­rung. Der Zug fährt auf Sicht, was eine deut­li­che Ver­lang­sa­mung und über eine hal­be Stun­de Ver­spä­tung bedeu­tet. Hin­zu kommt die Info per Durch­sa­ge, dass „Frank­furt Süd“, den Grund kennt man nicht, gesperrt ist. Bis wird dort waren, gab es „nur noch eine klei­ne Umlei­tung inner­halb von Frank­furt“. Ankunft mit 15 Minu­ten Verspätung.

Sonn­tag, 21.03.2021 (Stutt­gart – Berlin)

Nach Kas­sel län­ge­rer Still­stand wegen “Defekt am Zug”. Dann hieß es, der Defekt sei beho­ben, der Zug kön­ne jedoch nur maxi­mal 160 km/h fah­ren. Das hat­te zur Fol­ge, dass auch noch Über­ho­lun­gen abge­war­tet wer­den muss­ten und spä­ter erneut län­ger ste­hen geblie­ben wur­de, um den nicht mehr vor­han­de­nen Defekt end­gül­tig zu behe­ben – was nicht gelang. Ärger­li­che Ver­spä­tung von über einer Stun­de. Mein Zeit­plan für heu­te ging nicht mehr auf. WLAN funk­tio­nier­te gut im schwach aus­ge­las­te­ten Zug.

Mon­tag, 08.03.2021 (Engen – Böblingen)

Der Schie­nen­er­satz­ver­kehr (SEV) auf der Gäu­bahn ist sehr ner­vig. Da der Zug von Radolf­zell nach Sin­gen Ver­spä­tung hat­te, kam der Bus des SEV deut­lich zu spät in Engen an. Mit Ren­nen (trotz Kof­fer) den Zug gera­de noch bekom­men. Pünkt­lich in Böb­lin­gen und mit dem Nah­ver­kehr weiter.

Sams­tag, 06.03.2021 (Ber­lin – Spaichingen)

Der ers­te ICE war pünkt­lich. Der zwei­te muss­te wegen Stö­rung am Fahr­zeug lang­sa­mer fah­ren, hol­te die Ver­spä­tung aber durch Aus­las­sen eines Hal­tes wie­der her­ein. Umstie­ge in Han­no­ver und Stutt­gart waren pro­blem­los. WLAN lief gut, Abstand hal­ten problemlos.

Sonn­tag, 21.02.2020 (Stutt­gart – Berlin)

Ab Frank­furt füll­te sich der zuvor sehr lee­re Zug ein biss­chen. Wegen bau­stel­len­be­ding­tem ein­glei­si­gen Stre­cken­ab­schnitt ver­lor der Zug eini­ges an Zeit, konn­te aber viel davon wie­der her­ein­ho­len. Nur noch gerin­ge Ver­spä­tung bei Ankunft. WLAN lief eini­ger­ma­ßen gut.

Don­ners­tag, 18.02.2021 (Tutt­lin­gen – Böblingen)

Mini­mals­te Ver­spä­tung (Tücken der ein­glei­si­gen Gäu­bahn-Stre­cke). Wich­tig ist, dass der Anschluss auf die S‑Bahn klappt. Er hat geklappt.

Don­ners­tag, 18.02.2021 (Böb­lin­gen – Tuttlingen)

Alles gut.

Sams­tag, 13.02.2021 (Ber­lin – Stutt­gart, Umstieg in Frankfurt)

Fast eine Woche nach teils star­ken Schnee­fäl­len hat es die Deut­sche Bahn lei­der nicht geschafft, alle Stre­cken frei zu räu­men. Die Infor­ma­tio­nen sind wider­sprüch­lich. Die Fahrt nach FFM wird mit “+2” ange­zeigt. Doch im “Klein­ge­druck­ten” unter “Aktu­el­le Infor­ma­tio­nen” steht in der App, dass die Stre­cke zischen Han­no­ver und Göt­tin­gen gesperrt sei und die Umlei­tung eine hal­be Stun­de an Zeit kos­ten wür­de. Dass der Umstieg in FFM (10 Minu­ten Umstei­ge­zeit) nicht funk­tio­niert, wird aber nicht ange­zeigt. Der Zug­be­glei­ter meint, sei­nes Wis­sens sei die Stre­cke durch­ge­hend befahr­bar. Im Zug gab es kei­ner­lei Infos, bis wir in Hal­le anka­men. Dort wur­de den Rei­sen­den mit­ge­teilt, man wis­se der­zeit noch nicht, auf wel­cher Stre­cke es wei­ter­ge­he und man so lan­ge eben nicht wei­ter­fah­ren kön­ne. Dann die Bot­schaft, dass die eigent­li­che Stre­cke “wit­te­rungs­be­dingt” (der Schnee­fall ist fast eine Woche vor­bei und Schnee­ver­we­hun­gen kann es man­gels Wind nicht geben) erneut gesperrt wor­den sei. In Frank­furt mit Ver­spä­tung von knapp einer Stun­de ange­kom­men. Ande­re Züge haben bis zu vier Stun­den Ver­spä­tung. Nach hal­ber Stun­de Auf­ent­halt Wei­ter­fahrt mit EC über Hei­del­berg, Am Bahn­steig sind die elek­tro­ni­schen Anzei­ge­ta­feln genau­so defekt wie alle Anzei­gen am und die meis­ten im Zug. Es war ein Glücks­spiel, ob man in den rich­ti­gen Zug ein­steigt. Eine erhel­len­de Durch­sa­ge im Zug gab es erst zwei Minu­ten vor Abfahrt. Kam schließ­lich mit 75 Minu­ten Ver­spä­tung in Stutt­gart an. Fazit: Die neue “Schnee­stra­te­gie” soll­te vom DB-Manage­ment drin­gend über­ar­bei­tet werden.

Sams­tag, 06.02.2021 (Stutt­gart – Ber­lin mit Umstieg in Mannheim)

Bin wegen des dro­hen­den Unwet­ters einen knap­pen Tag frü­her gefah­ren. Ers­ter Zug pünkt­lich, Umstieg rei­bungs­los. Auch der zwei­te Zug war pünkt­lich unter­wegs. WLAN funk­tio­nier­te in den schwach aus­ge­las­te­ten Zügen rei­bungs­los. Von Unwet­ter war (noch) nichts zu spüren.

Frei­tag, 29.01.2021 (Ber­lin – Stuttgart)

Bis Frank­furt war der Zug für die­se Zei­ten rela­tiv gut gefüllt. Man konn­te aber aus­rei­chend Abstand hal­ten. Dann leer­te er sich zuneh­mend. Es gab wohl eini­ge Ver­stö­ße. So kam die Bun­des­po­li­zei mal in den Zug, weil ein Fahr­gast sei­nen Fahr­schein nicht vor­zei­gen woll­te. Ein Zug­be­glei­ter muss­te eini­ge Rei­sen­de teils mehr­fach auf­for­dern, die Mas­ke rich­tig auf­zu­set­zen – jedoch nicht in mei­ner direk­ten Sitz­nach­bar­schaft. Wäre mir ziem­lich pein­lich, wenn ich auf so etwas ange­spro­chen wer­den müss­te. Mit dem WLAN ließ es sich gut schaf­fen und der Zug war pünkt­lich in Stuttgart.

Sonn­tag, 24.01.2021 (Stutt­gart – Berlin)

Extrem schlech­te Aus­las­tung, gutes WLAN und pünkt­lich in der Bundeshauptstadt.

Frei­tag, 15.01.2021 (Ber­lin – Stuttgart)

Der Zug war bes­ser aus­ge­las­tet als die meis­ten ande­ren, die ich in letz­ter Zeit genutzt hat­te. Aus­rei­chend “Abstand hal­ten” war aber gera­de noch mög­lich. WLAN war gut. Leich­te Ver­spä­tung, da der Zug bei der Ein­fahrt nach Mann­heim war­ten muss­te, bis das Gleis frei war.

Sams­tag, 09.01.2021 (Stutt­gart – Berlin)

Schwa­che Aus­las­tung, so dass man gut Abstand hal­ten konn­te. Reser­vie­rungs­an­zei­gen defekt. DB Sicher­heit kon­trol­lier­te die Mas­ken­pflicht im Zug. Der Fahr­plan sah eine um eine hal­be Stun­de ver­län­ger­te Fahr­zeit vor, ver­mut­lich wegen einer Bau­stel­le. Aber sowohl in Eisen­ach (10 Minu­ten) als auch in Ber­lin (15 Minu­ten) kam der Zug “zu früh” an. WLAN lief sehr gut.

Bilanz 2020

81 Fahr­ten, der Anteil pünkt­li­cher Züge war mit 80 Pro­zent deut­lich höher als in den Vor­jah­ren. Dies galt auch schon vor den Fahr­gas­tein­brü­chen durch Coro­na. Die durch­schnitt­li­che Ver­spä­tung der unpünkt­li­chen Züge stieg bei mei­nen Fahr­ten hin­ge­gen auf 33 Minu­ten. Dies hat­te mit eini­gen sehr hef­ti­gen Ver­spä­tun­gen von 130 und 90 Minu­ten zu tun. Den­noch konn­ten mit 95% mehr Anschluss­zü­ge erreicht wer­den als in den Vor­jah­ren (Aber Ach­tung: In 2020 weni­ge Fall­zah­len). WLAN in den ICE-Zügen stand deut­lich häu­fi­ger als in den Vor­jah­ren stö­rungs­frei zur Ver­fü­gung. Es war deut­lich zu spü­ren: Bei weni­ger Fahr­gäs­ten, die sich das WLAN tei­len, funk­tio­niert die­ses erheb­lich bes­ser. Da wir wie­der auf stei­gen­de Fahr­gast­zah­len set­zen besteht hier nach wie vor Hand­lungs­be­darf. Ärger­lich bleibt, dass das Reser­vie­rungs­sys­tem nur bei etwa 80 Pro­zent der Fahr­ten funk­tio­nier­te. Gera­de in Pan­de­mie­zei­ten, in denen „Abstand hal­ten“ das Gebot der Stun­de ist, ist dies nicht zu akzeptieren.

Frei­tag, 18.12.2020 (Ber­lin – Stutt­gart, bis Karls­ru­he mit Nachtzug)

Der Nacht­zug schien ziem­lich stark aus­ge­las­tet gewe­sen zu sein. Lei­der nur mit­tel­mä­ßig gut geschla­fen. Pünkt­lich in Karls­ru­he, mit sehr schwach besetz­tem IC pünkt­lich wei­ter und pünkt­lich an in Stuttgart.

Sonn­tag, 06.12.2020 (Stutt­gart – Berlin)

Der Zug ist so aus­ge­las­tet, dass man gera­de noch eini­ger­ma­ßen auf Abstand sit­zen kann. Wenn, ja wenn nicht unbe­kann­te Per­so­nen Sitz­plät­ze neben­ein­an­der gebucht bekom­men. So erging es mir heu­te. Ich sprach DB-Per­so­nal an, da es ja heißt, dass durch das Reser­vie­rungs­sys­tem nur noch Fens­ter­plät­ze ver­ge­ben wer­den. Die Buchun­gen waren im kon­kre­ten Fall aber wohl schon vor der Neu­re­ge­lung vor­ge­nom­men wor­den. Ich hat­te Glück: Die ande­re Per­son kam ent­we­der nicht oder fand einen ande­ren Platz. Der Zug ver­füg­te über gute WLAN-Ver­bin­dun­gen und war pünkt­lich in Berlin.

Sams­tag, 28.11.2020 (Ber­lin – Stutt­gart, Umstieg in Mannheim)

Durch­sa­ge, nach­dem der ICE gera­de Wolfs­burg ver­las­sen hat­te: „Unser Lok­füh­rer hat lei­der fal­sche Fahr­p­lan­da­ten ein­ge­spielt bekom­men. Daher darf er nur mit Tem­po 160 durch die Repu­blik fah­ren.“ Na toll! Ab Göt­tin­gen ging es dann aber doch wie­der in Nor­mal­ge­schwin­dig­keit wei­ter. Bis Mann­heim hat­te der Zug tat­säch­lich sei­ne Ver­spä­tung her­ein­ge­holt, so dass der Anschluss­zug nach Stutt­gart noch erreicht wur­de. In bei­den Zügen war „Abstand hal­ten“ mög­lich – und WLAN ließ ein gutes Arbei­ten zu.

Sonn­tag, 15.11.2020 (Stutt­gart – Berlin)

Mei­ne ers­te ICE-Fahrt auf der frisch sanier­ten Stre­cke nach Mann­heim, die rund ein hal­bes Jahr gesperrt war! Es tut gut, wie­der zügig vor­an zu kom­men. Sehr schwach aus­ge­las­te­ter Zug. WLAN funk­tio­niert gut, pünkt­lich in Ber­lin angekommen.

Frei­tag, 07.11.2020 (Ber­lin – Stutt­gart, mit Nacht­zug bis Karlsruhe)

Unru­hi­ge Fahrt im Nach­zug, weil neben­an tele­fo­niert wird und der Zug etwas unsanft gefah­ren wird. Pünkt­lich in Karls­ru­he und dort Umstieg in den eben­falls pünkt­li­chen IC.

Sonn­tag, 25.10.2020 (Stutt­gart – Berlin)

Der Zug war stark aus­ge­bucht, aber nicht alle Rei­sen­den mit Reser­vie­rung stie­gen tat­säch­lich zu. So blieb auch ich am Vie­rer­tisch allei­ne (wor­über ich nicht unglück­lich war). Nach Frank­furt lau­fen zwei Mit­ar­bei­ter von DB Sicher­heit durch den Zug, ver­mut­lich um die Ein­hal­tung der Mas­ken­pflicht zu kon­trol­lie­ren. Dies war übri­gens mei­ne letz­te Fahrt, bevor in weni­gen Tagen die Schnell­fahr­stre­cke Stutt­gart – Mann­heim nach mona­te­lan­ger Sanie­rung wie­der geöff­net wird und sich die Rei­se­zeit um eine Stun­de, auf das frü­he­re Niveau, ver­kürzt. Pünkt­lich in Ber­lin angekommen.

Mon­tag, 19.10.2020 (Böb­lin­gen – Horb)

Pünkt­lich.

Frei­tag, 09.10.2020 (Ber­lin – Stutt­gart, bis Karls­ru­he mit Nachtzug)

Es war ziem­lich unru­hig im Nacht­zug. Im Nach­bar­ab­teil wur­de geschwätzt und der Zug wur­de mehr­fach wenig sanft abge­bremst. Ver­spä­tung von 45 Minu­ten. Dank Kof­fer­ren­nens habe ich den Anschluss-IC gera­de noch erreicht. Die­ser war pünktlich.

Diens­tag, 29.09.2020 (Luther­stadt Wit­ten­berg – Berlin)

Eben­falls pünktlich.

Diens­tag, 29.09.2020 (Ber­lin – Luther­stadt Wittenberg)

Pünkt­lich, aber kein WLAN.

Sonn­tag, 27.09.2020 (Karls­ru­he – Ber­lin mit dem Nachtzug)

Alles gut, habe fast schon wun­der­bar geschlafen.

Frei­tag, 18.09.2020 (Ber­lin – Stutt­gart, bis Karls­ru­he mit dem Nachtzug)

Nacht­zug fuhr “wegen Stö­rung im Betriebs­ab­lauf” mit einer hal­ben Stun­de Ver­spä­tung ab. Die Dusche woll­te kein Was­ser aus­spu­cken. So war am Mor­gen nur eine Kat­zen­wä­sche mit einem hal­ben Liter Spru­del aus der Fla­sche mög­lich. Die ver­spä­te­te Ankunft stör­te nicht, da der Anschluss-IC fahr­plan­mä­ßig ohne­hin erst spä­ter fuhr. Die­ser war ange­sichts der frü­hen Zeit sehr schwach aus­ge­las­tet und pünktlich.

Sonn­tag, 06.09.2020 (Stutt­gart – Berlin)

Der Zug ist in wei­ten Tei­len aus­ge­bucht, ab Frank­furt sind die Sitz­plät­ze belegt. Und doch tra­gen zwar die aller­meis­ten, aber eben nicht alle Rei­sen­den eine Mas­ke oder nur unter der Nase. Das DB-Zug­per­so­nal sagt bei den Fahr­kar­ten­kon­trol­len und der Ent­ge­gen­nah­me von Bestel­lun­gen aus dem Bis­tro nichts. Dann tau­chen zwei Mit­ar­bei­ter von DB Sicher­heit auf und spre­chen Rei­sen­de ohne Mas­ke an. Ein Mann, der eini­ge Meter von mir ent­fernt sitzt, setzt sei­ne Mas­ke auf – und nach dem Ver­schwin­den der Sicher­heits­kräf­te wie­der ab. Es ist gut, dass jetzt wenigs­tens ein biss­chen kon­trol­liert wird. Aber so reicht es offen­bar nicht, um den Infek­ti­ons­schutz durch­zu­set­zen. Ich spre­che einen Herrn neben mir an, der sei­ne Mas­ke nur zweit­wei­se bzw. unter­halb der Nase trägt. Er fragt mich zwar, wes­halb mich das stört, setzt sie dann aber doch rich­tig auf. Das WLAN funk­tio­niert nicht. Pünkt­li­che Ankunft.

Frei­tag, 04.09.2020 (Ber­lin – Stuttgart)

Dies­mal könn­te der Hin­weis auf der App, wonach eine Aus­las­tung des Zuges von über 50 Pro­zent zu erwar­ten sei, rea­lis­tisch gewe­sen sein. Die Fahr­gäs­te waren aber sehr ungleich im Zug ver­teilt. In dem Wagen, in dem ich einen Platz gebucht hat­te, war Abstand hal­ten über­wie­gend mög­lich und alle tru­gen ihre Mas­ken. Der Zug war pünkt­lich, das WLAN lief gut.

Diens­tag, 01.09.2020 (Braun­schweig – Berlin)

Auch die­se Zug bie­tet genug Platz zum Abstand hal­ten. WLAN funk­tio­niert, Sitz­platz­an­zei­gen nicht. Pünktlich.

Diens­tag, 01.09.2020 (Ber­lin – Braunschweig)

Sehr früh in rela­tiv lee­rem ICE unter­wegs nach Braun­schweig. Alles gut: WLAN und Sitz­platz­re­ser­vie­rung funk­tio­nie­ren, pünktlich.

Mon­tag, 31.08.2020 (Stutt­gart – Ber­lin, mit Umstieg in Hannover)

Ers­ter ICE: Die App der DB sag­te eine Beset­zung von mehr als der Hälf­te der Sitz­plät­ze vor­aus. Tat­säch­lich war der Zug erheb­lich gerin­ger aus­ge­las­tet. In Mann­heim und spä­ter in Frank­furt stie­gen noch eini­ge Fahr­gäs­te zu. Abstand hal­ten war jedoch ange­sichts einer Aus­las­tung von unter 50 Pro­zent pro­blem­los mög­lich. Reser­vie­rungs­an­zei­gen defekt.

Ich sprach ein auf der ande­ren Sei­te des Gan­ges neben mir sit­zen­des Paar an, das die meis­te Zeit kei­ne Mas­ke trug. Er wur­de sofort aggres­siv. Mich gehe das nichts an, ich sol­le mich umset­zen und er wür­de sich gleich ver­ges­sen. Habe dage­gen gehal­ten und die bei­den haben sich Mas­ken aufgesetzt.

Im Anschluss­zug, eben­falls ein ICE, wie­der ein Rei­sen­der neben mei­nem reser­vier­ten Platz ohne Mas­ke. Ich sprach ihn an. Er reagier­te freund­lich und setz­te eine Mas­ke auf. Ich habe bis­lang noch in kei­nem Fern­ver­kehrs­zug erlebt, dass Bahn­per­so­nal Rei­sen­de direkt auf die Mas­ken­pflicht ansprach (nur ein­mal in einem Regio­nal­zug). Auch in die­sem Zug gab es kei­ne Reser­vie­rungs­an­zei­gen. Dafür funk­tio­nier­te in bei­den Zügen das WLAN gut. Eine leich­te Ver­spä­tung konn­te auf­ge­holt werden.

Sonn­tag, 09.08.2020 (Ham­burg – Stuttgart)

Die Fahrt von Sylt nach Ham­burg erfolg­te in einem pünkt­li­chen, aber zunächst aus­ge­las­te­ten Regio­nal­zug, in dem alle Sitz­plät­ze belegt waren und zusätz­lich ein­zel­ne Fahr­gäs­te in den Ein­gangs­be­rei­chen ste­hen muss­ten. In Pan­de­mie-Zei­ten ist das weni­ger gut. Zum Glück trat nach etwa 45 Minu­ten eine leich­te Ent­span­nung ein. Der ICE war leicht ver­spä­tet, da am Frank­fur­ter Flug­ha­fen auf den Lok­füh­rer gewar­tet wer­den muss­te. Der Zug war sehr schwach aus­ge­las­tet. Den­noch ver­sag­te das Bord-WLAN sehr schnell.

Diens­tag, 04.08.2020 (Ber­lin – Sylt, Umstieg in Hamburg)

Die Ver­bin­dung nach Sylt ist ja berüch­tigt. Dass der Ruf berech­tigt ist, wenn­gleich womög­lich nie­mand etwas dafür konn­te, bekam ich heu­te gelie­fert. Der über­ra­schend schwach aus­ge­las­te­te ICE nach Ham­burg war im Zulauf auf Ham­burg 20 Minu­ten vor der Zeit (!). Die App zeig­te mir, dass der IC, mit dem ich wei­ter auf die Insel kom­men woll­te, aus­fällt. Auch die Fol­ge­zü­ge waren gestri­chen. Grund war wohl ein ent­gleis­ter Güter­zug. Statt­des­sen wur­den Ver­bin­dun­gen mit S‑Bahn und Regio­nal­bahn ange­zeigt. Eine Ver­bin­dung, die ich durch die “Ver­frü­hung” mei­nes ICE hät­te bekom­men müs­sen, hät­te für mich noch nicht ein­mal einen Zeit­ver­lust bedeu­tet. Der Haupt­bahn­hof war schon ange­sagt, als der Zug zum Ste­hen kam. Er stand wegen des besetz­ten Gleis­ab­schnitts so lan­ge, dass er schließ­lich mit leich­ter Ver­spä­tung statt “zu früh” ankam. Die güns­ti­ge Ersatz­ver­bin­dung war ver­lo­ren. Statt­des­sen fuhr ich mit der S‑Bahn nach Pin­ne­berg. Zumin­dest woll­te ich das und so war es auch ange­zeigt. Doch die­se S‑Bahn ende­te vor­zei­tig, ich muss­te auf die nächs­te war­ten. Dann gab es in Elms­horn einen län­ge­ren Auf­ent­halt, bis es in einem stark gefüll­ten RE wei­ter und bis nach Sylt ging. Die­ser Zug war für so vie­le Men­schen mit zahl­rei­chen und teils rie­si­gen Gepäck­stü­cken völ­lig unge­eig­net. Ankunft eine star­ke Stun­de spä­ter als geplant.

Sonn­tag, 02.08.2020 (Karls­ru­he – Ber­lin mit Umstieg in Hannover)

Ers­ter Zug: Der ICE war fast bis auf den letz­ten Platz gefüllt. Außer einem über sechs­jäh­ri­gen Kind tru­gen alle Rei­sen­den, die ich sehen konn­te, einen Mund-Nase-Schutz. Das Kind oder sei­nen Vater hät­te ich ange­spro­chen, wäre es in mei­ner direk­ten Nähe geses­sen. Es zeigt sich: Um so vol­ler die Züge, um so mehr Men­schen tra­gen ihre Mas­ken. Kein WLAN. Zehn Minu­ten vor fahr­plan­mä­ßi­ger Ankunft in Han­no­ver kam die Durch­sa­ge, der Zug hät­te wegen einer Stell­werk­stö­rung auf eine ande­re Stre­cke aus­wei­che müs­sen, was eine Ver­spä­tung von 20 bis 25 Minu­ten zur Fol­ge hat­te. Auf der App wur­de der Zug auch dann noch als pünkt­lich geführt, als er mit der pro­gnos­ti­zier­ten Ver­spä­tung in Han­no­ver einfuhr.

In Han­no­ver erschwer­ter Umstieg. Der geplan­te Anschluss­zug war weg. Die Bahn­stei­ge waren bre­chend voll. Offen­bar waren sehr vie­le Züge wegen diver­ser Stell­werk­stö­run­gen ver­spä­tet. Ein ICE, der lt. Anzei­ge­ta­fel am Bahn­steig nach Ber­lin fah­ren soll­te, fuhr woan­ders hin. Die App zeig­te Züge an Bahn­steig­glei­sen an, wo die­se nicht fuh­ren, weil sie auf ande­re Glei­se ver­legt wor­den waren. Es ist ärger­lich, wenn man sich auf die App der Deut­schen Bahn eben­so wenig ver­las­sen kann wie auf die digi­ta­len Anzei­ge­ta­feln an den Bahn­stei­gen. Ist das der von man­chen Sei­ten hoch­ge­lob­te „inte­grier­te Bahnkonzern“?

Ich ent­schied mich für einen IC, den offen­bar ein­zi­gen pünkt­li­chen Zug nach Ber­lin. Dort saß ich mit einem ande­ren Rei­sen­den in einem Abteil. Der Zug war nicht so voll, wie es der vol­le Bahn­steig befürch­ten ließ. Der IC war pünkt­lich. Ankunft in Ber­lin 50 Minu­ten spä­ter als geplant.

Don­ners­tag, 29.07.2020 (Ber­lin – Stuttgart)

Der Zug war pünkt­lich und bot ein gutes WLAN. Abstand hal­ten war gera­de so mög­lich. Ein­zel­ne Mas­ken­ver­wei­ge­rer – die es trotz regel­mä­ßi­ger Durch­sa­gen gibt – sind aller­dings ein Ärgernis.

Diens­tag, 21.07.2020 (Frei­burg – Berlin)

Ab Mannheim/Frankfurt wur­de der Zug ziem­lich voll. Abstand hal­ten war kaum mög­lich. Zum Glück tru­gen die meis­ten, um mich her­um alle, eine Mas­ke. WLAN hat durch­ge­hend gut funk­tio­niert und der Zug kam pünkt­lich in Ber­lin an.

Mon­tag, 20.07.2020 (Stutt­gart – Freiburg)

Was für ein Cha­os! Ich woll­te mit dem RE von GoA­head nach Karls­ru­he und mit dem ICE wei­ter nach Frei­burg. Auf der App und der Bahn­steig­an­zei­ge wur­de der RE als „pünkt­lich“ ange­ge­ben, obwohl er schon längst Ver­spä­tung hat­te („aus vor­an­ge­gan­ge­ner Fahrt“). Als die Ver­spä­tun­gen anzeigt wur­den, hink­te die Bahn­steig­an­zei­ge deut­lich hin­ter der auf der App hin­ter­her (Anzei­gen: 10 Minu­ten auf dem Bahn­steig­an­zei­ger bzw. 30 Minu­ten auf der App). Der Zug fuhr schließ­lich mit rund einer hal­ben Stun­de Ver­spä­tung ab. Bei der Ein­fahrt in den Pforz­hei­mer Bahn­hof kam die Durch­sa­ge: „Die­ser Zug endet in Pforz­heim“. Nütz­li­che Hin­wei­se auf Umstei­ge­mög­lich­kei­ten in Rich­tung Karls­ru­he gab es weder im Zug noch am Bahn­steig. Wei­ter­fahrt schließ­lich mit einem IRE von GoA­head, der auf der App gar nicht ange­zeigt wur­de. Die­ser hielt unter­wegs län­ger an, um meh­re­re Zug­über­ho­lun­gen abzu­pas­sen. In Karls­ru­he habe ich logi­scher­wei­se den Anschluss ver­passt. Der nächs­te ICE war pünkt­lich, konn­te aber kein WLAN bie­ten und die Sitz­platz­re­ser­vie­rung war aus­ge­fal­len. Unweit vom Ziel Frei­burg, ich hat­te mich bereits zur Türe bege­ben, hielt der Zug an und irgend­wann kam die Durch­sa­ge, dass wegen eines Per­so­nen­scha­dens kei­ne Wei­ter­fahrt abseh­bar sei. Das war in Emmen­din­gen mit sei­nem für den Zug zu kur­zen Bahn­steig. Erst nach einer zeit des War­tens wur­de eine Türe geöff­net – am ande­ren Ende des Zuges. Mas­sen von Leu­ten quet­schen sich durch den Zug Rich­tung Aus­gang, dabei auch durch einen Wagen mit aus­ge­fal­le­ner Kli­ma­an­la­ge. Viro­lo­gen hät­ten bei die­sem Anblick Herz­ra­sen bekom­men. Das Bord­per­so­nal sprach davon, dass sicher­lich bald ein SEV ange­bo­ten wür­de. Dem war aber nicht so. Kein Bus und nur ab und an ein Taxi, aber sehr vie­le Men­schen, die wei­ter kom­men woll­ten. Schließ­lich ergat­ter­te auch ich ein Platz in einem Taxi und kam vier Stun­den(!) spä­ter als geplant in Frei­burg an. Die Hälf­te mei­ner Ter­mi­ne hat­ten sich damit erledigt.

Frei­tag, 03.07.2020 (Ber­lin – Stutt­gart, bis Karls­ru­he mit dem Nachtzug)

Mei­ne ers­te Nacht­zug-Fahrt, seit die wegen Coro­na ein­ge­stell­ten Ange­bo­te wie­der rol­len. Ich weiß nicht, wes­halb man im Nacht­zug immer gefragt wird, wann man geweckt wer­den will, um dann doch frü­her geweckt zu wer­den. Auf Nach­fra­ge bekommt man ein “Ich woll­te Ihnen Hek­tik erspa­ren” zu hören. Ver­spä­tung von 50 Minu­ten. Anstel­le des Anschluss-IC kam ein ICE zum Ein­satz, der pünkt­lich war.

Sonn­tag, 28.06.2020 (Stutt­gart – Ber­lin)

Im Zug funk­tio­nier­te kei­ne Sitz­platz­re­ser­vie­rung, was eini­ge Fahr­gäs­te zu mehr­fa­chem Sitz­platz­wech­sel zwang. Ab Frank­furt war der Zug eini­ger­ma­ßen gut besetzt, Abstän­de lie­ßen sich aber weit­ge­hend ein­hal­ten. Dass eini­ge Fahr­gäs­te ohne Mas­ke unter­wegs waren war gegen­über MIt­rei­sen­den respekt­los und soll­te von der Bun­des­po­li­zei zumin­dest ab und zu kon­trol­liert und geahn­det wer­den. WLAN brach irgend­wann völ­lig zusam­men. Pünkt­li­che Ankunft.

Sams­tag, 20.06.2020 (Ber­lin – Stuttgart)

Statt eines ICE 4 muss­te ein älte­res Modell ein­ge­setzt wer­den, wodurch das Reser­vie­rungs­sys­tem nicht mehr funk­tio­nier­te. Ein Wagen blieb wegen einer zer­sprun­ge­nen Fens­ter­schei­be gesperrt. Dadurch wur­de es etwas enger, als es in Coro­na­zei­ten sein soll­te. Eine Grup­pe von Rad­fah­ren­den hat­te Pro­ble­me mit ihren Fahr­rä­dern, da ledig­lich die neu­es­te Bau­rei­he des ICE dafür Platz bie­tet. WLAN war mies, die Pünkt­lich­keit hin­ge­gen gut.

Sonn­tag, 15.06.2020 (Stutt­gart – Berlin)

Bereits vor Abfahrt war auf der App der Hin­weis “Beset­zung von mehr als der Hälf­te der Sitz­plät­ze erwar­tet”. Bis Frank­furt war der Zug schwä­cher aus­ge­las­tet, ab Frank­furt könn­te die Aus­las­tung geschätzt bei 40 bis 50 Pro­zent gele­gen haben. Damit mach­te dann das WLAN schlapp. Der Anteil derer, die die vor­ge­schrie­be­ne Mas­ke trug, lag bei min­des­tens 90 Pro­zent. Der­je­ni­ge, der mir am Vie­rer­tisch schräg gegen­über saß und die Mas­ke zum Tele­fo­nie­ren absetz­te, bat ich, die­se wie­der auf­zu­set­zen, was er dann auch tat. Per Durch­sa­ge wur­de immer wie­der auf die behörd­li­che Anord­nung zum Tra­gen einer Mund- und Nasen­be­de­ckung hin­ge­wie­sen. Pünkt­li­che Ankunft.

Mon­tag, 08.06.2020 (Sin­gen – Böblingen)

Pünkt­lich.

Don­ners­tag, 04.06.2020 (Böb­lin­gen – Singen)

Pünkt­lich. Gefühlt ist die Aus­las­tung nicht weit ent­fernt von der Nor­ma­li­tät vor der Kri­se. Das gilt auch für mei­nen Ein­druck aus den Regio­nal­zü­gen auf der Bodenseegürtelbahn.

Sams­tag, 30.05.2020 (Ber­lin – Stuttgart)

Die Wagen­rei­hung wur­de auf der App und am Bahn­steig falsch ange­zeigt. Dafür lief das WLAN präch­tig. Pünktlich.

Sonn­tag, 24.05.2020 (Stutt­gart – Berlin)

Als ich ein­ge­stie­gen war bekam ich einen Schreck: Prak­tisch alle Sitz­plät­ze waren als reser­viert gekenn­zeich­net. Wie soll man da mit Abstand zuein­an­der sit­zen? Zum Glück erfüll­te sich teil­wei­se, was die Zug­be­glei­te­rin sag­te, nach­dem ich sie dar­auf ange­spro­chen hat­te: Vie­le Reser­vie­run­gen sind Wochen alt, vie­le Fahr­gäs­te kom­men nicht. Doch es wur­de so voll, wie ich es seit der Pan­de­mie nicht mehr erlebt hat­te. So woll­ten sich zwei Per­so­nen zu mir an den Tisch set­zen, weil das Reser­vie­rungs­sys­tem sie eben­falls dort­hin geschickt hat­te. Sie fan­den aber eini­ge Meter wei­ter zwei Plät­ze. Vie­le Rei­sen­de setz­ten sich nicht an ihre reser­vier­ten Plät­ze, weil sie dann – womög­lich über Stun­den – kei­nen Abstand hät­ten hal­ten kön­nen. Die Aus­las­tung des Zuges ermög­lich­te nur knapp, das Abstands­ge­bot ein­zu­hal­ten. Es ist ärger­lich, dass das Reser­vie­rungs­sys­tem der DB kein intel­li­gen­tes Auf­tei­len der Sitz­plät­ze zulässt. Inter­es­san­te Erfah­run­gen macht der Rei­sen­de gera­de auch mit dem WLAN an Bord: Ab einer Aus­las­tung von etwa 20 Pro­zent ver­schlech­tert sich die Qua­li­tät mas­siv, ab 25 Pro­zent bricht es völ­lig zusam­men. So war es auch heu­te. Pünkt­lich in Berlin.

Sams­tag, 16.05.2020 (Ber­lin – Stuttgart)

Schwach aus­ge­las­te­ter, aber kei­nes­wegs lee­rer Zug, der alle pünkt­lich und mit funk­tio­nie­ren­dem WLAN ans Ziel brachte.

Sonn­tag, 10.05.2020 (Stutt­gart – Berlin)

Zug sehr gering aus­ge­las­tet, WLAN funk­tio­nier­te meist. Punktlandung.

Frei­tag, 08.05.2020 (Ber­lin – Stuttgart)

Mein Gefühl ist, dass sich die Züge all­mäh­lich wie­der etwas bes­ser fül­len. Abstand hal­ten war wei­ter­hin mög­lich. Außer­dem ist mein Ein­druck, dass das WLAN im ICE bis zu eine Aus­las­tung von 15 oder 20 Pro­zent gut funk­tio­niert, dann aber zuneh­mend schwä­chelt. Pünktlich.

Sonn­tag, 03.05.2020 (Stutt­gart – Berlin)

Abstand zu hal­ten war fast immer pro­blem­los mög­lich. Die meis­ten Fahr­gäs­te tru­gen Mund-Nase-Schutz. WLAN lief gut, der Zug war pünkt­lich. Etwas ner­vig ist nur die wegen der Umlei­tung (NBS Stutt­gart – Mann­heim ist gesperrt) ver­län­ger­te Reisezeit.

Sams­tag, 02.05.2020 (Sin­gen – Böblingen)

Eben­falls pünkt­lich – und unspek­ta­ku­lär trotz Coronakrise.

Sams­tag, 02.05.2020 (Böb­lin­gen – Singen)

Pünkt­lich.

Frei­tag, 24.04.2020 (Ber­lin – Stuttgart)

Der Zug war etwas bes­ser aus­ge­las­tet als die letz­ten, mit denen ich wäh­rend der Coro­na­kri­se gefah­ren bin. Das Abstands­ge­bot ließ sich aber weit­ge­hend ein­hal­ten. In Frank­furt stie­gen eini­ge weni­ge Fahr­gäs­te mehr zu und schon kol­la­bier­te das WLAN. Pünkt­lich in Stuttgart.

Sonn­tag, 19.04.2020 (Stutt­gart – Berlin)

Die Coro­na­kri­se wirkt sich auch auf einen Viel­fah­rer wie mich aus: Weni­ger Ter­mi­ne, weni­ger Rei­se­an­läs­se, weni­ger Fahr­ten. Heu­te ging es aber wie­der nach Ber­lin. Da die Neu­bau­stre­cke Stutt­gart – Mann­heim gera­de saniert wird, ging die Fahrt über die Bum­mel­stre­cke. Hin­ter Frank­furt wur­de der Zug wie­der umge­lei­tet, dies­mal wegen eines Ober­lei­tungs­scha­dens. Ankunft in Ber­lin mit einer Vier­tel­stun­de Verspätung.

Don­ners­tag, 26.03.2020 (Ber­lin – Stuttgart)

Bin heu­te erst­mals wäh­rend der Zeit der Ein­schrän­kun­gen wegen der Coro­na­kri­se wie­der Bahn gefah­ren. Der Zug war sehr schwach aus­ge­las­tet. Die Fahr­gäs­te konn­ten weit­ge­hend in der ers­ten wie in der zwei­ten Klas­se den emp­foh­le­nen Abstand zuein­an­der hal­ten. Eini­ge Mit­rei­sen­de tru­gen Gesichts­mas­ken und/oder Hand­schu­he. Das gas­tro­no­mi­sche Ange­bot war wegen der gerin­gen Rei­sen­den­zahl ein­ge­schränkt. Auf dem WC gab es kein Was­ser zum Hän­de­wa­schen. Dafür hat das WLAN so rei­bungs­los funk­tio­niert wie sel­ten zuvor. Eini­ge Minu­ten Ver­spä­tung wegen einer Stö­rung an der Strecke.

– Wegen der Coro­na­kri­se fie­len Ter­mi­ne aus und ich bin weni­ger mit der Bahn gefahren -

Frei­tag, 13.03.2020 (Ber­lin – Oranienburg)

Fahrt mit dem neu­en Stad­ler-IC der Deut­schen Bahn. Auch mit gerin­ger Ver­spä­tung ein schö­ner, ruhig lau­fen­der  Zug! Ange­nehm sind die brei­ten Türen ohne Trep­pen, das Gas­tro-Ange­bot (das ich auf der kur­zen Stre­cke aber nicht tes­ten konn­te) und die Tat­sa­che, dass jeder Zug über acht Fahr­rad­stell­plät­ze ver­fügt. Ich wer­de den neu­en Zug noch aus­gie­big testen!

Sonn­tag, 01.03.2020 (Stutt­gart – Berlin)

Auch bei die­ser Fahrt – dies­mal wäre es um ein Mit­tag­essen gegan­gen – konn­te die Bord­kü­che den Hun­ger nicht stil­len. Es gab so gut wie nichts. Auch das WLAN bot nur eine dürf­ti­ge Leis­tung. Nicht lan­ge nach Fahrt­be­ginn kam der Zug in einem Tun­nel zum Ste­hen: “Ober­lei­tungs­scha­den”. Es muss­te einer Umlei­tung gefolgt wer­den, die rund eine hal­be Stun­de an Zeit kos­te­te. Das war aber noch nicht genug: Spä­ter kam der Zug auf frei­er Stre­cke zum Ste­hen. Grund dies­mal: “Ver­letz­te Per­son auf dem Gleis”. Erneut wur­de eine Umlei­tung gewählt. Die Ankunft erfolg­te schließ­lich mit einer Ver­spä­tung von 1,5 Stunden.

Sams­tag, 29.02.2020 (Ber­lin – Stuttgart)

Wenn man sehr früh am Mor­gen (im kon­kre­ten Fall um 5.28 Uhr) eine Rei­se mit der Bahn antritt, dann erwar­tet man aus mei­ner Sicht zurecht, dass ein Früh­stück erwor­ben wer­den kann. Dem war aber ein­mal mehr nicht so. Die meis­ten Pro­duk­te waren nicht erhält­lich und das weni­ge, was es gab, wur­de in Ein­weg ser­viert. Zumin­dest aber hat das WLAN funt­kio­niert und wir kamen pünkt­lich an.

Don­ners­tag, 27.02.2020 (Stutt­gart – Berlin)

Der Zug ist sehr gut aus­ge­las­tet. Kein WLAN und auch Pro­ble­me mit der Gas­tro­no­mie: Das Ser­vice­per­so­nal steigt erst in Frank­furt zu und bereits in Ful­da, also eine Stun­de spä­ter, wie­der aus. Daher wur­den nur Geträn­ke aus­ge­ge­ben. Da die Spül­ma­schi­ne defekt war gab es alles in Ein­weg, Zum Glück war der Zug aber pünktlich.

Mitt­woch, 27.02.2020 (Stutt­gart – Ulm)

Pün­klli­cher IC.

Frei­tag, 21.02.2020 (Ulm – Stuttgart)

Alles gut.

Frei­tag, 21.02.2020 (Stutt­gart – Ulm)

Pünkt­lich, Anschluss nach Günz­burg gut erreicht, aber mit WLAN war nicht viel los.

Mitt­woch, 19.02.2020 (Mann­heim – Stuttgart)

Alle Züge wie­sen erheb­li­che Ver­spä­tun­gen auf. Hät­te mich aber inso­fern nicht betrof­fen, als dass zur geplan­ten Abfahrts­zeit zwar nicht “mein” Zug kam, aber ein frü­he­rer mit Ver­spä­tung. Dann wur­den aber “spie­len­de Kin­der auf dem Gleis” gemel­det und die Stre­cke muss­te gesperrt wer­den. Die Stre­cke wur­de ver­hält­nis­mä­ßig schnell wie­der frei gege­ben. Der Zug hat­te etwa 40 Minu­ten Ver­spä­tung, wur­de auf der App aber als pünkt­lich geführt. Ich kam 20 Minu­ten spä­ter an als geplant.

Mitt­woch, 19.02.2020 (Stutt­gart – Mannheim)

Pünkt­lich und WLAN lief gut.

Diens­tag, 18.02.2020 (Ulm – Stuttgart)

Pünkt­li­cher ICE mit funk­tio­nie­ren­dem WLAN. Was will man mehr?

Mon­tag, 17.02.2020 (Böb­lin­gen – Singen)

Der IC 2 war zuver­läs­sig und pünkt­lich unter­wegs. Aller­dings waren meh­re­re Türen defekt. Min­des­tens ein Fahr­gast ver­pass­te sei­nen Aus­stieg und muss­te wei­ter fahren.

Sams­tag, 15.02.2020 (Ber­lin – Stuttgart)

Früh­stück im Zug wäre ja wun­der­bar, wäre nicht regel­mä­ßig die Spül­ma­schi­ne an Bord defekt und müss­te man des­halb nicht auf Plak­tik­tel­lern essen und aus Ein­weg­be­chern trin­ken. Kein ICE-WLAN. Über den Hot­spot des Smart­pho­nes ließ es sich aber wie­der unter­bre­chungs­frei am Lap­top arbei­ten. Es kann also nicht dar­an lie­gen, dass von außen kei­ne Signa­le kom­men. Pünkt­lich in Stuttgart.

Sonn­tag, 09.02.2020 (Stutt­gart – Ber­lin, Umstieg in Mannheim)

Im Stutt­gar­ter Haupt­bahn­hof sind auch fünf Tage nach dem Kabel­brand eini­ge der digi­ta­len Anzei­ge­ta­feln defekt. Mei­ne Sitz­platz­re­ser­vie­rung im ICE nach Mann­heim war dop­pelt ver­ge­ben wor­den. Ich konn­te mich zum Glück aber mit dem ande­ren Fahr­gast eini­gen. Der Umstieg in Mann­heim, sehr knapp bemes­sen, hat funk­tio­niert. Doch, sie­he da: Auch im ICE nach Ber­lin war ein und der­sel­be Sitz­platz dop­pelt reser­viert wor­den. Auch hier fan­den wir eine Lösung. WLAN war im ers­ten Zug gut, im zwei­ten nach einer kur­zen Wei­le nicht mehr zu gebrau­chen. Ankunft mit rund 10 Minu­ten Verspätung.

Mitt­woch, 05.02.2020 (Sin­gen – Böblingen)

Per­so­nal ging mit klei­nem Kabel­brand (ver­schmor­te Steck­do­se) wäh­rend der Fahrt sehr beson­nen um. Pünktlich.

Diens­tag, 04.02.2020 (Böb­lin­gen – Singen)

Der Zug konn­te sei­ne zwi­schen­zeit­li­che Ver­spä­tung wie­der her­aus­fah­ren. Pünktlich.

Sams­tag, 01.02.2020 (Ber­lin – Stuttgart)

Um 5.30 Uhr ging es los. Wer sich um die­se Uhr­zeit auf eine län­ge­re Rei­se mit der Bahn begibt, wird sich häu­fig dar­auf ver­las­sen wol­len, dass es im Zug ein Früh­stück gibt. Für die Bahn kamen Früh­stücks­wün­sche wie der von mir aber über­ra­schend. Es gab kaum Per­so­nal und ein nur ein­ge­schränk­tes Ange­bot mit Ein­weg­be­chern. Grund: Sowohl die Küh­lung als auch die Spül­ma­schi­ne funk­tio­nier­ten nicht, Per­so­nal soll­te erst Stun­den spä­ter in Ful­da zustei­gen. Das WLAN war nicht zu gebrau­chen. Mit dem Hot­spot übers Han­dy ließ es sich am Lap­top aber gut arbei­ten. Das wohl Wich­tigs­te bei der Bahn­fahrt, die Pünkt­lich­keit, war hin­ge­gen nicht zu bean­stan­den. Habe mei­nen Anschluss­zug nach Heil­bronn erreicht. Zum The­ma “Pünkt­lich­keit” sei der Voll­stän­dig­keit hal­ber noch ange­merkt: Bei­de Regio­nal­zü­ge auf der viel geschol­te­nen Fran­ken­bahn, die ich heu­te genutzt habe, waren pünktlich.

Sonn­tag, 26.01.2020 (Stutt­gart – Ber­lin, Umstieg in Mannheim)

Ers­ter ICE pünkt­lich, pro­blem­lo­ses Arbei­ten mit WLAN. Der zwei­te ICE stand in umge­kehr­ter Wagen­rei­hung bereit. Weil die übli­che Stre­cke nach Frank­furt wegen eines Unfalls (auf der Bun­des­stra­ße!?) gesperrt war, muss­te ein Umweg über Darm­stadt gefah­ren wer­den, was rund 20 Minu­ten an Mehr­zeit kos­te­te. Defek­tes WC, aber auch hier gutes WLAN.

Mitt­woch, 22.01.2020 (Köln – Stuttgart)

Fahrt mit Umstieg in Mann­heim, der trotz knap­per Umstei­ge­zeit gut gelun­gen ist. Bei­de Züge pünkt­lich, aber in bei­den ICE kein WLAN.

Mitt­woch, 22.01.2020 (Stutt­gart – Köln)

Durch­ge­hen­der ICE, der mich pünkt­lich ins Ziel brach­te. Wäh­rend der Fahrt gefrüh­stückt und auf die anste­hen­den Ter­mi­ne vor­be­rei­tet. Nur zu Fahrt­be­ginn WLAN, danach setz­te ich auf den Hot­spot mei­nes Smart­pho­nes, um am Lap­top arbei­ten zu können.

Mon­tag, 20.01.2020 (Sin­gen – Böblingen)

IC 2 mit leich­ter Verspätung.

Sonn­tag, 19.01.2020 (Böb­lin­gen – Singen)

Pünkt­li­cher IC 2‑Doppelstockzug. Ich fin­de ja: Ein tol­ler, sehr ruhig rol­len­der Zug, in dem es sich gut arbei­ten oder auch ent­span­nen lässt. Lei­der gibt es mit die­sem Zug­typ zu häu­fig tech­ni­sche Probleme.

Sams­tag, 18.01.2020 (Mann­heim – Stuttgart)

Hat mich mein Pünkt­lich­keits-Glück im 10. Fern­ver­kehrs­zug des Jah­res ver­las­sen? Als der Zug schon hät­te da sein sol­len wur­de auf den Anzei­ge­ta­feln am Bahn­steig erst eine Ver­spä­tung von fünf, dann von 10 Minu­ten ange­zeigt. WLAN ließ kei­ne son­der­lich gute Arbeit im Inter­net zu. Ankunft mit leich­ter Ver­spä­tung. Wirk­lich beschwe­ren kann ich mich nicht.

Sams­tag, 18.01.2020 (Ber­lin – Mann­heim, Umstieg in Hannover)

Mei­ne Glücks­se­rie hielt an! Bei­de Züge pünkt­lich und WLAN war nicht zu beanstanden.

Sonn­tag, 12.01.2020 (Stutt­gart – Ber­lin, ab Karls­ru­he mit dem Nachtzug)

IC pünkt­lich. Meh­re­re defek­te WC. Im Nacht­zug halb­wegs gut geschla­fen und pünkt­lich in Ber­lin angekommen.

Don­ners­tag, 09.01.2020 (Mün­chen – Stuttgart)

Kein WLAN. Aber pünkt­lich. Dies war die fünf­te Fern­ver­kehrs­fahrt des Jah­res und ich kam jedes mal pünkt­lich an! Rein sta­tis­tisch müss­te ich mich nun bei der nächs­ten Fahrt auf eine Ver­spä­tung ein­stel­len. Aber viel­leicht wird in die­sem Jahr alles besser?

Don­ners­tag, 09.01.2020 (Augs­burg – München)

Der IC kam sogar weni­ge Minu­ten “zu früh” an.

Mitt­woch, 08.01.2020 (Stutt­gart – Augsburg)

Wegen des ver­spä­te­ten ICE habe ich den IC genom­men, der kaum län­ger unter­wegs ist – und pünkt­lich ankam. Da der IC frü­her abfuhr als der ICE hät­te ursprüng­lich abfah­ren sol­len, kam ich nicht ein­mal spä­ter an als geplant.

Mon­tag, 06.01.2020 (Sin­gen – Herrenberg)

Wie­der­um Fahrt im IC 2. Eini­ge Funk­tio­nen, so die Sitz­platz­re­ser­vie­rung und die Anzei­ge von Ziel und nächs­tem Halt, waren gestört. Aber Pünkt­lich. Übri­gens war der Regio­nal­zug der SBB von Kon­stanz über Radolf­zell nach Sin­gen wegen “Erkran­kung des Lok­füh­rers” ent­fal­len – nur so zur Info an alle die glau­ben, bei den SBB wür­de der­ar­ti­ges nicht pas­sie­ren. Mal sehen, ob ich die Taxi­rech­nung bezahlt bekomme.

Frei­tag, 03.01.2020 (Böb­lin­gen – Singen)

Ange­neh­me Fahrt im IC 2 durch das schö­ne Neckar­tal, hin­durch zwi­schen den Aus­läu­fern von Schwä­bi­scher Alb und Schwarz­wald. Pünktlich.

 

 

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