Kontakt

Mat­thi­as Gastel
Mit­glied im Deut­schen Bun­des­tag

Regionalbüro Filderstadt

Für Anfra­gen aus dem Wahl­kreis und aus Baden-Würt­tem­berg:

Das Regio­nal­bü­ro in Fil­der­stadt schließt zum 30. Sep­tem­ber 2026.

Sie errei­chen uns wei­ter­hin per Mail und Tele­fon!
Bit­te kon­tak­tie­ren Sie uns per E‑Mail. Per Brief­post dau­ert es län­ger, bis Ihr Anlie­gen bei uns ankommt und bear­bei­tet wer­den kann. Bit­te geben Sie in die­sem Fall uneb­dingt Ihre Mail­adres­se an.

Tele­fon: 0151–50995509
E‑Mail: matthias.gastel.WK@bundestag.de
Post­adres­se: Plochin­ger Stra­ße 14, 72622 Nür­tin­gen

War­um ich kein Büro mehr anmie­te: Raus zu den Men­schen!

Seit dem Jahr 2013 Jah­ren bin ich Mit­glied des Bun­des­ta­ges. Nach Beginn mei­nes Man­dats hat­te ich in Fil­der­stadt-Bern­hau­sen ein Büro ange­mie­tet. Die­ses war eini­ge Jah­re lang Arbeits­platz mei­ner Mit­ar­bei­te­rin­nen und Anlauf­stel­le für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger.

Doch die Zei­ten haben sich geän­dert. Mit­ar­bei­ten­de haben ger­ne Fle­xi­bi­li­tät im Arbeits­le­ben, um bei­spiels­wei­se fami­liä­ren Ver­pflich­tun­gen nach­zu­kom­men. Mit Home­of­fice las­sen sich Ange­hö­ri­ge – sei­en sie jung oder alt, bes­ser betreu­en. Ich selbst habe das Büro schon immer nur ab und zu zwi­schen Ter­mi­nen und als Lager genutzt. Wenn ich nicht in Ber­lin war, arbei­te­te ich aus dem Home­of­fice her­aus oder mobil von unter­wegs. Mei­ne stu­den­ti­schen Mit­ar­bei­ten­de woh­nen meist ver­streut in Baden-Würt­tem­berg und haben schon immer von zuhau­se, von der Uni oder aus dem Zug her­aus gear­bei­tet. Wir arbei­ten alle über­wie­gend digi­tal. Fan­den frü­her Sprech­stun­den für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in mei­nem Regio­nal­bü­ro statt, hat sich bereits vor eini­gen Jah­ren die tele­fo­ni­sche Sprech­stun­de mit weit bes­se­rer Reso­nanz durch­ge­setzt. Zudem bie­te ich Sprech­stun­den in Cafés, auf Wochen­märk­ten und an Bahn­hö­fen an ver­schie­de­nen Orten mei­nes Wahl­krei­ses an. Das Büro kos­te­te viel Geld (Mie­te, Neben­kos­ten) und Zeit (An- und Abfahrt, Rei­ni­gung, Deko des Schau­fens­ters). Hin­zu kamen zuneh­mend Schmie­re­rei­en am Fens­ter und wil­de Müll­ab­la­ge­run­gen vor der Türe. Lei­der gab es auch ein­zel­ne Fäl­le von Pöbe­lei­en durch Besu­cher mei­nen Mit­ar­bei­ten­den gegen­über. Aus Sicher­heits­grün­den war die Türe daher zuletzt immer ver­schlos­sen. Aller­dings muss dabei betont wer­den, dass sehr sel­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ins Büro kamen. Die meis­ten bezie­hen ihre Infos längst nicht mehr über Bro­schü­ren aus Papier, die sie im Büro abho­len, son­dern aus dem Inter­net. Die Struk­tur mei­nes Wahl­krei­ses mit ins­ge­samt 31 Kom­mu­nen, dar­un­ter vier gro­ßen Kreis­städ­ten, kennt über­dies kei­nen Mit­tel­punkt. Dies bedeu­tet, dass es kei­nen für einen Groß­teil der Men­schen glei­cher­ma­ßen geeig­ne­ten Büro­stand­ort gibt.

Schon lan­ge habe ich über­legt, wie ich die Men­schen in mei­nem Wahl­kreis noch bes­ser errei­chen kann. Sprech­stun­den drau­ßen an öffent­li­chen Plät­zen sind eine Mög­lich­keit, die ich schon län­ger prak­ti­zie­re. Ver­an­stal­tun­gen an ver­schie­de­nen Orten gehö­ren schon immer zu den Ange­bo­ten von Abge­ord­ne­ten. Mein Büro war auf­grund der Grö­ße und des Raum­zu­schnit­tes nicht für öffent­li­che Ver­an­stal­tun­gen geeig­net. Nun bie­te ich ver­stärkt Exkur­sio­nen an. Die Fahrt mit einem E‑Bus in einen Wind- und Solar­park mit­samt umfas­sen­den Infor­ma­tio­nen und Gesprä­chen mit Fach­leu­ten auf der Schwä­bi­schen Alb war ein Auf­takt, an dem 40 Bürger/innen teil­nah­men.

Für mei­ne Arbeit mit all die­sen Akti­vi­tä­ten und Prä­sen­zen benö­ti­ge ich kein ange­mie­te­tes Büro. Die Räu­me habe ich daher auf Ende Sep­tem­ber 2026 gekün­digt. Ich kann aber wei­ter­hin Büros in Nür­tin­gen und Kirch­heim mit­nut­zen und ver­fü­ge über eine Post­adres­se in Nür­tin­gen. Das Geld, das bis­her ins eige­ne Büro floss, inves­tie­re ich lie­ber in Ange­bo­te für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger vor Ort. Die erwähn­te Exkur­si­on hat den Betrag von rund drei Monats­mie­ten gekos­tet[1]. Ich wer­de die gespar­te Mie­te in bes­se­re Kom­mu­ni­ka­ti­on und Prä­senz inves­tie­ren. Mir geht es dar­um, dass ich als Abge­ord­ne­ter mit mei­ner Arbeit, mei­nen The­men und mei­nen Ange­bo­ten für die Men­schen sicht­bar bin. Ich möch­te mich nicht in einem teu­ren Büro ver­ste­cken, son­dern mich zei­gen und die Men­schen ein­la­den, mit mir an ver­schie­de­nen Orten unkom­pli­ziert ins Gespräch zu kom­men, zu dis­ku­tie­ren oder gemein­sam inter­es­san­te Orte oder Insti­tu­tio­nen zu besu­chen. 


[1] Die Exkur­si­on hat­te ich zusam­men mit mei­ner Land­tags­kol­le­gin Cla­ra Schwei­zer ver­an­stal­tet und finan­ziert.

Büro in Berlin

Platz der Repu­blik 1
11011 Ber­lin
Tel. 030/227–74150
matthias.gastel@bundestag.de

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