Besuch bei der DRK-Rettungswache in Nürtingen

Die Ret­tungs­wa­che des Deut­schen Roten Kreu­zes (DRK) in Nür­tin­gen gehört zu einem Netz­werk in unse­rem Land­kreis und leis­tet damit einen Bei­trag dafür, dass in medi­zi­ni­schen Not­fäl­len in kur­zer Zeit ange­rückt wer­den kann.

Zunächst schau­te ich mir die noch rela­tiv neue Fahr­zeug­hal­le an, die ich unter ande­rem an einem Tag der offe­nen Türe bereits gese­hen habe. Dies­mal herrsch­te aber deut­lich weni­ger Tru­bel und ich konn­te auch in eines der Fahr­zeu­ge hin­ein­schau­en und mir die Tech­nik sowie die Aus­stat­tung erläu­tern las­sen.

Per­so­nell ist die Ret­tungs­stel­le unter­ver­sorgt, wobei mit der stol­zen Anzahl von 13 Aus­zu­bil­den­den für Abhil­fe gesorgt wird. Daher sind bei den meis­ten Ein­sät­zen drei Per­so­nen unter­wegs. Es ist immer min­des­tens ein Not­fall­sa­ni­tä­ter (drei­jäh­ri­ge Berufs­aus­bil­dung) dabei.

Wir spra­chen auch über die Aus­wir­kun­gen gesell­schaft­li­cher Ver­än­de­run­gen auf die Arbeit der Ret­tungs­diens­te. Ich bekam lei­der zu hören, dass der Respekt nach­lässt und nicht alle Zeit­ge­nos­sen Ver­ständ­nis dafür haben, dass bei Ein­sät­zen auch mal Stra­ßen und Zufahr­ten blo­ckiert sein kön­nen. Man wer­de als „staat­li­che Insti­tu­ti­on“ betrach­tet und zie­he daher so man­che, meist ver­ba­le, Aggres­si­on auf sich. Von einer wei­te­ren Unsit­te, näm­lich dem Fil­men von Ein­sät­zen, inklu­si­ve Unfall­op­fern und Ret­tern, wur­de mir berich­tet. Auch das Bil­den von Ret­tungs­gas­sen las­se, so wur­de mir berich­tet, häu­fig zu wün­schen übrig.

Ich nut­ze auch dies­mal die Gele­gen­heit, allen zu dan­ken, die sich für unse­re Gesund­heit und unse­re Sicher­heit ein­set­zen!

Mei­ne Hos­pi­ta­ti­on bei der Ret­tungs­wa­che der Johan­ni­ter: https://www.matthias-gastel.de/in-der-rettungswache-der-johanniter/

Mei­ne Hos­pi­ta­ti­on bei der Ret­tungs­wa­che des DRK an der Fil­der­kli­nik: https://www.matthias-gastel.de/in-rettungswache-hospitiert/