Berlin → Mannheim → Stuttgart

ICE
ICE

Unfä­hig­keit der DB oder Pech für mich? Wohl bei­des! Ich woll­te den Sprin­ter geben. Selt­sam war schon, dass er in den Aus­kunfts­sys­te­men der DB gar nicht zu fin­den war. Mit geziel­ter Suche fand ich ihn dann aber doch, gekenn­zeich­net als “Son­der­zug”. Eine Reser­vie­rung war nicht mög­lich. Der Zug stand recht­zei­tig bereit. Pro Wagen waren viel­leicht fünf Fahr­gäs­te ein­ge­stie­gen. Ich hör­te einen Zug­be­glei­ter auf die Fra­ge eines Fahr­gas­tes ant­wor­ten “Wir fah­ren jetzt ab”. Weni­ge Sekun­den spä­ter kam die Durch­sa­ge: “Die­se Zug kann nicht abfah­ren. Wir bit­te Sie alle aus­zu­stei­gen und sich eine Ver­bin­dung zu suchen”. Es stand wohl kein Trieb­fahr­zeug­füh­rer zur Ver­fü­gung. Da ich schon mei­nen Arbeits­platz ein­ge­rich­tet hat­te, muss­te ich schnell ein­pa­cken, um noch den nächs­ten Zug errei­chen zu kön­nen. Lei­der war dies kei­ne umstei­ge­freie Ver­bin­dung. Der ers­te ICE bis Mann­heim war sehr voll, ich ergat­ter­te aber einen Platz mit Tisch. Auch die Gas­tro funk­tio­nier­te mit einem war­men Abend­essen. Der Zug hat­te sechs Minu­ten Ver­spä­tung, womit der Anschluss eigent­lich ver­lo­ren gewe­sen wäre. Doch auch der Anschluss­zug hat­te Ver­spä­tung, so dass der Umstieg mit zügi­gem Lau­fen gera­de so gelang. Selt­sa­mer­wei­se und ohne jede Erklä­rung wur­de der ICE ein Teil­stück umge­lei­tet und hat­te am Ende 20 Minu­ten Ver­spä­tung. Letzt­lich war ich 70 Minu­ten spä­ter in Stutt­gart als geplant.

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