So ein Chaos: Alles begann mit einem voll ausgebuchten Zug normal. Dann kam es in Erfurt zu einem ungeplanten Halt und der Durchsage, die Strecke sei gesperrt und man müsse eventuell umgeleitet werden. Doch es ging bald wieder weiter und wir wurden informiert, man fahre vermutlich auf der normalen Strecke. Etwas später dann die Korrektur, wir würden doch umgeleitet. Der Umweg über Würzburg koste 75 Minuten. Nach Würzburg wurde die Verspätung per Durchsage auf zwei Stunden ausgeweitet und den Hinweis, die App würde falsche Auskünfte geben. Zudem gab es die Information, die Umleitung sei wegen einer ausgefallenen Notbeleuchtung in einem Tunnel erforderlich gewesen. In der Gastronomie bildeten sich lange Schlangen. Vermutlich hatten viele Reisende die Befüchtung, es könne noch länger dauern und ihnen würde der Proviant ausgehen. Zwei Stunden Verspätung! Dieser Sprinter war damit eine Stunde länger unterwegs als ein “normaler” ICE.