Bahntagebuch – Archiv, Jahre 2013 – 2016

Stuttgart Hbf. Gleis 10

Mein Deutsche Bahn-Tagebuch
Die Jahre 2013 – 2016

Die­ses Tage­buch wird seit Novem­ber 2013 geführt und umfasst alle mei­ne Zug­fahr­ten im Fern­ver­kehr der DB. Es ent­hält alle posi­ti­ven wie – lei­der auch auf­tre­ten­den – nega­ti­ven Erleb­nis­se. Als pas­sio­nier­ter Bahn­fah­rer ist es mir ein gro­ßes Anlie­gen, dass sich die Bahn zu einem zuver­läs­si­gen, kom­for­ta­blen und von immer mehr Rei­sen­den bevor­zug­ten Ver­kehrs­mit­tel ent­wi­ckelt. Die hier geschil­der­ten Erleb­nis­se zei­gen, dass es bis dahin noch ein wei­ter Weg ist. Die­sen Weg gestal­te ich – als Fahr­gast wie auch als poli­ti­scher Man­dats­trä­ger – enga­giert mit.

 

Mein Bahnjahr 2016 – Eine persönliche Bilanz: 142 Fahrten mit Fernzügen der DB, 74 Prozent der Züge waren pünktlich (max. vier Minuten verspätet), die Pünktlichkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die durchschnittliche Verspätung verspäteter Züge betrug 18 Minuten. 82 Prozent der Anschlüsse zwischen Fernzügen konnte ich erreichen. Auch dies ist eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. In 123 ICE-Zügen wollte ich WLAN nutzen, aber nur 27 Prozent aller ICE boten ein funktionierendes bzw. brauchbares WLAN.  Gegenüber dem Vorjahr stellt dies eine Verschlechterung dar. Bei 51 Fahrten mit dem ICE wollte ich mir etwas Warmes zum Essen bestellen. In 78 Prozent der Züge bekam ich das gewünschte Essen. Bei mehr als jeder fünften Fahrt war beispielsweise die Küchentechnik ausgefallen. 92 Prozent der WC in den Zügen waren nutzbar. 81 Prozent der Züge verfügten über funktionierende Sitzplatzreservierungen. Recht selten zeigen die digitalen Wagenstandanzeiger (die an den Bahnsteigen hängen) die falsche Wagenreihung an und noch seltener sind Türen an Fernzügen gestört. Defekte Türen sind das Problem der Regionalzüge.

Mitt­woch, 21.12.2016 (Ber­lin – Stutt­gart mit Umstieg in Mann­heim)

Dies­mal beschwert sich ein ande­rer Fahr­gast über das feh­len­de WLAN, noch bevor ich es tes­ten konn­te. Die Zug­be­glei­te­rin erklärt, das WLAN sei “aus­ge­baut” wor­den. Die DB ver­spricht ja schon lan­ge, sie wol­le ihr WLAN in den Zügen aus­bau­en. Jetzt weiß ich end­lich, was damit gemeint ist … Mit­tag­essen aus der Bord­kü­che, neben­bei lese ich die Pres­se­spie­gel des Bun­des­ta­ges. Der ICE stoppt auf frei­er Stre­cke, die Durch­sa­ge “Wir muss­ten wegen einer Signal­stö­rung anhal­ten und kön­nen unse­re Fahrt nur mit redu­zier­ter Geschwin­dig­keit fort­set­zen” ver­heißt nichts Gutes. Vor allem dann nicht, wenn die Umstei­ge­zeit in Mann­heim nur vier Minu­ten beträgt. Ankunft in Mann­heim mit einer Ver­spä­tung von 10 Minu­ten. Der Anschluss­zug ist fünf Minu­ten ver­spä­tet, war­tet aber den­noch die weni­gen Minu­ten nicht auf uns. Ersatz­wei­se neh­me ich den IC über Hei­del­berg, kom­me in Stutt­gart 25 Minu­ten spä­ter an als geplant, ver­pas­se die S‑Bahn und kom­me zu spät zu mei­nem Abend­ter­min im Wahl­kreis.

Diens­tag, 20.12.2016 (Stral­sund – Ber­lin)

Wirk­lich geeig­net für den ICE ist die­se Stre­cke nicht. Er ist näm­lich nur unwe­sent­lich schnel­ler am Ziel als der Regio­nal­ex­press. WLAN funk­tio­niert erst super, plötz­lich gar nicht mehr. Pünkt­li­che Ankunft.

Sonn­tag, 11.12.2016 (Stutt­gart – Ber­lin mit Umstieg in Mann­heim)

Im ers­ten ICE funk­tio­niert WLAN erst nach meh­re­ren Anläu­fen, im zwei­ten über­haupt nicht. Umstieg hat, obwohl mit vier Minu­ten knapp bemes­sen, gut geklappt. Habe ein zwei­tes Früh­stück ein­ge­nom­men und mit dem Hot­spot mei­nes Smart­pho­nes Mails abge­ar­bei­tet. Wer­de gegen Monats­en­de bei mei­nem Inter­net­an­bie­ter wie­der drauf­zah­len müs­sen. Pünkt­li­che Ankunft.

Mon­tag, 05.12.2016 (Ber­lin – Stutt­gart mit Umstie­gen in Han­no­ver und Mann­heim)

Im ers­ten ICE kein WLAN, was Mit­fah­rer und Zug­chef bestä­ti­gen. Moni­to­re im Zug defekt.

Im zwei­ten ICE eben­falls kein WLAN. Der Spei­se­wa­gen war wegen Per­so­nal­man­gels geschlos­sen, im Bis­tro konn­ten jedoch ein­fa­che Spei­sen abge­holt wer­den. Der Zug fuhr wegen “tech­ni­scher Stö­rung” mit redu­zier­ter Geschwin­dig­keit. Weil aber die dadurch ent­stan­de­ne Ver­spä­tung offen­bar noch zu gering war, wur­de der Stopp in Göt­tin­gen kur­zer­hand ver­län­gert. Man ließ ande­re Züge, dar­un­ter einen Güter­zug, erst ein­mal über­ho­len. Die Ver­spä­tung hat­te sich auf inzwi­schen 30 Minu­ten auf­sum­miert. Auf dem Weg nach Mann­heim wur­de mehr­fach die Emp­feh­lung kom­mu­ni­ziert, dass Rei­sen­de mit dem Ziel Stutt­gart bes­ser in Mann­heim in einen ande­ren ICE umstei­gen, um nicht über Hei­del­berg fah­ren zu müs­sen. Die­ser Emp­feh­lung bin ich gefolgt. Wes­halb der Direkt­zug nach Stutt­gart das glei­che Gleis wie der deut­lich ver­spä­te­te ICE nut­zen muss­te weiß ich nicht. Jeden­falls konn­te der nach­fol­gen­de ICE erst ver­spä­tet ein- und mit 10 Minu­ten Ver­spä­tung wie­der aus­fah­ren. In Stutt­gart (Ankunft 25 Minu­ten spä­ter als ursprüng­lich geplant) habe ich die am spä­ten Abend nur noch halb­stünd­lich ver­keh­ren­de S‑Bahn knapp ver­passt und muss­te ent­spre­chend lan­ge auf die nächs­te war­ten. Da ich in Ech­ter­din­gen, es war inzwi­schen 0.20 Uhr, nicht noch 13 Minu­ten auf den Bus nach­hau­se war­ten woll­te, nahm ich ein Taxi. Kos­ten: 16 Euro. Dan­ke Deut­sche Bahn!

Sonn­tag, 04.12.2016 (Stutt­gart – Ber­lin)

In letz­ter Zeit habe ich häu­fi­ger ver­sucht, mit dem Tablet statt mit dem Lap­top das WLAN im ICE zu nut­zen: Ergeb­nis: Ich kom­me leich­ter rein, flie­ge sel­te­ner raus, bin aber auch mit die­sem End­ge­rät über­wie­gend zu lang­sam unter­wegs, um arbei­ten zu kön­nen. So auch heu­te wie­der – trotz des neu­en WLAN-Sys­tems. Pünkt­li­che, sogar leicht überpünkt­li­che Ankunft.

Sams­tag, 03.12.2016 (Ber­lin – Stutt­gart)

Mal wie­der mit dem frü­hen Zug (Abfahrt um 05.31 Uhr) nach­hau­se auf­ge­bro­chen. Im Zug gefrüh­stückt und gear­bei­tet. Letz­te­res erzwun­ge­ner­ma­ßen aber über­wie­gend off­line. Der Zug kam sechs Minu­ten zu früh an!

Sonn­tag, 27.11.2016 (Stutt­gart – Ber­lin)

Der Zug war recht voll, das Feh­len eines Wagens mach­te sich bemerk­bar. WLAN über wei­te Stre­cken unbrauch­bar. Pünkt­lich in Ber­lin. Durch­sa­ge kurz vor dem End­bahn­hof: “Alles, was Sie lie­gen las­sen – bei­spiels­wei­se Auto­schlüs­sel, Han­dys und Lap­tops – betrach­ten wir als Gabe für bedürf­ti­ge Eisen­bah­ner und sagen Dank.”

Sams­tag, 26.11.2016 (Ber­lin – Stutt­gart)

Die Sitz­platz­an­zei­ge fiel aus, eben­so das WLAN zumin­dest den Groß­teil der Fahrt­zeit. Dafür hat sich die Bord­kü­che bewährt. Weni­ge Kilo­me­ter vor dem Haupt­bahn­hof Stutt­gart blieb der Zug ste­hen: “Wegen einer tech­ni­schen Stö­rung ist kei­ne Ein­fahrt mög­lich”. Ankunft mit 10 Minu­ten Ver­spä­tung.

Sonn­tag, 20.11.2016 (Schwä­bisch Gmünd – Ber­lin)
Mit dem IC nach Nürn­berg und mit dem ICE wei­ter, mit Abend­essen und ohne WLAN pünkt­lich in Ber­lin.

Frei­tag, 18.11.2016 (Stutt­gart-Ulm)

Der ICE kommt “wegen erhöh­tem Rei­sen­den­auf­kom­men” mit einer Ver­spä­tung vom 10 Minu­ten in Ulm an. WLAN gab es nicht.

Den Rück­weg (Men­gen-Nür­tin­gen) habe ich mit drei Zügen des Regio­nal­ver­kehrs genom­men. Alle drei hat­ten jeweils um die 10 Minu­ten Ver­spä­tung, so dass die Anschlüs­se wie­der pass­ten. Durch­sa­ge in einem der Züge: “Der Güter­zug vor uns, den wir in Ulm haben pas­sie­ren las­sen, fährt lang­sa­mer als gedacht”. Mei­nen Bus nach­hau­se bekam ich nicht mehr. Die Taxi­fahrt kos­te­te mich 35 Euro, die ich der DB ver­su­che in Rech­nung zu stel­len.

Sonn­tag, 06.11.2016 (Stutt­gart – Ber­lin)
Bis Mann­heim schlech­tes WLAN. In Mann­heim umge­stie­gen in Zug mit weit­ge­hend gutem WLAN. Ein zwei­tes Früh­stück ein­ge­nom­men und auf die mor­gen begin­nen­de Ber­li­ner Sit­zungs­wo­che vor­be­rei­tet. Pünkt­lich.

Diens­tag, 01.11.2016 (Sin­gen – Böb­lin­gen)

Pünkt­li­cher IC.

Don­ners­tag, 27.10.2016 (Stutt­gart – Bruch­sal)

Pünkt­li­cher IC.

Mitt­woch, 26.10.2016 (Ber­lin – Stutt­gart)

Leicht ver­spä­te­te Ankunft in Frank­furt konn­te das Errei­chen des Anschluss­zu­ges nach Stutt­gart nicht gefähr­den. Die Fahrt inten­siv zur Vor­be­rei­tung auf die Ter­mi­ne der nächs­ten Tage genutzt, neben­bei warm geges­sen. WLAN war in bei­den ICE Fehl­an­zei­ge. Laut Zug­be­glei­te­rin haben sich auch ande­re Fahr­gäs­te beschwert. Pünkt­li­che Ein­fahrt in Stutt­gart.

Sonn­tag, 23.10.2016 (Stutt­gart – Ber­lin)

Der ICE kam schon mit leich­ter Ver­spä­tung in Stutt­gart an und blieb dann län­ger dort ste­hen – wegen “tech­ni­scher Pro­ble­me am Zug”. Vom Bahn­per­so­nal war bis kurz vor Mann­heim nichts zu sehen. WLAN funk­tio­nier­te nicht. Die Suche nach einer Ersatz­ver­bin­dung in Rich­tung Ber­lin gestal­te­te sich daher etwas schwie­rig. Die Ankunft in Mann­heim erfolg­te mit einer Ver­spä­tung von 19 Minu­ten. Der Anschluss­zug nach Ber­lin war zu die­sem Zeit­punkt längst abge­fah­ren. Was ich im nach­fol­gen­den ICE nach Ber­lin als ers­tes hör­te, war das Flu­chen von Fahr­gäs­ten über das WLAN (das spä­ter aber lief). Habe im Zug warm zu Abend geges­sen. Ankunft in Ber­lin knapp 40 Minu­ten spä­ter als ursprüng­lich vor­ge­se­hen.

Sams­tag, 22.10.2016 (Stutt­gart – Offen­burg)

Dass der IC in Stutt­gart mit leich­ter Ver­spä­tung abfuhr war kein gutes Omen für die knapp bemes­se­ne Umstei­ge­zeit in Karls­ru­he. Und dann kam auch tat­säch­lich die Durch­sa­ge: Der ICE in Rich­tung Basel kön­ne lei­der nicht war­ten. Ich ver­such­te es den­noch, indem ich mich zum Aus­stieg am Ende des Zuges, mög­lichst nahe an der Trep­pe zur Unter­füh­rung posi­tio­nier­te. Die klei­ne sport­li­che Ein­la­ge wur­de belohnt: Ich schaff­te es gera­de noch in den Anschluss­zug, die Tür schloss knapp hin­ter mir. Erst­mals kam ich in den Genuss des neu­en WLAN. War aller­dings sehr lang­sam.

Sams­tag, 22.10.2016 (Offen­burg – Stutt­gart)

Wie­der das neue WLAN, das dies­mal gut funk­tio­nier­te! Umstieg gelang ent­spannt.

Frei­tag, 22.10.2016 (Ber­lin – Stutt­gart)

War mit Nef­fen unter­wegs. Die­ser woll­te erst einen Kakao. Gab es aber im Bord­re­stau­rant nicht. Spä­ter gier­te sein Magen nach Flamm­ku­chen. Gab es jedoch auch nicht. Dann muss­te eben eine Bre­zel und das mit­ge­brach­te Gemü­se genü­gen. WLAN gab es auch nicht. Dafür eine pünkt­li­che Ankunft. Immer­hin.

Sonn­tag, 16.10.2016 (Stutt­gart – Ber­lin)

Der ICE star­tet mit fünf Minu­ten Ver­spä­tung. Die kamen mir heu­te gera­de Recht, weil ich mei­ne S‑Bahn nach Stutt­gart ver­passt hat­te. Im ICE ist heu­te eine sehr durch­sa­gen­freu­di­ge Zug­be­glei­te­rin an Bord: “Bit­te set­zen Sie kei­ne Taschen auf die Sitz­plät­ze”, “Bit­te geben Sie den Bett­lern auf dem Bahn­steig kein Geld”, “Ver­ges­sen Sie beim Aus­stei­gen auch nicht Ihre Lade­ka­bel in den Steck­do­sen”, “Set­zen Sie bit­te Ihre Ruck­sä­cke ab, damit die­se nicht auf ihrem Rücken bau­meln und Mit­rei­sen­de tref­fen” usw. WLAN läuft erst sehr gut, dann gar nicht mehr. Pünkt­li­che Ankunft.

Don­ners­tag, 13.10.2016 (Ber­lin-Stutt­gart)

Im gut gefüll­ten ICE gab es kein WLAN, dafür hat die Küche ein war­mes Essen gebo­ten. Auf die Minu­te pünkt­lich in Stutt­gart ange­kom­men.

Diens­tag, 12.10.2016 (Stutt­gart – Ber­lin, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

Am Stutt­gar­ter Haupt­bahn­hof wur­de auf allen Anzei­ge­ta­feln die Abfahrts­zeit des ICE für 23.12 Uhr ange­kün­digt. Die tat­säch­li­che Abfahrts­zeit war aber um 23.05 Uhr. Eine Durch­sa­ge hielt das Bahn­hofs­ma­nage­ment für nicht erfor­der­lich, obwohl es auf die­sen Feh­ler hin­ge­wie­sen wur­de. Ich befürch­te, dass man­che Fahr­gäs­te dadurch ihren Zug ver­passt haben. Das WLAN hat sei­ne Nut­zer immer wie­der aus dem Netz gewor­fen. Arbei­ten war so nicht wirk­lich mög­lich. Dafür war der Umstieg auf den CNL rei­bungs­los mög­lich. Pünkt­li­che Ankunft in Ber­lin. Ob dies mei­ne letz­te Fahrt mit dem Nacht­zug unter der Regie der DB war? Ab Dezem­ber wer­den die Öster­rei­cher eini­ge der Nacht­zü­ge über­neh­men, dar­un­ter auch die Stre­cke, die über Mann­heim nach Ber­lin führt.

Sonn­tag, 09.10.2016 (Kas­sel – Stutt­gart)

Eine ner­vi­ge Fahrt, die damit beginnt, dass ich wegen wir­rer Fahr­p­la­nin­for­ma­tio­nen und einer irre­füh­ren­den Ant­wort eines Zug­be­glei­ters den fal­schen Zug bestei­ge. Das ist mir bis­her noch nie pas­siert. WLAN im ICE funk­tio­niert nicht, die Suche nach der pas­sen­den Umstei­ge­mög­lich­keit ist nicht ganz ein­fach. Ich stei­ge in Ful­da aus. Der ICE nach Frank­furt auf der ande­ren Bahn­steig­sei­te steht noch da, hält aber die Türen geschlos­sen. Obwohl es noch eine kur­ze Wei­le dau­ert, bis er abfährt, öff­nen sich die Türen nicht. “Das ist kein defi­nier­ter Umstieg”, erklärt mir eine DB-Mit­ar­bei­te­rin. Aha. Aber ich habe kurz­wäh­ren­des Glück. Denn weni­ge Minu­ten spä­ter kommt ein deut­lich ver­spä­te­ter IC, der eben­falls nach Frank­furt fährt. Ein ande­rer DB-Mit­ar­bei­ter macht mir Hof­fung: “Dann bekom­men Sie in Frank­furt den ICE, der in Ful­da nur durch­fährt. Das konn­te aber nicht klap­pen, dazu hät­te der IC flie­gen müs­sen. Nach 20 Minu­ten Auf­ent­halt im Frank­fur­ter Haupt­bahn­hof muss­te ich den lang­sa­men EC neh­men.

Sams­tag, 08.10.2016 (Stutt­gart – Kas­sel)

Kaum habe ich den ICE nach Mann­heim bestie­gen, beschwert sich eine Frau einen Platz vor mir über das WLAN. Spä­ter pro­bie­re ich es sel­ber und stel­le fest, dass es tat­säch­lich nicht funk­tio­niert. Die Zug­be­glei­te­rin, die ich dar­auf anspre­che, erklärt mir, dass das “alte” Sys­tem nicht mehr und das neue noch nicht lau­fen wür­de. Der Umstieg in den zwei­ten ICE klappt trotz der sehr knap­pen Umstei­ge­zeit gut und dort ist auch das WLAN nutz­bar.

Sams­tag, 08.10.2016 (Rott­weil – Stutt­gart)

Der IC war pünkt­lich.

Mon­tag, 03.10. (Göp­pin­gen – Stutt­gart)

Der IC hat­te 10 Minu­ten Ver­spä­tung.

Sonn­tag, 02.10.2016 (Böb­lin­gen – Rott­weil)

Fahrt mit dem IC. Alles okay.

Sams­tag, 01.10.2016 (Frei­burg – Stutt­gart)

Alles okay.

Sams­tag, 01.10.2016 (Stutt­gart – Frei­burg)

Im ICE nach Karls­ru­he fie­len die Reser­vie­rungs­an­zei­gen aus. Der Umstieg in den Anschluss-ICE ver­lief rei­bungs­los. Die­ser Zug war sehr gut gefüllt. Wir drei Män­ner fan­den Platz im Klein­kind­ab­teil. Wegen tech­ni­scher Stö­run­gen gab es die meis­ten der von uns gewünsch­ten war­men Spei­sen nicht. Wir wur­den dann aber auch mit dem drit­ten und vier­ten Wunsch­ge­richt satt. Ankunft pünkt­lich.

Frei­tag, 30.09.2016 (Ber­lin – Stutt­gart)

Hät­te heu­te im ICE die Bord­kü­che ver­sagt, wäre ich ver­mut­lich ver­hun­gert. Zum Glück konn­te ich aber mein ver­spä­te­tes Mit­tag­essen inklu­si­ve Nach­tisch ein­neh­men. Der Zug war gut gefüllt. Nach mei­nem Ein­druck beschert die neue Preis­stra­te­gie der Deut­schen Bahn immer mehr Fahr­gäs­te, und das zuneh­mend auch in der ers­ten Klas­se. WLAN war lang­sam, aber gera­de noch nutz­bar, um Mails zu bear­bei­ten. Pünkt­li­che Ankunft.

Mon­tag, 26.09.2016 (Han­no­ver – Ber­lin)

Unsäg­lich lang­sa­mes WLAN, pünkt­lich.

Mon­tag, 26.09.2016 (Ber­lin – Han­no­ver)

Im Zug ist alles “Digi­ta­le” aus­ge­fal­len: Sitz­platz­re­ser­vie­run­gen, Dis­plays und WLAN. Aber immer­hin pünkt­li­che Ankunft.

Sams­tag, 24.09.2016 (Karls­ru­he – Ber­lin)

Heu­te habe ich wirk­lich Glück. Alle Züge sind pünkt­lich, die Umstie­ge (dies­mal in Han­no­ver) gelin­gen. Das bestell­te Essen ist ver­füg­bar und schmeckt. Glück haben aber nicht alle, denn die DB hat man­che Sitz­platz­re­ser­vie­run­gen dop­pelt ver­ge­ben, was in fast voll beleg­ten ICE nicht ganz ohne Ärger ablau­fen kann. Im ers­ten Zug WLAN, im zwei­ten nicht.

Sams­tag, 24.09.2016 (Ber­lin – Karls­ru­he)

Sehr früh los­ge­fah­ren, ich sit­ze zunächst allei­ne im Wagen. Früh­stü­cken und Akten­stu­di­um. Erst kein, dann doch WLAN. Umstieg in Mann­heim funk­tio­niert pro­blem­los. Im zwei­ten Zug vie­le Rei­sen­de, kein WLAN, aber pünkt­li­che Ankunft.

Sonn­tag, 18.09.2016 (Stutt­gart – Ber­lin)

Der Zug war sehr voll, jeden­falls bis Frank­furt waren nahe­zu alle Plät­ze belegt. WLAN ver­half mir nur lang­sam und teil­wei­se ins Netz. Recht gut geges­sen und gut gear­bei­tet wäh­rend der Fahrt, die pünkt­lich zum Ziel führ­te.

Frei­tag, 09.09.2016 (Hei­del­berg – Stutt­gart)

Pünkt­li­cher IC.

Frei­tag, 09.09.2016 (Ber­lin – Mann­heim)

Der Zug war ziem­lich voll. Wegen nicht funk­tio­nie­ren­der Sitz­platz­re­ser­vie­rung muss­ten sich immer wie­der Fahr­gäs­te, dar­un­ter auch ich, einen ande­ren Platz suchen. Essen und arbei­ten mit einem teil­wei­se gestör­ten WLAN.

Sonn­tag, 04.09.2016 (Stutt­gart – Ber­lin)

Ent­spann­te, sonn­täg­li­che Fahrt mit Mit­tag­essen und Vor­be­rei­tung auf die anste­hen­de Sit­zungs­wo­che. WLAN hat abschnitts­wei­se funk­tio­niert. Ein­fahrt in den Ziel­bahn­hof ver­zö­ger­te sich, weil das Gleis belegt war. Pünkt­lich.

Mitt­woch, 31.08.2016 (Sin­gen – Böb­lin­gen)

Schwei­zer IC, pünkt­lich.

Sams­tag, 13.08.2016 (Ber­lin – Stutt­gart mit Umstieg in Frank­furt)

Es gibt schon selt­sa­me Din­ge: Die auf der gro­ßen Anzei­ge­ta­fel in den Bahn­hofs­hal­le ange­zeig­te Abfahrts­zeit mei­nes Zuges (15.03 Uhr) stimmt nicht mit der im Inter­net ange­ge­be­nen Abfahrts­zeit (15.00 Uhr) über­ein. Wer sich an der Anzei­ge­ta­fel ori­en­tiert droht den Zug zu ver­pas­sen. Und bei einer knap­pen Umstei­ge­zeit (in Frank­furt fahr­plan­mä­ßig neun Minu­ten) kön­nen die­se drei Minu­ten ent­schei­dend sein. Der net­te Herr am Schal­ter, den ich auf die­sen Wider­spruch anspre­che, fin­det dafür kei­ne Erklä­rung. Im ers­ten Zug funk­tio­niert WLAN erst super, spä­ter gar nicht mehr. Das WLAN im zwei­ten Zug ist da kon­se­quen­ter: Es ver­wei­gert sei­nen Dienst von Anfang an. Ankunft mit knap­per Ver­spä­tung. Dank guter Kon­di­ti­on errei­che ich mei­ne S‑Bahn noch.

Frei­tag, 12.08.2016 (Lud­wigs­lust – Ber­lin)

Dies­mal fah­re ich mit dem ICE. Ankunft mit acht Minu­ten Ver­spä­tung.

Frei­tag, 12.08.2016 (Ber­lin – Lud­wigs­lust)

Unter­wegs mit einem bunt aus schwei­zer und pol­ni­schen Wagen zusam­men­ge­würf­tel­ten EC, der kür­zer ist, als es auf der Anzei­ge­ta­fel am Abfahrts­gleis dar­ge­stellt wird. Daher muss­ten vie­le Rei­sen­de mit ihrem Gepäck dem Zug “hin­ter­her­lau­fen”. Der Spei­se­wa­gen hat kom­plett gefehlt. Mini­ma­le Ver­spä­tung.

Mitt­woch, 10.08.2016 (Nij­me­gen – Ber­lin mit Umstie­gen in Arn­heim und Duis­burg)

In Duis­burg plan­mä­ßig 40 Minu­ten Umstei­ge­zeit sind sicher­lich nicht opti­mal. Es hat aber alles gut geklappt.

Diens­tag, 09.08.2016 (Ober­hau­sen – Nij­me­gen mit Umstieg in Arn­heim)

Der DB-ICE hielt auf frei­er Stre­cke. Es kam die Durch­sa­ge, dass der Zug zu früh dran sei und nun war­ten müs­se, bis die Stre­cke frei wäre. Er muss aber lan­ge war­ten und kommt schließ­lich 15 Minu­ten zu spät in Arn­heim an. Da vie­le Züge nach Nij­me­gen fah­ren, hat sich die­se Ver­spä­tung nur unwe­sent­lich aus­ge­wirkt.

Sonn­tag, 07.08.2016 (Ber­lin – Wup­per­tal)

Defek­te Sitz­platz­re­ser­vie­rung und ein­ge­schränk­tes Restau­rant­an­ge­bot, weil kurz­fris­tig ein “Zug­tausch” vor­ge­nom­men wor­den sei. Dafür funk­tio­niert das WLAN unge­wohnt gut. Der Zug stoppt unter­wegs mehr­fach außer­plan­mä­ßig, unter ande­rem wegen “spie­len­der Kin­der im Gleis­be­reich”. Ankunft mit einer Ver­spä­tung von 15 Minu­ten. Zum Glück bin ich auf kei­nen Anschluss­zug ange­wie­sen.

Don­ners­tag, 04.08.2016 (Stutt­gart – Ber­lin mit Umstieg in Frank­furt)

WLAN hat im ers­ten Zug über­haupt nicht (bei Mit­rei­sen­den eben­falls nicht) und im zwei­ten Zug immer­hin teil­wei­se funk­tio­niert. Das war aber nicht mein größ­tes Pro­blem bei die­ser Bum­mel­fahrt. Der Zug hielt auf dem Weg nach Frank­furt mehr­fach auf frei­er Stre­cke an oder ver­lang­sam­te sei­ne Fahrt deut­lich. Die ver­blei­ben­de Umstiegs­zeit in Frank­furt wur­de immer knap­per. Da kam eine erfreu­li­che, aber lei­der fal­sche Durch­sa­ge: Der ICE nach Ber­lin wird noch erreicht. Die­ser war­te­te aber doch nicht. Was ist denn das für eine Kom­mu­ni­ka­ti­on? Und über­haupt: Pünkt­lich­keit um jeden Preis oder hat auch die Anschlus­si­cher­heit einen Wert bei der DB? Ich konn­te den Lok­füh­rer spre­chen, das war inter­es­sant: Auf der Stre­cke hat­te es einen Gleis­bruch gege­ben, daher muss­te die Geschwin­dig­keit gedros­selt wer­den. Und dann war auch noch eine Wei­che falsch gestellt. Um ein Haar wäre der ICE “falsch abge­bo­gen”. Der nächs­te ICE (von FFM nach B) hat­te eben­falls Ver­spä­tung. Dort habe ich mir ein Süpp­chen gegönnt und recht gut arbei­ten kön­nen. Ankunft knapp eine Stun­de spä­ter als vor­ge­se­hen.

Mitt­woch, 21.07.2016 (Ber­lin – Stutt­gart, bis Karls­ru­he mit dem Nacht­zug)

Eher unru­hi­ge, jeden­falls kur­ze Nacht. Und mor­gens ab kurz nach fünf Uhr 50 Minu­ten auf dem Bahn­hof zu ver­brin­gen, um auf den Anschluss-IC nach Stutt­gart zu war­ten, macht wenig Spaß. Aber immer­hin pünkt­li­che Ankunft.

Mon­tag, 18.07.2016 (Stutt­gart – Ber­lin, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

Das WLAN im ICE war anfangs stark, hat dann aber stark nach­ge­las­sen. Das Bord­re­stau­rant hat­te geschlos­sen. Die Nacht im Nacht­zug war ruhig, ich konn­te ver­hält­nis­mä­ßig gut schla­fen. Pünkt­lich in Ber­lin ein­ge­rollt.

Sams­tag, 09.07.2016 (Ber­lin – Stutt­gart)

Das WLAN im nur schwach besetz­ten ICE funk­tio­niert etwa eine Vier­tel­stun­de und lässt mich dann im Stich. Ich nut­ze die Zeit für ein Früh­stück und um eini­ge Schrift­stü­cke weg­zu­ar­bei­ten. Als spä­ter das WLAN immer noch nicht funk­tio­niert und ich mich beim Per­so­nal mel­de, bekom­me ich den Tipp, ich sol­le in einen ande­ren Wagen umzie­hen, dort sei alles bes­ser. Also packe ich mein “Büro” zusam­men und wechs­le den Wagen. Und sie­he: Tat­säch­lich, der Inter­net­zu­gang funk­tio­niert und ich kann begin­nen, mei­ne Zei­tun­gen online zu lesen. Doch die Freu­de währt nicht lan­ge, dann bricht das WLAN auch in die­sem Wagen zusam­men. Dort fließt außer­dem kein Strom aus den Steck­do­sen. In Hocken­heim über­rascht dann ein unge­plan­ter Halt. Es dau­ert eini­ge Zeit, bis es wei­ter­geht und die Infor­ma­ti­on aus den Laut­spre­chern dröhnt, dass die übli­che Stre­cke gesperrt sei und nun eine Umlei­tung genom­men wer­den müs­se. Das Rum­ge­gur­ke kos­tet 40 Minu­ten. Dafür bin ich um 4.30 Uhr auf­ge­stan­den, um den Früh­zug zu errei­chen und dann doch zu spät zu mei­nem ers­ten Ter­min zu kom­men.

Sonn­tag, 03.07.2016 (Stutt­gart – Ber­lin mit Umstieg in Mann­heim)

WLAN war in bei­den Zügen lau­nisch. Mei­ne Lau­ne war den­noch gut, weil ich unter­wegs gut gear­bei­tet habe und ich pünkt­lich ankam.

Mitt­woch, 30.06.2016 (Ber­lin – Stutt­gart, bis Karls­ru­he mit dem Nacht­zug)

Abge­se­hen davon, dass man mit die­ser Ver­bin­dung sehr früh auf­ste­hen muss, um dann in Karls­ru­he fast eine Stun­de auf den IC nach Stutt­gart zu war­ten, hat alles gut geklappt.

Diens­tag, 28.06.2016 (Stutt­gart – Ber­lin, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

WLAN im ICE fast unbrauch­bar lang­sam. Fahr­tech­nisch hat dies­mal aber alles wun­der­bar geklappt.

Mon­tag, 27.06.2016 (Stutt­gart – Ber­lin, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

Der ICE mit sei­nem mäßig arbei­te­nen WLAN fuhr mit 30 Minu­ten Ver­spä­tung ab Stutt­gart ab – wegen “Per­so­nen auf dem Gleis”. Der CNL hat brav gewar­tet und fuhr dem­entspre­chend mit 15 Minu­ten Ver­spä­tung ab. Die­se bau­te sich aber wegen einer Wei­chen­stö­rung auf respek­ta­ble 40 Minu­ten auf.

Sams­tag, 25.06.2016 (Ber­lin – Stutt­gart)

Der Zug wur­de etwas zu spät am Start­bahn­hof bereit gestellt, wodurch die Abfahrt mit 2–3 Minu­ten Ver­spä­tung erfolg­te. Bei der Bereit­stel­lung ver­läss­li­cher zu wer­den, um eine bes­se­re Pünkt­lich­keit zu errei­chen, wäre bes­ser als die Türen schon 20 oder 25 Sekun­den vor der regu­lä­ren Abfahrts­zeit zu schlie­ßen, wie es seit kur­zem an den gro­ßen Kno­ten­bahn­hö­fen prak­ti­ziert wird. Das WLAN arbei­tet unzu­ver­läs­sig und lang­sam. Macht kei­nen Spaß. So rich­tig ver­geht mir der Spaß aber in Frank­furt. Der ICE bleibt dort ein­fach ste­hen, weil der Trieb­fahr­zeug­füh­rer fehlt. Er sitzt noch in einem ande­ren Zug mit Ver­spä­tung. In Mann­heim ver­pas­se ich des­we­gen mei­nen Anschluss. War­um konn­te der Zug dort nicht die sie­ben Minu­ten war­ten? Ist Pünkt­lich­keit wich­ti­ger als Anschluss­si­che­rung? Das ist aber noch nicht alles. Der nächs­te Zug nach Stutt­gart, ein IC, fällt ganz aus. Und der dar­auf fol­gen­de ICE hat 15 Minu­ten Ver­spä­tung. In Stutt­gart kom­me ich um 40 Minu­ten ver­spä­tet an und ver­pas­se mei­ne S‑Bahn und die nächs­te eben­falls. Mei­nen Wahl­kreis­ter­min jeden­falls, wegen dem ich die­se Ver­bin­dung gewählt hat­te, kann ich kni­cken.

Sonn­tag, 19.06.2016 (Stutt­gart – Ber­lin)

Ent­spann­te Fahrt, neben­bei Klei­nig­kei­ten aus dem Bord­re­stau­rant geges­sen und mit vie­len – auch online per WLAN –  erle­dig­ten Arbei­ten pünkt­lich in Ber­lin ange­kom­men.

Frei­tag, 16.06.2016 (Mann­heim – Stutt­gart)

Es ver­kehr­te ein Ersatz­zug, in dem weder die Sitz­platz­re­ser­vie­rung noch WLAN funk­tio­nier­te. Aber immer­hin war der Zug pünkt­lich.

Frei­tag, 16.06.2016 (Stutt­gart – Mann­heim)

WLAN lief eini­ger­ma­ßen gut und der ICE war pünkt­lich.

Frei­tag, 11.06.2016 (Ber­lin – Stutt­gart, bis Karls­ru­he mit dem Nacht­zug)

Sehr ange­neh­me Rei­se, die mir einen recht guten Schlaf bescher­te. Es hängt spür­bar vom Lok­füh­rer ab, wie sehr es ruckelt und ob man bei jedem Brems­vor­gang aus Angst davor, aus dem Bett zu flie­gen, auf­wacht oder ob man ruhig schla­fen kann. Ankunft in Karls­ru­he mit 20 Minu­ten Ver­spä­tung. Macht aber nichts, da die die regu­lä­re Umstei­ge­zeit auf den IC nach Stutt­gart ohne­hin bei viel zu lan­gen 50 Minu­ten liegt.

Sonn­tag, 05.06.2016 (Stutt­gart – Ber­lin)

Ent­spann­te Fahrt, WLAN hat stark ange­fan­gen und dann stark nach­ge­las­sen, pünkt­li­che Ankunft.

Frei­tag, 04.06.2016 (Ber­lin – Stutt­gart, bis Mannheim/Karlsruhe mit dem Nacht­zug)

Der Nacht­zug hat­te 40 Minu­ten Ver­spä­tung. Das Blö­de im Nacht­zug ist, dass der Rei­sen­de dies erst erfährt, wenn er bereits (zu früh) auf­ge­stan­den ist. Bei mir war es 4.30 Uhr. Der Zug war noch kurz vor Mann­heim. Ob ich dann wohl schnel­ler nach Stutt­gart kom­me, wenn bereits hier statt erst in Karls­ru­he aus­stei­ge? WLAN, um schnell nach­zu­schau­en, gibt es im Nacht­zug nicht. Ich kam auch über das freie Netz nicht ins Inter­net und der Zug­be­glei­ter konn­te mir auch nicht hel­fen. Also schnell raus, auf Risi­ko. Und Pech gehabt. Der nächs­te Zug nach Stutt­gart, ein Rail­jet der Öster­rei­chi­schen Bun­des­bahn, fuhr erst fast eine Stun­de spä­ter.

Mitt­woch, 01.06.2016 (Mainz-Ber­lin, ab Frankfurt/Fulda mit dem Nacht­zug)

Dies ist eine der Geschich­ten, die so gar kei­ne Wer­bung für die DB dar­stellt. Alles begann damit, dass der IC von Mainz nach Frank­furt wegen eines Poli­zei­ein­sat­zes 30 Minu­ten Ver­spä­tung hat­te. Die Umstei­ge­si­tua­ti­on in Frank­furt war etwas kom­pli­ziert und vor allem knapp. Denn ich muss­te vom Haupt­bahn­hof nach Frank­furt Süd kom­men, weil der Nacht­zug nur dort hält. Im IC zum Haupt­bahn­hof gab es die Durch­sa­ge, der RE nach Frank­furt Süd wür­de erreicht wer­den. Ich bin gerannt, der Zug fuhr aber gera­de an, als ich den Tür­knopf drück­te. Ich lief zum Info­schal­ter der Bahn, leg­te mei­ne Reser­vie­rung für den Nacht­zug vor und frag­te, was ich machen könn­te. Mir wur­de zur Aus­wahl gestellt, ent­we­der auf Kos­ten der DB in Frank­furt zu über­nach­ten (es war bereits 1 Uhr) oder aber einen “nor­ma­len” Zug nach Ber­lin zu nut­zen. Da ich aber auf etwas Schlaf und auf die pünkt­li­che Ankunft am Mor­gen in Ber­lin ange­wie­sen war, frag­te ich, ob der Nacht­zug in Frank­furt Süd pünkt­lich ist und ob er ggf. war­ten kann. Der Herr am DB-Info­punkt erklär­te mir, dass ich selbst mit dem Taxi kei­ne Chan­ce mehr hät­te, den Zug zu errei­chen. Ich frag­te, wo der Nacht­zug als nächs­tes hält und ob die Chan­ce besteht, ihn mit dem Taxi ein­zu­ho­len. Die­se Chan­ce wur­de mir gegen­über als mög­lich, aber eher unahr­schein­lich ein­ge­schätzt. In mei­ner Not wähl­te ich aber die­se Opti­on und fand auch gleich ein frei­es Taxi mit einem sehr ambi­tio­nier­ten Fah­rer. Wir kamen weni­ge Minu­ten vor der Abfahrts­zeit, die mir in Frank­furt für Ful­da gege­ben wor­den ist an. Um die­se ange­ge­be­ne Uhr­zeit fuhr aber über­haupt kein Zug ab Ful­da ab. In Frank­furt war mir eine fal­sche Abfahrt­zeit für Ful­da genannt wor­den. Aber dann ent­deck­te ich etwas spä­ter doch “mei­nen” CNL. Ich such­te mein reser­vier­tes Abteil auf, fand es aber ver­schlos­sen vor. Zug­be­gleit­per­so­nal war zunächst nicht zu ent­de­cken. Noch­mal etwas spä­ter ent­deck­te ich doch noch einen DB-Mit­ar­bei­ter und zeig­te ihm mei­ne Reser­vie­rung. Doch der Mann schüt­tel­te den Kopf und erklär­te mir, man habe in Frank­furt Süd extra 20 Minu­ten auf mich gewar­tet und dann das Abteil einem ande­ren Rei­sen­den gege­ben. Der DB-ler am Frank­fur­ter Haupt­bahn­hof habe wohl ver­säumt mit­zu­tei­len, dass ich in Ful­da zustei­gen wür­de. Er hät­te mich aber auch gleich nach Frank­furt Süd schi­cken kön­nen, dies hät­te ja auch noch gereicht. Ich koche. Für so viel Unver­mö­gen muss­te ich 190 Euro fürs Taxi ble­chen! Dafür bekam ich einen Platz im Lie­ge­wa­gen. Immer­hin: Ich war in die­ser Situa­ti­on schon über 2,5 Stun­den Schlaf und eine pünkt­li­che Ankunft in Ber­lin froh. Auch wenn ich inner­lich noch immer koche.

Mitt­woch, 01.06.2016 (Ber­lin – Mainz)

Der ICE hat sei­ne Fahrt bereits mit 15 Minu­ten Ver­spä­tung ange­tre­ten. Offen­bar war kei­ne Zeit, die Wagen vor­her zu eini­gen. Jeden­falls waren vie­le Tische und Sitz­plät­ze ver­müllt. Bis Frank­furt wur­de die Ver­spä­tung abge­baut. Aber kurz vor Ein­fahrt in den Haupt­bahn­hof wur­de eine Signal­stö­rung ver­mel­det, wodurch dann doch wie­der eine (klei­ne) Ver­spä­tung ent­stand. Die Bord­kü­che konn­te wegen einer Stö­rung so gut wie nichts Ess­ba­res bie­ten. WLAN hat mäßig funk­tio­niert. Die Wei­ter­fahrt nach Mainz ver­lief zur Abwechs­lung pro­blem­los.

Frei­tag, 27.05.2016 (Ham­burg – Ber­lin)

WLAN lief gut, der ICE an sich lief nicht ganz so gut, er kam näm­lich mit einer Ver­spä­tung von knapp zehn Minu­ten an, weil er inner­halb Ber­lins auf ein frei­es Gleis war­ten muss­te. Und was auch nicht so gut läuft ist der Umstieg vom Metro­nom aus Cux­ha­ven in Ham­burg. Die Umstei­ge­zeit beträgt eine drei­vier­tel Stun­de und ver­län­gert die Rei­se­zeit ent­spre­chend.

Mon­tag, 23.05.2016 (Ber­lin – Ham­burg)

Der ver­spä­tet abfah­ren­de ICE kommt pünkt­lich in der Han­se­stadt an und WLAN hat ganz gut funk­tio­niert.

Sams­tag, 21.05.2016 (Stutt­gart – Ber­lin)

Der Zug­be­glei­ter, der nicht nur von mir auf das nicht funk­tio­nie­ren­de WLAN ange­spro­chen wur­de, erklärt, dass die Tele­kom die Stre­cke Stutt­gart – Frank­furt noch nicht aus­rei­chend aus­ge­rüs­tet hät­te. Spä­ter hat der Emp­fang dann aber doch teil­wei­se ein ganz ordent­li­ches Arbei­ten ermög­licht. Pünkt­li­che Ankunft.

Sams­tag, 14.05.2016 (Ber­lin – Stutt­gart mit Umstieg in Mann­heim)

Als ich gera­de wäh­rend mei­ner Bahn­fahrt in einer Bahn-Stu­die für die grü­ne Bun­des­tags­frak­ti­on lese “Es besteht nach wie vor ein gro­ßer Bedarf, auf moder­ne Stell­werks­tech­nik umzu­rüs­ten, um die Betriebs­qua­li­tät zu erhö­hen”, kommt im ICE die Durch­sa­ge, dass es wegen einer Stell­werk­stö­rung im Raum Frank­furt zu mas­si­ven Ver­spä­tun­gen kommt. Die Stö­rung wür­de 40 bis 50 Minu­ten andau­ern, bekom­men die Rei­sen­den mit­ge­teilt. Aber bereits nach 15 Minu­ten kommt die Durch­sa­ge, es gehe gleich wei­ter. Lei­der war dem aber nicht so. Die Ankunft in Mann­heim erfolg­te mit 93 Minu­ten Ver­spä­tung. Mei­nen Anschluss­zug und auch eini­ge dar­auf fol­gen­de Züge nach Stutt­gart habe ich ver­passt. In Stutt­gart kam ich schließ­lich mit 138 Minu­ten Ver­spä­tung an. Die Ver­an­stal­tung in mei­nem Wahl­kreis, die ich besu­chen und wegen der ich beson­ders früh auf­ge­stan­den war, war längst vor­bei.
WLAN hat im ers­ten Zug recht gut und im zwei­ten über­haupt nciht funk­tio­niert.

Sonn­tag, 08.05.2016 (Stutt­gart – Ber­lin mit Umstieg in Frank­furt)

Mit dem ers­ten ICE pünkt­lich, aber ohne WLAN in Frank­furt. Der zwei­te ICE war bis auf den letz­ten Platz gefüllt. Mir gegen­über orga­ni­siert eine Mit­rei­sen­de eine Beer­di­gung, hin­ter mir plan jemand eine Tau­fe. Und aus dem Hin­ter­grund ertönt die Sen­dung mit der Maus. Mit der Bahn mit­ten im Leben. WLAN ist lau­nisch. In Ber­lin mehr­fa­che Stopps wegen beleg­ter Gleis­ab­schnit­te. Dadurch bau­en sich 16 Minu­ten Ver­spä­tung auf. So stel­le ich mir Stutt­gart 21 vor.

Mon­tag, 02.05.2016 (Karls­ru­he – Stutt­gart)

Ab spä­te­ren Abend führt der Weg von KA über MA nach S. Und in MA kommt der Zug bereits mit leich­ter Ver­spä­tung an. Wegen “Ver­zö­ge­run­gen im Betriebs­ab­lauf” erfolgt dann auch noch eine ver­spä­te­te Abfahrt. Noch deut­lich vor dem Ziel kommt der Zug für rund 10 Minu­ten auf frei­er Stre­cke wegen “Per­so­nen im Gleis” zum Ste­hen. Ver­spä­te­te Ankunft.

Mon­tag, 02.05.2016 (Stutt­gart – Karls­ru­he)

Bei 16 Grad Außen­tem­pe­ra­tur gibt die Kli­ma­an­la­ge in meh­re­ren Wagen des IC bereits ihren Geist auf. WC defekt. Aber pünkt­lich in Karls­ru­he.

Frei­tag, 29.04.2016 (Ber­lin – Stutt­gart)

Wegen einer Bau­stel­len­um­lei­tung bekom­men die Fahr­gäs­te heu­te mehr Bahn­fahrt fürs glei­che Geld. Das Bord­re­stau­rant fällt wegen einer tech­ni­schen Stö­rung aus, das WLAN funk­tio­niert dafür eini­ger­ma­ßen. Pünkt­li­che Ankunft.

Sonn­tag, 24.04.2016 (Brüs­sel – Ber­lin mit Umstieg in Köln)

Dies­mal fah­re ich bei­de bzw. alle drei Teil­stre­cken mit dem ICE der Deut­schen Bahn. Und lei­der kann ich mein Lob des Vor­ta­ges nicht wie­der­ho­len. In Aachen wird die Wei­ter­fahrt ver­zö­gert und kurz nach der Abfahrt kommt die Durch­sa­ge, dass der Zug tech­ni­sche Pro­ble­me hät­te und in Düren vor­zei­tig enden wür­de. Dort stand dann ein Ersatz­zug bereit. Nach­dem alle Fahr­gäs­te aus­ge­stie­gen waren, nahm der Zug erstaun­li­cher­wei­se neue Fahr­gäs­te auf. In Köln hat es für den Umstieg gera­de noch knapp gereicht.

Sams­tag, 23.04.2016 (Stutt­gart – Brüs­sel mit Umstieg in Köln)

Mit dem ICE der DB ist alles gut: Er ist pünkt­lich und WLAN läuft pri­ma. Dass die Kon­kur­renz nicht immer bes­ser ist als die Deut­sche Bahn zeigt der Tha­lys: Er kommt schon mit 25 Minu­ten Ver­spä­tung in Köln an und WLAN funk­tio­niert nicht.

Mon­tag, 18.04.2016 (Stutt­gart über Köln und Brüs­sel nach Lon­don)

Das ist mei­ne Bis­lang längs­te Rei­se mit der Bahn. Mal sehen, wie alles klappt. Begon­nen hat alles schon etwas schwie­rig. Da ich mei­ne reser­vier­te Bahn­ver­bin­dung wegen der ver­län­ger­ten Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen nicht wahr­neh­men konn­te, muss­te ich spon­tan (ohne Fahr­kar­te und ohne Reser­vie­rung) los­fah­ren.

Im ICE nach Köln ver­sagt die Sitz­platz­re­ser­vie­rung. Als ich mich gera­de auf einem für frei gehal­te­nen Platz aus­ge­brei­tet habe, um halb­wegs gut arbei­ten zu kön­nen, wer­de ich weg­ge­schickt. Ich fin­de nur einen ande­ren Sitz­platz, weil mir eine mit­rei­sen­de Fami­lie einen zu viel reser­vier­ten Sitz­platz anbie­tet. Ähn­lich geht es ande­ren Fahr­gäs­ten, die auf ver­meint­lich frei­en Plät­zen Platz genom­men haben.

Mit einer Fahr­kar­te nach Lon­don ist das Zug­be­gleit­per­so­nal über­for­dert. „Lon­don? Sie benö­ti­gen tat­säch­lich ein Ticket nach Lon­don? Tut mir leid, das habe ich noch nie gemacht.“ Nach ein­ein­halb Stun­den und meh­re­ren Erin­ne­run­gen mei­ner­seits bekom­me ich die Aus­kunft, dass der Fahr­schein nicht im Zug aus­ge­stellt wer­den kön­ne.

WLAN funk­tio­niert auch nach unzäh­li­gen Ein­wähl­ver­su­chen nicht. Dafür bekom­me ich aber mein bestell­tes Mit­tag­essen.

In Köln gehe ich an den DB-Schal­ter, um mei­ne Fahr­kar­te nach Lon­don zu kau­fen. Doch auch dort wer­de ich abge­wie­sen. Für die Teil­stre­cke nach Brüs­sel fährt der Tha­lys, ein Wett­be­wer­ber der DB. Sei­ne Tickets wer­den weder durch die DB ver­kauft noch darf Tha­lys sei­ne Fahr­kar­ten im Haupt­bahn­hof ver­kau­fen. Tha­lys hat daher ein Büro außer­halb, aber in unmit­tel­ba­rer Nähe des Haupt­bahn­hofs ange­mie­tet. Dort bekom­me ich die Fahr­schei­ne bis Brüs­sel und von Brüs­sel nach Lon­don.

Kaum fährt der Tha­lys ab, fra­gen Fahr­gäs­te nach WLAN. Das gibt es angeb­lich, funk­tio­niert aber lei­der nicht. Alles ist hier mit Tep­pich aus­ge­legt. Boden und Sitz­plät­ze sind ver­schmutzt. Es ist düs­ter. Alles in allem kein super­gu­ter Ein­druck.

In Brüs­sel län­ge­rer Auf­ent­halt. Wer mit dem Euro­star fah­ren möch­te, muss sich Sicher­heits­kon­trol­len wie am Flug­ha­fen unter­zie­hen.

Der Euro­star ist ein moder­ner und freund­li­che­rer Zug als der Tha­lys. Ich sit­ze mit zwei ande­ren Fahr­gäs­ten allei­ne in einem Wagen. Die vor­bei­zie­hen­de Land­schaft wird an den Zwi­schen­sta­tio­nen, allen vor­an in Calais, jäh durch hohe und mit Sta­chel­draht ver­se­he­nen Zäu­nen und vie­len Sicher­heits­kräf­ten unter­bro­chen. Die Angst vor Flücht­lin­gen besteht also fort. Der Zug rast in den Tun­nel unter dem Ärmel­ka­nal. Die Fahrt durchs Dun­kel dau­ert län­ger als ich dach­te. An die Zeit­ver­schie­bung (minus eine Stun­de) hat­te ich näm­lich nicht gedacht. Pünkt­li­che Ankunft in Lon­don. Fazit: Die Fahrt mit dem Zug ist nicht nur zumut­bar, son­dern emp­feh­lens­wert. Was aller­dings stört sind die lan­gen, zeit­rau­ben­den Auf­ent­halts­zei­ten in den Umstei­ge­bahn­hö­fen. Und wenn die Deut­sche Bahn auch die Fahr­kar­ten ihrer Mit­be­wer­ber ver­kau­fen wür­de, könn­te davon das Sys­tem Schie­ne ins­ge­samt pro­fi­tie­ren.

Sams­tag, 16.04.2016 (Ber­lin – Stutt­gart mit Umstieg in Frank­furt)

Durch­sa­ge: “Wir haben sechs Minu­ten Ver­spä­tung. Wie es in Frank­furt um die Anschlüs­se steht, kön­nen wir jetzt noch nicht sagen.” Eine wei­te­re Durch­sa­ge zehn Minu­ten spä­ter: “Wir haben die Ver­spä­tung her­ein­ge­holt, unser Zug ist wie­der pünkt­lich. Sie errei­chen in Frank­furt alle Anschlüs­se.” Don­ner­wet­ter! Die Bahn holt bin­nen zehn Minu­ten eine Ver­spä­tung von sechs Minu­ten auf. Das soll­te sie häu­fi­ger mal so machen!

WLAN im ers­ten Zug naja, im zwei­ten gut. Ent­spann­te Fahrt, pünkt­li­che Ankunft.

Mitt­woch, 13.04.2016 (Stutt­gart – Ber­lin mit Umstieg in Mann­heim)

Umstieg pro­blem­los, WLAN hat im ers­ten Zug über­haupt nicht und im zwei­ten eini­ger­ma­ßen funk­tio­niert. Im zwei­ten Zug war das nächst­ge­le­ge­ne WC defekt. Ankunft in Ber­lin sie­ben Minu­ten “zu früh”.

Diens­tag, 12.04.2016 (Frei­burg – Stutt­gart mit Umstieg in Karls­ru­he)

WLAN wie­der nur bedingt brauch­bar. Bei zwei Mit­rei­sen­den funk­tio­niert es, bei zwei ande­ren nicht. Wie­der pünkt­li­che Ankunft.

Diens­tag, 12.04.2016 (Stutt­gart – Frei­burg mit Umstieg in Karls­ru­he)

Umstieg gelingt. WLAN nur teil­wei­se brauch­bar. Pünkt­lich.

Frei­tag, 08.04.2016 (Ulm – Stutt­gart)

Ich habe Glück: Der Zug, der bis Wies­ba­den fah­ren soll, kann sich mit einem Motor­scha­den gera­de noch bis Stutt­gart (mei­nem Ziel­bahn­hof) schlep­pen. Und er kommt dabei sogar noch pünkt­lich an. Es ist aber noch mehr am Zug defekt als der Motor: Die drei nächst­ge­le­ge­nen WC sind gesperrt und WLAN offen­bar auch.

Frei­tag, 08.04.2016 (Stutt­gart – Ulm)

WLAN gut, net­te Zufalls­ge­sell­schaft und pünkt­li­che Ankunft.

Diens­tag, 05.04.2016 (Ber­lin – Stutt­gart)

Noch weni­ge Minu­ten vor dem geplan­ten Abfahrts­ter­min wur­de eine pünkt­li­che Abfahrt ange­ge­ben. Dann wur­de über eine Ver­spä­te­te Abfahrt von fünf Minu­ten, wenig spä­ter von 15, dann von 25 und schließ­lich von – zutref­fen­den – 20 Minu­ten infor­miert. Grund: Eine Signal­stö­rung. Schön fin­de ich, dass das Zug­be­gleit­per­so­nal in letz­ter Zeit die Rei­sen­den bei Ver­spä­tun­gen häu­fi­ger fragt, ob sie auf Anschluss­zü­ge ange­wie­sen sind. Manch ein Anschluss lässt sich  sichern, wenn Kun­den­be­dürf­nis­se über die Leit­stel­le kom­mu­ni­ziert wer­den. WLAN war sehr stör­an­fäl­lig, dafür bot die Bord­gas­tro­no­mie vol­les Pro­gramm. Die anfäng­li­che Ver­spä­tung konn­te bis zur Ankunft etwas ver­rin­gert wer­den.

Diens­tag, 05.04.2016 (Olden­burg – Ber­lin mit Umstieg in Han­no­ver)

Prak­tisch pünkt­li­che Ankunft in der Bun­des­haupt­stadt. Im Zug gefrüh­stückt, Zei­tun­gen gele­sen, Mails gecheckt (hat nur im zwei­ten Zug – mit Ein­schrän­kun­gen – funk­tio­niert) und poli­ti­sche Bei­trä­ge ver­fasst.

Mon­tag, 04.04.2016 (Stutt­gart – Osna­brück und mit Regio­nal­zug wei­ter nach Olden­burg)

Mehr­ma­li­ges Umstei­gen, noch dazu mit äußerst knapp bemes­se­nen Umstei­ge­zei­ten, nervt. In Dort­mund waren dafür vier Minu­ten vor­ge­se­hen. Mein Zug kam aber mit zehn­mi­nü­ti­ger Ver­spä­tung an. Gut, dass der Anschluss­zug auch Ver­spä­tung hat­te und es dadurch wie­der gepasst hat. WLAN war nur teil­wei­se zu gebrau­chen und das Spei­sen­an­ge­bot im Bord­re­stau­rant war ein­ge­schränkt. Pünkt­li­che Ankunft im Ziel­bahn­hof.

Don­ners­tag, 24.03.2016 (Ber­lin – Stutt­gart)

Wie immer wird im ICE per Durch­sa­ge ins Bord­re­stau­rant ein­ge­la­den, wo man sich auf die Kun­den freu­en wür­de. Nur gibt es für die Kun­den nicht immer einen Grund zur Freu­de. So war es auch heu­te: Kei­ne war­men Spei­sen wegen eines tech­ni­schen Defekts in der Bord­kü­che. Dann eben ein Käse­brot. Zurück an den Platz, um schnell die Mails zu che­cken. Aber das WLAN hat eben­falls sei­ne Macken. Die Ankunft erfolgt pünkt­lich; hier hat es in den letz­ten Wochen eine erfreu­li­che Ent­wick­lung gege­ben (das sagen auch die offi­zi­el­len Zah­len der DB). Mal sehen, wie sich die Pünkt­lich­keits­wer­te prä­sen­tie­ren, wenn in eini­gen Mona­ten ver­stärkt Bau­stel­len ein­ge­rich­tet wer­den.

Sams­tag, 19.03.2016 (Stutt­gart – Ber­lin mit Umstieg in Frank­furt)

In bei­den Zügen war das jewei­li­ge nächst­ge­le­ge­ne WC defekt. Das neue War­tungs­kon­zept der DB scheint noch nicht zu grei­fen. Umstieg hat zuver­läs­sig geklappt, anders als WLAN in den Zügen. Pünkt­li­che Ankunft.

Frei­tag, 18.03.2016 (Ber­lin – Stutt­gart)

Außer dem WLAN hat alles gut funk­tio­niert und wir kamen pünkt­lich in Stutt­gart an.

Sonn­tag, 13.03.2016 (Stutt­gart – Ber­lin, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

Der ICE kam rund 10 Minu­ten zu spät in Mann­heim an. Kein gutes Gefühl, wenn man genau 10 Minu­ten Umstei­ge­zeit hat – und noch dazu in der Nacht. Hat aber gepasst. Kei­ne Gas­tro­no­mie, mie­ses WLAN.

Im Nacht­zug hat­te ich eine unge­wöhn­lich unru­hi­ge Nacht. Stop an go, Geklap­per, Gequat­sche auf dem Gang und Türe­schla­gen redu­zier­ten mei­nen Schlaf auf die Spar­va­ri­an­te. Der Zug kam 30 Minu­ten spä­ter an. Grund: Eine Bau­stel­le. Wes­halb die­se nicht oder erst kurz­fris­tig im Fahr­plan berück­sich­tigt wur­de weiß ich nicht.

Mitt­woch, 09.03.2016 (Ber­lin – Hei­den­heim)

Frü­her Rei­se­be­ginn, mit Sprin­ter­zug von Ber­lin non­stop nach Frank­furt und dann wei­ter über Stutt­gart nach Ulm. WLAN funk­tio­niert nur teil­wei­se. Ankunft in Ulm mit acht Minu­ten Ver­spä­tung. Umstei­ge­zeit auf den Regio­nal­zug fahr­plan­mä­ßig sechs Minu­ten. Und der RE hat nicht gewar­tet. Da er nur stünd­lich fährt, habe ich einen ande­ren Zug für eine Teil­stre­cke genom­men und bin den Rest mit dem Taxi gefah­ren. Auf das Taxi muss­te ich in dem klei­nen Kaff an der Brenz­bahn aber 20 Minu­ten war­ten – und dann auch noch 70 Euro bezah­len! Ob mir die DB die­se Kos­ten erstat­tet?

Sonn­tag, 06.03.2016 (Stutt­gart – Ber­lin)

Wegen einer “tech­ni­schen Stö­rung” am Zug darf die­ser maxi­mal 200 Stun­den­ki­lo­me­ter schnell fah­ren. Noch lang­sa­mer ist nur das WLAN. Und gar nicht nutz­bar ist das nächst­ge­le­ge­ne WC. Ankunft mit rund 20 Minu­ten Ver­spä­tung.

Frei­tag, 04.03.2016 (Stutt­gart – Sin­gen)

15 Minu­ten Ver­spä­tung bei der Abfahrt des IC, da zunächst kei­ne funk­ti­ons­tüch­ti­ge Lok zur Ver­fü­gung stand. Bis zum Ziel­bahn­hof war die Ver­spä­tung aber fast wie­der auf­ge­holt.

Diens­tag, 01.03.2016 (Bad Bent­heim – Stutt­gart)

Mit dem IC nach Rhei­ne, dem IC nach Köln, dem ICE nach Frank­furt (Flug­ha­fen) und von dort mit dem IC nach Stutt­gart: Drei­ma­li­ges Umstei­gen, und alles hat funk­tio­niert! Das WLAN war nur mäßig zuver­läs­sig, so blieb viel Arbeit lie­gen. Aber pünkt­li­che Ankunft!

Mon­tag, 29.02.2016 (Karls­ru­he – Ham­burg)

War­um direkt fah­ren wenn es auch einen Umweg gibt? Nach die­ser Devi­se fuhr ich mit dem Nacht­zug nach Leip­zig, um dann von dort um 5.10 Uhr mit dem ICE den Weg nach Ham­burg ein­zu­schla­gen. Im Nacht­zug war das WC defekt. Schla­fen konn­te ich gut, wenn­gleich die Nacht sehr kurz war. Der Umstieg klapp­te gut, eben­so das WLAN im ICE. Dort ging es eng zu, zumal ein Wagen fehl­te. Ankunft pünkt­lich.

Frei­tag, 26.02.2016 (Ber­lin – Stutt­gart)

WLAN steht nicht zur Ver­fü­gung. Pünkt­lich.

Sonn­tag, 21.02.2016 (Stutt­gart – Ber­lin mit Umstieg in Mann­heim)

Wenig los, sonn­täg­li­che Ruhe, WLAN in bei­den Zügen. Ver­län­ger­te Stand­zeit in Span­dau, aber kei­ne Fahr­gast­in­for­ma­ti­on. Pünkt­li­che Ankunft.

Sams­tag, 20.02.2016 (Ber­lin – Stutt­gart mit Umstieg in Frank­furt)

Bei­de Züge pünkt­lich. Vor allem der ers­te Zug war gut gefüllt, und den­noch ließ es sich sehr gut arbei­ten – zumal WLAN wun­der­bar funk­tio­niert hat.

Sonn­tag, 14.02.2016 (Stutt­gart – Ber­lin)

Vor Mann­heim hielt der Zug wegen einer Signal­stö­rung im Tun­nel. Die dadurch ent­stan­de­ne Ver­spä­tung von zehn Minu­ten konn­te der Zug lan­ge nicht her­ein­ho­len, so dass für die Mit­rei­sen­den an den Unter­weg­s­bahn­hö­fen vie­le Anschlüs­se ver­lo­ren gin­gen. WLAN hat anfangs gut funk­tio­niert, spä­ter gar nicht mehr. Habe vie­le Mails und Ber­ge von Papier weg­ge­ar­bei­tet. Bei Ankunft in Ber­lin wie­der pünkt­lich.

Frei­tag, 12.02.2016 (Horb- Böb­lin­gen)

Fern­ver­kehrs­fahr­ten kön­nen manch­mal kurz (23 Minu­ten von Horb nach Böb­lin­gen) und doch ärger­lich sein. Der IC hat­te 10 Minu­ten Ver­spä­tung, wodurch ich den Anschluss­zug ver­passt habe.

Mitt­woch, 10.02.2016 (Stutt­gart – Ulm)

Pünkt­lich und WLAN lief gut, gutes Arbei­ten mög­lich.

Frei­tag, 05.02.2016 (Baden-Baden – Stutt­gart über Mann­heim)

In Mann­heim kam der Anschluss-ICE etwas ver­spä­tet an und dann auch noch in umge­kehr­ter Wagen­rei­hung. Bis dann alle Fahr­gäs­te den Bahn­steig ent­lang gelau­fen und in den rich­ti­gen Wagen ein­ge­stie­gen waren, ver­gin­gen eini­ge Minu­ten. Die­se lei­der häu­fi­ge Ver­spä­tungs­ur­sa­che zu ver­mei­den soll­te eigent­lich mög­lich sein, oder? WLAN hat in bei­den ICE teil­wei­se funk­tio­niert. Ankunft mit 10 Minu­ten Ver­spä­tung. Mit einer klei­nen Sport­ein­la­ge habe ich mei­ne S‑Bahn noch bekom­men.

Frei­tag, 05.02.2016 (Aalen – Karls­ru­he)

Pünkt­lich.

Frei­tag, 05.02.2016 (Stutt­gart – Aalen)

Auf den Anzei­ge­ta­feln wur­de eine fal­sche Wagen­rei­hung für den IC ange­zeigt. Sonst alles okay.

Mitt­woch, 03.02.2016 (Karls­ru­he – Stutt­gart)

Die Tat­sa­che, dass der schnells­te Weg zu spä­ter Stun­de von Karls­ru­he nach Stutt­gart über Mann­heim führt zeigt, dass es auf die­ser Stre­cke ins­be­son­de­re Abends an attrak­ti­ven Ver­bin­dun­gen fehlt. Aber der knapp bemes­se­ne Umstieg hat funk­tio­niert und WLAN war zumin­dest teil­wei­se ver­füg­bar.

Mitt­woch, 03.02.2016 (Stutt­gart – Karls­ru­he)

Der uralt-IC ist nicht beson­ders attrak­tiv (kein Groß­wa­gen, kei­ne rich­ti­gen Tische, schmud­de­lig), aber er war pünkt­lich.

Mitt­woch, 03.02.2016 (Tutt­lin­gen – Böb­lin­gen)

Der IC war pünkt­lich, alles gut.

Mon­tag, 01.02.2017 (Stutt­gart – Hei­del­berg)

Der Zug kam mit 20 Minu­ten Ver­spä­tung an. Zwei Türen defekt. Dadurch ver­zö­ger­ter Aus- und Ein­stieg. Habe mei­nen Anschluss in Hei­del­berg wegen 20 Minu­ten Ver­spä­tung ver­passt.

Sams­tag, 30.01.2016 (Ber­lin – Stutt­gart mit Umstieg in Frank­furt)

Heu­te bin ich mal eine ande­re Stre­cke gefah­ren, näm­lich über Hal­le und Erfurt und damit die Neu­bau­stre­cke. Der Zug war voll, vie­le Fami­li­en waren unter­wegs. Am Nach­bar­tisch jubel­te alle paar Minu­ten ein Dritt­kläss­ler, weil er Fra­gen eines Wis­sens­tests für Viert­kläss­ler beant­wor­ten konn­te. Der Wagen war deut­lich über­hitzt. Noch bevor wir alle gar waren gelang es der Zug­be­glei­te­rin, die Kli­ma­an­la­ge zurück­zu­fah­ren. Auf dem WC floss kein Was­ser.

Im Zug ab Frank­furt floss dafür reich­lich Bier. Mit Hor­den von “Fuß­ball­fans” zu rei­sen ist nicht schön. Den Zug habe ich noch bekom­men, weil er – eben­so wie der Zug nach Frank­furt – ver­spä­tet war. Die Sitz­platz­re­ser­vie­rung war defekt. Eben­so ein WC. Doch anstatt dies all­ge­mein­ver­ständ­lich kennt­lich zu machen, hat das DB-Per­so­nal ledig­lich eine Ser­vi­et­te in die Klo­tür gesteckt und die­se dann von außen abge­schlos­sen. Und vor die­ser Tür haben Fahr­gäs­te mit einem Bedürf­nis gewar­tet.

WLAN hat übri­gens in bei­den Zügen funk­tio­niert. Ankunft mit 20 Minu­ten Ver­spä­tung.

Ange­kom­men waren lei­der auch die Fuß­ball­fans. Kaum aus­ge­stie­gen, haben sie auf dem Bahn­steig gleich mal ein pyro­tech­ni­sches Feu­er­werk ver­an­stal­tet und die Umge­bung in Nebel gehüllt. Dabei wur­den sie von Beam­ten der Bun­des­po­li­zei mit einem Betreu­ungs­schlüs­sel von 1:1 beob­ach­tet.

Sonn­tag, 24.01.2016 (Stutt­gart – Ber­lin)

Heu­te durf­te ich in Beglei­tung eines Jour­na­lis­ten rei­sen, der mich wäh­rend der Fahrt über bahn­po­li­ti­sche The­men inter­view­te. Mal was ganz ande­res  …

WLAN hat über­wie­gend nicht funk­tio­niert, dafür gab es dies­mal die gewünsch­ten Nudeln mit Toma­ten­sauce und der Zug kam nach ent­spann­ter Fahrt pünkt­lich am Ziel an.

Frei­tag, 22.01.2016 (Basel – Stutt­gart mit Umstieg in Mann­heim)

Nach einem Tag vol­ler Ter­mi­ne in Basel und im Land­kreis Lör­rach und kei­ner Zeit zum “anstän­dig” Essen bestei­ge ich hung­rig den ICE. Ich bestel­le Spa­ghet­ti mit Toma­ten­so­ße. Gibt es nicht. Ich bestel­le Cur­ry-Kokos-Sup­pe. Gibt es nicht. Ich bestel­le Flamm­ku­chen. Gibt es nicht. Mir wird statt­des­sen irgend­et­was mit Kar­tof­feln und Reis emp­foh­len. Mag ich nicht. Bestel­le ich aber trotz­dem. Ser­viert bekom­me ich schließ­lich “irgend­et­was mit Reis und Gemü­se”. Dies soll­te aber nicht das größ­te Pro­blem blei­ben. In Frei­burg bleibt der Zug ste­hen. Es erfolgt die Durch­sa­ge “Wegen poli­zei­li­cher Ermitt­lun­gen ist die Stre­cke vor uns auf unbe­stimm­te Zeit gesperrt”. Spä­ter erfah­ren die Fahr­gäs­te, dass sich ein Per­so­nen­un­fall ereig­net hat. Aus der “unbe­stimm­ten Zeit” wur­den 100 Minu­ten. Da eine Wei­ter­fahrt mit dem Zug von Karls­ru­he oder Mann­heim nach Stutt­gart auf­grund der fort­ge­schrit­te­nen Zeit nicht mehr mög­lich war, wur­den von der DB ab Karls­ru­he Taxi­gut­schei­ne aus­ge­hän­digt. Zusam­men mit einer jun­gen Frau, die, wie sich her­aus­stell­te, nur weni­ge hun­dert Meter von mir ent­fernt wohnt, habe ich mich heim­fah­ren las­sen. Ankunft zuhau­se “nur” noch 20 Minu­ten spä­ter, als ich es mit Bahn und Bus geplant hat­te.

Don­ners­tag, 21.01.2016 (Ber­lin – Basel mit dem Nacht­zug)

Sehr gut geschla­fen. Als ich, in der Annah­me, der Zug fährt in Basel ein, aus­stei­gen will, erfah­re ich, dass der Zug 80 Minu­ten Ver­spä­tung hat und wir erst kurz vor Offen­burg sind. Unter­wegs hat­te es wohl einen Lok­scha­den gege­ben. Um noch schla­fen­de Fahr­gäs­te nicht zu wecken wird vor 7 Uhr auf Durch­sa­gen ver­zich­tet. Mit der Fol­ge, dass auch wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen unter­blei­ben. Ankunft mit 60 Minu­ten Ver­spä­tung.

Mitt­woch, 20.01.2016 (Stutt­gart – Ber­lin, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

Bei­de Züge pünkt­lich, WLAN im ICE hat nur kurz funk­tio­niert. Ruhi­ge und halb­wegs erhol­sa­me Nacht.

Exkurs: Sams­tag, 16.01.2016 (Karls­ru­he – Stuttgart/Messe mit dem Post­bus)

Mit dem Fern­bus geht es manch­mal schnel­ler, zumal ich unweit der Fern­bus-Hal­te­stel­le an der Mes­se woh­ne. Stark nach­ge­fragt ist die­se Fahrt aller­dings nicht, außer mir sit­zen nur sechs wei­te­re Fahr­gäs­te im Bus. Die Fah­re­rin weist bei der Abfahrt nicht auf die Anschnall­pflicht hin. Dafür funk­tio­niert das WLAN im Bus unkom­pli­zier­ter und zuver­läs­si­ger als im ICE.

Sams­tag, 16.01.2016 (Stutt­gart – Karls­ru­he)

Die Wagen­rei­hung, die auf den über dem Bahn­steig hän­gen­den Anzei­ge­ta­feln ange­zeigt wur­de, wich von der tat­säch­li­chen ab. Bis alle Fahr­gäs­te ein­ge­stie­gen waren und der Zug schließ­lich abfah­ren konn­te, sam­mel­ten sich Ver­spä­tungs­mi­nu­ten an.  In den Abtei­len des uralt-IC zieht es über­all. Ankunft mit 10 Minu­ten Ver­spä­tung.

Sams­tag, 16.01.2016 (Ber­lin – Stutt­gart)

Heu­te geht es wie­der mit dem Früh­zug (Abfahrt um 5.31 Uhr) nach Stutt­gart. Früh­stück im Zug hat auch etwas. WLAN funk­tio­niert aller­dings die gesam­te Fahrt über nicht. Den­noch ent­spann­te Fahrt und pünkt­li­che Ankunft.

Sonn­tag, 10.01.2015 (Stutt­gart – Ber­lin mit Umstieg in Mann­heim)

Der Zug kommt leicht ver­spä­tet an und fährt um sie­ben Minu­ten ver­spä­tet ab. Da die Umstei­ge­zeit in Mann­heim nur vier Minu­ten beträgt kann es dort knapp wer­den. Als Ursa­che für die Ver­spä­tung wird per Durch­sa­ge eine Bau­stel­le bei Plochin­gen ange­ge­ben. Wes­halb ist die­se im Fahr­plan nicht ersicht­lich? Auch der Zug­be­glei­ter war dar­über erstaunt. Aber die vie­len Fahr­gäs­te, die umstei­gen muss­ten, hat­ten Glück. Der Anschluss­zug hat gewar­tet. WLAN hat funk­tio­niert und die Gas­tro­no­mie eben­falls.

Frei­tag, 08.01.2016 (Wei­mar – Stutt­gart)

Weil ich wegen der Ver­spä­tung eines Regio­nal­zu­ges in Erfurt den ICE nach Ful­da höchst­wahr­schein­lich ver­passt hät­te, bin ich auf einen IC nach Kas­sel aus­ge­wi­chen. Da der Wagen­stand­an­zei­ger am Bahn­steig eine fal­sche Wagen­rei­hung anzeig­te, ver­zö­ger­ten sich Ein­stieg und Abfahrt etwas. Die­ser IC führ­te “plan­mä­ßig”, wie der Zug­be­glei­ter mehr­fach beton­te, nicht nur kein Bis­tro mit, son­dern bot kei­ner­lei Geträn­ke oder Häpp­chen zum Kauf feil. Aber er war pünkt­lich, der Umstieg in Kas­sel hat geklappt. Im ICE nach Mann­heim gab es dann etwas zu Essen und auch WLAN hat funk­tio­niert. Und auch der Umstieg in Mann­heim war trotz sehr knap­per Umstei­ge­zeit kein Pro­blem. Dafür gab es kein WLAN. Letzt­lich kam ich eine Stun­de spä­ter in Stutt­gart an als geplant.

Mitt­woch, 06.01.2016 (Leip­zig – Erfurt)

WLAN ist auf die­ser (neu­en) Stre­cke offen­bar gar nicht ver­füg­bar. Der Zug hält mehr­fach auf frei­er Stre­cke. Vor uns ist ein ICE lie­gen geblie­ben. In die­sem befin­den sich meh­re­re Frak­ti­ons­kol­le­gen von mir und müs­sen dort recht lan­ge aus­har­ren. Spie­gel Online berich­tet dar­über. Mein ICE kann auf das ande­re Gleis wech­seln und dar­an vor­bei­fah­ren. 20 Minu­ten Ver­spä­tung.

Mitt­woch, 06.01.2016 (Stutt­gart – Leip­zig)

Mei­ne ers­te Fahrt im neu­en Jahr ist eine klei­ne Her­aus­for­de­rung, aber span­nend für die­ses Tage­buch: Drei­ma­li­ges Umstei­gen mit teil­wei­se kur­zen Umstei­ge­zei­ten.

1. Zug nach Mann­heim: Pünkt­lich, sehr ent­spannt (in Baden-Würt­tem­berg ist Fei­er­tag) und die Bord­gas­tro­no­mie funk­tio­niert genau­so gut wie WLAN.

2. Zug nach Ful­da: Gleich nach der Abfahrt will ich mir ein Früh­stück bestel­len. Bekom­me aber zu hören, dass dies erst nach Frank­furt mög­lich sei, weil die zeit vor dem Per­so­nal­wech­sel in Frank­furt nicht mehr rei­che. Bekom­me es nach kur­zer Dis­kus­si­on dann aber doch noch. Damit hat­te ich Glück. Denn nach Frank­furt wur­de das Bord­re­stau­rant wegen Per­so­nal­man­gels geschlos­sen. WLAN funk­tio­niert nicht.

3. Zug, jetzt nach Erfurt: WLAN funk­tio­niert, pünkt­lich.

4. Zug, nun nach Leip­zig: Mei­ne ers­te Fahrt über die erst vor weni­gen Wochen in Betrieb genom­me­ne Neu­bau­stre­cke. Kein WLAN (Aus­sa­ge des Zug­be­glei­ters: “Das mit WLAN ist hier eine Kata­stro­phe”). Aber pünkt­lich.

So war mein Bahnjahr 2015: 63% der Fernzüge kamen pünktlich am Ziel an, 37% hatten eine Verspätung von mindestens fünf Minuten. Die durchschnittliche Verspätung betrug 23 Minuten. Ein knappes Viertel meiner geplanten Anschlüsse gingen dadurch verloren. WLAN, das seit Januar 2015 zunächst in der ersten und später in der zweiten Klasse kostenlos zur Verfügung gestellt werden sollte, hat in 63% aller Versuche entweder gar nicht oder nur teilweise funktioniert. Auffällig waren auch die vielen Störungen bei der Gastronomie: Bei grob geschätzt jeder fünften Fahrt fiel die Küche entweder völlig aus oder das Angebot war eingeschränkt. Als ein Problem stellten sich auch die zu vielen Defekte an den WC, manchmal auch an den barrierefreien, dar. Dass die DB im neuen Jahr mobile technische Einsatzteams in die Züge schicken möchte, ist ein guter Ansatz. Dafür, dass die Bahn ihre Wettbewerbsvorteile gegenüber dem Auto und dem Fernbus ausspielen kann, muss aber deutlich mehr getan werden. Dazu hier mehr: https://www.matthias-gastel.de/bahntagebuch-in-2015-deutlich-mehr-verspaetungen/#.VoTlLE1gnIV  

Sonn­tag, 27.12.2015 (Fried­richs­ha­fen – Lin­dau mit IC der ÖBB)

Dass auch bei den ÖBB nicht immer alles glatt läuft, durf­te ich heu­te mal wie­der erle­ben. Der Zug war völ­lig mit Win­ter­ur­lau­bern, vor allem Fami­li­en,  über­füllt. Die Gepäck­ab­la­gen reich­ten nicht aus, und so sta­pel­ten sich Kof­fer, Taschen und Ski­er auf den Gän­gen und den Sitz­plät­zen. Der Wagen der ers­ten Klas­se war wegen eines Defekts gesperrt. Die Rei­sen­den schie­nen sich dar­an in ihrer Urlaubs­freu­de nicht all zu sehr zu stö­ren. Was mir außer­dem auf­fiel: Die elek­tro­ni­sche Anzei­ge­ta­fel auf Gleis 1 des Fried­richs­ha­fe­ner Stadt­bahn­hofs war bereits im Som­mer kaputt und wur­de offen­bar immer noch nicht repa­riert. Pünkt­li­che Ankunft auf den frisch sanier­ten Gleis­an­la­gen im Lin­dau­er Insel­bahn­hof.

Zwei Tage spä­ter, bei mei­ner nächs­ten Fahrt mit die­sem IC und auf der­sel­ben Stre­cke, gab es wie­der viel Platz …

Frei­tag, 25.12.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

Zu Weih­nach­ten bescher­te mir die Bahn eine ruhi­ge, ent­spann­te und pünkt­li­che Fahrt nach­hau­se. Nur das WLAN funk­tio­nier­te nicht immer. Bin gespannt, was das neue Bahn­jahr den Fahr­gäs­ten brin­gen wird. Ver­spro­chen wur­de ja viel: Pünkt­li­che­re Züge sowie weni­ger Aus­fäl­le von WC und Gas­tro­no­mie.

Diens­tag, 22.12.2015 (Stutt­gart – Ber­lin mit Umstieg in Mann­heim)

1. Zug: Reser­vie­rungs­an­zei­ge defekt und WLAN läuft erst nach dem X‑ten Ver­such. Aber pünkt­li­che Ankunft in Mann­heim und pro­blem­lo­ses Umstei­gen – das ist doch die Haupt­sa­che!

2. Zug: Wegen “Per­so­nen auf dem Gleis” wird der Zug auf dem Weg nach Mann­heim umge­lei­tet. Die um letzt­lich 25 Minu­ten ver­län­ger­te Fahrt­zeit kann ich dank WLAN gut über­brü­cken. Wäre ich Kaf­fee­trin­ker wür­de ich mich aber ärgern. Denn die Kaf­fee­ma­schi­ne an Bord ist defekt.

Sams­tag, 19.12.2015 (Ber­lin – Stutt­gart mit Umstieg in Mann­heim)

In Wolfs­burg kam die Durch­sa­ge: “Der Zug wird hier drei bis fünf Minu­ten län­ger ste­hen als üblich, da wir einen Wagen unter­su­chen müs­sen.” Aha, den­ke ich damit wird jeder Fahr­gast etwas anzu­fan­gen wis­sen. Die klei­ne Ver­spä­tung wur­de schnell wie­der her­ein­ge­holt. Der Umstieg in Mann­heim hat gut geklappt, obwohl die­ser mit nur vier Minu­ten knapp bemes­sen ist. WLAN hat in bei­den Zügen funk­tio­niert, aber nur sehr lang­sam und unzu­ver­läs­sig. Pünkt­li­che Ankunft.

Sonn­tag, 13.12.2015 (Stutt­gart – Ber­lin)

Der gas­tro­no­mi­sche Ser­vice ist heu­te etwas dif­fus: Erst wird mei­ne Bestel­lung ver­ges­sen. Dann bekom­me ich ein getränk, das ich nicht bestellt habe. Und schließ­lich bekom­me ich den Tee, den ich bestellt habe. Aber in der Tas­se schwimmt ein Päck­chen But­ter.

Der Zug hat 15 Minu­ten Ver­spä­tung. Vie­le Unter­weg­s­ver­bin­dun­gen für die Mit­rei­sen­den gehen ver­lo­ren. Bis Ber­lin hat der Zug die Ver­spä­tung aber voll­stän­dig abge­baut. WLAN war unzu­ver­läs­sig und damit unbrauch­bar.

Don­ners­tag, 10.12.2015 (Karls­ru­he – Stutt­gart)

Dass der TGV Ver­spä­tung hat wur­de erst ange­sagt, als er fahr­plan­mä­ßig bereits hät­te ein­fah­ren müs­sen. Und dann gleich 20 Minu­ten. Was ist denn das für ein Umgang mit den Fahr­gäs­ten? Ich bin dann mit dem Post­bus heim gefah­ren. Und dort hat das WLAN funk­tio­niert.

Diens­tag, 08.12.2015 (Mann­heim – Stutt­gart)

Wie lang­wei­lig: Wie­der pünkt­lich, aber kein WLAN.

Diens­tag, 08.12.2015 (Ulm – Mann­heim)

Pünkt­lich, aber kein WLAN.

Sams­tag, 05.12.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

WLAN hat gut funk­tio­niert. Und wie­der hat sich der frü­he Zug bewährt, um Lie­gen­ge­blie­be­nes wäh­rend der Fahrt in aller Ruhe weg­zu­ar­bei­ten. Wegen Stutt­gart 21-Bau­stel­le bei Feu­er­bach muss­te der Zug kurz vor sei­nem Ziel­ein­lauf war­ten. 10 Minu­ten Ver­spä­tung.

Sams­tag, 28.11.2015 (Stutt­gart – Ber­lin)

Alles pri­ma: Der Zug rauscht pünkt­lich über die Glei­se und WLAN funk­tio­niert.

Sams­tag, 28.11.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

Zuge­ge­ben: Um 5.33 Uhr los­zu­fah­ren ist sehr früh. Aber doch nicht zu früh, oder? Na ja, jeden­falls wird der Zug zu knapp zur Abfahrt bereit gestellt und star­tet er mit einer Ver­spä­tung von 15 Minu­ten. Es ist sehr ruhig und es lässt sich sehr gut arbei­ten. Nur lei­der nicht im Inter­net, da das WLAN ver­sagt. Ankunft 10 Minu­ten zu spät.

Sonn­tag, 22.11.2015 (Leip­zig – Ber­lin)

WLAN ist immer wie­der aus­ge­fal­len. Pünkt­li­che Ankunft.

Frei­tag, 20.11.2015 (Stutt­gart – Leip­zig)

Mit dem IC nach Nürn­berg und von dort wei­ter mit dem ICE, in dem das Bord­re­stau­rant wegen tech­ni­scher Pro­ble­me geschlos­sen hat­te. Aber der Umstieg hat funk­tio­niert und der ICE kam pünkt­lich an.

Mitt­woch, 19.11.2015 (Stutt­gart – Mann­heim und wie­der zurück)

Alles gut.

Frei­tag, 13.11.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

Nach­dem ich fast zwei Wochen nicht mehr mit dem Fern­ver­kehr der Bahn unter­wegs war weiß ich jetzt, was Ent­ZUGs­er­schei­nun­gen sind. Was ich aller­dings nicht ver­misst hät­te: Aus­ge­buch­te Sitz­plät­ze, über­heiz­te Wagen, defek­te WC, ein ein­ge­schränk­tes Spei­se­an­ge­bot im Bord­re­stau­rant, ein funk­ti­ons­un­tüch­ti­ges WLAN und bei der Ankunft 30 Minu­ten Ver­spä­tung.

Sonn­tag, 01.11.2015 (Stutt­gart – Ber­lin)

Umge­kehr­te Wagen­rei­hung in Stutt­gart, WLAN abso­lut nicht zu gebrau­chen, um 20 Minu­ten ver­spä­te­te Ankunft.

Frei­tag, 30.10.2015 (Koblenz – Stutt­gart)

Die DB hat sich alle Mühe gege­ben, so gut wie kei­ne denk­ba­re Pan­ne aus­zu­las­sen. Erst wur­de der IC drei Minu­ten vor Ein­fahrt auf ein völ­lig ande­res Gleis umge­lenkt, was den Fahr­gäs­ten einen umständ­li­chen Bahn­steig­wech­sel abver­lang­te. Ins­be­son­de­re für Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kung ein Zumu­tung! Die Bord­gas­tro­no­mie fehl­te gänz­lich. Dann fuhr der Zug spon­tan eine Umlei­tung, was zu einer deut­li­chen Ver­spä­tung von 30 Minu­ten führ­te. Mei­nen Anschluss in Mann­heim habe ich auf­grund des­sen ver­passt. Im ICE waren vie­le gas­tro­no­mi­sche Ange­bo­te nicht ver­füg­bar. Um 30 Minu­ten ver­spä­te­te Ankunft.

Frei­tag, 30.10.2015 (Stutt­gart – Koblenz)

Ankunft mit 10 Minu­ten Ver­spä­tung, aber der Umstieg hat im Gegen­satz zum WLAN funk­tio­niert.

Frei­tag, 16.10.2015 (Berln – Stutt­gart)

Bestei­ge mit hung­ri­gem Magen den Zug, um dort gleich mit der Durch­sa­ge “Unser Bord­re­stau­rant muss heu­te lei­der geschlos­sen blei­ben” emp­fan­gen zu wer­den. WLAN ist auch nicht zuver­läs­sig. In Vaihingen/Enz gibt es einen unge­plan­ten Halt und die Ansa­ge, dass der Zug wegen eines Not­fall­ein­sat­zes auf der Stre­cke vor uns vor­aus­sicht­lich erst mit 90 Minu­ten Ver­spä­tung in Stutt­gart ankom­men wür­de. Am Ende waren es “nur” 60 Minu­ten Ver­spä­tung.

Sonn­tag, 11.10.2015 (Stutt­gart – Ber­lin, Umstieg in Mann­heim)

Ers­te Etap­pe mit dem IC, Umstieg hat gepasst. Im ICE nur ein­ge­schränk­tes WLAN, aber pünkt­li­che Ankunft.

Mitt­woch, 07.10.2015 (Ber­lin – Karls­ru­he, Umstieg in Han­no­ver)

Der Umstieg in Han­no­ver, vor dem es mir immer ban­ge ist, hat geklappt. WLAN war in bei­den ICE nicht ver­füg­bar. Kurz vor Mann­heim kam die Durch­sa­ge, dass der Zug wegen einer “Ober­lei­tungs­stö­rung” eine Umlei­tung neh­men müs­se und daher mit einer Ver­spä­tung von 25 Minu­ten in Mann­heim ankä­me. Weni­ge Minu­ten spä­ter dann eine wei­te­re Durch­sa­ge: Der Zug kön­ne Mann­heim gar nicht anfah­ren, son­dern wür­de statt­des­sen in Hei­del­berg einen Stopp ein­le­gen. Zum Glück kam ich auch von Hei­del­berg recht­zei­tig zu mei­nem Ter­min in Heil­bronn.

Mon­tag, 05.10.2015 (Stutt­gart – Ber­lin, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

Bin fast der ein­zi­ge Fahr­gast im ICE. Kein WLAN. Der Nacht­zug hat leich­te Ver­spä­tung. Kurz vor Ein­fahrt des Zuges kommt die Durch­sa­ge, dass die­ser statt auf Gleis 2 auf Gleis 8 ein­fährt. Die Durch­sa­ge erfolgt trotz inter­na­tio­na­lem Publi­kum aus­schließ­lich in deut­scher Spra­che, so dass nicht alle die Ände­rung gleich mit­be­kom­men. Die kurz­fris­ti­ge Ver­le­gung ist für die Fahr­gäs­te mit viel Gepäck eine wah­re Zumu­tung! Dar­un­ter war bei­spiels­wei­se eine Frau mit Klein­kind im Kin­der­wa­gen plus vier rie­si­gen Gepäck­stü­cken. Vier ande­re Fahr­gäs­te muss­ten ihr beim Tra­gen hel­fen. Muss­te die Ände­rung wirk­lich sein? Pünkt­li­che Ankunft, habe ver­hält­nis­mä­ßig gut geschla­fen.

Mon­tag, 05.10.2015 (Frankfurt/Main – Stutt­gart, Umstieg in Mann­heim)

Wegen Signal­stö­rung 10 Minu­ten zu spät in Mann­heim. Weil aber der Zug nach Stutt­gart gleich 35 Minu­ten Ver­spä­tung hat, gelingt der Umstieg in Mann­heim. Dafür ver­pas­se ich mei­ne S‑Bahn in Stutt­gart. Kein WLAN.

Mon­tag, 05.10.2015 (Stutt­gart – Frankfurt/Main)

Weder WLAN noch die Sitz­platz­re­ser­vie­rung funk­tio­nie­ren. Abfahrt mit leich­ter Ver­spä­tung, Ankunft pünkt­lich.

Sams­tag, 03.10.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

WLAN funk­tio­niert. Heu­te war ich zur Fei­er des Fei­er­ta­ges mal im Bord­re­stau­rant, was ich sonst nie mache. Die Gäs­te muss­ten unver­hält­nis­mä­ßig lan­ge auf die Bedie­nung war­ten, obwohl wenig los war. Der Zug kam pünkt­lich an. Ent­spann­te Fahrt.

Sonn­tag, 27.09.2015 (Stutt­gart – Ber­lin)

Fahrt mit Umstieg in Mann­heim, der dies­mal gut geklappt hat. Anders als WLAN im ers­ten Zug, das nicht ver­füg­bar war. Auch die Sitz­platz­re­ser­vie­rung fiel aus. Aber dafür funk­tio­nier­te WLAN im zwei­ten Zug und das Bord­re­stau­rant muss­te wegen “tech­ni­scher Pro­ble­me” ganz schlie­ßen. Bis Ber­lin-Span­dau war der Zug pünkt­lich. Weil der nach­fol­gen­de Stre­cken­ab­schnitt wie­der mal über­las­tet war fuhr der Zug mit 10 Minu­ten Ver­spä­tung in den Haupt­bahn­hof ein. Ein neu­er Bahn­hof mit Eng­päs­sen an den Zulauf­stre­cken – Ver­gleich­ba­res droht in Stutt­gart. Nur mit dem Unter­schied, dass dort auch der Bahn­hof sel­ber einen Eng­pass dar­stel­len wird.

Frei­tag 25.09.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

Aus­nahms­wei­se konn­te ich kei­nen durch­ge­hen­den Zug neh­men. Und prompt miss­glück­te der Umstieg in Mann­heim. Der ICE aus Ber­lin hat­te etwas Ver­spä­tung (Für die Sta­tis­tik: WLAN hat­te zweit­wei­se funk­tio­niert) und der Anschluss­zug konn­te angeb­lich nicht war­ten . Den Fahr­gäs­ten wur­de gera­ten, im Zug zu blei­ben und erst in Karls­ru­he aus­zu­stei­gen. Schon der ICE war auf dem Abschnitt nach Karls­ru­he unge­wöhn­lich voll. So rich­tig voll wur­de aber der TGV ab Karls­ru­he. So voll, dass er nicht abfah­ren konn­te, da die Türen nicht zu schlie­ßen waren. Die Fahr­gäs­te wur­den mehr­mals auf­ge­for­dert, “sich zu ver­tei­len, auch in der 1. Klas­se”. Dadurch ver­zö­ger­ten sich die Abfahrt in Karls­ru­he und die Ankunft in Stutt­gart. Wenn die DB ihre Fahr­gäs­te nach Karls­ru­he aus­wei­chen lässt, dann soll­te sie dort auch für die erfor­der­li­chen Kapa­zi­tä­ten sor­gen, oder? Letzt­lich kam ich eine Stun­de ver­spä­tet in Stutt­gart an. Wei­ter ging es mit der S‑Bahn. Am End­hal­te­punkt woll­te ich mit dem Taxi wei­ter zu einer Abend­ver­an­stal­tung fah­ren. Doch es stand weder ein Taxi bereit noch kam eines ange­fah­ren, obwohl ich drei­mal eines tele­fo­nisch bestellt hat­te. Da half es auch nichts, eine hal­be Stun­de zu war­ten. Die Ver­an­stal­tung muss­te ohne mich statt­fin­den.

Sonn­tag, 20.09.2015 (Stutt­gart – Ber­lin mit ICE-Sprin­ter)

Mit dem Sprin­ter bin ich schon lan­ge nicht mehr gefah­ren. Um ins Netz zu kom­men, brau­che ich min­des­tens 20 Minu­ten. Und flie­ge nach einer Stun­de wie­der raus. Erneu­te Ein­wähl­ver­su­che schei­tern. Fast schei­tert auch der Ver­such, etwas zum Essen zu ordern. Es ist nur eine Ser­vice­kraft im Ein­satz und es dau­ert über eine Stun­de, bis das Essen kommt. Einen Sprint legt der Zug übri­gens nicht hin. Viel­mehr stoppt er mehr­fach unsport­lich auf frei­er Stre­cke und ver­liert Zeit. Ankunft mit 15 Minu­ten Ver­spä­tung.

Don­ners­tag, 17.09.2015 (Frankfurt/Main – Stutt­gart)

WLAN funk­tio­niert zunächst super. Aber lei­der nur weni­ge Minu­ten, dann geht so gut wie nichts mehr. Eine klei­ne Ver­spä­tung holt der Zug bis Stutt­gart wie­der rein.

Don­ners­tag, 17.09.2015 (Mann­heim – Frankfurt/Main)

Gar kein WLAN, Ankunft mit Ver­spä­tung von 7 Minu­ten.

Frei­tag, 11.09.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

Kein WLAN. Der ers­te Zug­be­glei­ter lässt sich 45 Minu­ten nach der Abfahrt des Zuges bli­cken; bis Bestel­lun­gen in der Gas­tro­no­mie mög­lich sind, dau­ert es noch etwas län­ger. In den ers­ten 1,5 Stun­den gibt es auch kei­ne Durch­sa­gen im Zug (kei­ne Begrü­ßung, kei­ne Ankün­di­gung des nächs­ten Halts). Dafür aber pünkt­li­che Ankunft.

Don­ners­tag, 03.09.2015 (Züss­ow – Ber­lin mit dem EC)

Geän­der­te Wagen­rei­hung. Ankunft in Ber­lin mit sie­ben Minu­ten Ver­spä­tung.

Mon­tag, 31.08.2015 (Stutt­gart – Ber­lin – Züss­ow mit ICE und IC)

Ein­ge­schränk­te Bord­gas­tro­no­mie wegen einer (so wört­lich die Durch­sa­ge) “einer Viel­zahl tech­ni­scher Pro­ble­me”. WLAN funk­tio­niert mal kurz und bricht dann (wie schon häui­ger) im Haupt­bahn­hof Frank­furt zusam­men. Von wegen die größ­te Her­aus­for­de­rung für WLAN im Zug sei die Hoch­ge­schwin­dig­keit! Dafür wird mir sowohl in Frank­furt als auch in Hanau der WLAN-Zugang von Sta­ti­on & Ser­vice (sta­tio­nä­rer Hot­Spot) ange­bo­ten. Ich nut­ze die inter­net­freie Zeit, um off­line einen Brief an Herrn Gru­be zu schrei­ben. Ich habe sie­ben Mit­rei­sen­de in mei­ner direk­ten Umge­bung. Sechs davon arbei­ten an ihren Rech­nern. Wes­halb wird die Kun­den­er­war­tung nicht ernst genom­men? Wegen “tech­ni­scher Stö­run­gen” (dies­mal weder die Küche noch das Inter­net betref­fend) kommt der Zug mit 41 Minu­ten Ver­spä­tung in Ber­lin ab. Mei­nen vor­ge­se­he­nen Anschluss­zug ver­pas­se ich, wodurch ich eine vol­le Stun­de zu spät am Ziel­ort ankom­me.

Mitt­woch, 26.08.2015 (Ulm – Stutt­gart mit dem ICE)

WLAN ätzend lang­sam. Aber Zug pünkt­lich.

Mitt­woch, 26.08.2015 (Stutt­gart – Ulm mit dem IC)

Immer wie­der fra­ge ich mich, wes­halb die DB schon zu Betriebs­be­ginn Züge mit zahl­rei­chen Defek­ten aufs Gleis setzt. Heu­te: Zahl­rei­che Türen defekt, WC defekt und wegen Aus­fall der Kli­ma­an­la­ge ist ein gan­zer Wagen gesperrt. Gleich­zei­tig hat das Bahn­un­ter­neh­men noch funk­ti­ons­tüch­ti­ge Züge ver­kauft. Eine zukunfts­ori­en­tier­te und fahr­gast­freund­li­che Bahn stel­le ich mir anders vor.

Diens­tag, 25.08.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

WLAN funk­tio­niert zunächst gar nicht. Die Zug­be­glei­te­rin, die ich dar­auf anspre­che, ver­weist mich an die Tele­kom und behaup­tet, die DB hät­te damit gar nichts zu tun. Sol­che Ant­wor­ten stei­gern mei­ne Ver­är­ge­rung! Übri­gens gelingt die Nut­zung des ICE-WLAN häu­fig selbst dann nicht, wenn die Züge in Bahn­hö­fen (heu­te bspw. in Frank­furt) ste­hen. Von wegen, die Pro­ble­me hät­ten mit den hohen Geschwin­dig­kei­ten zu tun, wie es die DB immer wie­der dar­stellt! Auch die Dame mir gegen­über beklagt sich über den unzu­ver­läs­si­gen Netz­zu­gang. Spä­ter geht WLAN dann mal. Pünkt­li­che Ankunft.

Mon­tag, 24.08.2015 (Stutt­gart – Ber­lin)

Umge­kehr­te Wagen­rei­hung. WLAN funk­tio­niert so ulla­la, ich muss die Ver­bin­dung immer wie­der neu auf­bau­en. Acht Minu­ten Ver­spä­tung.

Mitt­woch, 19.08.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

Wegen Stö­rung in Bord­kü­che nur ein­ge­schränk­tes Spei­sen­an­ge­bot. WLANg­sam bis unbrauch­bar. Aber fast pünkt­lich.

Sonn­tag, 16.08.2015 (Stutt­gart – Ber­lin)

Der Zug ist pünkt­lich. WLAN funk­tio­niert über­haupt nicht. Ein­mal mehr zeigt sich, dass die Aus­sa­ge der DB, der Inter­net­zu­gang funk­tio­nie­re dann nicht, wenn zu vie­le Fahr­gäs­te auf ein­mal ins Netz wol­len, nicht stimmt. Der Zug war nur sehr schwach besetzt. Auch mit dem Tele­fo­nie­ren gab es Pro­ble­me. Bin aus einer Tele­fon­kon­fe­renz raus­ge­flo­gen.

Mitt­woch, 12.08.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

Die umge­kehr­te Wagen­rei­hung löst auf dem ohne­hin zu engen Bahn­steig schwie­ri­ge Wan­de­rungs­be­we­gun­gen aus. Sitz­platz­re­ser­vie­rung fällt aus. Aber: WLAN funk­tio­niert (mit Unter­bre­chun­gen), rings um mich her­um häm­mern fast alle Fahr­gäs­te auf ihre Lap­tops ein. Ein Mann gegen­über arbei­tet par­al­lel an gleich zwei Gerä­ten. Neh­me wäh­rend der Zug­fahrt an einer Tele­fon­kon­fe­renz teil, flie­ge aber wegen des schlech­ten Emp­fangs drei­mal aus der Lei­tung. Arbei­ten im “rol­len­den Büro” ist lei­der nicht immer ein­fach. Wegen “Gleis­stö­run­gen” kommt der Zug mehr­fach auf frei­er Stre­cke zum Hal­ten, wodurch sich eine Ver­spä­tung von 30 Minu­ten auf­baut. Um mei­nen Wahl­kreis­ter­min noch halb­wegs pünkt­lich zu errei­chen, muss­te ich ein Taxi neh­men und 18 Euro löh­nen. Vie­le Mit­rei­sen­de haben ihre Anschluss­zü­ge ver­passt. Manch­mal habe ich Zwei­fel, ob die DB sich bewusst ist, was Ver­spä­tun­gen für ihre Kun­den für Fol­gen haben kön­nen.

Sams­tag, 08.08.2015 (Stutt­gart – Ber­lin)

Ein­ge­schränk­te Gas­tro­no­mie. WLAN funk­tio­niert zunächst nicht, spä­ter dann aber doch – mit ner­vi­gen Unter­bre­chun­gen und schließ­lich wie­der gar nicht.

Der Zug hält (ursprüng­lich) unvor­her­ge­se­hen in Frank­furt-Süd und steht dort rund 10 Minu­ten. Die Erklä­rung dafür folgt erst, nach­dem der Zug längst wei­ter­ge­fah­ren ist: “Dem Lok­füh­rer fehl­ten wich­ti­ge Unter­la­gen”. Aha! Spä­ter hält der Zug auf frei­er Stre­cke. Dies­mal kam aber die Erklä­rung sofort: Ein ande­rer Zug sei auf der Stre­cke vor uns lie­gen geblie­ben. Die Ver­spä­tung sum­miert sich schließ­lich auf 30 Minu­ten auf.

Frei­tag, 07.08.2015 (Hei­del­berg – Stutt­gart mit IC)

Der ICE, den ich ursprüng­lich neh­men woll­te, wur­de in Hei­del­berg mit 40 Minu­ten Ver­spä­tung ange­kün­digt. Statt­des­sen habe ich aber gera­de noch einen um 25 Minu­ten ver­spä­te­ten IC erreicht, mit dem ich zur geplan­ten Ankunfts­zeit des ICE in Stutt­gart ankam. So gese­hen für mich also kei­ne Ver­spä­tung. Aller­dings waren die Tem­pe­ra­tu­ren im IC unzu­mut­bar, obwohl angeb­lich die Kli­ma­an­la­ge funk­tio­nier­te.

Frei­tag, 07.08.2015 (Stutt­gart – Hei­del­berg mit ICE und IC)

WLAN im ICE nach Mann­heim hat funk­tio­niert! Dafür Ankunft am Ziel mit etwa sie­ben Minu­ten Ver­spä­tung.

Sams­tag, 01.08.2015 (Sin­gen – Böb­lin­gen)

Pünkt­lich.

Frei­tag, 24.07.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

Der ICE ist gut gefüllt, die Fahr­gäs­te wol­len ins Wochen­en­de. WLAN gestat­tet den Zugang ins welt­wei­te Netz, jedoch mit Unter­bre­chun­gen und Aus­fäl­len. Wegen einer Signal­stö­rung auf der Stre­cke 11 Minu­ten Ver­spä­tung bei der Ankunft.

Mitt­woch, 22.07.2015 (Stutt­gart – Ber­lin, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

Ich hät­te vor­ge­warnt sein müs­sen. Am frü­hen Abend waren bereits sämt­li­che Regio­nal­zü­ge ent­lang mei­nes Weges von einer Ver­an­stal­tung nach­hau­se ver­spä­tet. Das soll­te sich im Fern­ver­kehr aber noch deut­lich stei­gern. Zunächst fuhr der ICE in Stutt­gart mit leich­ter Ver­spä­tung ab. Auf frei­er Stre­cke kam er zum Ste­hen. Eine Fahr­gast­in­for­ma­ti­on über die Grün­de für den Stopp gab es nicht. Die Zeit sinn­voll mit Arbeit im Inter­net zu nut­zen war ange­sichts eines unwil­li­gen WLAN kaum mög­lich. Die leicht ver­spä­te­te Ankunft in Mann­heim war aber noch nicht das Pro­blem. Die Umstei­ge­zeit ist groß­zü­gig bemes­sen. Das Pro­blem war der Nacht­zug. Er hat­te – je nach Infor­ma­ti­on – zwi­schen 150 und 170 Minu­ten Ver­spä­tung. Offen­bar war süd­lich von Frei­burg ein Baum auf die Glei­se gefal­len und hat­te den gesam­ten Zug­ver­kehr zwi­schen Basel und Frei­burg zum Erlie­gen gebracht. Obwohl der Nacht­zug­fahr­plan mit gewal­ti­gen Zeit­puf­fern ver­se­hen ist, gelang es nicht, die Ver­spä­tung bis Mann­heim abzu­bau­en. In der Bahn­hofs­hal­le woll­te ich die Zeit mit Arbei­ten ver­brin­gen und dafür den Hot­Spot der Tele­kom nut­zen. Die­ser steht aber nur eine hal­be Stun­de zur Ver­fü­gung – bei einer Zug­ver­spä­tung von knapp drei Stun­den ist dies nicht viel. Und dann kam auch noch die Durch­sa­ge: “Bit­te ver­las­sen Sie die Bahn­hofs­hal­le, die­se schließt gleich.” Ich war nicht der Ein­zi­ge, der den Auf­ruf igno­rier­te. Bis ein pri­va­ter Sicher­heits­dienst kam und mit der poli­zei­li­chen Räu­mung droh­te. Das Argu­ment von meh­re­ren Rei­sen­den, unter ande­rem auch von mir, dass wir auf einen ver­spä­te­ten DB-Zug war­ten und der Bahn­hof doch auch zur DB gehö­re, über­zeug­te die Wach­leu­te lei­der nicht. Wir muss­ten raus auf den Bahn­steig. Nun herrsch­ten ange­neh­me som­mer­li­che Tem­pe­ra­tu­ren. Aber wirft die DB ihre wegen ver­spä­te­rer DB-Züge war­ten­den Fahr­gäs­te tat­säch­lich auch im Win­ter hin­aus ins Freie? Inklu­si­ve der Fami­li­en mit klei­nen Kin­dern, die mit­ten in der Nacht statt im Nacht­zug auf dem Bahn­steig anzu­tref­fen waren?

An die­sem Abend bzw. in die­ser Nacht waren prak­tisch alle Züge ver­spä­tet – und zwar gewal­tig. So gab es auch aus­sa­ge­kräf­ti­ge Durch­sa­gen wie “Der Zug nach xy ist unbe­stimmt ver­spä­tet”. Anstatt um 23.59 Uhr kam mein Nacht­zug schließ­lich um 02.45 Uhr an. Geweckt wur­den die Fahr­gäs­te gegen 6 Uhr durch ein Defekt an den Laut­spre­cher­an­la­gen in den Abtei­len. Sie über­tru­gen alle Funk­sprü­che des Lok­füh­rers in die Schlaf­ka­bi­nen. So waren wir jeder­zeit infor­miert dar­über, ob der Lok­füh­rer Kek­se oder Kaf­fee woll­te und wie weit an einem Zwi­schen­stopp der Umkopp­lungs­vor­gang ist.

Schließ­lich kam der Zug irgend­wann in Ber­lin an – immer noch mit über 100 Minu­ten Ver­spä­tung.

Frei­tag, 17.07.2015 (Zwei Etap­pen mit Regio­nal­zü­gen, ab Düs­sel­dorf mit Nacht­zug nach Stutt­gart)

Der Regio­nal­zug endet wegen Ober­lei­tungs­scha­den kurz vor Düs­sel­dorf vor­zei­tig in Duis­burg. Dort stau­en sich die Züge – und die rat­lo­sen Fahr­gäs­te. Durch­sa­ge: “Bit­te ach­ten Sie auf die Durch­sa­gen”. Nächs­te Durch­sa­ge: “Bit­te ach­ten Sie auf die Durch­sa­gen”. Dar­auf folgt die Durch­sa­ge: “Bit­te ach­ten Sie auf die Durch­sa­gen”. Das DB-Per­so­nal hat sich ver­kro­chen. Im Inter­net gibt es wider­sprüch­li­che Aus­künf­te. So wer­den Züge als pünkt­lich ange­ge­ben, die wegen beleg­ter Glei­se noch nicht ein­mal in den Bahn­hof ein­fah­ren kön­nen. Nach rund einer hal­ben Stun­de End­los­schlei­fe kom­men peu a peu genaue­re Ansa­gen. 50 Minu­ten soll es aber dau­ern, bis die ers­ten Züge wie­der rol­len. Zum Glück hat­te mein Nacht­zug in Düs­sel­dorf auch erheb­li­che Ver­spä­tung. Die Fahr­gast­be­treue­rin ist sich sicher, dass der Nacht­zug die Ver­spä­tung bis Stutt­gart wie­der her­ein­holt. Doch lei­der ist das Gegen­teil der Fall. Weil in Mann­heim der Zug geteilt wird und eine Lok fehlt, ver­zö­gert sich dort die Wei­ter­fahrt. Mei­nen Wecker hat­te ich da schon in Erwar­tung einer pünkt­li­chen Ankunft gestellt. Was soll´s, drei Stun­den Schlaf müs­sen aus­rei­chen. Und Waschen muss auch nicht sein – im Zug gibt es kein Was­ser. Dafür bekom­me ich um 4.45 Uhr mein Früh­stück – Bröt­chen mit einer Fla­sche Wein. Dan­ke, lie­be DB, dass Ihr uns Fahr­gäs­te so lieb habt!

Frei­tag, 17.07.2015 (Ber­lin – Hamm, Wei­ter­fahrt nach Müns­ter mit Regio­nal­zug)

WLAN funk­tio­niert – von ein­zel­nen kur­zen Aus­fäl­len – recht gut. Mini­ma­le Ver­spä­tung.

Diens­tag, 14.07.2015 (Stutt­gart – Ber­lin, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

Bausstel­len­be­dingt hat­te der ICE eine Ver­spä­tung von sechs Minu­ten. Das macht aber nichts, da bis zur Abfahrt des Nacht­zu­ges genü­gend Umstei­ge­zeit vor­ge­se­hen ist. Schlim­mer fin­de ich, dass im ICE ein­mal mehr kein WLAN ver­füg­bar ist und dadurch Arbeit lie­gen blieb. Im Nacht­zug war alles okay, ich kam eini­ger­ma­ßen aus­ge­schla­fen und auf jeden Fall zu opti­ma­ler Uhr­zeit in Ber­lin an.

Frei­tag, 10.07.2015 (Ber­lin – Stutt­gart mit Umstieg in Mann­heim)

WLAN zickt rum. Erst ist gar kein Zugang mög­lich und dann nur ein sehr lang­sa­mer, der aber noch immer bes­ser ist als gar kei­ner. Im zwei­ten Zug kein WLAN, es erscheint die Mel­dung “Momen­tan besteht lei­der kei­ne Ver­bin­dung mit dem Inter­net”. Das “Momen­tan” galt auch spä­ter noch. Weni­ge hun­dert Meter vor dem Ziel muss der Zug auf die Ein­fahrt in den Bahn­hof war­ten, wodurch sich eine mini­ma­le Ver­spä­tung auf­baut. Bei­de Züge waren sehr gut gefüllt.

Don­ners­tag, 09.07.2015 (Stutt­gart – Ber­lin)

Mei­nen Sitz­platz fand ich in ver­dreck­tem Zustand vor, obwohl der Zug in Stutt­gart sei­ne Fahrt begann. Kein WLAN. Dar­über wur­de ich gleich beim ers­ten Ver­such mit einem Hin­weis auf dem Dis­play infor­miert. Das ist neu. Spä­ter hat der Inter­net­zu­griff gut funk­tio­niert. Wegen “Stö­rung an der Stre­cke” muss der Zug zwi­schen Mann­heim und Frank­furt auf eine ande­re Stre­cke aus­wei­chen und baut Ver­spä­tungs­mi­nu­ten auf. Ankunft mit sie­ben Minu­ten Ver­spä­tung.

Mon­tag, 06.07.2015 (Augs­burg – Stutt­gart)

Eben­falls alles okay. Im IC gibt es nicht so viel, das nicht funk­tio­nie­ren kann.

Mon­tag, 06.07.2015 (Stutt­gart – Augs­burg)

Fahrt mit dem IC, alles okay.

Frei­tag, 04.07.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

Da kam heu­te Eini­ges zusam­men: Der Zug star­te­te mit einer Ver­spä­tung von 25 Minu­ten, die sich wegen einer Bau­stel­le vor Span­dau noch ver­grö­ßer­te. Die Reser­vie­rungs­an­zei­gen im Zug waren nicht defekt, eben­so ein Teil der WC. WLAN war zunächst über­haupt nicht ver­füg­bar, spä­ter dann dafür aber umso bes­ser. Ankunft mit knapp über 20 Minu­ten Ver­spä­tung. S‑Bahn ver­passt, die Fol­ge-S-Bahn hat­te Ver­spä­tung. Auf sol­che Wei­se ver­län­ger­te Rei­se­zei­ten kann ich ger­ne ver­zich­ten.

Bilanz des ersten Halbjahres 2015 in Sachen WLAN: Bei 49 Fahrten mit dem ICE war WLAN nur bei jeder zweiten Fahrt nutzbar. 15 x war die Verbindung zu instabil, 10 x war der Internetzugang überhaupt nicht herstellbar. Dabei ist die Ausweitung des im Ticket inbegriffenen Internetzugangs auch in der zweiten Klasse und im Regionalverkehr dringend erforderlich! Schließlich wird der Zug mehr und mehr zum rollenden Büro und die Fahrgäste wollen unterwegs ihre Reisekette planen und überprüfen! Leider aber ist die Bilanz des ersten Halbjahres nicht dazu geeignet, neue Fahrgäste zu gewinnen!

Sonn­tag, 28.06.2015 (Stutt­gart – Ber­lin)

Kaum bin ich zuge­stie­gen, beschwe­ren sich meh­re­re Fahr­gäs­te beim Zug­be­gleit­per­so­nal über nicht funk­ti­ons­fä­hi­ges WLAN. Von wegen ich wäre der Ein­zi­ge, der sich dar­über beklagt! Spä­ter gelingt kurz­zei­tig mal der Zugang ins welt­wei­te Netz, um gleich dar­auf wie­der zusam­men zu bre­chen. Der Zug fährt pünkt­lich nach Ber­lin ein, muss dann aber wegen eines beleg­ten Glei­ses mit der Ein­fahrt in den Haupt­bahn­hof war­ten, so dass schließ­lich etwa sechs Minu­ten Ver­spä­tung ent­ste­hen.

Don­ners­tag, 25.06.2015 (Mann­heim – Stutt­gart)

Der Regio­nal­zug aus Saar­brü­cken hat­te bereits 20 Minu­ten Ver­spä­tung. Bei der Ein­fahrt in den Mann­hei­mer Haupt­bahn­hof dann die Durch­sa­ge: “Der ICE nach Mün­chen über Stutt­gart konn­te lei­der nicht war­ten.” Beim Blick aus dem Fens­ter sah ich eben­die­sen ICE jedoch zeit­gleich mit dem Regio­nal­zug in den Bahn­hof ein­fah­ren! Der Umstieg ist bequem gelun­gen. Was wie­der nicht gelun­gen ist, ist die Nut­zung von WLAN. Die Zug­be­glei­te­rin weist auf mei­ne Nach­fra­ge auf die Lücken im digi­ta­len Netz hin, die sei­tens Tele­kom noch besei­tigt wer­den müss­ten.

Don­ners­tag, 25.06.2015 (Stutt­gart – Saar­brü­cken)

Abfahrt bereits ver­spä­tet, Ankunft dann gleich mit 15 Minu­ten Ver­spä­tung. Grund: “Stre­cken­über­las­tung”. WLAN im ICE hat weder bei mir noch bei Mit­rei­sen­den funk­tio­niert.

Frei­tag, 19.06.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

Über­vol­ler Bahn­steig, vol­ler Zug. WLAN funk­tio­niert dies­mal recht gut. Und zu Essen gibt es auch. Und dann ist der Zug auch noch pünkt­lich. Was ist denn los, lie­be DB?

Sonn­tag, 07.06.2015 (Stutt­gart – Ber­lin)

Habe mir für heu­te, nor­ma­ler­wei­se ver­zich­te ich dar­auf, einen Sitz­platz reser­viert. Wegen des zu Ende gehen­den Kir­chen­ta­ges in Stutt­gart hat­te ich mit einem vol­len ICE gerech­net. Die Online-Buchung “mit Tisch” ergab einen Sitz­platz ohne Tisch, ohne dass ich bei der Buchung dar­auf hin­ge­wie­sen wur­de. Dafür habe ich einen Platz im Bereich der “Nicht­rau­cher” (seit wann ist das Rau­chen in den Zügen unter­sagt?).

WLAN funk­tio­niert erst gar nicht. Der Zug­be­glei­ter ver­weist mich ein­mal mehr auf die Tele­kom. Spä­ter dann war der Netz­zu­gang mit eini­gen Unter­bre­chun­gen mög­lich.

Don­ners­tag, 28.05.2015 (Ham­burg – Stutt­gart)

Habe eine der weni­gen durch­ge­hen­den ICE-Ver­bin­dun­gen gewählt. Ohne Sor­ge um Fern­ver­kehrs­an­schlüs­se lässt es sich viel ent­spann­ter rei­sen und die Zeit lässt sich bes­ser nut­zen. WLAN funk­tio­niert, wenn­gleich die Über­tra­gung von Mails teil­wei­se im Brief­tau­ben­tem­po erfolgt und zeit­wei­se völ­lig schei­tert. Der Zug stoppt auf frei­er Stre­cke mehr­fach. Ankunft in Stutt­gart mit neun Minu­ten Ver­spä­tung, dadurch die S‑Bahn ver­passt.

Sonn­tag, 24.05.2015 (Stutt­gart – Ham­burg)

WLAN hat gar nicht funk­tio­niert. Die Zug­be­glei­te­rin erklärt mir, dass es “zwi­schen Stutt­gart und Frank­furt oft nicht funk­tio­niert”. Irgend­wann erstel­le ich eine Sozi­al­stu­die über die Reak­tio­nen der Zug­be­glei­te­rIn­nen. Lei­der aber gibt es bis Ham­burg kei­nen Inter­net­zu­gang. Aber wenigs­tens ist der Zug pünkt­lich.

Frei­tag, 22.05.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

Lei­der läuft der Fern­ver­kehr auch 24 Stun­den nach Been­di­gung des GDL-Streiks noch alles ande­re als rei­bungs­los. Die meis­ten Züge fal­len nach wie vor aus, so auch die durch­ge­hen­de Ver­bin­dung. Ich muss also in Han­no­ver und in Karls­ru­he umstei­gen und der Zug soll dann fahr­plan­mä­ßig um 0.40 Uhr in Stutt­gart ankom­men. Aber der ICE star­tet in Ber­lin mit einer Ver­spä­tung von 20 Minu­ten. Wegen Über­fül­lung konn­te er nicht frü­her abfah­ren. Mit dem Anschluss in Han­no­ver klappt – nicht zuletzt des­halb, weil auch der Anschluss­zug ver­spä­tet ist. Im zwei­ten ICE will ich etwas aus dem Bord­bis­tro bestel­len, es gibt aber lei­der wegen Aus­fall der Küh­lung nur eine sehr klei­ne Aus­wahl ver­pack­ter Kalt­spei­sen. Dafür arbei­tet das WLAN in bei­den Zügen rei­bungs­los. Und letzt­lich hat die Rei­se­ket­te trotz Umstie­gen und Ver­spä­tun­gen funk­tio­niert.

Sonn­tag, 17.05.2015 (Stutt­gart – Ber­lin)

WLAN funk­tio­niert nicht, was ein Mit­rei­sen­der bestä­tigt. Spä­ter kom­me ich dann doch ins Netz und kann mein Bahn-Tage­buch schrei­ben.

Als ich etwas zum Essen bestel­len will, steht wie­der ein Per­so­nal­wech­sel bevor und ich muss ent­spre­chend lan­ge war­ten.

Der Zug ist leicht ver­spä­tet (um fünf Minu­ten), die Sonn­tags­fahrt ver­läuft ent­spannt.

Sams­tag, 09.05.2015 (Stutt­gart – Karls­ru­he, zurück mit dem Fern­bus)

Die Züge von Stutt­gart nach Karls­ru­he, die nicht wegen des GdL-Streiks aus­fal­len, ent­fal­len wegen eines Ober­lei­tungs­scha­dens. Daher darf der geneig­te Fahr­gast heu­te über Mann­heim nach Karls­ru­he fah­ren. Aber Zuge­fah­ren macht ja Spaß. Im ers­ten Zug kein WLAN (und auch die Sitz­platz­re­ser­vie­rung funk­tio­niert nicht), im zwei­ten funk­tio­niert es dann umso bes­ser. Den Rück­weg neh­me ich mit dem Fern­bus. Der Fah­rer weist nicht auf die Anschnall­pflicht hin. WLAN funk­tio­niert erst beim zwei­ten Anlauf, dann aber sehr gut.

Frei­tag, 08.05.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

Dafür, dass die GdL streikt, läuft fast alles recht gut. Der Zug fährt pünkt­lich ab und kommt fahr­plan­mä­ßig an. Der Streik macht sich dadurch bemerk­bar, dass der Zug deut­lich bes­ser gefüllt ist als sonst. Nicht alle fin­den einen Sitz­platz. WLAN funk­tio­niert nach eini­gen erfolg­lo­sen Ver­su­chen gut. Was ich nach wie vor für schlecht orga­ni­siert hal­te: Schon über einer hal­be Stun­de vor Per­so­nal­wech­sel in Frank­furt wer­den kei­ne Essen mehr aus­ge­ge­ben. Da muss sich die DB etwas ein­fal­len las­sen.

Sams­tag, 02.05.2015 (Stutt­gart – Ber­lin)

WLAN funk­tio­niert wie­der mal nicht und der Zug­be­glei­ter ver­weist mich auf die Tele­kom – das geht gar nicht! Spä­ter beschwert sich ein wei­te­rer Fahr­gast.

Im Bord­re­stau­rant gibt es wie­der mal kei­ne war­men Spei­sen. Der maul­fau­le Zug­füh­rer weist in sei­nen spär­li­chen Durch­sa­gen aber weder dar­auf hin, noch sagt er alle Hal­te­stel­len an und auch auf die jewei­li­gen Anschluss­zü­ge weist er nicht hin. Aber immer­hin pünkt­li­che Ankunft.

Diens­tag, 28.04.2015 (Ber­lin – Stutt­gart, bis Karls­ru­he mit dem Nacht­zug)

Um es gleich vor­weg zu neh­men: Dies­mal hat alles wun­der­bar geklappt. Und ich habe ver­hält­nis­mä­ßig gut, wenn auch zu kurz, geschla­fen. Man kann sich offen­bar an alles gewöh­nen, auch an Gewa­ckel und Gerum­pel. Der Nacht­zug hat es mir dies­mal ermög­licht, einen Tag (effek­tiv etwa 13 Stun­den) in Ber­lin zu ver­brin­gen und wäh­rend des Schla­fens zu rei­sen. So ist die Zeit fast opti­mal genutzt. Der Anschluss-IC war pünkt­lich.

Mon­tag, 27.04.2015 (Stutt­gart – Ber­lin, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

Zunächst beginnt alles unauf­fäl­lig. Der ICE ist pünkt­lich, WLAN ist unbrauch­bar lang­sam. Der Nacht­zug ab Mann­heim ver­spä­tet sich um etwa 10 Minu­ten, was eher sel­ten geschieht. Dann muss ich fest­stel­len, dass mir die Reser­vie­rung zu mei­ner Fahr­kar­te fehlt. Nach­dem sich die Reser­vie­rungs­kar­te nicht fin­det, gibt es lan­ge Dis­kus­sio­nen mit etwas rat­lo­sen Zug­be­glei­te­rIn­nen. Schließ­lich muss ich über hun­dert Euro bezah­len und kom­me erst gegen 1 Uhr ins Bett. Am Mor­gen dann die Durch­sa­ge: “Wegen einer Stö­rung am Trieb­fahr­zeug endet die Fahrt für Rei­sen­de, die nach Ber­lin Haupt­bahn­hof wol­len, bereits in Wit­ten­berg.” Dort soll man dann in den ICE umstei­gen. In Wit­ten­berg schließ­lich stan­den nach der Ankunft des Nacht­zu­ges so vie­le Men­schen auf dem Bahn­steig, wie die­ser Bahn­hof ver­mut­lich noch nie gese­hen hat. Eini­ge Fahr­gäs­te zie­hen sich auf dem Bahn­steig erst rich­tig an. Der Anschluss-ICE hat­te lei­der eben­falls (wenn auch nur etwas) Ver­spä­tung. WLAN funk­tio­niert nach meh­re­ren Anläu­fen.

Sams­tag, 25.04.2015 (Offen­burg – Stutt­gart)

WLAN im ICE hat gut funk­tio­niert und ich kam pünkt­lich in Stutt­gart an.

Frei­tag, 24.04.2015 (Ber­lin – Offen­burg mit dem Nacht­zug)

Ver­hält­nis­mä­ßig gut geschla­fen. Hät­te aber ohne Par­ty im Nach­bar­ab­teil noch bes­ser geschla­fen. Pünkt­lich.

Sonn­tag, 19.04.2015 (Stutt­gart – Ber­lin)

Der gas­tro­no­mi­sche Ser­vice lässt wie­der mal sehr zu wün­schen übrig. Erst hin­ter Hanau kann erst­mals eine Bestel­lung auf­ge­ge­ben wer­den – es gibt aber nichts War­mes, da die Kühl­ge­le­gen­hei­ten aus­ge­fal­len sind und das Essen ver­dor­ben ist!

Das WLAN lässt mich auch dies­mal wie­der nach nur weni­gen Minu­ten im Stich, funk­tio­niert aber spä­ter wie­der.

Nett ist fol­gen­de Durch­sa­ge: “Ver­ehr­te Fahr­gäs­te. Wir wei­sen dar­auf hin, dass das Rau­chen an Bord unter­sagt ist. Auch ein biss­chen rau­chen ist nicht erlaubt”.

Frei­tag, 17.04.2015 (Offen­burg – Stutt­gart, Umstieg in Karls­ru­he)

Der ICE nach Karls­ru­he war so voll, dass nur noch auf dem Boden einen “Sitz­platz” fand. Im IC war das Bord­bis­tro wegen “tech­ni­scher Pro­ble­me” geschlos­sen. Pünkt­lich waren bei­de Züge.

Mitt­woch, 15.04. 2015 (Ber­lin – Frei­burg mit dem Nacht­zug)

Alles hat pri­ma geklappt und ich habe halb­wegs gut geschla­fen.

Diens­tag, 14.04.2015 (Brüs­sel – Ber­lin, Umstieg in Köln)

In bei­den Zügen fällt die Sitz­platz­re­ser­vie­rung aus. Im zwei­ten Zug möch­te ich am Lap­top arbei­ten, aber die WLAN-Ver­bin­dung ist dafür zu insta­bil. Ich beschwe­re mich bei der Zug­be­glei­te­rin, die mir ant­wor­tet: “In die­sem Zug funk­tio­niert so man­ches nicht”, wobei sie u. a. auf die defek­ten Moni­to­re mit den nächs­ten Hal­te­stel­len ver­weist. Ein Fahr­gast mischt sich ein und ruft zu: “Bei mir funk­tio­niert WLAN.” Und ein ande­rer erwi­dert: “Und ich flie­ge stän­dig raus”. So ent­steht eine mun­te­re Debat­te zwi­schen den Rei­sen­den, aus der sich die Bahn­mit­ar­bei­te­rin ver­ständ­li­cher­wei­se lie­ber zurück­zieht …

Ankunft pünkt­lich.

Mon­tag, 13.04.2015 (Stutt­gart – Brüs­sel)

Im bis auf den letz­ten Sitz­platz gut gefüll­ten Zug bis Frank­furt hat WLAN zunächst nicht funk­tio­niert, schließ­lich dann aber doch – nach dem drit­ten Ein­wähl­ver­such. Umstieg pro­blem­los. Im zwei­ten Zug flie­ge ich nach eini­ger Zeit aus dem Inter­net raus und erneu­te Ein­wähl­ver­su­che schei­tern. Wirk­lich erbärm­lich! Dafür pünkt­li­che Ankunft in Brüs­sel. Der grenz­über­schrei­ten­de Bahn­ver­kehr hat gut funk­tio­niert.

Don­ners­tag, 02.04.2015 (Zürich – Böb­lin­gen)

Auch in den Zügen der oft hoch­ge­lob­ten SBB ist nicht alles per­fekt: So waren in bei­den heu­te genutz­ten IC-Zügen WC defekt. Aber pünkt­lich.

Don­ners­tag, 02.04.2015 (Bern – Zürich)

Mit dem Dop­pel­stock-IC der SBB unter­wegs. Gas­tro­no­mie-Ser­vice am Platz. Pünkt­lich.

Diens­tag, 31.03.2015 (Wien – Bern)

Fahrt mit dem Rail­Jet der ÖBB. WLAN funk­tio­niert hier auch nicht zuver­läs­si­ger als in den ICE der DB. Auf­grund von Sturm­schä­den wer­den Umlei­tun­gen erfor­der­lich. Die Fahrt führt dafür durch land­schaft­lich reiz­vol­les Alpen­pan­ora­ma. Gute Bord­gas­tro­no­mie (Aus­wahl und Ser­vice), da kann sich die DB etwas abschau­en! Umstieg in Zürich klappt, zum Glück war­tet der Anschluss-IC. Ankunft in Bern mit 1,5 Stun­den Ver­spä­tung.

Sonn­tag, 29.03.2015 (Stutt­gart – Wien)

Der EC ver­ließ Stutt­gart bereits mit 30 Minu­ten Ver­spä­tung. Und die Bahn gab sich alle Mühe, die Ver­spä­tung wei­ter aus­zu­bau­en. So gab es einen Zusatz­halt und über die Alb wur­de gefühlt mit Schritt­ge­schwin­dig­keit gefah­ren. Aber es half alles nichts. Es woll­te der Bahn nicht gelin­gen, die Ver­spä­tung nen­nens­wert aus­zu­bau­en. Aber immer­hin: Der Anschluss­zug in Salz­burg war weg. Außer­dem: In den WC des Zuges floss kein Was­ser.

Wei­ter mit dem Rail­Jet der ÖBB: Hier gibt es WLAN. Die Anmel­dung erfolgt bar­rie­re­frei – ohne Ein­ga­be eines Codes. In den ICE der DB schei­tern Men­schen mit Seh­be­hin­de­rung am Ein­wahl­code.

Sams­tag, 28.03.2015 (Hei­del­berg – Stutt­gart)

Ankunft mit 5 Minu­ten Ver­spä­tung, dadurch S‑Bahn ver­passt.

Frei­tag, 27.03.2015 (Ber­lin – Bruch­sal mit dem Nacht­zug)

Durch­sa­ge im Nacht­zug: “Wir bit­ten unse­re Fahr­gäs­te, kein Deo zu ver­wen­den. Sonst wird Brand­mel­de­alarm aus­ge­löst.” Kur­ze Nacht auf­grund unru­hi­ger Fahrt. Ankunft mit 50 Minu­ten Ver­spä­tung (für den Nacht­zug extrem unge­wöhn­lich!). Sehr beschei­de­ne Anschluss­si­tua­ti­on.

Sams­tag, 21.03.2015 (Stutt­gart – Ber­lin, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

Ich spie­le mit dem Gedan­ken, mei­nen Lebens­mit­tel­punkt ganz in den Zug zu ver­le­gen. Bin noch unent­schlos­sen, ob ich mich mit Erst- oder nur mit Zweit­wohn­sitz dort anmel­den soll.

Mit dem Rail­Jet der Öster­rei­chi­schen Bun­des­bahn (ÖBB) nach Mann­heim gefah­ren. Sehr kom­for­ta­bel und gemüt­lich aus­ge­stat­tet, aber kein funk­tio­nie­ren­des WLAN. Bei der Ein­fahrt in den Mann­hei­mer Bahn­hof sam­meln sich 15 Minu­ten Ver­spä­tung an, da das Gleis noch belegt ist. Der Nacht­zug hat gewar­tet.

Sams­tag, 21.03.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

Die Sitz­platz­re­ser­vie­rung fällt wie­der mal aus. Wie gut, dass ich dies vom Zug aus in mein Tage­buch tip­pen kann. Denn das WLAN funk­tio­niert. Und der Zug ist pünkt­lich. Im Bereich der Gas­tro­no­mie hin­ge­gen zeigt die DB wie­der mal, was schlech­ter Ser­vice ist: Ich will mir ein Mit­tag­essen bestel­len. Da wird mir mit­ge­teilt, dass vor dem Per­so­nal­wech­sel nichts mehr aus­ge­ge­ben wer­den kön­ne. Ich muss eine Stun­de war­ten. Nach dem Mit­tag­essen habe ich noch Appe­tit auf ein Stück­chen Kuchen. Wie­der das­sel­be: Der nächs­te Per­so­nal­wech­sel muss abge­war­tet wer­den. Das muss sich anders orga­ni­sie­ren las­sen!

Sonn­tag, 15.03.2015 (Erfurt – Ber­lin, Umstieg in Leip­zig)

Bei­de Züge mit denk­bar schlech­tem “Ser­vice”: Kei­ne Gas­tro­no­mie in den Zügen. Zum Essen hät­te es auf den ver­müll­ten Tischen aber auch kei­nen Platz gehabt. Dazu gepasst haben die spär­li­chen Fahr­gast­in­for­ma­tio­nen. So lagen in bei­den Zügen kei­ne Fahr­plä­ne an den Plät­zen aus (auf Nach­fra­ge erklärt ein Zug­be­glei­ter, die­se sei­en “nicht ange­lie­fert” wor­den). Als der Zug außer­plan­mä­ßig am Bahn­hof eines Ortes mit dem Namen “Markran­städt” hält stei­gen Fahr­gäs­te ein und aus – eine Ankün­di­gung die­ses Halts gab es nicht. Kurz vor der Wei­ter­fahrt hieß es dann ledig­lich, dass sich die Wei­ter­fahrt um weni­ge Minu­ten ver­zö­ge­re. Auch im zwei­ten Zug nur spär­li­che Durch­sa­gen, so kei­ner­lei Hin­weis auf den Halt in “Süd­kreuz”.

WLAN funk­tio­nier­te im ers­ten Zug bis Leip­zig. Im Zug ab Leip­zig gab es (zunächst) kein Inter­net­zu­gang. Nach­dem ich dies moniert hat­te konn­te er aber vom Begleit­per­so­nal doch noch her­ge­stellt wer­den.

Ankunft in Ber­lin mit einer Ver­spä­tung von 18 Minu­ten.

Sams­tag, 14.03.2015 (Stutt­gart – Erfurt, Umstie­ge in Mann­heim und Ful­da)

In Mann­heim die Durch­sa­ge “Erfreu­li­che Nach­richt für unse­re Fahr­gäs­te: Die Küche in unse­rem Bord­re­stau­rant funk­tio­niert wie­der”. Und bald dar­auf, bei Ein­fahrt in den nächs­ten Bahn­hof, eine wei­te­re Durch­sa­ge: “Unser Zug erreicht jetzt pünkt­lich Frank­furt”. Wes­halb nur müs­sen eine funk­tio­nie­ren­de Bord­kü­che und die Pünkt­lich­keit her­vor­ge­ho­ben wer­den? Soll­te bei­des für eine kun­den­ori­en­tier­te Bahn nicht selbst­ver­ständ­lich sein?

WLAN funk­tio­niert in allen drei Zügen. Mein Ein­druck: Der Inter­net­zu­gang im Zug hat sich seit Mit­te Febru­ar deut­lich ver­bes­sert. Aller­dings ist es ner­vig, dass man sich nach jedem Umstieg neu beim Hot­Spot anmel­den muss.

Pünkt­li­che Ankunft.

Sonn­tag, 08.03.2015 (Kas­sel – Stutt­gart, Umstieg in Mann­heim)

Züge pünkt­lich. WLAN funk­tio­niert in bei­den Zügen, aller­dings flie­ge ich zwi­schen­durch ein­mal raus und muss mich neu ein­wäh­len.

Sams­tag, 07.03.2015 (Stutt­gart – Kas­sel)

Pünkt­lich und WLAN funk­tio­niert, alles pri­ma!

Frei­tag, 06.03.2015 (Ber­lin – Stutt­gart, bis Karls­ru­he mit dem Nacht­zug)

Eini­ger­ma­ßen aus­ge­schla­fen ange­kom­men, alles hat gut geklappt.

Sams­tag, 28.02.2015 (Stutt­gart – Ber­lin)

Pünkt­lich, Bord­gas­tro­no­mie und WLAN funk­tio­nie­ren, ent­spann­tes Rei­sen.

Frei­tag, 27.02.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

Der Lok­füh­rer scheint ein fah­ren­des Lexi­kon zu sein. Zu jeder Stadt, in der der Zug stoppt, nennt er einen his­to­ri­schen Hin­ter­grund. So sagt er Hanau als die “Geburts­stadt der Gebrü­der Grimm” an. Und weil der Inter­net­zu­gang dies­mal gut funk­tio­niert, kann ich mich leicht ver­ge­wis­sern, dass der Lok­füh­rer sei­nen Fahr­gäs­ten kei­ne Mär­chen erzählt.

Sonn­tag, 22.02.2015 (Stutt­gart – Ber­lin)

Pünkt­lich, WLAN funk­tio­niert ein­wand­frei, ent­spann­te Fahrt. Das wür­de ich ger­ne von jeder Fahrt schrei­ben kön­nen!

Frei­tag, 20.02.2015 (Ber­lin – Stutt­gart mit Umstieg in Mann­heim)

Abfahrt mit acht Minu­ten Ver­spä­tung. Irgend­je­mand hat alles, was ich ger­ne von der Bord­gas­tro­no­mie bestel­len will, vor mir auf­ge­ges­sen. WLAN funk­tio­niert dafür wun­der­bar. Aber der Anschluss in Mann­heim wur­de ver­passt. Der zwei­te Zug ist pünkt­lich, dafür ist das WLAN aber lang­sam und ich flie­ge eini­ge Male aus dem Inter­net.

Mitt­woch, 18.02.2015 (Stutt­gart – Ulm)

Die zuge­stie­ge­nen Fahr­gäs­te wer­den emp­fan­gen mit dem Hin­weis auf den “stark ein­ge­schränk­ten” gas­tro­no­mi­schen Ser­vice. Kann dann über­haupt noch von Ser­vice gespro­chen wer­den? Immer­hin: Der WLAN-Ser­vice und der Pünkt­lich­keits-Ser­vice funk­tio­nie­ren.

Mon­tag, 09.02.2015 (Mann­heim – Stutt­gart)

Eben­falls pünkt­lich und WLAN nur unwe­sent­lich bes­ser zu gebrau­chen als auf dem Hin­weg. War­um ver­spricht die DB, was sie danach nicht hält?

Mon­tag, 09.02.2015 (Stutt­gart – Mann­heim)

Pünkt­lich. WLAN war aber so lang­sam und insta­bil, dass arbei­ten im Inter­net nicht mög­lich war.

Frei­tag, 06.02.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

Benö­ti­ge 10 Minu­ten, um Inter­net­zu­gang her­zu­stel­len. Ver­bin­dung wird unter­bro­chen, erneu­te Ein­wahl benö­tigt gut 20 Minu­ten. Ver­bin­dung dann sehr insta­bil und lang­sam. Der Zug­be­glei­ter, den ich dar­auf anspre­che, weist mich dar­auf hin, dass es sich um ein kos­ten­lo­ses Zusatz­an­ge­bot hand­le. Aha, gut zu wis­sen: Was nix kos­tet braucht nicht zu funk­tio­nie­ren. Wäre ja auch zu viel ver­langt.

Zug holt Ver­spä­tung, die er zwi­schen­durch mal hat, wie­der auf und fährt pünkt­lich in Stutt­garts Kopf­bahn­hof ein.

Sams­tag, 31.01.2015 (Stutt­gart – Ber­lin mit Umstieg in Mann­heim)

In bei­den Zügen funk­tio­niert WLAN. Was wie­der mal nicht funk­tio­niert ist die gas­tro­no­mi­sche Ver­sor­gung. Die Aus­wahl ist ein­ge­schränkt. Und dann nimmt das Ser­vice­per­so­nal schon eine star­ke hal­be Stun­de vor Per­so­nal­wech­sel in Frank­furt kei­ne Bestel­lun­gen für war­me Spei­sen mehr an! Was ist denn das für ein Ser­vice? Außer­dem sind im Zug meh­re­re WC defekt. Man muss bis zum nächs­ten intak­ten WC fast durch den hal­ben Zug lau­fen, um sich dann davor in eine Schlan­ge War­ten­der ein­zu­rei­hen. Ein Trost: Die Züge sind wenigs­tens pünkt­lich.

Frei­tag, 30.01.2015 (Ber­lin – Stutt­gart)

WLAN hat funk­tio­niert, der Inter­net­zu­gang war jedoch lang­sa­mer als sonst. Der Zug war gut gefüllt, aber pünkt­lich. Und ich bin froh, dass die EVG ihre Strei­kan­dro­hung zurück gezo­gen hat.

Sonn­tag, 25.01.2015 Stutt­gart – Ber­lin

Schon kurz nach Ein­set­zen des Zuges ist das Ange­bot im Bord­re­stau­rant ein­ge­schränkt. Man muss ent­we­der hun­gern oder sehr fle­xi­bel sein. Wie hieß es schon frü­her: “Was auf den Tisch kommt wird geges­sen”. Ich war fle­xi­bel.

Dafür funk­tio­niert WLAN und der Zug ist pünkt­lich. Sonn­tags lässt es sich meist sehr ent­spannt rei­sen.

Sams­tag, 24.01.2015 Karls­ru­he – Stutt­gart

Eben­falls gut.

 

Sams­tag, 24.01.2015 Stutt­gart – Karls­ru­he

Gut.

Frei­tag, 16.01.2015 (Ber­lin – Stutt­gart mit Umstieg in Mann­heim)

Sitz­platz­re­ser­vie­rung defekt, das geschieht in letz­ter Zeit ziem­lich häu­fig. Dafür funk­tio­nier­te im Zug nach Mann­heim das WLAN, und das sogar sehr sta­bil. Ich konn­te rich­tig gut arbei­ten! Im ICE von Mann­heim nach Stutt­gart hat­te das Glück ein Ende, kein WLAN. Der Zug­be­glei­ter, den ich ansprach, ant­wor­te­te barsch “Ich bin nicht die Tele­kom”. Fuhr ich mit der Bahn oder mit der Tele­kom?

Ankunft fünf Minu­ten ver­spä­tet.

Sonn­tag, 11.01.2015 (Stutt­gart – Ber­lin mit Umstieg in Han­no­ver)

Ich fah­re ja sehr ungern über Han­no­ver, da ich hier meist Ver­spä­tun­gen und ver­pass­te Anschlüs­se erlebt habe. Heu­te hat dies­be­züg­lich aber alles geklappt und ich kam pünkt­lich in Ber­lin an!

Was nicht ganz geklappt hat war die gas­tro­no­mi­sche Ver­sor­gung; das Ange­bot war ein­ge­schränkt.

Und was in bei­den ICE gar nicht geklappt hat waren die WLAN-Ver­bin­dun­gen. Bei­de Züge waren noch nicht mit den nöti­gen Repeatern aus­ge­rüs­tet – trotz des Ver­spre­chens der DB!

Frei­tag, 09.01.2015 (Wei­mar – Stutt­gart)

Umstieg in Ful­da ist knapp bemes­sen, es passt aber knapp. Aus­fahrt aus Frank­furt im Bum­mel­zug­tem­po. Zug fährt an, hält nach weni­gen Metern wie­der – noch halb im Bahn­hof. Fährt wie­der an und kommt nach weni­gen Minu­ten im Wald zu ste­hen. Schön anzu­schau­en, das wür­de ich aber lie­ber aus dem fah­ren­den Zug her­aus machen. In Stutt­gart Ankunft mit 10 Minu­ten Ver­spä­tung.

W‑LAN hat in bei­den Zügen nicht funk­tio­niert! Zug­be­glei­te­rin: “Auch wir kom­men nicht ins Inter­net.”

Mitt­woch, 07.01.2015 (Stutt­gart – Wei­mar)

Gleich nach der Abfahrt des Anschluss­zu­ges in Mann­heim wird den Fahr­gäs­ten mit­ge­teilt, dass sich der Zug bei der Wei­ter­fahrt wegen einer bau­stel­len­be­ding­ten Umlei­tung um 20 Minu­ten ver­spä­ten wird. Davon ist im Fahr­plan bei DB.de aber nichts zu sehen, obwohl die­se Umlei­tung auch schon am Vor­tag bestan­den hat! Damit ist ziem­lich sicher, dass ich den Anschluss ver­pas­se. Die Zug­be­glei­te­rin sagt mir, ich sol­le auf jeden Fall bis Ful­da im Zug blei­ben. Als wir in Frank­furt ein­fah­ren, kommt eine ers­te Durch­sa­ge: Alle Anschlüss­zü­ge wür­den ver­passt wer­den. Dann etwas spä­ter, der Zug steht schon fast, noch eine zwei­te Durch­sa­ge: Es könn­te noch der Zug nach Leip­zig erreicht wer­den. Bis ich klä­ren konn­te, dass mir die­ser Zug wei­ter­hilft und ich mein “Büro” zusam­men­ge­packt habe, fährt der Zug ab. In Ful­da habe ich daher einen Auf­ent­halt von 50 Minu­ten. Ent­spre­chend spä­ter kom­me ich in Wei­mar an. Mie­se Kom­mu­ni­ka­ti­on, mie­se Ver­läss­lich­keit, so ver­prellt man Kun­den!

Heu­te tes­te ich erst­mals das ICE-W-LAN, das seit kur­zem allen Fahr­gäs­ten der ers­ten Klas­se kos­ten­los zur Ver­fü­gung steht. Und es funk­tio­niert! Das Ein­log­gen ist etwas umständ­lich. Aber immer­hin: Die­se Zei­len tip­pe ich vom Zug aus!

Mon­tag, 05.01.2015 (Ber­lin – Stutt­gart, bis Karls­ru­he mit dem Nacht­zug)

Kurz­zei­tig kein Was­ser im Nacht­zug. Aber die Hän­de las­sen sich auch mit dem Zahn­putz­was­ser waschen.

In Karls­ru­he bestei­ge ich einen “Geis­ter­zug”. Sieht von außen aus wie ein IC. Aber drin­nen gibt es kein Licht, kei­ne ande­ren Fahr­gäs­te und kein Zug­be­gleit­per­so­nal. Egal, ich set­ze mich hin und früh­stü­cke im fah­len Licht, das vom Bahn­steig in das Zugin­ne­re schim­mert, das, was ich aus dem Nacht­zug mit­ge­nom­men habe. Ich bin ja froh, dass der Zug nach Stutt­gart immer sehr früh­zei­tig bereit­ge­stellt wird und ich nicht sonst wo die 20 Minu­ten nach der Ankunft des Nacht­zu­ges um 05.40 Uhr bis zur Abfahrt des IC war­ten muss.

Sams­tag, 03.01.2015 (Stutt­gart – Ber­lin, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

Bin pünkt­lich und gut erholt in Ber­lin ange­kom­men.


Bilanz 2014:

95 Fahrten mit dem Fernzug, davon 17 mit dem Nachtzug

30% der Fahrten waren mit Verspätungen verbunden, im Durchschnitt lagen diese bei 20 Minuten

Auffällig war auch, dass bei 17% der Fahrten Serviceeinschränkungen, häufig durch Ausfall des Restaurants, zu beklagen waren

Liebe Bahn, ich bin gerne mit Dir gefahren. Die Reisen mit Dir konnte ich gut zum Arbeiten und zum Essen nutzen. Dein Personal war freundlich und hilfsbereit.

Für das neue Jahr wünsche ich mir von Dir aber mehr Verlässlichkeit. Es wird ja deutlich mehr Geld für Deine Infrastruktur zur Verfügung stehen. Bitte setze dieses richtig ein, beispielsweise um Engpässe in Deinem Netz zu beseitigen!


Frei­tag, 19.12.2014 (Ber­lin – Stutt­gart, bis Karls­ru­he mit dem Nacht­zug)

Seit dem Fahr­plan­wech­sel fah­ren auf die­ser Rela­ti­on nicht mehr die neue­ren Dop­pel­stock­wa­gen, son­dern älte­re Model­le. Ich habe das Gefühl, dass es in den Abtei­len die­ser Züge nicht so klap­pert und schep­pert und man im Bad auch gering­fü­gig mehr Platz hat als in den Dop­pel­stock­wa­gen. Dafür sind die Kabi­nen enger, ver­fü­gen über kei­nen rich­ti­gen Tisch und sie sind sehr hell­hö­rig. Als der Zug nicht lan­ge nach der Abfahrt scharf abbrem­se, wäre ich schier aus dem schma­len Bett gepur­zelt. Kei­ne ange­neh­me Fahrt. Ich hof­fe, dass ich mich an die für mich etwas neue Art der Nacht­zug­fahrt gewöh­ne.

Pünkt­lich in Karls­ru­he und in Stutt­gart.

Sonn­tag, 14.12.2014 (Stutt­gart – Ber­lin)

Pünkt­lich und ent­spannt ange­kom­men – und neben­bei einen Sta­pel Akten weg­ge­ar­bei­tet.

Frei­tag, 12.12.2014 (Ber­lin – Stutt­gart, bis Karls­ru­he mit dem Nacht­zug)

Etwas durch­ge­schüt­telt, aber pünkt­lich ange­kom­men.

Don­ners­tag, 11.12.2014 (Kopen­ha­gen – Ber­lin)

Eine lan­ge, aber span­nen­de und abwechs­lungs­rei­che Rei­se: Fahrt über Brü­cken über die Ost­see und über­set­zen mit der Fäh­re. Lei­der län­ge­rer Umstei­ge­auf­ent­halt in Ham­burg. Aber alles hat geklappt, pünkt­li­che Ankunft in Ber­lin.

Mon­tag, 08.12.2014 (Stutt­gart – Ber­lin, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

Mei­ne zwan­zigs­te Fahrt mit dem Nacht­zug ver­lief pro­blem­los. Passt ja, denn schließ­lich fuhr ich nach Ber­lin, um dort bei einem Pres­se- und einem dar­an anschlie­ßen­den Fach­ge­spräch eine neue Stu­die zum The­ma “Nacht­zug­ver­kehr” vor­zu­stel­len und über die Zukunft des Nacht­zug­ver­kehrs in Deutsch­land und in Euro­pa zu dis­ku­tie­ren.

Frei­tag, 05.12.2014 (Ber­lin – Stutt­gart, bis Karls­ru­he mit dem Nacht­zug)

Tep­pich­bo­den in der Nacht­zug­ka­bi­ne völ­lig durch­nässt, da half auch das Aus­le­gen sämt­li­cher Hand­tü­cher nichts. Die Türe lässt sich nicht voll­stän­dig ver­rie­geln. Ankunft aber pünkt­lich und mit dem Anschluss nach Stutt­gart klappt alles.

Sonn­tag, 30.11.2014 (Stutt­gart – Ber­lin)

Alles sehr ent­spannt, Zug pünkt­lich.

Sams­tag, 29.11.2014 (Offen­burg – Stutt­gart)

Alles hat geklappt. Aller­dings soll­ten die Züge bes­ser mit­ein­an­der ver­tak­tet wer­den. Eine fahr­plan­mä­ßi­ge War­te­zeit von 40 Minu­ten ist deut­lich zu lang!

Frei­tag, 28.11.2014 (Ber­lin – Offen­burg mit dem Nacht­zug)

10 Minu­ten ver­spä­tet bei Abfahrt und Ankunft.

Sonn­tag, 23.11.2014 (Ham­burg – Ber­lin)

20 Minu­ten ver­spä­te­te Ankunft in Ber­lin.

Frei­tag, 21.11.2014 (Stutt­gart – Ham­burg, ab Karls­ru­he mit dem Nacht­zug)

Die 40 Minu­ten Auf­ent­halts­zeit in Karls­ru­he – zumal mit­ten in der Nacht – ner­ven. Aber die Fahrt mit dem Nacht­zug hat gut geklappt, pünkt­lich und halb­wegs aus­ge­schla­fen ange­kom­men.

Frei­tag, 14.11.2014 (Ber­lin – Stutt­gart)

Cha­os auf dem Bahn­steig wegen Über­fül­lung und Durch­ein­an­der wegen zuge­park­ter Glei­se durch ver­spä­te­te Züge. Dadurch etwas ver­spä­te­te Abfahrt, aber zum Glück pünkt­li­che Ankunft.

Sonn­tag, 09.11.2014 (Tutt­lin­gen – Ber­lin)

Der Streik der GdL ging (vor­zei­tig, aber mög­li­cher­wei­se nur vor­läu­fig) zu Ende und die Rei­se­ket­te mit zwei Umstie­gen hat wun­der­bar geklappt! Pünkt­li­che Ankunft in Ber­lin.

Exkurs: Frei­tag, 07.11.2014 (Ber­lin – Stutt­gart)

Wegen des Bahn­streiks der GdL muss­te ich erst­mals in mei­nem Leben einen Flie­ger neh­men! Sonst wäre ich nicht recht­zei­tig zum Lan­des­par­tei­tag aus Ber­lin her­aus gekom­men. Geht zwar schnel­ler als mit dem Zug. Dafür viel unpro­duk­ti­ve Zeit beim War­ten auf den Sicher­heits­check usw.

Sonn­tag, 02.11.2014 (Stutt­gart – Ber­lin)

Hor­ror­fahrt! Die Fahrt endet zunächst in Stutt­gart-Zuf­fen­hau­sen, weni­ge Kilo­me­ter nach Ver­las­sen des Haupt­bahn­ho­fes. Kei­ne Infor­ma­ti­on, wes­halb wir anhal­ten. Offen­sicht­lich weiß selbst der Lok­füh­rer nicht, wes­halb er brem­sen muss­te. Nach eini­ge Minu­ten Wei­ter­fahrt. Nächs­ter Zwangs­stopp in Vaihingen/Enz. Dort gibt es die Durch­sa­ge: “Die Neu­bau­stre­cke nach Mann­heim ist gesperrt, wie müs­sen die alte Stre­cke nut­zen”. In Mann­heim hät­te ich in den Zug aus Karls­ru­he umstei­gen sol­len. Doch der war weg. Der nächs­te kam mit 40 Minu­ten Ver­spä­tung an. Sitz­platz­re­ser­vie­rung funk­tio­niert nicht. Die Gas­tro­no­mie auch nicht – wegen Pers0nalmangels. Die Ankunfts­zei­ten an den Zwi­schen­bahn­hö­fen gibt der Lok­füh­rer nur unter Vor­be­halt bekannt: “Wenn nichts mehr dazwi­schen kommt”, so sei­ne Ein­schrän­kung. Ankunft in Ber­lin anstatt um 23.25 Uhr erst um 1.15 Uhr. Für Cha­os braucht es kei­ne GdL. Das bekommt die DB sel­ber immer noch am bes­ten hin.

Mitt­woch, 29.10.2014 (Ber­lin – Nürn­berg – Aalen)

Pünkt­lich.

Mon­tag, 27.10.2014 (Ulm – Ber­lin, Abschnitt Mann­heim – Ber­lin mit dem Nacht­zug)

Pünkt­lich und ohne Pan­nen. So reist es sich ent­spannt!

Mon­tag, 27.10.2014 (Stutt­gart – Günz­burg)

Pünkt­lich.

Diens­tag, 21.10.2014 (Frei­burg – Stutt­gart)

Bord­kü­che aus­ge­fal­len. Pünkt­lich.

Diens­tag, 21.10.2014 (Stutt­gart – Frei­burg)

5 Minu­ten Ver­spä­tung.

Mon­tag, 20.10.2014 (Ber­lin – Stutt­gart)

Zeit­wei­se Aus­fall der Bord­kü­che. Aber Essen wird ja ohne­hin über­schätzt … 15 Minu­ten Ver­spä­tung bei der Ankunft.

Sonn­tag, 12.10.2014 (Stutt­gart – Ber­lin)

Ankunft 7 Minu­ten “zu früh”!

Frei­tag, 10.10.2014 (Ber­lin – Stutt­gart)

Wegen “ver­län­ger­ter Aus- und Ein­stiegs­vor­gän­ge” in Frank­furt Ankunft in Stutt­gart mit 12 Minu­ten Ver­spä­tung. Sehr ärger­lich, da Anschluss­zug zu Ver­an­stal­tung ver­passt.

Frei­tag, 03.10.2014 (Stutt­gart – Ber­lin)

Die unge­wohn­te Wagen­rei­hung im Haupt­bahn­hof Stutt­gart sorgt für Hek­tik am Bahn­steig und ver­stopf­te Gän­ge im Zug. Ankunft mit leich­ter Ver­spä­tung von rund 5 Minu­ten.

Sams­tag, 27.09.2014 (Mann­heim – Stutt­gart)

50 Minu­ten Ver­spä­tung!!

Sams­tag, 27.09.2014 (Ber­lin – Mann­heim, Abfahrt um 5.31 Uhr)

10 Minu­ten Ver­spä­tung.

Frei­tag, 26.09.2014 (Han­no­ver – Ber­lin)

Durch­sa­ge des Lok­füh­rers: “Ver­ges­sen Sie beim Aus­stieg nicht ihr Gepäck mit­zu­neh­men. Alter­na­tiv kön­nen Sie es am Mon­tag ab 8 Uhr in unse­rem Fund­bü­ro abho­len.” Und spä­ter eine wei­te­re Durch­sa­ge: “Als Ankunfts­zeit in Ber­lin haben wir 19.30 Uhr ange­dacht.” Ein biss­chen Spaß muss sein …

Frei­tag, 26.09.2014 (Ber­lin – Han­no­ver)

Die Anzei­gen für Sitz­platz­re­ser­vie­run­gen im Zug funk­tio­nie­ren nicht. Ich muss den ver­meint­lich frei­en Platz räu­men. Pünkt­lich.

Sonntag/Montag, 21./22.09.2014 (Nacht­zug ab Hei­del­berg nach Ber­lin)

Pünkt­lich und gut aus­ge­schla­fen in Ber­lin ange­kom­men.

Frei­tag, 19.09.2014 (Ber­lin – Stutt­gart)

ICE ab Mann­heim über­füllt, bei Ankunft in Stutt­gart mehr als 10 Minu­ten Ver­spä­tung.

Sonn­tag, 14.09.2014 (Uelzen/Nds. – Ber­lin)

5 Minu­ten ver­spä­te­te Abfahrt. Aber im Hun­dert­was­ser-Bahn­hof mit Spring­brun­nen, skur­ri­len For­men und knall­bun­ten Far­ben lässt es sich ja gut war­ten. In Han­no­ver habe ich die Wahl zwi­schen einem 5 Minu­ten ver­spä­te­ten IC und einem 25 Minu­ten ver­spä­te­ten ICE. Ich ent­schei­de mich für den IC und kom­me mit 7 Minu­ten Ver­spä­tung in Ber­lin an.

Frei­tag, 19.09.2014 (Ber­lin – Stutt­gart)

Der Zug ist ab Mann­heim über­füllt. Wer schon vor­her ein­ge­stie­gen ist hat Glück. Etwas über 10 Minu­ten Ver­spä­tung bei der Ankunft.

Sonn­tag, 14.09.2014 (Stutt­gart – Uelzen/Nds.)

In Stutt­gart wie­der mal fal­sche Wagen­stands­an­zei­ge.

Frei­tag, 12.09.2014 (Ber­lin – Stutt­gart)

Durch War­ten auf Fahr­gäs­te aus einem ande­ren Zug in Mann­heim 10 Minu­ten ver­spä­te­te Ankunft in Stutt­gart. Anschluss-S-Bahn ver­passt.

Sonn­tag, 07.09.2014 (Stutt­gart – Ber­lin)

In Mann­heim sam­meln sich etwa 10 Minu­ten Ver­spä­tung an. Denn erst kann der ICE wegen eines beleg­ten Glei­ses nicht in den Bahn­hof ein­fah­ren. Dann kann der Zug wegen des aus­ge­las­te­ten Gleis­ab­schnit­tes nicht aus dem Bahn­hof aus­fah­ren. Wes­halb nur muss ich zwangs­läu­fig ein­mal mehr an Stutt­gart 21 mit nur acht Glei­sen und den vor­ge­se­he­nen Dop­pel­be­le­gun­gen im Tief­bahn­hof den­ken? Ankunft in Ber­lin mit über 20 Minu­ten Ver­spä­tung.

Montag/Dienstag 01.09./02.09.2014 (Ber­lin – Stutt­gart mit Nacht­zug bis Augs­burg)

GdL-Streik der Lok­füh­rer! Mein Nacht­zug soll­te laut DB-Home­page eigent­lich pünkt­lich sein, da er erst kurz nach Strei­ken­de los­fährt. Denks­te! Es gab leb­haf­te, sich stän­dig wider­spre­chen­de Durch­sa­gen über Ver­spä­tun­gen die­ses Zuges: Erst 15 Minu­ten, dann 30, 60, 120. 110, 80 usw. Schließ­lich waren es 90 Minu­ten, die sich bis zur Ankunft in Augs­burg auf eine hal­be Stun­de abbau­ten. Der ICE über Stutt­gart war pünkt­lich. Aber die Rei­se inkl. War­te­zei­ten dau­er­te ätzen­de 12 Stun­den! In Stutt­gart erwar­te­te mich dann eine wegen Signal­stö­run­gen ver­spä­te­te S‑Bahn.

Sonn­tag, 31.08.2014 (Münster/Westfalen – Ber­lin)

Um 15 Minu­ten ver­spä­te­te Abfahrt des ICE, da der zwei­te Wagen­teil zu spät ankam (geflü­gel­ter Zug). Ver­spä­tung jedoch bis zur Ankunft in Ber­lin abge­baut.

Sonn­tag, 31.08.2014 (Köln – Münster/Westfalen)

17 Minu­ten ver­spä­te­te Abfahrt des IC. Kurz vor der Ein­fahrt des Zuges wur­de die Wagen­stands­an­zei­ge ver­än­dert. Ver­spä­tung bei Ankunft ver­grö­ßert.

Donnerstag/Freitag, 28./29.08.2014 (Ber­lin – Fried­richs­ha­fen, bis Augs­burg mit Nacht­zug)

Abge­se­hen vom mie­sen Früh­stück im CNL hat alles geklappt.

Diens­tag, 26.08.2014 (Von Ulm mit Umstieg in Augs­burg nach Ber­lin)

Pünkt­lich.

Diens­tag, 26.08.2014 Exkurs: Mit dem Regio­nal­ver­kehr von Non­nen­horn (Boden­see) nach Ulm

Kurz nach Abfahrt kommt die Durch­sa­ge: “Der Zug endet wegen eines Not­arzt­ein­sat­zes auf dem Gleis bereits in Fried­richs­ha­fen. Schie­nen­er­satz­ver­kehr nach Ravens­burg ist orga­ni­siert.” Am Bahn­hof gab es dann kei­ne wei­te­ren Infor­ma­tio­nen, Bahn­per­so­nal ist nicht zu sehen. Schließ­lich fährt ein Bus mit der Auf­schrift “Schie­nen­er­satz­ver­kehr RV” vor – für geschätzt 200 betrof­fe­ne Fahr­gäs­te. Vie­le müs­sen war­ten.

In Ravens­burg geht das Cha­os erst rich­tig los. Auf Gleis 2 wird durch­ge­sagt, der Zug nach Ulm fah­re auf Gleis 1 ein. Vie­le dut­zend Fahr­gäs­te zwän­gen sich durch die Unter­füh­rung. Und tat­säch­lich: Es fährt ein Zug mit der Auf­schrift “Ulm” ein. Im Zug dann die Durch­sa­ge des Lok­füh­rers: “Ich habe kei­ne Frei­ga­be und weiß nicht, ob ich nach Ulm fah­re.” Vom Zug aus ist die Anzei­ge auf Gleis 2 zu sehen. Dem­nach wür­de dort um 12.05 Uhr ein IC nach Ulm ein­fah­ren. Im Inter­net gibt es die­sen Zug aber nicht. Den­noch fährt er ein und kur­ze Zeit dar­auf in Rich­tung Ulm ab. Der IRE, in dem ich sit­ze, tuckert lang­sam hin­ter­her.

Der ICE von Ulm nach Ber­lin, den ich ursprüng­lich neh­men woll­te, ist längst weg, als ich end­lich in Ulm ankom­me.

Sams­tag, 16.08.2014

Ankunft mit neun Minu­ten Ver­spä­tung.

Diens­tag, 12.08.2014 (Stutt­gart – Ber­lin mit dem Sprin­ter)

“Kein Zug ver­lässt pünkt­lich Han­no­ver.” Die­se The­se von mir hat sich heu­te wie­der bestä­tigt. Elf Minu­ten waren, es Ber­lin dann noch acht.

Frei­tag, 18.07.2014 (Ber­lin – Stutt­gart, Fahrt mit dem Sprin­ter)

Unter­wegs knapp 10 Minu­ten Ver­spä­tung “wegen Stre­cken­über­las­tung”, ande­re Züge haben heu­te bis zu 47 Minu­ten Ver­spä­tung. Ankunft “nur” drei Minu­ten ver­spä­tet. Glück gehabt.

Sonn­tag, 13.07.2014 (Stutt­gart – Ber­lin, Fahrt mit dem Sprin­ter)

Dass eine Fahrt nach/über Han­no­ver nie pünkt­lich erfolgt, hat sich auch dies­mal bestä­tigt. Es waren aber zum Glück “nur” acht Minu­ten Ver­spä­tung und die konn­ten bis Ber­lin wie­der auf­ge­holt wer­den.

Frei­tag, 11.07.2014 (Ber­lin – Stutt­gart, Fahrt mit dem Sprin­ter)

Wegen defek­ter Wei­che etwa fünf Minu­ten Zwi­schen­stopp, fünf Minu­ten ver­spä­te­te Ankunft.

Don­ners­tag, 10.07.2014 (Stutt­gart – Ber­lin)

Alles gut.

Diens­tag, 08.07.2014 (Ber­lin – Stutt­gart)

Der Ärger beginnt schon am Bahn­steig: Umge­kehr­te Wagen­rei­hung. Wen die Infor­ma­ti­on recht­zei­tig erreicht sucht sich schon am Bahn­steig die rich­ti­ge Posi­ti­on für den Zustieg. Wer spä­ter dran ist zwängt sich durch die Gän­ge im Zug an den reser­vier­ten Platz. Der ist dann aber häu­fig schon durch ande­re Rei­sen­de belegt, weil die Reser­vie­rungs­an­zei­ge nicht funk­tio­niert. Und weil die DB kon­se­quent ist fällt auch gleich die Küche aus. “Tech­ni­sche Stö­rung” aller­or­ten. Gering­fü­gig ver­spä­te­te Abfahrt und Ankunft.

Mon­tag, 07.07.2014 (Leip­zig – Ber­lin)

Alles okay.

Sonn­tag, 06.07.2014 (Ber­lin – Leip­zig, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

Als über Stutt­gart ein Gewit­ter­schau­er nie­der­geht wird deut­lich, was den Fahr­gäs­ten am Haupt­bahn­hof zuge­mu­tet wird: Vie­ler­orts reg­net es durch die Dächer. Die Bahn­stei­ge tro­cken zu errei­chen ist unmög­lich.

Im Nacht­zug habe ich das gegen­tei­li­ge Pro­blem: Im Bad kommt kein Was­ser. Wie­der mal mit Spru­del aus Fla­schen “geduscht”.

Frei­tag, 04.07.2014 (Ber­lin – Stutt­gart)

Unter­wegs hält der Zug mehr­fach auf frei­er Stre­cke, u. a. weni­ge hun­dert Meter nach Fahrt­be­ginn. Zwi­schen Mann­heim und Stutt­gart wer­den die Fahr­gäs­te über eine tech­ni­sche Stö­rung infor­miert, mehr wis­se man der­zeit noch nicht. Nach fünf Minu­ten fährt der Zug wei­ter, um gleich danach erneut wegen einer nicht näher defi­nier­ten “tech­ni­schen Stö­rung” zum Hal­ten zu kom­men. Ich stel­le mir zwei Fra­gen. Ers­tens: Wie viel schnel­ler könn­te der Zug ohne der­ar­ti­ge Zwangs­stopps sein, die prak­tisch auf jeder Fahrt auf­tre­ten? Zwei­tens: Wie viel zusätz­li­cher Ener­gie­auf­wand ist für die Beschleu­ni­gungs­vor­gän­ge nach der­ar­ti­gen Stopps erfor­der­lich? Ankunft in der Schwa­ben­me­tro­po­le mit 15minütiger Ver­spä­tung.

Sonn­tag, 29.06.2014 (Stutt­gart – Ber­lin)

Was bin ich doch für ein Glücks­pilz: Wie­der hat alles geklappt!

Sams­tag, 28.06.2014 (Ber­lin – Stutt­gart)

Abfahrt mor­gens um 5.31 Uhr: Der frü­he Fahr­gast fängt den pünkt­li­chen Zug!

Sonn­tag, 22.06.2014 (Stutt­gart – Ber­lin)

Abge­se­hen davon, dass das Bord­re­stau­rant ohne Anga­ben von Grün­den geschlos­sen wur­de, hat alles geklappt.

Don­ners­tag, 19.06.2014 (Ber­lin – Stutt­gart)

Ange­neh­mes Rei­sen mit prak­tisch pünkt­li­cher Ankunft in Stutt­gart.

Mon­tag, 16.06.2014 (Stutt­gart – Ber­lin, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

Abge­se­hen davon, dass sich beim Ein­stieg in den Nacht­zug nicht alle Türen öff­nen lie­ßen, hat alles pri­ma geklappt.

Frei­tag, 13.06.2014 (Ber­lin – Stutt­gart)

Frei­tag, der 13. Ich neh­me es aber gleich vor­weg: Der Tag brach­te mir kein Pech. Der Sprin­ter-ICE star­te pünkt­lich um 05.32 Uhr in Ber­lin. Dass der Sprin­ter sei­nem Namen nicht immer die Ehre mach­te und teil­wei­se eher als Bum­mel­zug mit meh­re­ren unge­plan­ten Stopps unter­wegs war und den­noch pünkt­lich in Stutt­gart ankam zeig­te aller­dings ein­mal mehr, wie viel Puf­fer­zeit die DB inzwi­schen ihren Zügen ein­räumt.

Diens­tag, 10.06.2014 (Karls­ru­he – Ber­lin)

Der Zug ist pünkt­lich und dies­mal gibt es sogar das gewünsch­te Essen.

Diens­tag, 10.06.2014 (Stutt­gart – Karls­ru­he)

Der vor­ge­se­he­ne TGV fällt wegen Unwet­tern in Frank­reich aus. Da heißt es auf den IRE umzu­stei­gen. Der aber bleibt unter­wegs wegen “tech­ni­scher Stö­rung” im Tun­nel ste­cken, fährt dann als Bum­mel­zug wei­ter und kommt dadurch um etwa 10–15 Minu­ten ver­spä­tet in Karls­ru­he an.

Frei­tag, 06.06.2014 (Ber­lin – Stutt­gart)

Der völ­lig über­füll­te Bahn­steig am Ber­li­ner Haupt­bahn­hof und die durch stark ver­spä­te­te Züge beleg­ten Glei­se schie­nen schon kein gutes Omen zu sein. Der ICE nach Stutt­gart konn­te erst ver­spä­tet ein­fah­ren. Im Bahn­deutsch, über Laut­spre­cher zum Bes­ten gege­ben, heißt dies “zu hohe Zug­dich­te im Haupt­bahn­hof” (Wer macht die Fahr­plä­ne? Und wie alt der Bahn­hof?). Vor der Ein­fahrt des ICE wur­de per Laut­spre­cher­durch­sa­ge außer­dem dar­auf hin­ge­wie­sen, dass der Zug mit umge­kehr­ter Wagen­rei­hung ein­fah­ren wür­de. Meh­re­re hun­dert Rei­sen­de, die fast alle auf der fal­schen Höhe des Bahn­stei­ges stan­den, muss­ten also schnell ihre Posi­ti­on ändern. Mit­ten­drin im Cha­os waren zahl­rei­che Eltern mit Klein­kin­dern und Men­schen im Roll­stuhl. Mit einer Ver­spä­tung von 13 Minu­ten erfolg­te dann die Abfahrt. Aber es soll­te noch dicker kom­men. Am Bahn­hof in Ful­da stand der Zug eine Wei­le, bis eine Durch­sa­ge erfolg­te: “Die Wei­ter­fahrt wird sich aus per­so­nel­len Grün­den um eini­ge Minu­ten ver­zö­gern.” Eini­ge Minu­ten spä­ter die nächs­te Durch­sa­ge: “Die Wei­ter­fahrt wird sich um ca. 10 Minu­ten ver­zö­gern. Der Grund hier­für ist feh­len­des Zug­per­so­nal.” Nach 10 Minu­ten hieß es dann erneut, die Wei­ter­fahrt wer­de sich um 10 Minu­ten ver­zö­gern. Nach 28 Minu­ten Auf­ent­halt roll­te der Zug wie­der an, um schon weni­ge Minu­ten spä­ter auf frei­er Stre­cke erneut zu stop­pen. Etwa aus Soli­da­ri­tät mit den neben­an auf der Auto­bahn im Stau ste­hen­den Auto­fah­rern? Eine offi­zi­el­le Erklä­rung gab es nicht. Ärgern macht hung­rig und Zeit habe ich ja jetzt genug, um etwas zu bestel­len und in Ruhe zu Essen. Dach­te ich. Ich bestell­te einen Salat. War aber aus­ver­kauft. Ich bestell­te Flamm­ku­chen. War auch aus­ver­kauft. War­um wur­de der lan­ge Zwangs­auf­ent­halt in Ful­da nicht genutzt, um die Küche zu belie­fern (oder den Piz­za­ser­vice kom­men zu las­sen – Frei­piz­za für die ver­är­ger­ten Fahr­gäs­te)? Kurz vor Frank­furt wur­de den Fahr­gäs­ten dann noch ein schö­ner Aus­blick gebo­ten: Ein Zug­stopp auf der Main­brü­cke. Das Gleis vor uns war belegt. Ankunft in Stutt­gart schluss­end­lich mit rund einer hal­ben Stun­de Ver­spä­tung.

Sonn­tag, 01.06.2014 (Stutt­gart-Ber­lin)

Alle paar Minu­ten erfol­gen sich wie­der­ho­len­de Durch­sa­gen: “Bit­te die Türen von Gepäck frei hal­ten”, “Bit­te Gepäck nicht unbe­auf­sich­tigt las­sen”, “Die Kli­ma­an­la­ge in Wagen vier ist defekt”, “Die Reser­vie­rungs­an­zei­gen in Wagen zwei sind defekt”. Und dann kamen noch Durch­sa­gen wie die­ser: “In Wagen fünf wird ein Not­arzt gesucht” (ein Klein­kind hat­te eine Zecke), “Wir erin­nern an das Rauch­ver­bot im Zug” und “Der Zug ist über­füllt. Bit­te nach Mög­lich­keit in Kas­sel in den IC umstei­gen.”

Mög­li­cher­wei­se war der Lok­füh­rer durch sei­ne vie­le Ansa­gen so abge­lenkt, dass er einen Zwi­schen­halt ver­gaß – jeden­falls fuhr der Zug ver­früht in den Ber­li­ner Haupt­bahn­hof ein.

Diens­tag, 27.05.2014 (Ber­lin – Stutt­gart, bis Karls­ru­he mit dem Nacht­zug)

Genau in dem Moment, als der Zug­be­glei­ter ankün­digt, der Nacht­zug wür­de in Karls­ru­he mit 25 Minu­ten Ver­spä­tung ankom­men, fährt der Zug “nur” um 15 Minu­ten ver­spä­tet in den Bahn­hof Karls­ru­he ein. Den Anschluss­zug habe ich den­noch ver­passt. Dadurch mor­gens um sechs Uhr eine hal­be Stun­de Auf­ent­halt in Karls­ru­he.

Mon­tag, 26.05.2014 (Stutt­gart – Ber­lin, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

Erst ließ sich das auf Spar­flam­me vor sich hin fla­ckern­de Licht im Abteil nicht hel­ler stel­len. Als ich dann schla­fen woll­te, ließ es sich nicht aus­schal­ten. Nach­dem dies auch dem Zug­be­glei­ter nicht gelun­gen war, dreh­te er für einen Moment die Siche­rung für den gan­zen Wagen raus. Dar­auf­hin ließ sich das Licht ein- und aus­schal­ten und ich konn­te schla­fen – so gut wie noch nie zuvor im Nacht­zug. Viel­leicht habe ich mich end­lich dar­an gewöhnt? Prak­tisch ist die­ser Zug­typ und offen­bar auch beliebt. Jeden­falls soll­te man min­des­tens zwei Wochen im Vor­aus buchen. Scha­de nur, dass die DB den Nacht­zug ein­stel­len möch­te …

Frei­tag, 23.05.2014 (Ber­lin – Stutt­gart)

Um etwa sechs Minu­ten ver­spä­te­te Ankunft.

Sonn­tag, 18.05.2014 (Stutt­gart-Ber­lin)

Habe auch heu­te wie­der einen durch­ge­hen­den Zug gewählt. Was am Bahn­steig an den Anzei­ge­ta­feln lei­der nicht zu erfah­ren war: Es han­del­te sich um einen ICE-Sprin­ter, für den 24 Euro Auf­schlag zu zah­len war. Die Info dazu gab es erst im Zug per Durch­sa­ge. Das Zug­per­so­nal, das ich dar­auf ansprach, ant­wor­te­te: “Sie kön­nen ja aus­stei­gen.” Na, vie­len Dank auch! Spä­ter dann kam im Zug die Durch­sa­ge: “Wir haben bei der Fahrt­zeit 43 Minu­ten zuge­setzt.” “Wir haben 43 Minu­ten Ver­spä­tung” wür­de zwar jeder ver­ste­hen, klingt aber nicht so gut. Im Ergeb­nis muss­ten die Fahr­gäs­te also mehr bezah­len dafür, dass sie län­ger unter­wegs waren als mit ande­ren Zügen.

Mitt­woch, 14.05.2014 (Ber­lin-Stutt­gart)

Der Inter­net­zu­gang über den Hot­spot funk­tio­niert heu­te! Ankunft mit sie­ben Minu­ten Ver­spä­tung.

Sonn­tag, 11.05.2014 (Stutt­gart-Ber­lin)

Net­ter Ver­spre­cher des Zug­füh­rers bei Ein­fahrt in den Frank­fur­ter Haupt­bahn­hof: Nicht etwa “Aus­stieg in Fahrt­rich­tung rechts”, son­dern dies­mal lau­te­te die Aus­kunft “Aus­stieg bei mir”. So hät­te der Aus­stieg sicher­lich ein Weil­chen län­ger gedau­ert. Eine wei­te­re – nicht ganz so lus­ti­ge – Durch­sa­ge lau­te­te: “Über Bau­stel­len ent­lang der Stre­cke infor­mie­ren Sie sich bit­te unter www.bahn.de”. Bei dem schlech­ten Inter­net­emp­fang im Zug ist dies lei­der nicht ganz so ein­fach. Trotz War­te­zeit vor Ein­fahrt in den Ber­li­ner Haupt­bahn­hof kam der Zug schließ­lich pünkt­lich an.

Frei­tag, 09.05.2014 (Ber­lin-Stutt­gart)

Am Ber­li­ner Haupt­bahn­hof zeigt sich regel­mä­ßig, so auch heu­te wie­der, dass der Platz auf den Bahn­stei­gen für die Mas­se an Rei­sen­den kaum aus­reicht. Etwa alle fünf Minu­ten fährt ein Zug ein. Häu­fig müs­sen die Züge mit ihrer Ein­fahrt in den Bahn­hof war­ten, bis das Gleis frei ist. Und das in einem neu gebau­ten Bahn­hof! Irgend­wie muss ich an Stutt­gart 21 den­ken – war­um nur? Die Fahrt ver­läuft ohne Kom­pli­ka­tio­nen.

Mon­tag, 05.05.2014 (Stutt­gart-Ber­lin, ab Mann­heim mit dem Nacht­zug)

Alles hat pri­ma geklappt!

Diens­tag, 29.04.2014 (Ber­lin-Stutt­gart)

Pünkt­lich!

Sonn­tag, 27.04.2014 (Stutt­gart-Ber­lin)

Zug stoppt drei­mal auf frei­er Stre­cke. Zwei­mal kommt die Durch­sa­ge des Zug­füh­rers, der Zug sei frü­her dran sei, als es im Fahr­plan vor­ge­se­hen sei und das Gleis im nächs­ten Bahn­hof sei noch belegt. Sage noch einer, die Bahn käme immer zu spät.

Frei­tag, 25.04.2014 (Ber­lin-Stutt­gart)

Dies­mal konn­te ich lei­der kei­ne durch­ge­hen­de Ver­bin­dung wäh­len – und prompt hat­te der Anschluss­zug in Mann­heim neun Minu­ten Ver­spä­tung.

Don­ners­tag, 24.04.2014 (Stutt­gart-Ber­lin)

Zwei Geschäfts­leu­te, die mit mir am Tisch im ICE sit­zen (der eine mit Lap­top, der ande­re mit Smart­pho­ne), stel­len fest, dass der Inter­net­zu­gang nur pha­sen­wei­se funk­tio­niert. Zei­tung­le­sen funk­tio­niert bes­ser.

Don­ners­tag, 17.04.2014 (Ber­lin-Stutt­gart)

Der Herr, der mir gegen­über am Tisch sitzt, schimpft aus­dau­ernd über den nicht funk­tio­nie­ren­den Inter­net­zu­gang über den ICE-Hot­spot (wie gut ich das ken­ne!).

Kurz hin­ter Frank­furt wer­den die Fahr­gäs­te über Laut­spre­cher dar­über infor­miert, dass der Zug wegen einer Gleis­stö­rung über Darm­stadt nach Mann­heim fah­ren wür­de. Etwa spä­ter die zwei­te Durch­sa­ge: Der Zug fah­re nun doch nicht über Darm­stadt, son­dern über Hei­del­berg. Dafür hal­te er aber nicht in Mann­heim. Die Freu­de des Herrn mir gegen­über, des­sen Fahr­ziel Mann­heim war, stei­gert sich wei­ter. Ankunft in Stutt­gart nach der unge­plan­ten Rund­fahrt durchs Länd­le mit 13 Minu­ten Ver­spä­tung.

Diens­tag, 15.04.2014 (Stutt­gart-Ber­lin mit dem Nacht­zug)

Zuver­läs­sig wie ein schwei­zer Uhr­werk.

Sams­tag, 12.04.2014 (Würz­burg-Stutt­gart)

Eine land­schaft­lich äußerst reiz­vol­le Stre­cke, die Men­schen mit aus­rei­chend Zeit sehr zu emp­feh­len ist! Pünkt­lich.

Sams­tag, 12.04.2014 (Ber­lin-Würz­burg) Der Anschluss­zug in Han­no­ver hat­te 50 Minu­ten Ver­spä­tung!

Sams­tag, o5.04.2014 (Stutt­gart-Ber­lin)

Auf Anhieb Inter­net-Zugang mit­tels Hot­spot, die meis­te Zeit aber zu lang­sam zum Arbei­ten. Das ist neu: Der Zug erreicht Ber­lin acht Minu­ten zu früh!!!

Frei­tag, 04.04.2014 (Ber­lin-Stutt­gart)

Die Hot­spot-Sei­te der Tele­kom ist erreich­bar, der Zugang ins Inter­net gelingt aber lei­der nicht. Auch das For­mu­lar “Wie zufrie­den sind Sie mit dem Hot­Spot?” lässt sich nicht öff­nen. Scha­de, da hät­te ich mich ger­ne mal so rich­tig aus­ge­tobt! Spä­ter ist der Inter­net­zu­gang zwar mög­lich, aber ein sehr lang­sa­mer. Arbei­ten lässt sich so nicht.

10 Minu­ten Halt auf frei­em Feld (“tech­ni­sche Stö­rung am Gleis”), der Anschluss­zug in Mann­heim war­tet aber zum Glück. Pünkt­li­che Ankunft in Stutt­gart.

Sonn­tag, 30.03.2014 (Han­no­ver-Ber­lin)

Pünkt­lich!

Sams­tag, 29.03.2014 (Stutt­gart-Han­no­ver)

Ich glau­be es kaum: Der Inter­net­zu­gang funk­tio­niert zwar etwas lang­sam, aber rei­bungs­los! Und der Zug ist pünkt­lich! So soll es sein. Wäre es nur immer so! Die Stra­ßen wären weni­ger voll, die Kli­ma­bi­lanz wäre bes­ser usw.

Frei­tag, 21.03.2014 (Ber­lin-Stutt­gart)

Man soll­te nie hung­rig in den Zug stei­gen. Auch dann nicht, wenn die­ser einen Spei­se­wa­gen mit­führt. Denn dann kann es sein, dass die Umwälz­pum­pe in der Küche aus­fällt und daher so gut wie kei­ne Spei­sen ange­bo­ten wer­den kön­nen. Also ist von Ber­lin bis Stutt­gart (für man­che Fahr­gäs­te sogar bis Mün­chen) vor­ös­ter­li­ches Fas­ten ange­sagt. Da passt es ganz gut zum Bild, dass auch heu­te wie­der mal kein Hot­spot-WLAN funk­tio­niert. Da fällt mir gera­de ein Info­blatt der DB in die Hän­de, in dem es heißt: “Kein ande­res Ver­kehrs­mit­tel bie­tet so opti­ma­le Bedin­gung zur Inter­net­nut­zung wie der ICE.” Ankunft sie­ben Minu­ten ver­spä­tet, S‑Bahn ver­passt.

Sonn­tag, 09.03.2014 (Stutt­gart-Ber­lin)

Total­aus­fall der WLAN-Ver­bin­dung im Zug. Eine Stun­de ver­geb­lich mit der Hot­spot-Hot­line tele­fo­niert. Aber immer­hin: Der Zug fährt pünkt­lich in die Bun­des­haupt­stadt ein.

Frei­tag, 07.03.2014 (Ber­lin-Stutt­gart)

WLAN funk­tio­niert dies­mal halb­wegs flott. Vom ICE kann man dies lei­der nicht behaup­ten. Er stoppt vier mal außer­plan­mä­ßig auf frei­em Feld, baut sei­ne Ver­spä­tung bis Stutt­gart auf neun Minu­ten ab.

Don­ners­tag, 06.03.2014 (Stutt­gart-Ber­lin)

Eine auf den Dis­plays am Bahn­steig falsch ange­zeig­te Wagen­rei­hung führt zu Irri­ta­tio­nen. War kürz­lich schon mal und ver­zö­gert das Ein­stei­gen der Fahr­gäs­te und die Wei­ter­fahrt des Zuges.

Das Inter­net funk­tio­niert, ist aber grau­sam lang­sam.

Immer­hin kommt der Zug pünkt­lich an.

Don­ners­tag, 27.02.2014 (Ber­lin-Stutt­gart)

Nach­dem mein Lap­top end­lich so weit sein soll­te, um mit dem ICE-WLAN arbei­ten zu kön­nen, fiel die­se Tech­nik im Zug lei­der aus. Ich war nicht der Ein­zi­ge, der fluch­te. 1:0 für die Fern­bus­se. Zumin­dest beim mobi­len Inter­net. Immer­hin kam der Zug fast pünkt­lich an.

Diens­tag, 25.02.2014 (Stutt­gart-Ber­lin)

Alles hat geklappt!

Sams­tag, 22. Febru­ar 2014 (Ber­lin-Stutt­gart)

Nach­dem – nicht zum ers­ten Mal – kein Ticket mehr für den Nacht­zug zu bekom­men war, muss­te ich eine Nacht län­ger in Ber­lin ver­brin­gen. Dafür nahm ich den Zug um 05.31 Uhr in der Frü­he. Für die kur­ze Nacht wur­de ich mit frei­en Sitz­plät­zen und Pünkt­lich­keit des Zuges ent­schä­digt. Viel­leicht soll­te die DB ein­mal dar­über nach­den­ken, die Ange­bo­te des City­Night­Li­ner aus­zu­wei­ten?

Exkurs: Unter­wegs mit dem Fern­bus

Sonn­tag, 09. Febru­ar 2014 (Dres­den-Ber­lin mit dem Fern­bus) Heu­te tes­te ich den ADAC Post­bus – mei­nes Wis­sens der ein­zi­ge Fern­bus­an­bie­ter mit neu­en Fahr­zeu­gen. Der knall­gel­be Bus ist mit rund 30 Fahr­gäs­ten etwa zur Hälf­te besetzt. Die meis­ten Rei­sen­den sind Ein­zel­per­so­nen, die wäh­rend der Fahrt lesen oder ein Nicker­chen machen. Wie im “MeinFernbus”-Bus gibt es auch hier W‑LAN (es funk­tio­niert pri­ma!), WC, Kaf­fee­ma­schi­ne, Snacks, Tisch­chen, ein- und aus­schalt­ba­res Licht an jedem Platz und beque­me Ses­sel. Hin­zu kommt – das ent­neh­me ich einem Hin­weis­blatt am Platz – ein Medi­a­cen­ter mit Film- und Musik­an­ge­bo­ten, das sich über Smart­pho­ne o. Ä. abru­fen lässt. Die Begrü­ßung der Fahr­gäs­te durch den Fah­rer erin­nert an die Rei­se im Zug. Die moder­ne Aus­stat­tung und die Freund­lich­keit des Fah­rers kön­nen das gerin­ge Platz­an­ge­bot an den Sit­zen jedoch nicht aus­glei­chen. Es gibt wenig Bein­frei­heit und die Tisch­chen sind zu klein, um dar­auf etwas arbei­ten zu kön­nen. Deut­lich län­ger als die 2:20 Stun­den will ich nicht unbe­dingt im Bus unter­wegs sein. Für die Fahrt zah­le ich 14 Euro. Der ADAC Post­bus ist im obe­ren Preis­seg­ment der Fern­bus­an­bie­ter ange­sie­delt.

Frei­tag, 07. Febru­ar 2014 (Stutt­gart-Dres­den) Nach Dres­den ist ein eine gewal­ti­ge Her­um­gur­ke­rei. Gleich­gül­tig, wel­che Ver­bin­dung man wählt: Man benö­tigt rund sie­ben Stun­den und muss immer min­des­tens ein­mal umstei­gen. Nach Nürn­berg kam ein uralter IC zum Ein­satz. Wenigs­tens waren die Züge pünkt­lich. Jetzt weiß ich noch bes­ser, wes­halb sich eine Inter­es­sen­grup­pe für die Wei­ter­ent­wick­lung der Fern­ver­bin­dun­gen zwi­schen Stutt­gart und Nürn­berg gegrün­det hat. Mit die­ser wer­de ich mich dem­nächst tref­fen.

Frei­tag, 31.01.2014 (Ber­lin-Stutt­gart) Durch­sa­ge im ICE: “Die­je­ni­ge Per­son, die Schlit­ten und Ski an einer Tür in Wagen sie­ben befes­tigt hat wird gebe­ten, die­se von dort zu ent­fer­nen.” Der Zug lässt sich dadurch aber nicht auf­hal­ten und fährt pünkt­lich in den Stutt­gar­ter Haupt­bahn­hof ein.

Sonn­tag, 26.01.2014 (Stutt­gart-Ber­lin) Im Spei­se­wa­gen gibt es heu­te kei­ne Spei­sen. Der Zug ist bis 3 km vor dem Ber­li­ner Haupt­bahn­hof pünkt­lich. Da das Gleis belegt ist, kann er aber nicht ein­fah­ren und ver­spä­tet sich um knapp 10 Minu­ten. War­um nur muss ich aus­ge­rech­net jetzt an den künf­ti­gen Stutt­gar­ter Haupt­bahn­hof mit sei­nen nur acht Glei­sen den­ken?

Exkurs: Unter­wegs mit Fern­bus­sen

Sams­tag, 25.01.2014 (Karls­ru­he-Stutt­gart mit dem Fern­bus)

Für den Rück­weg hat­te ich einen Platz beim Markt­füh­rer im Fern­bus­we­sen – Mein­Fern­bus – gebucht. W‑LAN, WC, Kaf­fee­ma­schi­ne, Snacks, Tisch­chen, ein- und aus­schalt­ba­res Licht an jedem Platz, beque­me Ses­sel – alles vor­han­den. Der Fah­rer begrüß­te die Fahr­gäs­te, es gab Hin­wei­se vom Band u. a. zur Ver­kehrs­si­cher­heit. Auf zwei Moni­to­ren war eine Stra­ßen­kar­te mit Start- und Ziel­punkt sowie der aktu­el­len Posi­ti­on zu sehen. Ich zähl­te etwa 25 Fahr­gäs­te. Die Fahrt mit dem Zug ist noch etwas kom­for­ta­bler. Ein sol­cher Fern­bus hinkt der Bahn bei nicht all­zu lan­gen Stre­cken aber nicht wesent­lich hin­ter­her.  Übri­gens habe ich für die Hin­fahrt mit dem Klein­bus 13,50 Euro und für die wesent­lich ange­neh­me­re Rück­fahrt 5 Euro bezahlt. Ein extre­mes Kon­trast­pro­gramm bei Kom­fort und Preis!

Sams­tag, 25.01.2014 (Stutt­gart-Karls­ru­he mit dem Fern­bus) Zuerst fand ich den Fern“bus” gar nicht. Ich rech­ne­te mit dem, was ich aus der Wer­bung, Zei­tungs- und Fern­seh­be­rich­ten kann­te: Mit einem Rei­se­bus, aus­ge­stat­tet mit WC, W‑Lan und Tisch­chen – also mit etwas Kom­fort. Doch das Fahr­zeug, das am Flug­ha­fen und damit an einem für mich güns­ti­gen Ort star­te­te, war ein altes, klei­nes Buss­le, an dem ich zunächst mehr­fach vor­bei lief, ohne es bewusst wahr­zu­neh­men.  Es ver­füg­te über acht Sitz­plät­ze – und kei­ner­lei Kom­fort. Es roch nach Ziga­ret­ten­rauch. Die Bauch­gur­te war kaum mehr ver­wend­bar. Außer mir stieg nur noch ein wei­te­rer Fahr­gast zu, der in Pforz­heim aus­stieg. Von dort bis Karls­ru­he war ich der ein­zi­ge Fahr­gast.

Don­ners­tag, 23.01.2014 (Köln-Stutt­gart) Dies­mal muss ich in Mann­heim umstei­gen. Der ICE kommt mit weni­gen Minu­ten Ver­spä­tung in Stutt­gart an.

Mitt­woch, 22.01.2014 (Stutt­gart-Köln) Erst­mals befah­re ich die Schnell­fahr­stre­cke “Rhein/­Main-Köln”, auf der die ICE-Züge mit bis zu 300 km/h unter­wegs sind. Die durch­ge­hen­de Ver­bin­dung auf die­ser Stre­cke ermög­licht eine ange­nehm kur­ze – und pünkt­li­che – Rei­se.

Sams­tag, 18.01.2014 (Ber­lin-Stutt­gart) Fahrt mit dem Nacht­zug. Die Nacht endet bereits um 04.30 Uhr mit einem klei­nen Früh­stück im Abteil, der Umstieg erfolgt dies­mal näm­lich bereits in Hei­del­berg (und nicht wie sonst in Karls­ru­he). Auf­grund der ver­spä­te­ten Ankunft hät­te ich ein Vier­tel­stünd­chen län­ger schla­fen kön­nen. Hät­te! Ich bin über­rascht, wie viel Sonn­tag­früh im Bahn­hof bereits (bes­ser: noch) los ist. Aller­dings bin ich nahe­zu der ein­zi­ge Rei­sen­de unter Par­ty­volk.

Sonn­tag, 12.01.2014 (Stutt­gart-Ber­lin) Start mit leich­ter Ver­spä­tung von fünf Minu­ten, nahe­zu pünkt­li­che Ankunft in der Haupt­stadt.

Frei­tag, 10.01.2014 (Wei­mar-Stutt­gart) Auf dem Rück­weg muss ich nicht drei­mal, son­dern nur ein­mal umstei­gen. Ein gerin­ge­res Risi­ko? Denks­te! In Frank­furt hält der Zug unge­wöhn­lich lan­ge, als eine Stim­me durch den Laut­spre­cher dröhnt: „Da der Fahr­plan ein­ge­le­sen wer­den muss, ver­zö­gert sich die Wei­ter­fahrt um eini­ge Minu­ten“. Als der Zug nach eini­gen Minu­ten noch immer nicht los­fährt lau­tet die Infor­ma­ti­on „tech­ni­sche Stö­rung“. Den Fahr­gäs­ten nach Mann­heim wird ein ande­rer Zug emp­foh­len. Dann ein Hoff­nungs­zei­chen per erneu­ter Laut­spre­cher­durch­sa­ge: „Bit­te beach­ten Sie: Unser Zug fährt in Kür­ze los.“ Wirk­lich beacht­lich! Eine Frau, die eini­ge Plät­ze vor mir sitzt, ruft: „Bit­te hal­ten Sie sich gut fest und schnal­len Sie sich an“. Das ist aber nicht nötig. Der Zug fährt zwar tat­säch­lich an, legt aber nach weni­gen Kilo­me­tern einen kur­zen Stopp mit­ten im Wald ein. Mit rund einer hal­ben Stun­de Ver­spä­tung kommt der ICE schließ­lich in Stutt­gart an.

Mitt­woch, 08.01.2014 (Stutt­gart-Wei­mar) Drei­mal umstei­gen und dabei teil­wei­se nur vier Minu­ten Umstei­ge­zeit – ein gefähr­li­ches Unter­fan­gen. Aber alles hat geklappt, manch­mal ist auf die Bahn eben doch Ver­lass! Wird jetzt alles bes­ser, weil ich Spre­cher mei­ner Frak­ti­on für Bahn­po­li­tik gewor­den bin?

Frei­tag, 20.12.2013 (Ber­lin-Stutt­gart) Da das Gleis durch einen ver­spä­te­ten ande­ren Zug belegt ist, kann mein ICE erst ver­spä­tet in den Ber­li­ner Bahn­hof ein­fah­ren. Ver­spä­tung ist anste­ckend. Ankunft in Stutt­gart 15 Minu­ten spä­ter als nach Plan: Ich ren­ne, ver­pas­se aber den­noch knapp die S‑Bahn. Dadurch 30 Minu­ten spä­ter als vor­ge­se­hen zuhau­se.

Mon­tag, 16.12.2013 (Stutt­gart-Ber­lin) Früh auf­ste­hen und den Früh­zug um 06.51 Uhr ab Stutt­gart zu neh­men wird auch heu­te wie­der mit Pünkt­lich­keit belohnt!

Mitt­woch, 11.12.2013 (Ber­lin-Stutt­gart) Kaum habe ich es mir im Abteil des Nacht­zu­ges gemüt­lich gemacht, bemer­ke ich, dass die Dusch­wan­ne bis zum Rand voll mit Was­ser steht. Als der Zug los­fährt und es ein wenig wackelt, schwappt Was­ser über und brei­tet sich all­mäh­lich im Abteil aus. Der von mir geru­fe­ne Zug­be­glei­ter erscheint mit einem Pöm­pel, kann die Ver­stop­fung aber nicht behe­ben. Was ges­tern zu wenig war, ist heu­te zu viel. Eine hal­be Stun­de spä­ter darf ich in ein ande­res Abteil umzie­hen. Immer­hin: Sowohl der Nacht­zug nach Karls­ru­he als auch der IC nach Stutt­gart sind pünkt­lich.

Diens­tag, 10.12.2013 (Stutt­gart-Ber­lin) Der ICE nach Mann­heim fährt mit fast pünkt­li­chen sie­ben Minu­ten Ver­spä­tung ab, der Nacht­zug ab Mann­heim ist pünkt­lich. Am Mor­gen stel­le ich fest, dass aus der Dusche kein Was­ser kommt. Not­ge­drun­gen „dusche“ ich mit dem Was­ser eini­ger Geträn­ke­fla­schen. Die Sei­fe geht damit nicht ab, aber was solls, dafür spru­delt es so schön …

Mitt­woch, 04.12.2013 (Ber­lin-Stutt­gart) Fahrt mit dem Nacht­zug nach Karls­ru­he und von dort mit dem IC nach Stutt­gart. Nacht­zug dies­mal – wie bestellt und bezahlt – mit WC und Dusche im Abteil. Und bei­de Züge sind pünkt­lich! Ich wün­sche mir, dass es so wei­ter geht!

Mon­tag, 02.12.2013 (Stutt­gart-Ber­lin) Der Zug ist pünkt­lich! Auf den Früh­zug (Abfahrt um 06.51 Uhr) scheint Ver­lass zu sein, so macht Rei­sen mit der Bahn Freu­de!

Frei­tag, 29.11.2013 (Ber­lin-Stutt­gart) Auf der Stre­cke befin­det sich bau­stel­len­be­dingt ein ein­glei­si­ger Abschnitt, vor dem der ICE auf einen angeb­lich ent­ge­gen­kom­men­den Zug war­ten muss. Der Zug war­tet etwa 10 Minu­ten, von einem ent­ge­gen­kom­men­den Zug kön­nen wir Fahr­gäs­te aber nichts sehen. Ankunft mit 20 Minu­ten Ver­spä­tung. Der vor­ge­se­he­ne S‑Bahn-Anschluss wird ver­passt.

Mon­tag, 25.11.2013 (Stutt­gart-Ber­lin) ICE nach Mann­heim hat 15 Minu­ten Ver­spä­tung bei der Abfahrt, nach­dem er unter­wegs auf frei­em Feld zum Ste­hen kommt fährt er in Mann­heim mit 20 Minu­ten Ver­spä­tung ein. Der Night­li­ner war­tet aber zum Glück und fährt ver­spä­tet in Rich­tung Ber­lin los, wo er pünkt­lich mit­samt mir als halb­wegs aus­ge­schla­fe­nem Fahr­gast ankommt.

Diens­tag, 19.11.2013 (Ber­lin-Stutt­gart, dies­mal über Han­no­ver) Wegen „tech­ni­scher Pro­ble­me“ ent­lang der Tras­se nach Han­no­ver befin­det sich auf einer Län­ge von 20 Kilo­me­tern eine Lang­sam­fahr­stre­cke mit eini­gen unge­plan­ten Stopps. Dadurch mit 50 Minu­ten Ver­spä­tung in Han­no­ver. Der vor­ge­se­he­ne Anschluss wird ver­passt. Der dann in Han­no­ver emp­foh­le­ne Anschluss­zug fährt mit 19 Minu­ten Ver­spä­tung ein. Am Aus­kunfts­schal­ter der DB wur­de mir noch gesagt, die­ser Zug sei pünkt­lich, wäh­rend zur glei­chen Zeit auf den Anzei­ge­ta­feln bereits die Ver­spä­tung ange­zeigt wur­de. In Frank­furt wird ein erneu­ter, ursprüng­lich nicht vor­ge­se­he­ner, Umstieg erfor­der­lich. Der Zug ab Frank­furt hat 10 Minu­ten Ver­spä­tung. Ins­ge­samt kom­me ich mit 2,5 Stun­den Ver­spä­tung in Stutt­gart an. Bin stin­ke­sau­er! Die Teil­nah­me an einer Ver­an­stal­tung, wegen der ich nach Stutt­gart gefah­ren bin, muss­te ich absa­gen. Auf der Heim­fahrt mit der S‑Bahn begeg­ne ich einem Teil­neh­mer eben die­ser Ver­an­stal­tung – sie war schon fast vor­über, als ich in Stutt­gart ankam! Naja, wenigs­tens bekam ich einen Bericht über die ver­pass­te Ver­an­stal­tung. Klei­ner Trost: MP Win­fried Kret­sch­mann war am glei­chen Tag auch in Ber­lin und muss­te abends auf eben­die­ser Ver­an­stal­tung in Stutt­gart ein Gruß­wort hal­ten. Und sein Flie­ger hat­te eben­falls Ver­spä­tung!

Mon­tag, 11.11.2013 (Stutt­gart-Ber­lin) Im ICE kön­nen wegen Strom­aus­falls kei­ne war­men Spei­sen und Geträn­ke ange­bo­ten wer­den (so die Durch­sa­ge im Zug). Gut, dass ich Pro­vi­ant dabei habe. Ich fra­ge den Schaff­ner, womit der Zug bei Strom­aus­fall fährt. Noch bevor er ant­wor­ten kann, spe­ku­liert eine Mit­rei­sen­de: „Mit Öko­strom“. Der Zug kommt aber immer­hin pünkt­lich in Ber­lin an.

Mitt­woch, 06.11.2013 (Ber­lin-Stutt­gart) Ankunft mit 15 Minu­ten Ver­spä­tung, die gewünsch­te S‑Bahn-Anbin­dung wird ver­passt.

Mon­tag, 04.11.2013 (Stutt­gart-Ber­lin) Mit dem ICE nach Mann­heim, dann (so der Plan) mit dem City-Night-Liner nach Ber­lin. Doch der Nacht­zug hat knapp eine Stun­de Ver­spä­tung, wodurch sich die War­te­zeit auf über eine Stun­de auf­sum­miert. Am Bahn­hof ist es kalt und zugig, die Gas­tro­no­mie­be­trie­be haben in den Nacht­stun­den geschlos­sen. Als der Zug end­lich ankommt muss ich fest­stel­len, dass der Wagen mit dem Abteil, das ich reser­viert und bezahlt habe, nicht ange­kop­pelt war. Mein Abteil hat kein WC, der gesam­te Zug hat kei­ne Dusche. Mei­ne ers­te Rei­se mit einem Nacht­zug wird wohl in weni­ger guter Erin­ne­rung blei­ben – aber ich gebe nicht auf und star­te einen neu­en Ver­such! Ankunft in Ber­lin unge­wa­schen, dafür mit „nur“ noch 10 Minu­ten Ver­spä­tung.