Der Bundestagsabgeordnete Matthias Gastel (Grüne) bleibt seinem Thema, der Stärkung der Bahn, weiterhin treu. Doch einige Änderungen bei seinen Aufgaben gibt es doch. So schied er inzwischen aus dem Aufsichtsrat der DB InfraGO, der Infrastrukturgesellschaft der Deutschen Bahn aus. Dort sind traditionell nur Abgeordnete der Regierungsfraktionen vertreten. Gastel schreibt dazu: „Ich habe diese Tätigkeit engagiert und gerne ausgeübt. Ich habe viel eingebracht, aber auch viel gelernt. Einige Themen konnte ich mit meiner Penetranz vorantreiben.“ Der Abgeordnete ist nach wie vor Mitglied in den Ausschüssen für Verkehr und Tourismus. Hinzu kommt ein Sitz im Eisenbahninfrastrukturbeirat der Bundesnetzagentur. Die Schienen-Infrastruktur bleibt Gastels großes Thema. „Daran klemmt es ja auch hier im Wahlkreis allzu häufig, wie die Pendler zwischen Stuttgart und Tübingen allzu gut wissen“, so Gastel.
Auch in einigen Parlamentsgruppen ist Gastel aktiv, so denen für Schiene, Bus und Fahrrad.
Eine Parlamentsgruppe gründet Gastel gerade, nämlich für „politische Bildung“. Erste Mitstreiter aus verschiedenen Fraktionen hat er bereits gefunden. „Uns geht es darum, fraktionsübergreifend Wege zu finden, um unser parlamentarisches Arbeiten besser zu kommunizieren, wirksamer gegen Populismus, Extremismus und Fake News vorzugehen und Vertrauen in die demokratischen Institutionen zurückzugewinnen. Wir wollen zudem mehr politisches Interesse wecken und Menschen aktivieren, sich mehr einzubringen.“ In der Parlamentsgruppe sollen ausdrücklich auch Abgeordnete mitarbeiten, die ihren Themenschwerpunkt nicht im Bereich der Bildung haben. Die Parlamentsgruppe soll auch nicht in Konkurrenz zu bestehenden Ausschüssen oder anderen Gremien stehen, sondern diese ergänzen. Gerade die politische Bildung ist Aufgabe aller Menschen, die in der Politik tätig sind. Es soll gemeinsam überlegt werden, wie politische Zusammenhänge, Abläufe, Funktionsweisen und Prozesse der Meinungsbildung sowie der Umgang mit den verschiedensten Medien transparenter gemacht werden können. Der Austausch mit Institutionen der politischen Bildung, mit gesellschaftlichen Akteuren und der Wissenschaft soll eine Reflektion der eigenen Arbeit ermöglichen und Anregungen für mehr Bürgernähe, das Ausprobieren neuer Beteiligungs- und Veranstaltungsformate und eine bessere Kommunikation bieten.
Dieser Text wurde – in kürzerer Variante – als Presseerklärung an die Lokalpresse verschickt.
