Bahn-Tagebuch

Stuttgart Hbf. Gleis 10

Mein Deutsche Bahn-Tagebuch

Dieses Tagebuch wird seit November 2013 geführt und umfasst alle meine Zugfahrten im Fernverkehr der DB. Es enthält alle positiven wie – leider auch auftretenden – negativen Erlebnisse. Als passionierter Bahnfahrer ist es mir ein großes Anliegen, dass sich die Bahn zu einem zuverlässigen, komfortablen und von immer mehr Reisenden bevorzugten Verkehrsmittel entwickelt. Die hier geschilderten Erlebnisse zeigen, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist. Diesen Weg gestalte ich – als Fahrgast wie auch als politischer Mandatsträger – engagiert mit.

Montag, 10.07.2018 (Stuttgart -Ulm, mit Regionalzug weiter und zurück)

Immer wieder erstaunlich, was Bahnfahrgästen widerfahren kann. Die Abfahrt des IC verzögerte sich um 10 Minuten, weil die Windschutzscheibe stark verdreckt war und der Lokführer nichts sehen konnte. Der Anschlusszug in Ulm hat zum Glück gewartet. Auf dem Rückweg war die Strecke wegen eines Baumes auf dem Gleis gesperrt. Und das ohne den Hauch eines Windes. Die Fahrgäste wurden informiert, nachdem sie im Zug (einem Regionalzug) Platz genommen hatten. Dann stand der Zug fast eine Stunde, bis die Durchsage kam, dass der Zug gar nicht fährt. Die Fahrgäste mussten in einen völlig überfüllten anderen Zug umsteigen. In beiden Zügen fiel die Klimaanlage aus, es war extrem heiß und stickig. Doch auch der zweite Zug konnte nicht gleich losfahren. Letztlich kam ich statt nach 3 erst nach 5,5 Stunden am Zielort an.

Freitag, 06.07.2018 (Berlin – Stuttgart, bis Karlsruhe mit dem Nachtzug)

Ruhige Nachtfahrt. IC pünktlich.

Sonntag, 24.06.2018 (Stuttgart – Berlin)

Zum Glück steigt der Mann, der sich abwechselnd über Artikel in seiner Zeitung empört oder amüsiert und damit zu allen möglichen Fahrgästen rennt (“Haben Sie das auch schon gelesen …?”) bereits in Mannheim aus. Danach kann die Fahrt in Ruhe weitergehen und ich kann meine Unterlagen lesen, Texte verfassen und essen. Die Zeit im Zug verging wie im Fluge.

Mittwoch, 20.06.2018 (Berlin – Stuttgart)

WLAN ist eine Qual. Das von mir bestellte Gericht ist nicht verfügbar, meine zweite Wahl ebenfalls nicht. Dies ist die vierte Fahrt mit einem ICE in Folge, bei der das Speiseangebot eingeschränkt ist. Leichte Verspätung “wegen hoher Streckenauslastung”.

Dienstag, 19.06.2018 (Brüssel – Berlin)

Manchmal ist die Deutsche Bahn pünktlicher als sie es selber glaubt: Auf der App und den Bahnsteiganzeigen wurde der ICE mit einer Verspätung von 10 Minuten angekündigt. Tatsächlich ist er aber pünktlich abgefahren. Ärgerlich für alle, die glaubten, noch schnell einen Kaffee trinken gehen zu können. WLAN im ersten Zug holprig, im zweiten noch holpriger. Leicht verspätete Ankunft.

Sonntag, 17.06.2018 (Stuttgart – Brüssel)

Nach Frankfurt (Flughafen) konnte ich erstmals den ICE 4 nutzen. Ich fand die Sitze durchaus bequem, wenngleich mir der Zugbegleiter auf Nachfrage antwortete, es gäbe viele Beschwerden. Andere Dinge waren eindeutig nicht gut: So das WLAN mit seinen Aussetzern und das wegen Personalmangels geschlossene Bordrestaurant. Mit dem zweiten ICE ging es dann rasant weiter auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Köln. Ein Großteil der Fahrtzeitgewinne gingen im Zulauf auf Köln durch mehrere Stopps auf freier Strecke wieder verloren. Pünktlich in Brüssel angekommen.

Freitag, 15.06.2018 (Berlin – Stuttgart)

Heute musste ich über Nürnberg fahren. Aber bereits die Abfahrt in Berlin gestaltete sich schwierig, weil seltsame Geräusche am Zug auftraten und der Zug daher erst mit einer Verspätung von 20 Minuten abfuhr. Diese Verspätung konnte bis Nürnberg wieder hereingeholt werden. Aber im IC nach Stuttgart wiederholte sich die Situation gleich mehrfach, indem die Lok Probleme machte und der Zug mehrfach ungeplant, teilweise auf freier Strecke, halten musste. Die Lok wurde dann um den Zug herumgefahren und vorne angehängt. Man muss sich schon fragen, in welchem Zustand sich das Material der DB befindet. Im IC waren mindestens ein WC und mehrere Türen defekt, ein Wagen musste mit “Flatterband” gesperrt werden. Ankunft mit einer Stunde Verspätung.

Sonntag, 10.06.2018 (Stuttgart – Berlin)

Erst ein blockiertes Bahnsteiggleis in Frankfurt. Dann zu viele zusteigende Fahrgäste, dass der Zug nicht abfahren konnte und viele Fahrgäste wieder aussteigen mussten. Schließlich musste der Zug bei der Ausfahrt nochmal stoppen, vermutlich weil ein Gleis belegt war. Hatte noch nie so viel Streit um Sitzplätze erlebt wie bei dieser Fahrt. WLAN war eine Qual. Die Verspätung konnte deutlich auf schließlich 10 Minuten abgebaut werden.

Freitag, 08.06.2018 (Ulm – Stuttgart)

Sitzplatzreservierung defekt und WLAN leider auch nicht viel besser.

Donnerstag, 07.06.2018 (Berlin – Karlsruhe mit dem Nachtzug und weiter nach Ulm)

Da der Zug der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) wegen eines nächtlichen Polizeieinsatzes eine halbe Stunde Verspätung hatte, wurde ich zu früh geweckt, was um 4.30 Uhr keine Freude auslöst. Weiter mit dem pünktlichen IC der Deutschen Bahn nach Stuttgart und dort Umstieg in einen ICE. Dieser fuhr mit einer Verspätung von 15 Minuten ab, da er noch die Fahrgäste eines anderen Zuges, der ausgefallen war, aufnehmen sollte. Kurz nach der Abfahrt ertönte folgende Durchsage: “Unser Bordbistro muss leider geschlossen bleiben, da wir keinen Schlüssel haben, um dieses zu öffnen. Sollte jemand einen Bolzenschneider dabei haben, möge er sich bitte bei uns melden.”

Sonntag, 03.06.2018 (Stuttgart – Berlin)

Keine Glanzstunden der Deutschen Bahn: Kein WLAN, keine Reservierungsanzeigen, ein Wagen wegen Stromausfall gesperrt und wegen Störung am Zug verlängerter Aufenthalt in Mannheim. Unterwegs gingen viele Anschlüsse für Mitreisende verloren. Bis Berlin konnte die Verspätung jedoch auf fünf Minuten abgebaut werden.

Freitag, 25.05.2018 (Ulm – Stuttgart)

WLAN ist keines sondern eine Zumutung. Aber immerhin pünktlich.

Freitag, 18.05.2018 (Berlin – Stuttgart mit Umstieg in Mannheim)

Heute ist mal wieder so ein Tag, an dem ich mich über die Deutsche Bahn ärgern muss. Am Hauptbahnhof in Berlin fährt der ICE in umgekehrter Wagenreihung ein. Zwar wurde dies bereits vorab an den Monitoren angezeigt, die ohnehin zu engen Bahnsteige waren aber so überfüllt (völlig überraschender Pfingstreiseverkehr), dass bis zur Einfahrt des Zuges längst nicht alle Fahrgäste sich auf dem Bahnsteig richtig sortieren konnten. Hinzu kam, dass am Bahnsteiggleis gegenüber ein Zug wegen einer Störung vorzeitig endete und dessen Fahrgäste in “meinen” ICE umsteigen mussten. Der Zug war extrem überfüllt. Per Durchsage wurden Fahrgäste aufgefordert, sich besser im Zug zu verteilen. Erst mit einer Verspätung von 20 Minuten konnte der Zug abfahren. In Spandau wiederholte sich das Schauspiel, der Zug konnte wieder nicht gleich abfahren. Das nächstgelegene WC war defekt, das übernächste über die verstopften Gänge kaum erreichbar und bald auch nicht mehr nutzbar. Der gastronomische Service stand nur eingeschränkt zur Verfügung, weil das Servicepersonal nicht an die Plätze durchkam. Die Situation entspannte sich entlang des Streckenverlaufs nicht wirklich. WLAN versagte nach einiger Zeit. In Mannheim verpasste ich den Anschlusszug. Der nächste hätte gut gepasst, wenn er pünktlich gewesen wäre. Er war aber wegen einer Weichenstörung eine halbe Stunde verspätet. Im zweiten ICE hat dafür WLAN gut funktioniert. Letztlich eine Stunde verspätet in Stuttgart angekommen. So macht Bahnfahren keinen Sinn.

Sonntag, 13.05.2018 (Stuttgart – Berlin mit Umstieg in Mannheim)

Beide Züge waren gut nachgefragt und pünktlich. WLAN hat im ersten Zug gut, im zweiten mit längeren Aussetzern funktioniert. Angenehme Reise.

Freitag, 04.05.2018 (Erfurt – Stuttgart)

Zeitweise, insbesondere ab Mannheim, war der Zug sehr stark ausgelastet. Wieder wurde der Zug kurz vor Einfahrt in den Zielbahnhof ausgebremst, diesmal wegen des noch belegten Gleises. WLAN immer wieder abgestürzt.

Mittwoch, 02.05.2018 (Stuttgart – Erfurt)

Heute durfte ich mal von der Neubaustrecke München – Berlin und die durchgehende Verbindung nach Erfurt in Form einer kürzeren Reisezeit profitieren. Leider kam der Zug aber um etwa 10 Minuten verspätet an. Kurz vor Einfahrt in den Bahnhof Erfurt wurde der Zug durch eine Signalstörung ausgebremst. WLAN hat immer wieder ausgesetzt.

Freitag, 27.04.2018 (Berlin – Stuttgart)

Da war mal wieder der Wurm drin. Mangels Spülwasser gab es Heißgetränke nur in Einwegbechern und Speisen waren nahezu ausverkauft. Später gab es dann doch Nachschub und es hat noch für ein Käsebrot gereicht. WLAN war zeitweise unbrauchbar. Nach und nach summierte sich eine Verspätung auf, so dass der Anschluss in Mannheim deutlich verpasst wurde. Die Züge waren sehr stark ausgelastet. Über die App wurde geraten, spätere Züge zu nehmen. Mit dem zweiten Zug (in dem WLAN funktionierte) war ich schließlich eine halbe Stunde später in Stuttgart als geplant – und hätte damit auch gleich einen späteren Zug nehmen und länger in Berlin arbeiten können.

Samstag, 21.04.2018 (Stuttgart – Berlin)

Entspannte Fahrt im schwach ausgelasteten Zug, Kleinigkeit gegessen, große Berge von Zeitungen weggearbeitet, WLAN lief gut. Pünktlich.

Freitag, 20.04.2018 (Berlin – Stuttgart)

Wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe war der Berliner Hauptbahnhof heute Vormittag gesperrt. Zu meiner Abfahrtszeit, die ich extra nach hinten verlegt hatte, hätte längst wieder alles normal sein sollen. War es aber nicht. Am Bahnsteig stand ein anderer Zug als der, der angezeigt wurde. Dann fuhren unzählige Züge durch, andere hielten nur zum Aussteigen. Auf der App war der Zug auch dann noch als pünktlich angezeigt, als er bereits eine Stunde “überfällig” war. Das DB-Personal am Bahnsteig wusste nichts, Durchsagen gab es keine. Wieder einmal: Kommunikation gibt es keine! Habe dann einen anderen Zug genommen. Dieser Zug war pünktlich, der Umstieg in Mannheim hat geklappt. WLAN in beiden Zügen war ein Gewürge. Eine Stunde später als geplant in Stuttgart.

Sonntag, 15.04.2018 (Stuttgart – Berlin)

Wegen “technischer Störung am Zug” musste der gut besetzte Zug langsamer fahren und in Bahnhöfen wie Mannheim den Aufenthalt verlängern. Dadurch rund 50 Minuten Verspätung bei Ankunft. WLAN hat funktioniert.

Mittwoch, 28.03.2018 (Berlin – Stuttgart)

Eingeschränktes Speisenangebot und kein WLAN. Aber pünktlich.

Montag, 26.03.2018 (Stuttgart – Berlin)

Mit 20 Minuten Verspätung geht die Fahrt schon “gut” los. In Frankfurt verzögert sich die Weiterfahrt wegen eines Schadens am Zug. Mit inzwischen 45 Minuten Verspätung geht es weiter. Dass der halt Leipzig ausgelassen wird erfreut nicht alle Fahrgäste. Grund ist angeblich eine Baustelle, die nicht rechtzeitig abgeschlossen werden konnte. Das WLAN setzt immer wieder mal aus, ich muss mich aufs Neue einwählen, um arbeiten zu können. Ankunft mit einer halben Stunde Verspätung.

Freitag, 23.03.2018 (Berlin – Stuttgart)

Seit der Inbetriebnahme der Neubaustrecke zwischen Berlin und München hat sich auch für den Bahnverkehr zwischen der Bundeshauptstadt und Stuttgart viel verändert. Manchmal ist die Auswahl der bevorzugten Verbindung gar nicht einfach, so auch heute: Ich hatte die Wahl zwischen einer durchgehenden Verbindung und einer deutlich schnelleren mit Umstieg in Erfurt. Dort ist die Umsteigezeit mit sechs Minuten allerdings sehr knapp bemessen. Und man steigt in Erfurt in den erwähnten durchgehenden Zug ein, in den man auch bereits in Berlin hätte zusteigen können – allerdings bereits 44 Minuten früher. Was also machen? Die sehr langsame durchgehende oder die deutlich schnellere Verbindung mit dem Risiko eines verpassten Anschlusses wählen? Ich habe mich für die schnelle Verbindung entschieden – und es hat alles wunderbar geklappt. Beide Züge waren pünktlich. Das WLAN hat nahezu reibungslos funktioniert und auch die Bordverpflegung war gewährleistet. Sehr schön!

Samstag, 17.03.2018 (Stuttgart – Berlin)

Der ICE, in dem ich mir einen Sitzplatz reserviert hatte, fiel aus. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass es im Norden einen Oberleitungsschaden gegeben habe und der Bahnverkehr noch dazu durch Schneefall im Osten stark beeinträchtigt sei. Es wurde ein Ersatz-ICE empfohlen, doch auch dieser fiel aus (wenngleich die Verbindung auf der Bahn-App weiter angezeigt wurde). Schließlich fuhr ich mit einem ICE bis Frankfurt und von dort mit einem prall gefüllten IC nach Berlin. Beide Züge waren leicht verspätet. Ankunft 70 Minuten später als ursprünglich geplant.

Freitag, 16.03.2018 (Berlin – Stuttgart)

Wagenreihung, Reservierungsanzeigen, Bordgastronomie, Toiletten, WLAN – alles funktioniert. Nur die Pünktlichkeit lässt ein klein wenig zu wünschen übrig. Sechs Minuten Verspätung. Meinen S-Bahn-Anschluss habe ich noch gut bekommen.

Sonntag, 11.03.2018 (Stuttgart – Berlin)

Die Ausfahrt aus dem Hauptbahnhof Frankfurt verzögerte sich um 10 Minuten, da dem Triebfahrzeugführer “wichtige Daten” aus dem Stellwerk fehlten. Später stoppt der Zug “wegen eines Defekts am Zug” auf freier Strecke. WLAN dafür ohne Defekt.” 20 Minuten Verspätung bei der Ankunft in Berlin.

Donnerstag, 08.03.2018 (Ulm – Plochingen)

Pünktlicher IC.

Donnerstag, 08.03.2018 (Stuttgart – Ulm)

Alles läuft: WLAN und der Zug ist pünktlich.

Dienstag, 06.03.2018 (Stuttgart – Ulm)

Manchmal haben Verspätungen (in diesem Fall waren es sieben Minuten) auch ihre gute Seite: Wäre der ICE pünktlich abgefahren, dann hätte ich ihn knapp verpasst, weil der Linienbus zu lange im Stau gestanden hatte.

Samstag, 03.03.2018 (Berlin – Stuttgart)

Bis kurz vor Mannheim war alles gut: Der Zug war pünktlich, die Gastronomie und das WLAN funktionierten, es ließ sich gut arbeiten. Dann musste der ICE wegen eines defekten Regionalzuges, der vor uns zum Liegen kam, auf freier Strecke stoppen. 30 Minuten Verspätung bei der Ankunft.

Samstag, 24.02.2018 (Stuttgart – Berlin)

Im ersten Zug, der leicht verspätet war, gutes WLAN. Den Anschlusszug in Fulda habe ich trotz sehr knapper Umsteigezeit noch erreicht, da er ebenfalls etwas verspätet war. In diesem war der Zugang ins Internet aber sehr unstetig. Mein Eindruck von den letzten Fahrten: Die Auslastung der Züge ist spürbar zurück gegangen. Ob das tatsächlich so ist und ob es am Ausbau der innerdeutschen Flugangebote liegt? Pünktliche Ankunft.

Freitag, 23.02.2018 (Berlin – Stuttgart)

Die Fahrt beginnt mit der Durchsage, dass die Gastronomie wegen Erkrankung der Mitarbeiter frühestens ab Wolfsburg geöffnet werden kann (was dann auch so zutraf). WLAN stand nicht zur Verfügung. In Frankfurt verzögerte sich die Ausfahrt aus dem Hauptbahnhof. Dadurch wurde der Anschlusszug in Mannheim verpasst. In solchen Situationen frage ich mich, wozu milliardenteure Hochgeschwindigkeitsstrecken gebaut werden, wenn Fahrtzeitgewinne immer wieder in den zu knapp bemessenen Knoten verloren gehen. Der nächste Zug nach Stuttgart kam dort 25 Minuten später an als ich es mit der ursprünglichen Verbindung geplant hatte.

Samstag, 17.02.2018 (Stuttgart – Berlin)

Frankfurt erweist sich wieder mal als Nadelöhr: Erst kommen wir nicht in den Hauptbahnhof rein, dann nicht raus. Die Verspätung kann aber auf dem weiteren Weg wieder komplett abgebaut werden. WLAN hat sehr gut funktioniert.

Freitag, 02.02.2018 (Berlin – Stuttgart)

In Leipzig und Erfurt überlange Aufenthalte. Da frage ich mich, weshalb so viel in Hochgeschwindigkeitsstrecken investiert wird, wenn ein Teil der Zeitgewinne in den Bahnhöfen vertrödelt wird. Die aufgebauten Verspätungen (etwa 10 Minuten) konnten weitgehend wieder aufgeholt werden. WLAN sehr launisch.

Samstag, 27.01.2018 (Hannover – Berlin)

Wieder funktioniert das WLAN und wieder ist der Zug pünktlich. Vielleicht sollte ich häufiger zwischen Berlin und Hannover pendeln …

Freitag, 26.01.2018 (Berlin – Hannover)

WLAN funktioniert. Weil der Zug etwas zu früh in Hannover einläuft entschuldigt sich der Zugchef bei denjenigen, die weiter fahren wollen, für die verlängerte Standzeit im Hauptbahnhof.

Donnerstag, 25.01.2018 (Mannheim – Berlin)

In der Nacht war ich in Mannheim gestrandet und nach einer sehr kurzen Nacht geht es früh am Morgen mit Umstieg in Frankfurt weiter in Richtung Berlin. Der zweite ICE fährt in umgekehrter Wagenreihung ein. Das WLAN funktioniert sehr gut. Anders als die Küche, die musste nämlich kalt bleiben. Pünktlich. Aber wegen des verpassten Nachtzuges drei Stunden später in Berlin als ursprünglich geplant.

Mittwoch, 24.01.2018 (Stuttgart – Berlin, ab Mannheim mit dem Nachtzug)

Wegen “Störungen im Betriebsablauf” wird für den ICE nach Mannheim eine Verspätung von 35 Minuten angegeben. Am Infoschalter wird mir auf Nachfrage gesagt, das der Nachtzug in Mannheim nicht warten würde. Ich lasse mir ein Hotelgutschein für Mannheim ausstellen, um am nächsten Morgen möglichst zügig nach Berlin kommen zu können. Der ICE baut seine Verspätung durch eine verlängerte Standzeit in Stuttgart und einen Halt auf freiem Feld auf 45 Minuten aus. Der DB Navigator gibt nicht zu erkennen, dass der Nachtzug nicht wartet. Analog statt digital. Ähnlich sieht es mit dem WLAN aus: Nach wenigen Minuten fliege ich raus. Aber es ist ja schon spät …

Montag, 22.01.2018 (Singen – Böblingen)

Meine erste Fahrt mit dem neuen IC2! Der Zug fährt angenehm ruhig. Und er kommt pünktlich an.

Freitag, 19.01.2018 (Berlin -Stuttgart, Umstieg in Mannheim)

Am Tag nach dem Sturm und der kompletten Einstellung des Fernverkehrs dauert es lange, bis einigermaßen Normalität eintritt. Die Information der Fahrgäste war einmal mehr eine Zumutung. Der Zug, den ich gebucht hatte (Abfahrtszeit um 12.30 Uhr), wurde am Vortag und heute bis mindestens 11.30 Uhr mit “fällt aus” gekennzeichnet. Er fuhr dann aber doch. Da ich mich nicht alle 15, sondern “nur” alle 30 Minuten im Internet informiert hatte, konnte ich ihn nicht mehr erreichen. Einer der Folgezüge, der in der Fahrplanauskunft zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt worden war, war sehr stark ausgelastet.

Ins WLAN musste ich mich immer wieder neu einwählen. WC defekt und fehlendes Personal in der Gastronomie führte zu eingeschränktem Service. In Frankfurt kommt die Durchsage an die Fahrgäste, die nach Paris wollen, diese sollten erst in Mannheim umsteigen. Der Zug kam dort aber 30 Minuten verspätet an und deren (und auch mein) Anschluss war weg. Aber will schon nach Paris, wenn er auf DB-Kosten in Mannheim übernachten darf? Ich hatte 40 Minuten Aufenthalt in Mannheim und kam schließlich mit einem IC mehr als 70 Minuten später an als geplant. Auf die nächste S-Bahn musste ich wiederum fast 30 Minuten warten. So ein Mist!

Sonntag, 14.01.2018 (Stuttgart – Berlin mit Umstieg in Mannheim)

Der erste ICE verfügt über kein WLAN, war aber pünktlich. Beim Zweiten war es mit einer Verspätung von mehr als 20 Minuten wegen mehrerer Stopps auf freier Strecke genau umgekehrt.

Freitag, 12.01.2018 (Berlin – Stuttgart)

ICE pünktlich, alles prima (Kuchen und Tee, Tisch zum Arbeiten, WLAN). Pünktlich in Frankfurt, dort Umstieg. Auch dieser Zug ist pünktlich und mit guten Zugang ins WWW unterwegs. So kann das neue Jahr gerne weiter gehen!

Dienstag, 09.01.2018 (Stuttgart – Berlin, ab Mannheim mit dem Nachtzug)

Mit dem ICE, in dem ich einen Wagen fast für mich alleine hatte, pünktlich und mit funktionierendem WLAN nach Mannheim. Leider hatte der Nachtzug (Anbieter: Österreichische Bundesbahn) aber 50 Minuten Verspätung, was nach Mitternacht besonders unschön ist. Ankunft in Berlin wegen der enormen Puffer im Fahrplan zur vorgesehenen Zeit.

Samstag, 06.01.2018 (Frankfurt/Main – Stuttgart)

Sehr gut gefüllter ICE, WLAN läuft. Dafür acht Minuten Verspätung.

Samstag, 06.01.2018 (Stuttgart – Frankfurt/Main mit Umstieg in Mannheim)

Im ersten ICE kein WLAN verfügbar. Im Bordrestaurant gefrühstückt. Pünktlich in Mannheim. Dort Umstieg in einen ICE mit gutem WLAN und pünktlicher Ankunft.

Donnerstag, 04.01.2018 (Ulm – Stuttgart)

Zu meiner ersten Fernverkehrsfahrt des neuen Jahres kam ich, weil der Regionalzug (IRE) aus Richtung Lindau vorzeitig in Ulm endete. War dafür im schicken ICE 3 Redisign unterwegs.  Den Sitz fand ich etwas hart. Leider war das WLAN so schwach wie so häufig. Fünf Minuten Verspätung.

 

Bahnfahren im Jahr 2017

Im abgelaufenen Jahr war ich mit 99 Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn (DB) unterwegs. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin meist sehr gerne mit der Bahn gefahren. Geflogen bin ich in 2017 überhaupt nicht. Zu den konkreten Werten: 61,6 Prozent dieser Züge waren pünktlich oder weniger als fünf Minuten verspätet (Vorjahr: 74%). Unpünktliche Züge waren durchschnittlich mit 16 Minuten verspätet (2016: 18 Minuten). 85 Prozent aller Anschlüsse konnte ich erreichen (82%). Die Gastronomie in den ICE stand in 72 Prozent der Fahrten uneingeschränkt zur Verfügung (78%). WC und Reservierungsanzeigen in den Zügen funktionierten bei über 90 Prozent meiner Fahrten (beide Werte besser als 2016). Unzuverlässig blieb hingegen das WLAN an Bord der ICE: Es funktionierte bei 31 Prozent aller Fahrten reibungslos und bei 21 Prozent überhaupt nicht (teilweise: 48%). Fazit: Die DB muss die systembedingt möglichen Stärken (Pünktlichkeit, Service) deutlich besser ausspielen, um Verkehrsanteile zu gewinnen.

Samstag, 30.12.2017 (Stralsund – Stuttgart)

Mit dem IC nach Hannover. Digitalisierung ist out, Papier ist wieder in: Da die Reservierungsanzeige ausfällt, steckt das Bahnpersonal Zettelchen. Pünktlich in Hannover, dort Umstieg in den ICE. Wegen Personalmangels eingeschränkter Service im Bordrestaurant. Macht mir nichts aus, da ich dort ohnehin nur äußerst selten zu Gast bin. Ab Frankfurt stellte das Restaurant seinen Betrieb ein. Wegen Signalstörung endet meine letzte Reise des Jahres mit einer Verspätung von knapp 10 Minuten.

Samstag, 23.12.2017 (Stuttgart – Berlin)

Der ICE fuhr mit umgekehrter Wagenreihung ein. Auf dem engen Bahnsteig kam es zur Völkerwanderung. Dies – zusammen mit einer “technischen Störung am Zug” – führte zu einer um 18 Minuten verspäteten Abfahrt. Im ausgebuchten Zug war die Reservierungsanzeige defekt, dafür funktionierte das WLAN . In Frankfurt musste der Zug mehrere Anläufe unternehmen, um den Bahnhof zu verlassen, wieder hieß es “technische Störung am Zug”. Zwei mal stoppte der Zug nach wenigen Metern. So war es dann auch in Leipzig. Aber immerhin: Beim dritten Versuch bekam ich den Beweis geliefert, dass die Neubaustrecke tatsächlich befahrbar ist! Ankunft in Berlin mit 15 Minuten Verspätung.

Freitag, 15.1.2017 (Berlin – Stuttgart)

Bereits auf dem Weg zum Hauptbahnhof sah ich mit Blick auf die App, dass der Tag wohl nicht gut beginnen wird: 15 Minuten Verspätung verhießen nichts Gutes. Aus dieser Ansage wurden 30, dann 60 Minuten. Ich suchte nach einer Alternative, mit der ich die erst am Sonntag in Betrieb genommene Problem-Neubaustrecke (NBS) meiden kann. Mir blieb nur der IC nach Basel. Spätestens in Mannheim musste ich umsteigen. Kaum fuhr der IC ab, erfuhr ich über die App, dass meine Befürchtung eingetreten ist und „mein“ ICE – wie eine ganze Reihe anderer Verbindungen über die NBS – gänzlich ausfiel. In Mannheim fuhr der Anschlusszug, ein überfüllter ICE, mit 20 Minuten Verspätung ab. Ankunft erfolgte schließlich 80 Minuten später als ursprünglich geplant.

Gerne würde ich Positives über die Bahn schreiben. Genau das mache ich jetzt: Es kann nur besser werden!

Sonntag, 10.12.2017 (Aalen – Berlin über die Neubaustrecke)

So sieht ein echter Pechtag aus: Die Regionalzüge von Heidenheim nach Aalen haben wegen Weichenstörung Verspätung. Haben zum Glück einen Zug früher genommen. Damit hat der Anschluss auf den IC nach Nürnberg gepasst. Wegen einer Weichenstörung auch dort kam der IC mit 13 Minuten Verspätung an. Ausgerechnet der ICE nach Berlin fuhr pünktlich ab – als wir gerade einfuhren. Alle weiteren Züge waren verspätet, so dass die Entscheidung, welchen der verspäteten Züge wir nehmen, gar nicht so einfach war. Der Zug, für den wir uns entschieden, endete ohne Begründung spontan und vorzeitig in Erfurt. Dorthin fuhr er nicht etwa über die heute offiziell eröffnete Neubaustrecke, sondern über Fulda. Der Grund: ETCS im Zug war gestört und ohne ETCS kann die neue Trasse nicht befahren werden. Erfurt, der neue Knotenbahnhof, zeigte seine Schwächen: Zu schmale Bahnsteige, die Gastronomie im Bahnhof schließt kollektiv bereits um 20 Uhr (wir kamen um 19.50 Uhr an) und die zwei Servicekräfte in der Reisendenauskunft sind völlig überfordert. Praktisch alle Züge in sämtliche Richtungen haben Verspätung. Die Gründe sind vielfältig: Weichenstörungen, Witterung, Notarzsteinsatz. Wieder war die Entscheidung nicht einfach, welchen der verspäteten Züge wir nehmen sollten. Wir entschieden uns für den, der als nächstes abfahren sollte. Kaum hatten wir zerstreut im Wagen einzelne Sitzplätze gefunden und Arbeitsmaterial ausgepackt, kommt eine Durchsage: Am Gleis gegenüber würde gleich ein weiterer Zug nach Berlin einfahren und dieser würde Erfurt als erster verlassen und früher in Berlin ankommen. Schnell hatten wir unsere sieben Sachen wieder eingepackt und den Zug gewechselt. Dieser fuhr dann tatsächlich bald ab. Im Zug gab es leider keinerlei Gastronomie, vermutlich wegen Personalmangels. In Leipzig verlängerter Aufenthalt wegen fehlenden Lokführers. Nach etwa 20 Minuten ging die Fahrt weiter. Mehrere ungeplante Stopps, unter anderem wegen Gleisbelegung. Ankunft mit 3,5 Stunden Verspätung!

Donnerstag, 07.12.2017 (Berlin – Stuttgart)

Lecker im Zug gefrühstückt. Im ganzen Wagen leider Steckdosen ohne Strom und sehr langsames WLAN. Bis kurz hinter Mannheim war der Zug pünktlich. Dann Stopp wegen Personenunfalls. Knapp 40 Minuten Verspätung.

Dienstag, 05.12.2017 (Stuttgart – Berlin, ab Karlsruhe mit dem Nachtzug)

Pünktlicher ÖBB-Nachzug.

Freitag, 01.12.2017 (Berlin – Stuttgart)

Meine heutigen Erlebnisse veranlassten mich zu folgendem Brief an den DB-Vorstand:

“Vorgestern wurde für mich im Bundestags-Reisebüro der DB ein Sitzplatz im ICE 691 von Berlin nach Stuttgart (Abfahrtszeit um 13.34 Uhr) reserviert. Etwa eine halbe Stunde vor der angegebenen Abfahrtszeit hatte ich mich im Internet vergewissert, dass der Zug pünktlich abfährt. Im Hauptbahnhof Berlin angekommen fand ich diesen Zug auf dem großen digitalen Abfahrtsplan nicht aufgeführt. Ich ging zur Reisendeninformation, wo mir nach einer Weile der vergeblichen Suche durch die DB-Mitarbeiterin mitgeteilt wurde, dass die Abfahrtszeit um etwa 10 Minuten vorverlegt worden sei. Nun frage ich mich: Weshalb verlegt die DB Abfahrtszeiten kurzfristig und wie sollen die Fahrgäste davon erfahren? Ich habe am Bahnsteig und im Zug weitere Fahrgäste getroffen, denen es genauso ging, darunter einen Fraktionskollegen. Damit ist die “Geschichte” aber leider noch nicht zu Ende: Am Schalter der Reisendeninformation wurde mir ein Zug mit der Abfahrtszeit um 14.19 Uhr empfohlen. Mir wurde eine Reservierung (für die 2. Klasse, da die 1. Klasse ausgebucht war) mitgegeben. Auf der Reservierung dieses Zuges (ICE 375 nach Basel, ich musste in Mannheim umsteigen) war jedoch die Abfahrtszeit um 14.30 Uhr eingetragen. Als ich dies bemerkte ging ich zurück an den Schalter. Dort wurde mir gesagt, dass der Zug auch bereits früher, nämlich um 14.19 Uhr abfahren würde (was auch stimmte). Dies bedeutet also: Selbst die EDV der DB verfügt nicht durchgehend über die aktualisierten Abfahrtszeiten. Nicht ganz so wichtig, aber auch bemerkenswert und geeignet, Fahrgäste mächtig zu verwirren: Am Schalter wurde mir für den ICE 375 das Abfahrtsgleis 14 genannt. Auf der DB-App (DB-Navigator) wurde für diesen Zug die Abfahrt von Gleis 13 angezeigt – und zwar auch dann noch, als der Zug von Gleis 14 abfuhr. Ich gehe davon aus, dass die veränderten Abfahrtszeiten mit Baustellen zu tun haben. Baustellen werden aber meist lange im Voraus geplant. Diese Art der Planung und der Kommunikation mit den Fahrgästen ist jedenfalls völlig inakzeptabel. Ich bin sehr verärgert über diese unzuverlässige Deutsche Bahn, der ich ja so sehr dauerhaft deutlich mehr Fahrgäste wünsche. Aber mit dieser Zuverlässigkeit und diesem Service, so befürchte ich, wird das nicht gelingen, etwas am Modal Split zu verändern.”

Ergänzung: Im ersten ICE fiel die Heizung teilweise aus. Zahlreiche Fahrgäste beschwerten sich über die frischen Temperaturen. WLAN funktionierte in beiden Zügen nur mit Macken. Meine Beschwerde-Mail an die DB konnte ich nicht mit dem WLAN des ICE versenden. Der ICE von Mannheim kam kurz vor Stuttgart wegen einer Signalstörung zum Stehen und verspätete sich dadurch. Ich kam insgesamt 70 Minuten später als geplant in Stuttgart an.

Mittwoch, 29.11.2017 (Stuttgart – Berlin mit Umstieg in Mannheim)

Der erste Zug kommt pünktlich in Mannheim an. Das bringt mir aber nichts, denn der Anschlusszug hat wegen eines Notarzteinsatzes eine Stunde Verspätung. Kurioserweise fahren dann zeitgleich zwei ICE mit Fahrtziel Berlin am gleichen Bahnsteig ein. Ich kann also auswählen, welchen Zug ich nehme. WLAN war im ersten ICE leicht gestört, im zweiten gut. Ankunft mit etwas über einer Stunde Verspätung.

Sonntag, 26.11.2017 (Berlin – Stuttgart)

Musste mich mehrfach neu ins WLAN einwählen. Zwei ältere Herren am Tisch nebenan erinnerten mich mit ihrem Dauergespräch an Figuren aus der Muppet-Show. Eine von ihnen fing plötzlich zu singen an. Der Zug hielt mehrfach auf freier Strecke, wohl wegen Baustellen. 5 Minuten Verspätung.

Freitag, 24.11.2017 (Stuttgart – Berlin)

DB hatte mir falsche Sitzplatzreservierung ausgestellt. Da der Zug gut gefüllt war, musste ich zwei mal umziehen. So lässt sich nicht gut arbeiten. Zum Glück hatte ich aber nur Handgepäck dabei. Wegen Ausfall der Kühlung im Bordrestaurant gab es nur ein deutlich eingeschränktes Angebot. WLAN auch eingeschränkt. 10 Minuten Verspätung. Irgendwie also alles ziemlich bescheiden heute.

Mittwoch, 22.11.2017 (Berlin – Stuttgart, bis Karlsruhe mit dem Nachtzug)

Die Nächte im Nachtzug sind meist (zu) kurz, so auch diese. Pünktlich mit den ÖBB in Karlsruhe und mit dem IC der DB in Stuttgart angekommen.

Sonntag, 19.11.2017 (Stuttgart – Berlin)

WLAN mäßig, pünktlich.

Freitag, 17.11.2017 (BerlinStuttgart, bis Karlsruhe mit dem Nachtzug)

Was sich mit dem Übergang des Nachtzuges von der DB zu den ÖBB nicht geändert hat: Man wird stets früher geweckt als abends verabredet. Der Nachtzug kommt fahrplanmäßig um 5.07 Uhr an (und er war pünktlich). Ich bat, erst 15 Minuten zuvor geweckt zu werden. Tatsächlich klopfte es bereits um 4.25 Uhr an der Tür. Ich könnte aufs Wecken durchs Personal auch völlig verzichten. Aus verständlichen Gründen wollen die Bahnunternehmen aber sicherstellen, dass niemand verschläft und sich dadurch Abläufe verzögern. In Karlsruhe hieß es wieder 50 Minuten zu ungemütlicher Zeit auf den Anschluss-IC nach Stuttgart zu warten. Der war auch pünktlich. Er fuhr allerdings in umgekehrter Wagenreihung ein. Dass es dieses Phänomen im digitalen Zeitalter noch immer gibt …

Freitag, 17.11.2017 (Stuttgart – Berlin)

Frühstück an Bord wird erst ab Frankfurt angeboten. In Frankfurt steigen sehr viele Fahrgäste zu und der Zug wird schlagartig rappelvoll. WLAN läuft. Etwa 10 Minuten Verspätung.

Montag, 13.11.2017 (Stuttgart – Ulm)

Auf der App wurde mir die Abfahrt des IC in Richtung Salzburg auf Gleis 16 angezeigt. Dort stand aber ein anderer Zug auf dem Gleis und auch die am Bahnsteig angezeigten Folgezüge hatten andere Ziele. Auf der großen Anzeigetafel war Gleis 14 als Abfahrtsgleis angezeigt. Die App wies jedoch weiter Gleis 16 als das richtige aus. Zwei Minuten vor der regulären Abfahrtzeit wurde dann auch auf der Bahnsteiganzeige und der großen Tafel Gleis 16 angezeigt. Also schnell wieder zurück zu Gleis 16, mit mir liefen viele Dutzend weiterer Fahrgäste dorthin. Schnell orientiert, wo mein Wagen zum Halten kommen wird, der Zug fährt bereits ein. Aber: Die flexible Anzeigetafel am Bahnsteig zeigte die falsche Wagenreihung an. Der Einstieg verzögert sich, der Zug fährt mit 9 Minuten Verspätung ab. In Ulm möchte ich auf die Brenzbahn umsteigen, es wird knapp. Aber ich habe Glück, der Zug wartet.

Freitag, 10.11.2017 (Frankfurt Flughafen – Stuttgart mit Umstieg in Mannheim)

Der erste Zug war leicht verspätet, aber der Anschlusszug noch mehr. Dass ein Zug, der in Mannheim mit einer Verspätung von 15 Minuten abfährt, in Stuttgart pünktlich ankommt, geht nur auf einer Umleitungsstrecke mit viel Puffer im Fahrplan. WLAN: Erst gut, dann “naja”. Beide Züge waren sehr voll.

Freitag, 10.11.2017 (Stuttgart – Frankfurt Flughafen)

Gewürge über die Umleitungsstrecke (Blumen pflücken während der Fahrt verboten!). WLAN und Pünktlichkeit waren gegeben.

Dienstag, 07.11.2017 (Karlsruhe – Stuttgart)

Der IC ist pünktlich.

Montag, 06.11.2017 (Berlin – Karlsruhe)

WLAN gut, aber das Verpflegungsangebot im Zug lässt zu wünschen übrig. Mein erster Wunsch, ein Nudelgericht: Gibt es nicht. Zweiter Wunsch, ein Salat: Gibt es nicht. Leicht verspätete Ankunft.

Samstag, 04.11.2017 (Stuttgart – Berlin, ab Heidelberg mit dem Nachtzug)

Mit einem pünktlichen ICE und flottem WLAN nach Mannheim. Nach einem Termin ging es mit der S-Bahn weiter nach Heidelberg, da der Nachtzug heute wegen einer Baustelle seine Streckenführung ändern musste. Meinem Eindruck nach hat der Lokführer mehrfach etwas stark abgebremst, jedenfalls wurde ich immer wieder durch das Geruckel wach. 25 Minuten Verspätung – wüsste man das schon vorher, könnte man gleich den Wecker auf eine spätere Zeit stellen.

Donnerstag, 02.11.2017 (Berlin – Stuttgart)

Der Zug war gut gefüllt. Zwischen Frankfurt und Mannheim wurde es sehr eng, Flure und Türbereiche waren voller Reisenden und Gepäck. WLAN hat funktioniert und die Ankunft erfolgte pünktlich.

Dienstag, 31.10.2017 (Stuttgart – Berlin)

Unsäglich langsames Schnecken-WLAN, dennoch angenehme ruhige Fahrt, Ankunft drei Minuten früher als geplant.

Donnerstag, 26.10.2017 (Berlin – Stuttgart mit Umstieg in Hannover)

Umstieg hat gut geklappt. Eine bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof Frankfurt entstandene Verspätung von 10 Minuten konnte der Zug bis Stuttgart wieder hereinholen. Hohe Auslastung, einige Fahrgäste mussten stehen. WLAN lief in beiden Zügen.

Samstag, 21.10.2017 (Stuttgart – Berlin, ab Mannheim mit dem Nachtzug)

Heute war ich mit zwei ÖBB-Zügen und in Begleitung eines Journalisten, der über das Thema “Nachtzüge” schreiben will, unterwegs.

Donnerstag, 19.10.2017 (Berlin – Stuttgart)

Im Zug gut gefrühstückt. WLAN im ICE hat funktioniert und witzigerweise gab es gerade, als ich meinen Laptop zugeklappt hatte, die Durchsage “Unser WLAN funktioniert heute aus technischen Gründen leider nicht.” Als es wirklich nicht funktioniert hat habe ich diese Durchsage nie zu hören bekommen.

Das Behinderten-WC und das daneben waren defekt. Ärgerlich für mindestens zwei Menschen im Rollstuhl, die ich gesehen habe.

Pünktliche Ankunft.

Sonntag, 15.10.2017 (Stuttgart – Berlin)

WLAN war so langsam, dass ich wahrscheinlich als letzter die Wahlergebnisse der Landtagswahl in Niedersachsen erfuhr. Aber pünktliches Einlaufen in Berlin.

Donnerstag, 12.10.2017 (Berlin – Stuttgart)

Der Zug war ausgebucht, im Internet gab es jedoch (anders als üblich und anders als beim Zug zuvor) keinen Hinweis darauf. Ich musste mich unterwegs umsetzen. Dass die Züge voller werden ist sehr erfreulich, führt aber zugleich zunehmend zu Konflikten (überfüllte Züge mit verstopften Gängen, Flexibilität bei der Reiseplanung wird schwieriger und bisweilen kommt es zu Doppelreservierungen). WLAN und die Gastronomie liefen gut. 10 Minuten Verspätung bei der Ankunft.

Sonntag, 08.10.2017 (Kassel – Berlin)

Kein WLAN. 10 Minuten Verspätung.

Samstag, 07.10.2017 (Stuttgart – Kassel)

Vor zwei Tagen hat ein starker Sturm vor allem in Nord- und Ostdeutschland durch umgestürzte Bäume und beschädigte Oberleitungen zu massiven Schäden geführt. Gestern Abend habe ich daher lieber nochmal geschaut, ob mein Zug fährt. Es wurde keine Störung angezeigt. Um so überraschter war ich dann, dass der durchgehende ICE doch ausgefallen ist. Stattdessen wurde eine IC-/ICE-/IC-Verbindung mit Umstiegen in Frankfurt und Fulda empfohlen. Kurz vor der Einfahrt des IC in Stuttgart wurde durch Bahnsteigansagen und -anzeigen auf eine Gleisänderung hingewiesen. Auf der App wurde der Gleiswechsel nicht nachvollzogen; etwas später war die App gestört. Der Umstieg in Frankfurt hat gut funktioniert. Im ICE kam die erfreuliche Durchsage, dass die Umleitung aufgehoben wurde und der Zug nun doch auch in Kassel halten würde. Das WLAN war nur bedingt brauchbar. Die Ankunft in Kassel erfolgte mit einer Verspätung von 20 Minuten.

Mittwoch, 04.10.2017 (Ulm – Stuttgart)

Heute hatte mich der DB-Navigator auf der Fahrt von einem kleinen Ort am Bodensee im Stich gelassen. Er empfahl mir einen durchgehende IRE nach Stuttgart. Nachdem ich in diesen eingestiegen war kam bald darauf die Durchsage, der Zug würde in Friedrichshafen enden. Die App zeigte mir aber nach wie vor eine durchgehende Verbindung an. In Ulm stieg ich um, um den etwas schnelleren ICE zu nehmen. Alles ok, auch das WLAN.

Freitag, 29.09.2017 (Berlin – Stuttgart)

Es gibt Tage, an denen macht Bahnfahren keine Freude. Ein solcher Tag war heute. Kurz bevor ich das Büro verlassen habe, schaute ich nochmal nach meiner Verbindung: “Es fehlt ein Wagen” war im Internet zu lesen. “Na toll”, dachte ich und machte mich auf den Weg. Auf dem Bahnsteig fragte ich mich schon, wie alle die wartenden Leute in den Zug passen sollen. Ich fand einen freien Platz, der erst ab Hildesheim reserviert war. Danach half mir ein DB-Mitarbeiter, einen freien Platz zu suchen. Wie viel Glück ich hatte, einen solchen gefunden zu habe, wurde mir erst später deutlich. Nach und nach und vor allem ab Frankfurt wurde der Zug immer voller. Ringsum forderten Fahrgäste mit Sitzplatzreservierungen Mitreisende auf, den Platz freizumachen. In Mannheim drängten dann so viele Fahrgäste hinein, dass folgende Durchsage ertönte: “Der Zug ist hoffnungvoll (!) überfüllt. Wer keinen Sitzplatz gefunden hat wird aufgefordert, den Zug zu verlassen. Andernfalls werden wir die Polizei rufen und den Zug räumen lassen.” Dies zeigte anscheinend keine Wirkung, die Durchsage wurde mehrfach wiederholt. Vom Bahnsteig drangen Geschrei und Beschimpfungen herein. Schließlich kam der Zug mit 30 Minute Verspätung an. Meinen Anschlusszug zur Abendveranstaltung verpasste ich und musste schließlich ein Taxi nehmen. Dass das WLAN nur mäßig (langsam und mit Ausfällen) funktionierte erwähne ich nur nebenbei.

Montag, 25.09.2017 (Stuttgart – Berlin)

Sehr voller Zug. Da alle Plätze belegt oder reserviert sind, muss ich etwas wandern. WLAN funktioniert erst im zweiten Teil der Fahrt. Wegen Ausfall technischer Geräte in der Bordküche gibt es nur ein beschränktes Speisenangebot. Pünktlich.

Freitag, 08.09.2017 (Karlsruhe – Stuttgart)

Der IC hatte 18 Minuten Verspätung.

Freitag, 08.09.2017 (Stuttgart – Rastatt, mit Umstieg in Karlsruhe)

Pünktlich, Umstieg problemlos. Der Ausstieg aus dem ICE in Rastatt (hier endete der ICE wegen des Unfalls an der Baustelle für den Rastatter Tunnel) war abenteuerlich. Wegen des großen Höhenunterschiedes kamen an allen Türen mobile Podeste zum Einsatz. Weiter nach Baden-Baden mit dem überfüllten Schienenersatzverkehr.

Dienstag, 05.09. 2017 (Berlin – Stuttgart mit Umstieg in Mannheim)

Ich war froh, dass ich einen früheren Zug als geplant nehmen konnte. Und dann das: Er fährt nicht ab. 10 Minuten nach der regulären Abfahrtszeit gibt es die erste Information: Ein Zug sei liegen geblieben und versperre die Ausfahrt. Später irgendwann erfolgt die Durchsage, der ICE würde in umgekehrter Richtung ausfahren, wodurch sich die Gesamtverspätung auf 60 Minuten erhöhen würde. Schließlich wird den Fahrgästen in Richtung Mannheim und Stuttgart empfohlen, auf einen späteren (in 40 Minuten abfahrenden) Zug umzusteigen, der auf jeden Fall in die richtige Fahrtrichtung ausfahren könne. Ich zögere und schau mir die Fahrplanlage genauer an. Dann packe ich zusammen und will aussteigen, als die Türen gerade schließen. Also zurück an den Platz, an dem das WLAN zunächst nicht funktioniert. Ich will wenigstens die Zeit sinnvoll nutzen können! Die Abfahrt erfolgt mit 55 Minuten Verspätung und statt direkt nach Spandau erst mal über den Ostbahnhof. Unterwegs erhöht sich die Verspätung, weil wir uns durch einen Sprinter-Zug überholen lassen müssen und später eine Türe nicht freiwillig schließt. Und wenn alles zusammenkommt, dann fällt auch noch ein Teil des Küchen-Services aus. Ankunft in Mannheim mit 96 Minuten Verspätung. Eine Weiterfahrt nach Stuttgart ist nicht mehr möglich. Die DB bezahlt ein Taxi, mit dem ich 70 Minuten später nachhause komme als geplant.

Sonntag, 03.09.2017 (Stuttgart – Berlin)

Das erste Mal seit Wochen war ich mal wieder mit dem Fernverkehr der Deutschen Bahn unterwegs, und alles hat geklappt: Es gab das gewünschte Essen, WLAN lief gut (aber nicht gut genug, um vom Zug aus das “Kanzlerduell” anzuschauen, da habe ich allerdings nichts verpasst) und der Zug lief zur vorgesehenen Zeit im Zielbahnhof ein.

Donnerstag, 03.08.2017 (Stuttgart – Ulm)

Fahrt mit dem IC, alles ok.

Mittwoch, 19.07.2017 (Berlin – Stuttgart mit Umstieg in Mannheim)

Heute reise ich mit meinen Neffen. Die Züge sind gut gefüllt, ausnahmsweise habe ich Sitzplätze reserviert. Wir essen im Zug zu Mittag. WLAN läuft im ersten Zug gut und ist im zweiten nicht brauchbar. Der Anschlusszug ist deutlich verspätet, so dass wir auf einen anderen verspäteten Zug ausweichen, auf den wir nicht so lange warten müssen. 20 Minuten später angekommen als geplant.

Montag, 17.07.2017 (Stuttgart – Berlin)

Heute mal den frühen Zug nicht nach Stuttgart, sondern nach Berlin genommen. Pfannkuchen-Frühstück im gut gefüllten ICE. WLAN lief anfangs gut, später sehr zäh. Zug fuhr überpünktlich auf Berlin Hauptbahnhof zu. Dann war aber das Gleis belegt und die Einfahrt verzögerte sich. Dennoch pünktliche Ankunft.

Samstag, 01.07.2017 (Berlin – Stuttgart)

Nachdem ich darauf verzichtet hatte, den massiv verspäteten Nachtzug zu nehmen, fahre ich nun mit dem ersten ICE des Tages. Die Sitzplatzreservierung fällt aus (der Zug ist aber ohnehin schwach ausgelastet), WLAN funktioniert dafür gut. Ich nutze die Fahrt für ein Frühstück und die Vorbereitung auf die anstehenden Wochenend-Termine. Pünktlich.

Freitag, 30.06.2017 (Nachtzug Berlin – Karlsruhe)

Kurz bevor ich das Büro in Richtung Hauptbahnhof verlassen möchte, schaue ich nochmal im Internet nach meiner Zugverbindung. Oh Schreck: Wegen eines Polizeieinsatzes weit über zwei Stunden Verspätung, Abfahrt also erst nach 1 Uhr! Ich entscheide mich, im eigenen Bett zu schlafen und den ersten ICE am Samstagfrüh zu nehmen.

Donnerstag, 15.06.2017 (Stuttgart-Berlin)

Beim Betreten der Bahnhofshalle bietet sich ein erfreuliches Bild: Alle Züge, die auf dem Abfahrtsplan angezeigt werden, sind pünktlich (ja, ich weiß, dass hier manche Fragezeichen zu setzen, sind, siehe kurzfristige Fahrplananpassungen)!

Der Zug ist sehr gut gefüllt. Vielleicht funktioniert WLAN deswegen nur zu Beginn der Fahrt, später gar nicht mehr? Das nächstgelegene WC ist defekt.

Umleitung über Hannover wegen “Personenschaden”. Ankunft dennoch pünktlich.

Samstag, 10.06.2017 (Mannheim – Stuttgart)

WLAN ebenso gut wie die Pünktlichkeit. Das muss mal zur Pünktlichkeit gesagt werden: In den letzten Monaten nehme ich deutliche Verbesserungen wahr. Die Züge sind seltener verspätet und wenn, dann nicht mehr so stark. Mal schauen, ob das anhält!

Samstag, 10.06.2017 (Stuttgart – Mannheim)

Der Zug ist pünktlich, WLAN ist selbst mit dem anspruchslosen Tablet kaum zu gebrauchen.

Freitag, 02.06.2017 (Berlin – Stuttgart, Umstiegb in Mannheim)

Vermutlich wegen Baustellen gibt es heute so gut wie keine durchgehenden Verbindungen. Mit der knapp bemessenen Umsteigezeit in Mannheim (vier Minuten) ist das immer ein Risiko. Hat aber geklappt, zumal der zweite Zug eine Verspätung von fünf Minuten hatte. WLAN hat sich in beiden Zügen nur mal kurz die Ehre gegeben und sich dann wieder verabschiedet.

Donnerstag, 25.05.2017 (Stuttgart – Berlin, Umstieg in Mannheim)

WLAN funktioniert in beiden Zügen, nachdem ich ein Programm, das sich im Hintergrund aufzubauen versucht, gestoppt habe. Der erste Zug ist pünktlich, so dass der knapp bemessene Umstieg gut funktioniert. Der zweite Zug stoppt auf freier Strecke, dann kommt die Durchsage: “In der Nähe sind Kühe ausgebrochen, die nun auf den Gleisen umherlaufen.” Mit sechs Minuten Verspätung geht die Sache noch gut aus.

Samstag, 20.05.2017 (Berlin – Stuttgart, Umstieg in Mannheim)

Erstmals seit langem gutes WLAN, weil ich ein Programm, das sich im Hintergrund automatisch aufbaut, ausgestellt habe. Im zweiten Zug fiel das WLAN dafür komplett aus. Gespeist und gearbeitet. Mit 10 Minuten Verspätung in Stuttgart angekommen.

Sonntag, 14.05.2017 (Stuttgart – Berlin)

Nach einem Hackerangriff auf die DB funktionieren die Anzeigetafeln an den Bahnhöfen bereits den dritten Tag nicht. Dass WLAN im ganzen Zug ausgefallen ist hat aber wohl lt. Zugbegleiter andere Gründe. Ist jedenfalls ärgerlich, denn ich wollte mir vom Laptop aus die Ergebnisse der NRW-Landtagswahl anschauen. Ankunft mit 10 Minuten Verspätung.

Dienstag, 02.05.2017 (Berlin – Stuttgart)

Kein WLAN. Dafür die gastronomischen Angebote genutzt. Viel Papier weggearbeitet. Der Zug war sehr gut gefüllt. Wegen Baustelle Ankunft mit 12 Minuten Verspätung (weshalb wurde der Fahrplan nicht an die Baustellensituation angepasst?). Mit einem Sprint habe ich meine S-Bahn trotz schweren Gepäcks gerade noch erwischt.

Samstag, 22.04.2017 (Stuttgart-Berlin)

Im ersten ICE bin ich kaum, dass ich im Netz war, wieder rausgeflogen. Im zweiten ICE gab es erst gar kein WLAN. Dafür hat der sehr knapp bemessene Umstieg in Mannheim gut funktioniert, beide Züge waren pünktlich. Kaum hatte ich “Nudeln mit Tomatensoße” bestellt, griff der ältere Herr von gegenüber zu seinem Handy und telefonierte: “Schatz, jetzt weiß ich, was ich mir zum Abendessen wünsche: Nudeln mit Tomatensoße”.

Dienstag, 04.04.2017 (Mannheim – Stuttgart)

Der ICE fiel aus, dafür fuhr ein Ersatz-ICE und brachte die Fahrgäste pünktlich nach Stuttgart. WLAN gab es nicht.

Montag, 03.04.2017 (Stuttgart – Mannheim)

Kein WLAN, pünktlich.

Sonntag, 02.04.2017 (Berlin – Stuttgart mit Umstieg in Mannheim)

Nach über einer Stunde und weit hinter Wolfsburg gab es erstmals die Möglichkeit, etwas aus der Gastronomie zu bestellen (und zu frühstücken). WLAN für Arbeit am Laptop zu unzuverlässig. Pünktlich, Umstieg hat gut funktioniert.

Im zweiten ICE zumindest in dem Wagen, in dem ich Platz gefunden habe, überhaupt kein WLAN. Pünktlich in Stuttgart und weiter mit dem Regionalzug nach Nürtingen.

Samstag, 25.03.2017 (Stuttgart – Berlin)

Nach einem Termin in Stuttgart fahre ich schon wieder zurück nach Berlin. Der Zug ist gut gefüllt. WLAN ist unbrauchbar, dafür lasse ich mir mein Bord-Mittagessen schmecken. Pünktlich.

Samstag, 25.03 2017 (Berlin – Stuttgart, bis Karlsruhe mit dem Nachtzug der ÖBB)

Im Nachtzug habe ich erstmals einen übellaunigen Zugbegleiter angetroffen. Er meinte, ich müsste eine Stunde vor Ankunft in Karlsruhe aufstehen, wenn ich mein Frühstück eingepackt mitnehmen will. Das wäre dann um etwa 04.15 Uhr. Nein danke, da schlafe ich lieber länger und nutze die 50 Minuten bis zur Abfahrt des IC nach Stuttgart, um im Hauptbahnhof Karlsruhe einem Café zu frühstücken! Der IC der Deutschen Bahn war ebenfalls pünktlich.

Sonntag, 19.03.2017 (Stuttgart – Berlin, ab Mannheim mit dem Nachtzug der ÖBB)

Mein Schreiben an die DB beschreibt das Wesentliche dieser Fahrt:

“Sehr geehrter Herr X, bevor ich das Haus verlassen habe, habe ich zur Sicherheit nochmal im Internet geschaut, ob es zur Fahrt nach Mannheim und der Weiterfahrt mit dem Nachtzug nach Berlin Besonderheiten gibt. Gab es aber nicht bzw. wurden nicht angezeigt. Am Hbf. in Stuttgart war die einzige Besonderhet, dass der ICE mit einer Verspätung von 5 Minuten angezeigt wurde (“23.05 Uhr +5”). Ich ging zum Abfahrtsgleis, an dem plötzlich die Abfahrtszeit “23.18 Uhr” angezeigt wurde. Von Verspätung war aber keine Rede mehr. Ich fragte einen Bahnmitarbeiter, der mir daraufhin erklärte, der Fahrplan sei wegen Baustellen angepasst worden. Eine Baustelle, die Sonntagabend um 23 Uhr eingerichtet wurde? Es wurde sehr knapp mit dem Erreichen des Nachtzuges in Mannheim, ich kam drei Minuten vor der Abfahrtszeit des Nachtzuges in Mannheim an (dieser hätte aber ziemlich sicher gewartet). Was ich mich nun aber frage: Wie läuft das mit dem Baustellenmanagement bei der DB? Baustellen werden Wochen, eher Monate im Voraus geplant. Wie kann es da sein, dass der Fahrplan während der Fahrt eines Zuges angepasst wird? Der Nachtzug kam mit einer Verspätung von 75 Minuten in Berlin an. Laut Aussage des Lokführers liegt dies an Baustellen, von denen die ÖBB nichts wussten.”

Sonntag, 12.03.2017 (Wuppertal – Stuttgart mit Umstieg in Mannheim)

Die umgekehrte Wagenreihung führt an allen Bahnhöfen zu Völkerwanderungen auf den Bahnsteigen, insbesondere im stark frequentierten Hauptbahnhof in Köln mit vielen Reisenden mit Kinderwagen und großen Koffern. Dies dürfte neben einem Arzteinsatz mit dafür verantwortlich gewesen sein, dass der Zug mit 11 Minuten Verspätung abfährt. In Mannheim fährt der Anschlusszug nach Stuttgart vom gegenüberliegenden Gleis ab, als “mein” Zug gerade einfährt. Der nächste Zug lässt aber nicht lange auf sich warten und ich bekomme im Stuttgart dank schneller Beine sogar noch die vorgesehene S-Bahn.

Das WLAN im ersten Zug brach nach jedem Einwählversuch schneller zusammen, als sich die Seiten aufbauen konnten. Im zweiten ICE gab es überhaupt kein WLAN. Vielen Dank, liebe Deutsche Bahn!

Freitag, 10.03.2017 (Berlin – Wuppertal)

In Berlin wurden heute die Flughäfen bestreikt. Entsprechend gut gefüllt war der Zug. Ich musste mich zweimal umsetzen, weil nahezu alle Sitzplätze reserviert waren. WLAN gab es meist nicht brauchbar, dafür aber ein gutes Mittagessen. Pünktliche Ankunft an Deutschlands hässlichstem Bahnhof.

Samstag, 05.03.2017 (Stuttgart – Ulm mit Umstieg in Mannheim)

Beide Züge pünktlich, WLAN im ersten Zug schmiert gleich ab und im zweiten funktioniert es zwar, setzt aber immer wieder aus. Mittagessen bei Tempo 220.

Mittwoch, 01.03.2017 (Ulm – Stuttgart)

Der IC fährt in umgekehrter Wagenreihung ein (ein Phänomen, das vermeidbar ist, das ich aber zum Glück nur selten erlebe) und fährt “wegen eines liegengebliebenen Güterzugs vor uns” mit einer Verspätung von neun Minuten ab, die er nicht abbauen kann.

Samstag, 18.02.2017 (Berlin – Stuttgart)

Mit dem frühen Zug unterwegs, Frühstück an Bord. WLAN lief erst gar nicht, dann eine Zeit lang recht gut, dann wieder nicht. Pünktlich.

Freitag, 10.02.2017 (Pforzheim – Stuttgart)

Der IC ist pünktlich.

Donnerstag, 09.02.2017 (Mainz – Stuttgart)

Mit Umstieg in Mannheim lässt sich der Umweg über Heidelberg sparen und ich erreiche in Stuttgart eine S-Bahn früher. Im ersten ICE WLAN unbrauchbar, ich fliege ständig aus dem Netz. Im zweiten funktioniert es wunderbar. Ankunft pünktlich.

Mittwoch, 08.02.2017 (Koblenz – Mainz)

Pünktlicher IC.

Mittwoch, 08.02.2017 (Stuttgart – Koblenz)

Mit dem ICE nach Mannheim. Kein WLAN, darüber wird im Zug sogar auf den Displays informiert. Umstieg in EC und Fahrt auf der wunderschönen Rheinstrecke. Pünktliche Ankunft.

Dienstag, 07.02.2017 (Hamburg-Würzburg)

Die Bordküche kann wegen technischer Probleme nur ein eingeschränktes Sortiment anbieten. WLAN funktioniert erst gar nicht, später sehr langsam. Der ICE kommt in Würzburg mit sechs Minuten Verspätung an. Der Regionalzug nach Stuttgart konnte daher erst mit Verspätung abfahren. So entstehen Verspätungen auf der Frankenbahn, die in Baden-Württemberg von allen Regionalstrecken die momentan größten Sorgen bereitet.

Montag, 06.02.2017 (Offenburg-Hamburg)

Kann alles klappen, wenn man mit der Bahn gleich zweimal umsteigen muss? Ja, es kann! So viel schon mal vorab. Kann es sein, dass von drei ICE nur zwei mit funktionierendem WLAN unterwegs sind? Ja, auch das kann sein. Mit einem warmem Abendessen im Zug lässt sich das zum Glück leichter verdauen …

Montag, 06.02.2017 (Stuttgart-Offenburg)

Mit dem IC pünktlich nach Karlsruhe. Weiter mit dem ICE, der ebenfalls pünktlich ist. Aber kein WLAN, auch ein anderer Fahrgast beschwert sich.

Freitag, 28.01.2017 (Berlin – Stuttgart)

Ich hatte kein WLAN, der Herr mir gegenüber aber zumindest zeitweise. Die Technik verstehe wer wolle …

Der Zug war gut gefüllt, die Leute wollten ins Wochenende. Ankunft in Stuttgart erfolgte pünktlich.

Sonntag, 22.01.2017 Stuttgart – Mannheim (mit dem Nachtzug weiter nach Berlin)

Irritation im Bahnhof Stuttgart: Der ICE, der um 23.05 Uhr abfahren müsste, wird auf den Anzeigetafeln mit der Abfahrtszeit 23.13 Uhr angekündigt. Am Bahnsteig versuchen vier DB-Mitarbeiter zu klären, was los ist. Plötzlich zeigen die Tafeln die korrekte Abfahrtszeit an plus fünf Minuten Verspätung. Ankunft in Mannheim mit 15 Minuten Verspätung. WLAN war so mies, dass sich keine Seite aufbauen konnte, bevor die Verbindung wieder gekappt wurde. Dabei hätte im neuen Jahr alles besser werden sollen. Doch das Gegenteil ist der Fall.

Der Nachtzug der ÖBB hat auf den verspäteten ICE gewartet. Mit wenigen Minute Verspätung gut in Berlin angekommen.

Freitag, 20.01.2017

Überwiegend unbrauchbares WLAN, auch der Mitfahrer gegenüber flucht. 10 Minten verspätete Ankunft, nachdem der Zug in Frankfurt ungewöhnlich lange stehen geblieben war.

Sonntag, 15.01.2017 (Stuttgart – Berlin mit Umstieg in Mannheim)

Der ICE ab Stuttgart kam schon etwas zu spät an; eine entsprechende Info der wartenden Fahrgäste gab es nicht. Dann gab es eine irritierende Durchsage bzgl. der Wagenreihung. Als der Zug eingefahren war begann eine Fahrgastwanderung auf dem Bahnsteig. Die Abfahrt erfolgte schließlich mit 10 Minuten Verspätung. Blöd, wenn man in Mannheim nur eine fahrplanmäßige Umsteigezeit von vier Minuten hat. Bin 2. Klasse gefahren. Hatte erst Probleme, mit dem WLAN der DB ins Netz zu kommen. Dann flog ich binnen kürzester Zeit wieder raus. Ich spreche den Zugbegleiter an, der mir daraufhin erklärt, das Netz sei so schlecht, dass er nicht habe schauen können, ob es mit dem Anschluss in Mannheim klappen könnte.

Aber es hat geklappt! Denn der ICE aus Stuttgart konnte seine Verspätung auf nur noch vier Minuten abbauen. Die Reservierungsanzeige im Zug nach Berlin war defekt. Ich musste mir, kaum dass ich mich ausgebreitet hatte, einen neuen Platz suchen. Dafür bekam ich einen guten Netzzugang und etwas Warmes zu essen. Und es gab eine nette Durchsage: “Wir brauchen jemand in Wagen sieben wo gut türkisch spricht”. Pünktliche Ankunft.

Freitag, 13.01.2017 Erfurt – Stuttgart

Reisen am Freitag, den 13. und dann auch noch, wenn starke Schneefälle angesagt wurden? Dafür hatten meine Mitreisenden und ich eher Glück. Im ersten Zug hat die Gastronomie funktioniert, das WLAN nur bedingt (abwechselnd mal bei mir und mal bei meinem Nebensitzer) und das WC gar nicht. Ankunft in Frankfurt mit leichter Verspätung.

Weil aber der ICE ab Frankfurt mehr Verspätung hatte, gelang der Umstieg reibungslos. Das WLAN funktierte gar nicht und das WC ebensowenig. Gibt es da einen Zusammenhang? Ankunft mit 25 Minuten Verspätung.

Mittwoch, 11.01.2017 (Berlin – Leipzig)

Pünktliche Fahrt mit dem gut gefüllten IC.

Montag, 09.01.2017 (Stuttgart-Mannheim, mit Nachtzug weiter nach Berlin)

Meine erste Fahrt mit einem ICE in diesem Jahr und seit das neue Versprechen der DB bzgl. WLAN gilt: Ich kam sehr schnell rein, flog aber genauso schnell mehrfach wieder raus. Und das, obwohl der Zug nur schwach ausgelastet war. Später etwas besser. Pünktlich in Mannheim.

Da der Nachzug inzwischen nicht mehr von der DB, sondern von den ÖBB betrieben wird, ist der folgende Bericht ein Exkurs: Ich freute mich, wieder mit dem Doppelstockzu fahren zu dürfen. Er fährt sehr ruhig und bietet in den oberen Abteilen viel Platz und einen Tisch. Die Abteile wurden neu ausgestattet. Es ist sehr sauber. Aber: Es zieht und die Jalousien lassen “Discolicht” durchflackern. Eine Augenmaske ist zu empfehlen. Der Zug benötigt zwischen Mannheim und Berlin nun 1:15 h weniger Zeit als früher. Das hat Vor- und Nachteile: Die Nacht ist mit 6 h kurz (da kommt man auf maximal fünf Stunden Schlaf) und man kommt bereits um kurz nach sechs Uhr in Berlin an. Für mich – ich kann entweder ins Büro oder in meine Zweitwohnung – ist das kein Problem. Für andere Reisende ist dies – je nach Reisezweck – sehr früh. Pünktliche Ankunft.

Montag, 09.01.2017 (Heidelberg – Stuttgart)

Vermutlich habe ich denselben EC wieder erwischt: Ohne Bordbistro, aber pünktlich.

Montag, 09.01.2017 Stuttgart – Heidelberg

EC ohne Bordbistro, aber pünktlich.

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