Besuche in sozialen Einrichtungen

04.10.2019

Bei Diakonie und Jugendhilfe

Drei Tage lang war ich mit dem E‑Tretroller zu Ter­mi­nen in mei­nem Wahl­kreis unter­wegs. Dabei besuch­te ich auch drei sozia­le Insti­tu­tio­nen.

Im Dia­ko­nie­la­den Nür­tin­gen, in dem Men­schen mit gerin­gem Ein­kom­men (ohne Ein­kom­mens­nach­weis) zu sehr güns­ti­gen Prei­sen Möbel, Haus­ge­rä­te und Beklei­dung ein­kau­fen kön­nen, habe ich mich über das neue Las­ten­fahr­rad infor­miert, das genutzt wird, um der Kund­schaft grö­ße­re Ein­käu­fe nach­hau­se zu brin­gen. Wei­te­re Ein­satz­fel­der sind per­spek­ti­visch denk­bar. Selbst­ver­ständ­lich habe ich mal eine Run­de gedreht. Über 200 Kun­den, deut­lich mehr als in frü­he­ren Zei­ten, nut­zen den Dia­ko­nie­la­den für ihre Ein­käu­fe. An Spen­de­rin­nen und Spen­dern, die Brauch­ba­res brin­gen, man­gelt es eben­falls nicht. Ermög­licht wird die Arbeit des Ladens durch drei haupt­amt­li­che Kräf­te, zwei Bufdis/FSJler, 10 bis 12 Men­schen in Arbeits­ge­le­gen­hei­ten und 15 Ehren­amt­li­che.

Bei der Dia­ko­nie-Sozi­al­sta­ti­on in Kirch­heim unter Teck habe ich mich über die nahe­zu voll­stän­di­ge Umstel­lung des Fuhr­parks auf E‑Autos infor­miert. Die Sozi­al­sta­ti­on hat bereits sechs E‑Autos. Die kom­plet­te Umstel­lung der Fahr­zeu­ge (mit Aus­nah­me von “Essen auf Rädern”, weil hier län­ge­re Stre­cken bis hin­auf auf die Alb zu bewäl­ti­gen sind) wird in einem Jahr abge­schlos­sen sein, wenn die lau­fen­den Lea­sing­ver­trä­ge aus­lau­fen. Es ste­hen 14 Lade­punk­te mit „Nor­mal­strom“ zur Ver­fü­gung. Wie sieht es mit dem Fach­per­so­nal aus? Ant­wort: Im Moment ste­hen Pfle­ge­fach­kräf­te in aus­rei­chen­der Anzahl zur Ver­fü­gung. Dafür wird auch sel­ber aus­ge­bil­det. Es muss­ten noch nie Pati­en­tin­nen oder Pati­en­ten abge­wie­sen wer­den.

Schließ­lich ging es hin­auf auf die Schwä­bi­sche Alb zur Zie­gel­hüt­te in Bis­sin­gen-Och­sen­wang. Die anthro­po­so­phi­sche Jugend­hil­feein­rich­tung am Ran­de­cker Maar bie­tet 24 Jugend­li­chen zwi­schen 14 und 18 Jah­ren sta­tio­nä­re Plät­ze in drei Wohn­grup­pen auf dem weit­läu­fi­gen Gelän­de. In Jesin­gen wer­den zwei Außen­wohn­grup­pen betrie­ben. Die jun­gen Men­schen wer­den vor Ort beschult und kön­nen dar­über hin­aus in einer Schrei­ne­rei, einer Kunst­werk­statt und in der Land­wirt­schaft arbei­ten und ler­nen. Vor zwei Jah­ren war der „Schaf­stall“, der zu die­ser Zeit gemein­sam mit den Jugend­li­chen aus­ge­baut und reno­viert wur­de, abge­brannt. Dort, wo die­ser einst stand, wer­den gera­de Pla­nun­gen für einen Neu­bau mit einem Saal und wei­te­ren Räum­lich­kei­ten vor­an­ge­trie­ben.

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