Betäubungslose Ferkelkastration beenden!

30.11.2018

Mehrheit hebelt Tierschutz aus

Die Frak­tio­nen von CDU/CSU und SPD haben eine Geset­zes­än­de­rung durch­ge­bracht, mit dem das Tier­schutz­ge­setz auf Kos­ten von Mil­lio­nen Fer­keln in Deutsch­land auf­ge­weicht wur­de. Das Gesetz ent­hält eine Frist­ver­län­ge­rung um zwei Jah­re für die betäu­bungs­lo­se Kas­tra­ti­on von männ­li­chen Fer­keln. Die bereits seit 2013 (!) bestehen­de gesetz­li­che Vor­ga­be, mit die­ser tier­quä­le­ri­schen, aus der Zeit gefal­le­nen und unnö­ti­gen Pra­xis bis Ende die­ses Jah­res auf­zuhören, soll aus­ge­he­belt wer­den. Anstatt den Umbau der Tier­hal­tung kon­se­quent vor­an zu trei­ben, bedie­nen die Frak­tio­nen lie­ber Ein­zel­in­ter­es­sen der Fleisch­in­dus­trie.
Da wir Grü­nen eine nament­li­che Abstim­mung bean­tragt hat­ten, lässt sich nach­voll­zie­hen, wel­che Abge­ord­ne­ten wie abge­stimmt haben. Wir Grü­nen haben gegen die Geset­zes­än­de­rung und damit für ein Ende der Fer­kel­kas­tra­ti­on ohne Betäu­bung gestimmt.

 

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