Städte aus BW bei Carsharing an der Spitze

Car-Sharing (eigenes Foto)

Pres­se­er­klä­rung Mat­thi­as Gast­el MdB, 12. Juni 2015
Städ­te aus BW bei Car­sha­ring an der Spit­ze

Das Tei­len von Autos wird immer belieb­ter und die Ver­sor­gung mit Car­sha­ring-Ange­bo­ten deutsch­land­weit immer bes­ser. Vor­rei­ter der Ent­wick­lung sind Städ­te aus Baden-Würt­tem­berg: Vier der sechs Städ­te mit den bes­ten Car­sha­ring-Ange­bo­ten stam­men aus dem „Länd­le“ (Karls­ru­he, Stutt­gart, Frei­burg, Tübin­gen), wie eine aktu­el­le Stu­die des Bun­des­ver­ban­des Car­Sha­ring e. V. zeigt.

Mat­thi­as Gast­el, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter der Grü­nen aus Fil­der­stadt, ist sehr erfreut über die posi­ti­ve Ent­wick­lung von Car­sha­ring. „82% aller Deut­schen wol­len weni­ger Autos in ihren Städ­ten. Car­sha­ring stellt neben der Nut­zung des ÖPNV und des Fahr­ra­des das idea­le Ange­bot zur Sen­kung des Auto­ver­kehrs dar“, so Gast­el. Zum einen nimmt die Anzahl der PKW ins­ge­samt ab, weil die Kun­den ent­we­der ganz auf ein eige­nes Auto ver­zich­ten oder sich zumin­dest kei­nen Zweit­wa­gen anschaf­fen. Zum ande­ren hat sich gezeigt, dass Car­sha­ring-Kun­den durch­schnitt­lich sel­te­ner mit dem Auto fah­ren, als Per­so­nen, die ein eige­nes Fahr­zeug besit­zen. „Ich bin sehr erfreut, dass Baden-Würt­tem­berg beim Car­sha­ring an der Spit­ze steht und gra­tu­lie­re Karls­ru­he, Stutt­gart und den wei­te­ren erfolg­rei­chen Städ­ten. Ins­be­son­de­re in Stutt­gart bie­tet Car­sha­ring sehr gro­ße Chan­cen: Die Pro­ble­me des Auto­ver­kehrs in der Innen­stadt, wie regel­mä­ßi­ge Staus und eine zu hohe Fein­staub­be­las­tung, kön­nen durch Car­sha­ring ver­rin­gert wer­den.

Wich­tig für die Car­sha­ring-Anbie­ter sind aus­rei­chend Stell­plät­ze für die Fahr­zeu­ge. Dabei sind zum einen die Städ­te und Gemein­den gefor­dert, Park­plät­ze zur Ver­fü­gung zu stel­len, zum ande­ren ist aber auch ein bun­des­wei­tes Car­sha­ring-Gesetz drin­gend nötig, wel­ches die Auf­stel­lung von Car­sha­ring-Fahr­zeu­gen im Stra­ßen­raum regelt. Mat­thi­as Gast­el for­dert: „Die Bun­des­re­gie­rung muss beim Car­sha­ring end­lich lie­fern und ein Gesetz vor­le­gen, dass sta­ti­ons­ge­bun­de­ne und sta­ti­ons­un­ge­bun­de­ne Car­sha­ring-For­men glei­cher­ma­ßen berück­sich­tigt. Bei ange­mes­se­nen poli­ti­schen Rah­men­be­din­gen kann Car­sha­ring noch viel wei­ter wach­sen. Wir ste­hen erst am Anfang der Bewe­gung weg vom eige­nen PKW hin zum geteil­ten Auto.“

Link zum Car­sha­ring-Städ­teran­king:

http://www.carsharing.de/staedte-ranking/index.html

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