Das Lastenrad als Geschäftsmodell

16.02.2018

Personenbeförderung per Fahrrad

„Was in den Tou­ris­mus­hoch­bur­gen an der Ost­see funk­tio­niert muss auch in Ess­lin­gen fuk­tio­nie­ren“, dach­te sich Egbert Dan­nen­feld und kauf­te sich ein Las­ten­rad. Damit fährt er sei­ne Kun­den zum Arzt und bie­tet Rund­fahr­ten durch die schö­ne Alt­stadt an.

Mit­te des ver­gan­ge­nen Jah­res ging es mit “Tri­mo Tours” los. Seit­her hat er vie­le tou­ris­ti­sche Tou­ren durch­ge­führt, Geschenk­gut­schei­ne wur­den bei ihm ein­ge­löst und „älte­re Herr­schaf­ten“ hat er zum Arzt gefah­ren. Für Kran­ken­fahr­ten kann er die von Ärz­ten aus­ge­stell­ten Trans­port­schei­ne ein­lö­sen. Das elek­trisch unter­stütz­te Las­ten­rad stammt vom Her­stel­ler „Tri-mobil“ in Bochum. Es bie­tet auf der „Rück­bank“ Platz für bis zu zwei Per­so­nen. Die Fahr­gäs­te sind ver­si­chert.

Die Buchung erfolgt per Han­dy oder durch per­sön­li­che Anspra­che, denn Dan­nen­feld ist viel in der Innen­stadt unter­wegs – fah­rend oder auf Kund­schaft war­tend, und das ganz­jäh­rig und im Grund­satz bei jedem Wet­ter. Stich­wort Wet­ter: Über der „Rück­bank“ lässt sich ein Dach auf­span­nen. Für eine vier­tel Stun­de wer­den knapp 10 Euro ver­an­schlagt, für eine vol­le Stun­de 35 Euro.

Wenn Dan­nen­feld mit sei­nem Las­ten­rad durch Ess­lin­gen fährt fällt er auf. Vie­le win­ken ihm zu. Im Jahr 2018 will er sei­ne Kund­schaft erwei­tern und ver­mehrt in den Güter­trans­port ein­stei­gen. Ein zwei­tes Las­ten­rad ist sein Wunsch. Dann gibt es in Ess­lin­gen einen Anlass mehr zum Win­ken.

 

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