E‑Tretroller auf dem technischen Prüfstand

So sieht der Test­par­cour für die E‑Tretroller aus. Unter ande­rem müs­sen nach­ge­bil­de­te “Bord­stein­kan­ten” über­fah­ren wer­den.

25.01.2020

Besuch beim TÜV Rheinland

Bei mei­nem Besuch beim Tech­ni­schen Über­wa­chungs­ver­ein (TÜV) Rhein­land in Köln ging es um die Ver­kehrs­si­cher­heit. Im Mit­tel­punkt stan­den die E‑Tretroller, die hier getes­tet und zuge­las­sen wer­den. Dafür wur­de ein klei­ner Test­par­cours (sie­he Foto) auf­ge­baut. Mit den Rol­lern müs­sen bei­spiels­wei­se klei­ne Bord­stein­kan­ten über­fah­ren kön­nen, ohne dass der Fah­rer stürzt und auch in Kur­ven müs­sen die Kleinst­fahr­zeu­ge sta­bil gefah­ren wer­den kön­nen. In der Werk­statt wer­den die Fahr­zeu­ge begut­ach­tet, bevor sie zuge­las­sen wer­den. Ein beson­de­res Augen­merk wird den Brem­sen gewid­met. Aktu­ell befin­den sich 15 bis 20 Model­le im Test­ver­fah­ren. Auch Seg­ways und Pedel­ecs wer­den vom TÜV in Köln über­prüft. Aus Sicht der Tes­ter sind die E‑Tretroller ver­kehrs­si­cher. Ein häu­fi­ges Pro­blem wird viel­mehr bei den Nut­zern gese­hen, die sich nicht an die Ver­kehrs­re­geln hal­ten.

Die­ser Motor­rad­helm wird “kopf­über” nach unten beschleu­nigt und prallt auf einem Amboss auf, um die Schutz­funk­ti­on zu tes­ten.

Abschlie­ßend konn­te ich mir noch anschau­en, wie Motor­rad- und Fahr­rad­hel­me auf ihre Sta­bi­li­tät getes­tet wer­den. Dazu wer­den die­se „kopf­über“ nach unten beschleu­nigt und schla­gen auf einem Amboss auf.

Die tech­ni­sche Sicher­heit ist der eine Teil der Ver­kehrs­si­cher­heit. Der ande­re ist das kon­kre­te Ver­hal­ten der Verkehrsteilnehmer*innen. Dazu kann gar nicht oft genug an die Regeln und ins­be­son­de­re an § 1 der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung erin­nert wer­den: „Die Teil­nah­me am Stra­ßen­ver­kehr erfor­dert stän­di­ge Vor­sicht und gegen­sei­ti­ge Rück­sicht.“

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