Ein Bosch-Tochterunternehmen bietet E‑Roller zum Teilen an

E-Roller12.08.2016 

Neue Mobilitätsdienstleistung in Berlin: E‑Roller-Sharing

Autos wer­den geteilt, Fahr­rä­der und Pedel­ecs wer­den geteilt und nun auch E‑Roller: In Ber­lin gibt es seit August ein ent­spre­chen­des Ange­bot der Fir­ma „Coup Mobi­li­ty“, einer Toch­ter des Bosch-Kon­zerns.

In den vier Ber­li­ner Innen­stadt­be­zir­ken ste­hen 200 Rol­ler des tai­wa­ne­si­schen Her­stel­lers Gogo­ro bereit. Es han­delt sich um ein Free-Floa­ting-Modell. Dies heißt: Wer sich regis­triert und nach­ge­wie­sen hat, über die erfor­der­li­che Fahr­li­zenz zu ver­fü­gen, kann über eine App das nächs­te Fahr­zeug suchen und nach der Benut­zung irgend­wo inner­halb der Innen­stadt wie­der abstel­len. Die Fahr­zeu­ge fah­ren in Tai­wan bis zu 90 Stun­den­ki­lo­me­ter schnell. Für den Ein­satz hier­zu­lan­de sind sie auf 45 km/h gedros­selt, ver­fü­gen dafür aber über eine hohe Leis­tung. Im Kof­fer eines jeden Rol­lers befin­det sich ein Helm mit Hygie­ne­ein­la­gen. Die Bat­te­ri­en (vom Her­stel­ler Pana­so­nic, nicht von Bosch!), die eine Reich­wei­te von 100 Kilo­me­ter ermög­li­chen, wer­den regel­mä­ßig dort, wo die Rol­ler vom letz­ten Nut­zer abge­stellt wur­den, gegen mit Öko­strom voll­ge­la­de­ne aus­ge­tauscht. Der Kun­de muss sich also nicht dar­um küm­mern. Für den Bat­te­rie­tausch soll dem­nächst neben einem Auto auch ein Las­ten­rad zum Ein­satz kom­men.

Wenn sich das Modell, das in die­ser Form laut Anbie­ter bis­lang in Deutsch­land ein­ma­lig ist, in Ber­lin als erfolg­reich erweist, soll es auf ande­re Metro­po­len aus­ge­wei­tet wer­den.

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