Einblicke in die Welt der Bahnindustrie

Die­ser Zug ist für einen der Aus­schrei­bungs­ge­win­ner der Stutt­gar­ter Net­ze, näm­lich GoAhead, vor­ge­se­hen.

08.08.2018

Besuch bei Stadler in Brandenburg

Gemein­sam mit dem Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den der Grü­nen im Land­tag von Bran­den­burg, Axel Vogel, habe ich Stad­ler in Vel­ten (Bran­den­burg) besucht. Dort wer­den die sicher­heits­tech­ni­schen Prü­fun­gen und Typ­ab­nah­men von Zügen des Fern- und Regio­nal­ver­kehrs sowie von U- und Stra­ßen­bah­nen vor­ge­nom­men.

Stad­ler, der Haupt­sitz des 1942 gegrün­de­ten Unter­neh­mens befin­det sich in der Schweiz, erwirt­schaf­tet einen Jah­res­um­satz von 2,5 Mil­li­ar­den CHF (Schwer­punkt in West­eu­ro­pa) und beschäf­tigt welt­weit 7.500 Mitarbeiter/innen, davon in und um Ber­lin her­um über 1.000. Wir sahen einen Zug, der für den Ein­satz in den Stutt­gar­ter Net­zen durch den Aus­schrei­bungs­ge­win­ner GoAhead vor­ge­se­hen ist und das ers­te Exem­plar der neu­en S‑Bahn für Ber­lin (Kon­sor­ti­um mit Sie­mens). Eine U‑Bahn, die für Ber­lin vor­ge­se­hen ist, durf­te ich auf dem Werks­ge­län­de sel­ber steu­ern. Exklu­siv durf­ten wir einen neu ent­wi­ckel­ten bat­te­rie­elek­trisch betrie­be­nen Regio­nal­zug sehen. Er hat eine Reich­wei­te von 150 Kilo­me­ter, kann an den Ober­lei­tun­gen ent­we­der an den End­hal­te­stel­len oder wäh­rend der Fahrt auf elek­tri­fi­zier­ten Teil­ab­schnit­ten laden und kommt dem­nächst auf den Markt, um eine Alter­na­ti­ve zum Die­sel­an­trieb bie­ten zu kön­nen. Der anhal­tend nied­ri­ge Die­sel­preis macht die Amor­ti­sa­ti­on des in der Anschaf­fung teu­re­ren Zuges aller­dings in einem über­schau­ba­ren Zeit­raum schwie­rig.

Ich habe noch das The­ma Nei­ge­tech­nik ange­spro­chen, für Stad­ler aber lei­der wegen der gerin­gen Nach­fra­ge und ange­sichts „pas­si­ver Mög­lich­kei­ten von Fahrt­zeit­ver­kür­zun­gen“ kein The­ma.

 

 

 

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