Forschungsprojekt zu Mikromobilität

05.02.2019

Besuch in Technischer Hochschule

An der Hoch­schu­le für Tech­nik in Stutt­gart (knapp 4.000 Stu­di­en­plät­ze, Ten­denz deut­lich stei­gend) traf ich mich mit Pro­fes­so­ren, wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­ten­den und Stu­die­ren­den. Ich ließ mich über das Pro­jekt “kli­ma­neu­tra­le Hoch­schu­le” und ver­schie­de­ne Mobi­li­täts­pro­jek­te infor­mie­ren. So wur­de bei­spiels­wei­se Stu­die­ren­de und an der Hoch­schu­le Beschäf­tig­te über ihr Mobi­li­täts­ver­hal­ten befragt. Eines der Ergeb­nis­se: Mit Ein­füh­rung der Park­platz­be­wirt­schaf­tung sank der Anteil derer, die mit dem Auto an die Hoch­schu­le kamen, deut­lich. Öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel lie­gen weit vor­ne.
Im Mit­tel­punkt aber stand das For­schungs­pro­jekt “Trot­tiEl­ec – E‑Ultraleichtfahrzeuge als Schlüs­sel­ele­ment geschlos­se­ner Wege­ket­ten”. Dabei wur­de unter­sucht, inwie­fern sich elek­tri­sche Tret­rol­ler für die Über­win­dung der “letz­ten Mei­le” von Wege­ketten eig­nen. Eine der Fra­ge­stel­lun­gen war, ob sich damit Auto­fahr­ten ver­mei­den las­sen. Auch mög­li­che Kon­flik­te mit ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern wur­den betrach­tet. Ergeb­nis: Der Anteil derer, die öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel nut­zen, stieg durch die Kleinst­fahr­zeu­ge. Offen­bar wur­de die Kom­bi­na­ti­on von E‑Tretroller und Bus/Bahn als vor­teil­haft ange­se­hen. Dafür wur­de das Auto weni­ger genutzt. Es wur­den aber auch weni­ger Wege zu Fuß zurück­ge­legt.
Im Ergeb­nis wer­den über­wie­gend Chan­cen durch die “Mikro­mo­bi­li­tät” gese­hen. Daher wird mit Span­nung erwar­tet, wie die Zulas­sung sol­cher Fahr­zeu­ge in Deutsch­land – als einem der letz­ter Län­der in Euro­pa – kon­kret aus­se­hen wird.

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