Für Verlässlichkeit auf der Filsbahn bleibt noch viel zu tun

11.04.2017 (Pres­se­er­klä­rung)

„Für zuver­läs­si­ge Bahn­ver­bin­dun­gen zwi­schen Stutt­gart, Göp­pin­gen und Ulm bleibt noch viel zu tun“, so kom­men­tiert der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mat­thi­as Gast­el, Betreu­ungs­ab­ge­ord­ne­ter der Grü­nen für den Land­kreis Göp­pin­gen, die Ent­wick­lun­gen auf der Fil­stal­stre­cke.

Zwar hat sich die Pünkt­lich­keit der Regio­nal­zü­ge von 75,5 Pro­zent im Janu­ar auf 83,5 Pro­zent im Febru­ar und 84 Pro­zent im März deut­lich gestei­gert. In der ver­gan­ge­nen Woche (KW 14) waren 90,3 Pro­zent der Züge pünkt­lich oder weni­ger als sechs Minu­ten ver­spä­tet. Doch lie­gen die­se Wer­te noch immer erheb­lich unter dem Lan­des­durch­schnitt, der momen­tan bei 93 bis 94 Pro­zent liegt. Bun­des­weit gel­ten gar min­des­tens 95 Pro­zent aller Regio­nal­zü­ge als pünkt­lich. „Die Ver­säum­nis­se auf die­ser Stre­cke sei­tens der Deut­schen Bahn sind so erheb­lich, dass sie nur mit gro­ßen Kraft­an­stren­gun­gen und lei­der nicht sofort beho­ben wer­den kön­nen“ betont Mat­thi­as Gast­el aus Fil­der­stadt, der dem Bun­des­tags-Ver­kehrs­aus­schuss ange­hört und bahn­po­li­ti­scher Spre­cher sei­ner Frak­ti­on ist.

Die Filstal­bahn ist eine kom­ple­xe Misch­be­triebs­stre­cke, auf der Fern- und Regio­nal­ver­kehrs­zü­ge sowie Güter­zü­ge fah­ren und die Stre­cke an ihr Limit brin­gen. Die Fern­zü­ge genie­ßen in der Regel Vor­rang. Dass vor etwas mehr als zehn Jah­ren in Uhin­gen ein drit­tes Gleis, das als Über­hol­gleis genutzt wer­den konn­te, abge­baut wur­de, rächt sich seit­her. Hin­zu kamen neue­re Feh­ler, die bereits beho­ben wur­den oder im Som­mer bzw. spä­tes­tens mit dem Fahr­plan­wech­sel im Dezem­ber schritt­wei­se beho­ben wer­den. Dass sich der Trend zum Bes­se­ren gewandt hat, ist dem Bemü­hen des Lan­des mit sei­nem unkon­ven­tio­nell arbei­ten­den Qua­li­täts­be­auf­trag­ten sowie der Koope­ra­ti­ons­be­reit­schaft der Deut­schen Bahn zu ver­dan­ken. „Die­se Anstren­gun­gen müs­sen wei­ter­ge­hen, auch wenn sich der Qua­li­täts­be­auf­trag­te des Lan­des in sei­nen Ruhe­stand zurück ver­ab­schie­det“, for­dert Mat­thi­as Gast­el. „Von der Deut­schen Bahn muss das Land im Inter­es­se der Fahr­gäs­te eine wei­ter bes­ser wer­den­de Qua­li­tät ein­for­dern. Der Druck auf das Unter­neh­men darf nicht nach­las­sen. Denn die Zuver­läs­sig­keit wur­de zwar bes­ser, ist aber noch längst nicht gut. Sie muss es aber wer­den, denn wir wol­len ja mehr und nicht weni­ger Fahr­gäs­te für die Bahn gewin­nen.“

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