Gedanken zum Tag der Arbeit

01.05.2020

Gesundheitswesen stärken – Digitalisierung als Chance

Die Coro­na­kri­se zeigt, wor­auf es ankommt: Soli­da­ri­tät, Rück­sicht auf die Schwä­che­ren, Ver­ant­wor­tung für die Mit­men­schen, Vor­fahrt für die Gesund­heit. Es ist weit­aus mehr als ein Zei­chen, dass der­zeit so vie­le die­se Wer­te leben und damit dazu bei­tra­gen, das Virus zurück­zu­drän­gen und Men­schen­le­ben zu ret­ten. Beson­ders dank­bar sind wir in die­sen Tagen denen, die unse­re Ver­sor­gung mit Lebens­mit­teln und die Behand­lung der Kran­ken sicher­stel­len. Oft sind es die­je­ni­gen, die nicht die höchs­ten Gehäl­ter bezie­hen, aber mehr ver­dient hät­ten. Wir tre­ten dafür ein, dass Beschäf­tig­te, die schon zuvor von nied­ri­gen Ein­kom­men leben muss­ten und nun in Kurz­ar­beit gera­ten sind, mit einem sozi­al gestaf­fel­ten Kurz­ar­bei­ter­geld kei­ne auf­sto­cken­de Grund­si­che­rung bean­tra­gen müs­sen. Das Kurz­ar­bei­ter­geld soll auf bis zu 90 Pro­zent erhöht wer­den. Die Kri­se hat auch deut­lich gemacht, wie groß das Poten­ti­al für Heim­ar­beit ist. Wir wol­len, dass es ein Recht auf mobi­les Arbei­ten gibt, sofern kei­ne wich­ti­gen Grün­de dage­gen spre­chen. Für eini­ge Beschäf­tig­te erleich­tert dies – selbst­ver­ständ­lich nur auf frei­wil­li­ger Basis – die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf, ermög­licht mehr Selbst­be­stim­mung über die Zeit und es sorgt für weni­ger Ver­kehr. Die Coro­na­kri­se ist mit Todes­fäl­len, vie­len Ein­schrän­kun­gen und oft auch mate­ri­el­len Ver­zicht ver­bun­den. Eine der Leh­ren soll­te sein, dass das Gesund­heits­we­sen gestärkt und für mehr Lohn­ge­rech­tig­keit gesorgt wer­den muss. Dar­über hin­aus wird die Digi­ta­li­sie­rung als Chan­ce für eine moder­ne Arbeits­welt einen Schub erfah­ren.

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