Getriebe für Fahrräder: Das Rad neu erfunden

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Das Foto mit Geschäfts­füh­rer Micha­el Schmitz und Andrea Escher (Mar­ke­ting) ent­stand vor dem Pini­on-Prüf­stand.

28.07.2017

Gute Idee aus dem Kreis Ess­lin­gen

Pini­on pro­du­ziert in Den­ken­dorf (Land­kreis Ess­lin­gen) hoch­wer­ti­ge Getrie­be für Fahr­rä­der. Mit der Idee, die jewei­li­gen Vor­tei­le von Ket­ten- und Naben­schal­tun­gen zusam­men­zu­brin­gen, hat das noch jun­ge Unter­neh­men einen gro­ßen Erfolg.

Vor genau 10 Jah­ren mel­de­ten die bei­den Grün­der, die zuvor bei Por­sche gear­bei­tet hat­ten und sich dort haben inspi­rie­ren las­sen, ihre Idee zum Patent an. 2012 wur­de in die Seri­en­pro­duk­ti­on ein­ge­stie­gen. Inzwi­schen wer­den von den 23 Mitarbeiter/innen jähr­lich 6.000 bis 9.000 der Getrie­be, die extrem star­ke Belas­tun­gen aus­hal­ten, ver­kauft. Zum Pini­on-Getrie­be gehö­ren das eigent­li­che Getrie­be in der Rad­na­be, die Kur­bel und der Dreh­griff (ins­ge­samt 140 Ein­zel­tei­le). Kun­den sind bekann­te und weni­ger bekann­te Fahr­rad­her­stel­ler wie Kalk­hoff und Ste­vens. Der Preis liegt höher als für Getrie­be von ande­ren Her­stel­lern, kann aber, so der Geschäfts­füh­rer Schmitz im Gespräch, per­spek­ti­visch auf­grund der stei­gen­den Pro­duk­ti­ons­men­ge sin­ken.