Hilfen für Wohnungslose

09.01.2019

Besuch im Tagestreff Nürtingen

Im Tages­treff Nür­tin­gen, einem Treff­punkt und einer Bera­tungs­stel­le der Evan­ge­li­schen Gesell­schaft (EVA) für woh­nungs­lo­se Men­schen, habe ich mich über die Arbeit die­ser Insti­tu­ti­on infor­miert. Mit Lei­tungs­kräf­ten habe ich mich über Obdach- und Woh­nungs­lo­sig­keit in unse­rer Regi­on und über den Woh­nungs­markt aus­ge­tauscht. Dass mehr für den sozia­len Woh­nungs­bau getan wer­den muss war schnell Kon­sens. Obdach­lo­se Men­schen, so habe ich erfah­ren, sind zumin­dest in unse­rem Land­kreis die abso­lu­te Aus­nah­me. Viel häu­fi­ger sind die­je­ni­gen, die kei­nen eige­nen Miet­ver­trag schlie­ßen kön­nen, son­dern auf die Zur­ver­fü­gung­stel­lung eines Wohn­plat­zes ange­wie­sen sind. Vie­le die­ser Plät­ze sind mit Enge ver­bun­den und befin­den sich in sanie­rungs­be­dürf­ti­gen Gebäu­den. Auch über die Lage auf dem Arbeits­markt und die Situa­ti­on Lang­zeit­ar­beits­lo­ser haben wir uns unter­hal­ten.

Im Tages­treff fin­den sich täg­lich (mon­tags bis frei­tags) 30 und mehr Besucher*innen ein, um dort ein Mit­tag­essen (Kos­ten 1,50 Euro, von Ehren­amt­li­chen gekocht) ein­zu­neh­men, sich zu unter­hal­ten, die Bera­tung oder ande­re Ange­bo­te (duschen, Wäsche waschen) in Anspruch zu neh­men. Die meis­ten Gäs­te kom­men aus Nür­tin­gen und den umlie­gen­den Gemein­den (Neuf­fen, Fri­cken­hau­sen etc.). Vie­le haben Dro­gen­pro­ble­me oder sind psy­chisch krank.

Anschlie­ßend habe ich mir die neu­en Wohn­ge­mein­schaf­ten für Woh­nungs­lo­se in Nür­tin­gen ange­schaut und das Kon­zept erklä­ren las­sen. Je vier Wohn­plät­ze für Frau­en und Män­ner sind hier in Ein­zel­zim­mern ent­stan­den.

Das könnte auch interessant sein:

Related Posts

Mitreden.

Die Mailadresse wird nicht veröffentlicht. Angaben, die benötigt werden, sind mit * markiert.


Die Regeln für Diskussionsbeiträge sind verpflichtend.

*