Im Führungs- und Lagezentrum der Polizei

Auf Moni­to­ren ist bei­spiels­wei­se zu sehen, wo sich die Poli­zei­strei­fen befin­den und was sich in den Sta­tio­nen der Stadt­bahn abspielt.

06.12.1970

Besuch im Polizeipräsidium

Wie funk­tio­niert ein Füh­rungs- und Lage­zen­trum der Poli­zei? Dar­über habe ich mich bei einem Besuch im Poli­zei­prä­si­di­um Stutt­gart infor­miert.

Der Weg dort­hin führt durch eine Sicher­heits­schleu­se in den Neu­bau mit zwei gro­ßen, aus Sicher­heits­grün­den weit­ge­hend fens­ter­lo­se Räu­me und eini­ge Büros. Der eine gro­ße Raum erweckt den Ein­druck eines Infor­ma­tik-Lehr­saa­les mit 45 Arbeits­plät­zen, alle mit Bild­schirm, Tas­ta­tur und Tele­fon aus­ge­stat­tet. Von hier aus wer­den Groß­ein­sät­ze bei­spiels­wei­se bei Fuß­ball­spie­len und Demons­tra­tio­nen gesteu­ert. Im Raum neben­an neh­men fünf bis sechs Poli­zei­be­am­te rund um die Uhr Not­ru­fe ent­ge­gen und steu­ern die Ein­sät­ze der Poli­zei­strei­fen oder infor­mie­ren Ret­tungs­diens­te. Sta­tis­tisch geht alle 1,5 Minu­ten ein Anruf ein. Hier wer­den auch Ver­kehrs­mel­dun­gen, meist Staus, erfasst und über das Innen­mi­nis­te­ri­um an die Medi­en gege­ben.

Das Poli­zei­prä­si­di­um Stutt­gart mit etwa 2.500 Plan­stel­len ist aus­schließ­lich für das Gebiet der Lan­des­haupt­stadt zustän­dig. Wäh­rend die Zahl der Ein­sät­ze seit Mit­te der 1990er-Jah­re deut­lich auf über 200.000 anstieg, blieb die Zahl der Straf­ta­ten kon­stant bei rund 60.000.

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