Im Mehrgenerationenhaus und an der Fahrradstation in Kirchheim

06.12.2017

Viel­fäl­ti­ge sozia­le Infra­struk­tur

Das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Lin­de in Kirch­heim unter Teck ist mehr als das, was sein Name ver­rät. Es beher­bergt auch eini­ge Bera­tungs­stel­len.

Trä­ger ist der Kreis­ju­gend­ring. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, die sich auf drei vol­le Stel­len plus knapp zwei Pro­jekt­stel­len ver­tei­len und durch rund 100 Ehren­amt­li­che unter­stützt wer­den, sor­gen für vie­le Ange­bo­te für alle Genera­tio­nen. Das Team hat mir die Kon­zep­ti­on und die im Haus unter­ge­brach­ten Bera­tungs­stel­len vor­ge­stellt. Die jüngs­ten Besu­che­rin­nen und Besu­cher (nach Eltern mit ihren Klein­kin­dern) sind Schul­kin­der, die meist gleich nach Unter­richts­en­de kom­men. Ab dem frü­hen Nach­mit­tag kom­men Jugend­li­che. Erwach­se­ne und älte­re Men­schen nut­zen oder bie­ten über den Tag ver­teilt Ange­bo­te. Man­che davon rich­ten sich an bestimm­te Alters­grup­pen, man­che ver­fol­gen gezielt den alters­über­grei­fen­den Ansatz. Die geleb­ten Prin­zi­pi­en von Inklu­si­on und Mul­ti­kul­tu­ra­li­tät wur­den mehr­fach betont.

Die Jugend­agen­tur ist eine der Bera­tungs­stel­len, die Räu­me im groß­zü­gi­gen Gebäu­de des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses belegt und die ich mir anschau­en konn­te. Hier fin­den über­wie­gend jun­ge Men­schen Hil­fe, die auch ein oder meh­re­re Jah­re nach ihrem Schul­ab­gang beruf­lich noch nicht Fuß gefasst haben. „Chai“ ist die Bera­tungs­stel­le für die Bera­tung blei­be­be­rech­tig­ter Flücht­lin­ge in Fra­gen von Leben, Woh­nen und Arbei­ten und gehört zur Bru­der­haus­dia­ko­nie. Schließ­lich gibt es noch „Leucht­li­nie“, eine Erst­an­lauf- (kei­ne Beratungs-)Stelle für Betrof­fe­ne rech­ter Gewalt.

Rad­sta­ti­on am Bahn­hof

Die Rad­sta­ti­on am Bahn­hof in Kirch­heim unter Teck bie­tet einen Unterstell‑, Repa­ra­tur- und Ver­leih­ser­vice an – zu attrak­ti­ve Öff­nungs­zei­ten mon­tags bis frei­tags von 7 bis 19.30 Uhr sowie sams­tags. Trä­ge­rin ist die Ess­lin­ger Beschäf­ti­gungs­in­itia­ti­ve (EBI). Min­des­tens 10 Men­schen, die von Lang­zeit­ar­beits­lo­sig­keit betrof­fen waren, fin­den hier Arbeit. Eini­gen der Men­schen wird die ein­jäh­ri­ge dua­le Aus­bil­dung als Fahr­rad­mon­teur ange­bo­ten.

 

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