Infrastruktur

Eine soli­de Ver­kehrs­in­fra­struk­tur ist eine der Grund­la­gen für eine erfolg­rei­che Wirt­schaft und unse­re Gesell­schaft, die auf Mobi­li­tät ange­wie­sen ist. Lei­der müs­sen wir in erschre­cken­dem Aus­maß fest­stel­len, dass Wer­te, die über Genera­tio­nen hin­weg auf­ge­baut wur­den, immer mehr zer­fal­len. Eine unab­hän­gi­ge Kom­mis­si­on hat ermit­telt, dass allei­ne für den Erhalt der bestehen­den Stra­ßen, Schie­nen- und Was­ser­we­ge jähr­lich 7,2 Mil­li­ar­den Euro zusätz­lich erfor­der­lich sind. Auf­grund einer Initia­ti­ve der Grü­nen im Bun­des­tag wis­sen wir bei­spiels­wei­se, dass allei­ne in Baden-Würt­tem­berg 101 Eisen­bahn­brü­cken in einem solch schlech­ten Zustand sind, dass sie nicht mehr saniert wer­den kön­nen. Aus die­sem Grund hat für uns Grü­ne das Prin­zip „Erhalt vor Neu­bau“ einen hohen Stel­len­wert. Wir sind die Par­tei des Wer­te­er­halts. Wir ver­bin­den geziel­te Inves­ti­tio­nen in den Erhalt der Infra­struk­tur und die Behe­bung von Eng­päs­sen mit der Ver­kehrs­wen­de. Daher muss mehr Geld in die Infra­struk­tur gesteckt wer­den, ins­be­son­de­re zur Stär­kung der Schie­ne. Wir set­zen dabei auf die Nut­zer­fi­nan­zie­rung, vor allem durch eine Aus­wei­tung der LKW-Maut. Für Schie­nen­we­ge wie auch für Stra­ßen gilt: Wenn Neu­bau, dann zur Behe­bung von Eng­päs­sen. Die Zei­ten unsin­ni­ger Groß­pro­jek­te müs­sen vor­bei sein!

 

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