Licht am Ende des Tunnels?

08.11.2018, ergänzt am 09.12.2018

Zustand der Bahntunnel verschlechtert sich nicht weiter

Der Zustand der Eisen­bahn­tun­nel scheint sich nicht mehr wei­ter zu ver­schlech­tern. So die Aus­wer­tung der Ant­wor­ten auf eine Klei­ne Anfra­ge.

Wir hat­ten erst für Hes­sen und dann für Baden-Würt­tem­berg die bau­li­chen Zustän­de der Eisen­bahn­brü­cken abge­fragt. In bei­den Län­dern sieht es so aus, als ob der Trend zur Ver­schlech­te­rung durch­bro­chen wäre. Eini­ge Daten am Bei­spiel von Baden-Würt­tem­berg: Von 179 Tun­nel­an­la­gen befan­den sich im Jahr 2014 42 Tun­nel in der Zustands­ka­te­go­rie 1, wei­sen also nur sehr gerin­ge Schä­den auf. Zwar waren drei Jah­re spä­ter nur noch 31 Anla­gen in die­ser Kate­go­rie zu fin­den, dafür redu­zier­te sich aber die Anzahl der Tun­nel in der schlech­tes­ten Zustands­ka­te­go­rie von 56 auf 44. Mehr dazu in die­ser Tabel­le:

Nut­zungs­ein­schrän­kun­gen durch Lang­sam­fahr­stel­len lie­gen in Baden-Würt­tem­berg und in Hes­sen nicht vor.

Zu dem, was sich so posi­tiv dar­stellt, muss ange­merkt wer­den: Der Bun­des­rech­nungs­hof weist in sei­ner Kri­tik an der Leis­tungs- und Finan­zie­rungs­ver­ein­ba­rung (LuFV) dar­auf hin, dass “die Qua­li­täts­kenn­zah­len regel­mä­ßig nur Tei­le bzw. ein­zel­ne Aspek­te der Eisen­bahn­in­fra­struk­tur abbil­den. Sie geben daher die Qua­li­tät der Infra­struk­tur nicht zuver­läs­sig wie­der”. Es sei sogar ein nega­ti­ver Trend zu beob­ach­ten.

Wir Grü­ne wer­den die Zustän­de der sog. „Inge­nieur­bau­wer­ke“ (ins­be­son­de­re Brü­cken und Tun­nel) auch in Zukunft im Auge behal­ten.

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