Minimale Änderung beim Mobilitätsverhalten

23.07.2019

Studie: Ausbau ÖV populär, Einschränkungen beim Auto konfliktträchtig

Bei der Nut­zungs­in­ten­si­tät der ver­schie­de­nen Ver­kehrs­mit­tel hat sich in den letz­ten zwei Jah­ren kei­ne rele­van­te Ver­än­de­rung erge­ben.

Auf die Fra­ge, wie sich das eige­ne Mobi­li­täts­ver­hal­ten zukünf­tig ver­än­dern dürf­te, gibt es leich­te Ver­schie­bun­gen weg von der Nut­zung des Pkw hin zu den öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln. Der Trend geht außer­dem leicht weg vom eige­nen Auto: Sag­ten 2017 noch 78 Pro­zent der Befrag­ten, in ihrem Haus­halt wer­de es auch noch in fünf Jah­ren wahr­schein­lich einen Pkw geben, sind es in 2019 noch 71 Pro­zent. Die Sen­si­bi­li­tät ist jeden­falls gewach­sen: 47 Pro­zent sehen im heu­ti­gen Ver­kehrs- und Mobi­li­täts­ver­hal­ten eine erns­te Bedro­hung für die Umwelt und das Kli­ma (zwei Jah­re zuvor waren es 38 Pro­zent). Einen Wan­del weg vom Auto und hin zum ÖV wün­schen sich 40 Pro­zent (36 Pro­zent). Wenn es aber dar­um geht, mit wel­chen Maß­nah­men der Auto­ver­kehr ver­rin­gert wer­den soll, wird es schwie­rig. Alle bei­spiel­haft abge­frag­ten Steue­rungs­in­stru­men­te, die unmit­tel­bar etwas mit dem Auto zu tun haben, sto­ßen auf mehr Ableh­nung als Zustim­mung. Am ehes­ten fin­det noch eine Zulas­sungs­steu­er für ver­brauchs­in­ten­si­ve Fahr­zeu­ge Unter­stüt­zung (28 Pro­zent Pro und 37 Pro­zent Con­tra). Maß­nah­men zum Aus­bau des öffent­li­chen Nah­ver­kehrs, der Aus­bau der Lade-/Tank­in­fra­struk­tur für Fahr­zeu­ge mit alter­na­ti­ven Antrie­ben und die Stär­kung des Rad­ver­kehrs fin­den hin­ge­gen star­ken Zuspruch.

Befragt wur­den im Auf­trag des ADAC im Janu­ar 2019 1.000 Voll­jäh­ri­ge. Es han­del­te sich um eine reprä­sen­ta­ti­ve Online-Umfra­ge.

 

 

 

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