379 angehende Erzieherinnen und Erzieher absolvieren den schulischen Teil ihrer Ausbildung an der Fritz-Ruoff-Schule in Nürtingen. Bei einem Schulbesuch sprach ich erst mit der Schulleitung, dann mit einer Gruppe von Auszubildenden.
Die Schule bietet auch eine verkürzte Ausbildung für diejenigen, die auf dem zweiten Bildungsweg noch einmal neu durchstarten wollen. Die klassische Ausbildungsform (nicht praxisintegrierte Ausbildung/PIA) wird auch in Teilzeit angeboten, ist aber auf der Nachfrageseite rückläufig. Angeboten wird auch die Ausbildung für Sozialpädagogische Assistenz (früher Kinderpflege). Mit Lehrkräften ist die Schule im Mindestumfang versorgt. Dies bedeutet, dass Ausfälle kaum kompensiert werden können.
Mit den Schülerinnen und Schülern sprach ich über die Lage auf dem Ausbildungsmarkt, die Personalausstattung in den Einrichtungen und die teilweise als unzureichend kritisierte Anleitung in den Praxisstellen. Ein Thema war auch die fehlende verbandliche Vertretung der Erziehungsberufe, womit uns als Politik Ansprechpersonen und den Beschäftigten in den Kitas und anderen Einrichtungen eine Interessensvertretung gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik fehlt.
