Mit Minister und Fraktionschef beim Kreisdiakonieverband

11.09.2017

Woh­nungs- und Arbeits­markt sowie Fami­li­en­hil­fe

Mit Lan­des-Sozi­al­mi­nis­ter Man­ne Lucha und dem Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den der Grü­nen im Land­tag, Andi Schwarz, habe ich den Kreis-Dia­ko­nie­ver­band in Kirch­heim unter Teck besucht.

Mit Dia­ko­nie-Geschäfts­füh­rer Hauß­mann und den Fach­be­reichs­lei­te­rin­nen haben wir uns über die ambu­lan­te Pfle­ge und den Fach­kräf­te­man­gel, den feh­len­den bezahl­ba­ren Wohn­raum, die Inte­gra­ti­on von Flücht­lin­gen und die Arbeit des sozi­al­psych­ia­tri­schen Diens­tes aus­ge­tauscht.

Sei­tens der Dia­ko­nie wur­den unter ande­rem das Feh­len alters­ge­rech­ter und bezahl­ba­rer Woh­nun­gen ange­mahnt sowie auf die für Men­schen mit psy­chi­schen Erkran­kun­gen nach wie vor schwie­ri­ge Arbeits­markt­la­ge hin­ge­wie­sen. Lucha ver­wies dar­auf, dass vom Land der Bau bar­rie­re­frei­er Woh­nun­gen zur Auf­la­ge gemacht wur­de und mit dem „Aktiv-Pas­siv-Trans­fer“ Arbeit statt Arbeits­lo­sig­keit finan­ziert wird. Ich ergänz­te, dass auf Bun­des­ebe­ne zwar die Arbeits­lo­sig­keit deut­lich zurück­ge­gan­gen ist, die Anzahl der Lang­zeit­ar­beits­lo­sen aber auf einem hohen Stand ver­harrt. Daher for­dern die Grü­nen eine akti­ve Arbeits­markt­po­li­tik, um den Betrof­fe­nen mit mög­lichst pass­ge­nau­en Hil­fen eine Chan­ce auf dem ers­ten Arbeits­markt zu geben – gege­be­nen­falls bes­ser in Teil­zeit als über­haupt nicht. Auch zum The­ma Woh­nungs­bau konn­te Lucha auf Akti­vi­tä­ten des Lan­des in Sachen Woh­nungs­bau ver­wei­sen und for­der­te zugleich eine stär­ke­re Rol­le des Bun­des ein. Wir Grü­ne wol­len, so führ­te ich wei­ter aus, den sozia­len Woh­nungs­bau aus­wei­ten und dafür steu­er­li­che Anrei­ze geben und genos­sen­schaft­li­che Model­le för­dern.

Wei­te­re The­men waren die Fami­li­en­hil­fe, die aus grü­ner Sicht stär­ker auf die Kin­der und nicht den Trau­schein der Eltern (Stich­wort Ehe­gat­ten­split­ting) aus­ge­rich­tet wer­den soll­te und der Fach­kräf­te­man­gel in der Pfle­ge.

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