Mit Pflegekräften und Bewohnern im Gespräch

03.09.2018

Besuch im DRK-Seniorenzentrum Neckarstift

Der DRK Kreis­ver­band Nür­tin­gen-Kirch­heim betreibt acht Alten­pfle­ge­hei­me. Das „Senio­ren­stift Neckar­stift“ mit 39 sta­tio­nä­ren und 10 Tage­pfle­ge­plät­zen befin­det sich in Nür­tin­gen-Neckar­hau­sen. Heu­te habe ich mir das Haus ange­schaut und mich mit dem Geschäfts­füh­rer der DRK-hei­me, der Ein­rich­tungs­lei­te­rin und der Ver­ant­wort­li­chen für die Qua­li­täts­si­che­rung Berufs­aus­bil­dung, Fach­kräf­te­si­che­rung und Qua­li­täts­si­che­rung unter­hal­ten. Auch Gesprä­che mit Bewoh­nern, ins­be­son­de­re dem Vor­sit­zen­den des Heim­bei­ra­tes, waren mög­lich. Dem schloss sich ein Rund­gang durchs Haus an.

Eine grö­ße­re Rol­le in den Gesprä­chen spiel­te die Beset­zung der Aus­bil­dungs­plät­ze. 50 Aus­zu­bil­den­de wären erfor­der­lich, 40 absol­vie­ren gera­de ihre Aus­bil­dung. Dar­un­ter befin­den sich 10 Geflüch­te­te, die selbst wäh­rend ihrer Aus­bil­dung nicht sicher vor Abschie­bung sind – obwohl sie als Fach­kräf­te drin­gend benö­tigt wer­den und die Ein­rich­tun­gen von guten Erfah­run­gen berich­ten.

Ein ande­res The­ma, auf das ich eben­falls bei jedem mei­ner Besu­che in Alten­hei­men ange­spro­chen wer­de, ist die Ver­pflich­tung, zukünf­tig aus­schließ­lich noch Ein­zel­zim­mer anzu­bie­ten. Dies ver­teu­ert die Pfle­ge­plät­ze und stellt nicht für alle Senio­rin­nen und Senio­ren, von denen vie­le nicht allei­ne sein wol­len, ein pas­sen­des Ange­bot dar.

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