Naturschutz als leidenschaftliches Thema der Grünen

02.09.2017

Unter­wegs im Natur­schutz­ge­biet „Eich­berg“

Gemein­sam mit Win­fried Kret­sch­mann, Robert Habeck und vie­len inter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern habe ich mich über das Natur­schutz­ge­biet „Eich­berg“ in Mus­berg infor­miert.

Am Über­gang der Fil­der in den Schön­buch befin­det sich das klei­ne Natur­schutz­ge­biet “Eich­berg” in Lein­fel­den-Ech­ter­din­gen, Stadt­teil Mus­berg. Am Hang gegen­über zeugt ein Ski­lift von alten Zei­ten, als die Win­ter noch halb­wegs zuver­läs­sig waren und genü­gend Schnee für den alpi­nen Ski­sport inklu­si­ve Schan­zen­sprin­gen boten. Im Natur­schutz­ge­biet erin­nern alte Eichen an noch län­ger zurück­lie­gen­de Zei­ten, als noch kein Gly­pho­sat und kei­ne Neo­ni­ko­tino­ide die bio­lo­gi­sche Viel­falt gefähr­de­ten. Unter sach­kun­di­ger Füh­rung von zwei Nabu-Ver­tre­tern wur­den Win­fried Kret­sch­mann (als Bio­lo­ge ohne­hin sach­kun­dig), dem Umwelt- und Ener­gie­mi­nis­ter Robert Habeck aus Schles­wig-Hol­stein, rund 60–70 Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, die sich vom Regen­wet­ter nicht abhal­ten lie­ßen, und mir Über­bli­cke in den geschütz­ten Lebens­raum sel­ten gewor­de­ner Tier- und Pflan­zen­ar­ten gege­ben.

In der dar­an anschlie­ßen­den öffent­li­chen Ver­an­stal­tung in der Esels­müh­le berich­te­te Win­fried Kret­sch­mann von sei­nem Besuch auf der Fahr­rad­mes­se “Euro­bike” in Fried­richs­ha­fen und der Not­wen­dig­keit einer Ver­kehrs­wen­de, um das Kli­ma zu schüt­zen. Und er erin­ner­te dar­an, dass frü­her die Autos nach län­ge­ren Fahr­ten von Insek­ten an der Wind­schutz­schei­be gerei­nigt wer­den muss­ten. Dass dem heu­te nicht mehr so ist, belegt den mas­si­ven Rück­gang der Flug­in­sek­ten. Damit fehlt vie­len Vögeln die Nah­rung.

Robert Habecks The­ma war vor allem die Ener­gie­wen­de mit dem Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gien und der Net­ze.

Und ich habe über eini­ge prä­gen­de Erleb­nis­se aus die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode berich­tet: So von mei­nen Besu­chen in den bei­den gro­ßen deut­schen Braun­koh­le-Tage­bau­ge­bie­ten, die mir deut­lich gemacht haben, dass aus Kli­ma­schutz­grün­den und zum Land­schafts­schutz aus der Koh­le­ver­stro­mung aus­ge­stie­gen wer­den muss. Und ich war recht häu­fig mit sach­kun­di­gen Per­so­nen in Streu­obst­wie­sen unter­wegs, um mir deren bio­lo­gi­sche Viel­falt erläu­tern zu las­sen – ein Grund für mich, inten­siv für Pro­duk­te aus regio­na­ler Erzeu­gung und fai­re Prei­se für nach­hal­tig ange­bau­te Lebens­mit­tel zu wer­ben!

 

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