Pofalla: Bundesregierung muss sich äußern

Pres­se­mit­tei­lung | 06.01.2014

Personalie Pofalla: Bundesregierung muss Klarheit schaffen

Zur Debat­te um einen mög­li­chen Wech­sel von Ex-Kanz­ler­amts­mi­nis­ter Ronald Pofal­la in den Vor­stand der Deut­schen Bahn AG erklärt Mat­thi­as Gast­el, Spre­cher für Bahnpolitik:

Es ist höchs­te Eisen­bahn, dass die amtie­ren­de Bun­des­re­gie­rung im Fall Ronald Pofal­la Klar­heit schafft. Der Ein­druck, hier könn­te im Staats­kon­zern Deut­sche Bahn ein bes­tens dotier­ter Ver­sor­gungs­pos­ten für einen Ex-Minis­ter geschaf­fen wer­den, scha­det dem öffent­li­chen Bild des Unter­neh­mens massiv.

Wir erwar­ten von der Bun­des­re­gie­rung und Ver­kehrs­mi­nis­ter Dob­rindt eine Klar­stel­lung, dass die Bun­des­re­gie­rung kei­nen Druck auf Per­so­nal­ent­schei­dun­gen der DB AG aus­übt. Noch 2009 hat der damals neue Bahn­chef Rüdi­ger Gru­be den Vor­stands­pos­ten für Wirt­schaft und Poli­tik bewusst abge­schafft, um das Poli­tik­lob­by­ing tie­fer zu hän­gen und sich vom Poli­tik­stil sei­nes Vor­gän­gers zu distan­zie­ren. War­um aus­ge­rech­net jetzt ein neu­er Chef-Lob­by­ist nötig sein soll, ist daher beson­ders erklärungswürdig.

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