Schenker ohne Gleisanschlüsse

23.02.2020

DB-Tochter leistet keinen Beitrag zur Verkehrswende

Dass Schen­ker, Toch­ter­un­ter­neh­men der Deut­schen Bahn (DB), kaum Gewin­ne abwirft, von denen das Kern­ge­schäft der DB nen­nens­wert pro­fi­tiert, wuss­ten wir bereits. Nun wis­sen wir zudem, dass Schen­ker weder in der Lage noch Wil­lens ist, mehr für die Ver­la­ge­rung von Gütern von der Stra­ße auf die Schie­ne zu unter­neh­men.

Alle 12 neu­en bzw. umfas­send erwei­ter­ten Logis­tik­stand­or­te in Deutsch­land set­zen aus­schließ­lich auf die Stra­ßen­an­bin­dung. Dar­un­ter sind die Stand­or­te in Ils­feld, Olden­burg, Nürn­berg und Ham­burg. Das zeig­te die Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf eine Anfra­ge von mir. Schen­ker ist und bleibt damit ein stra­ßen­af­fi­ner Logis­tik­kon­zern.
Wes­halb er den­noch wei­ter­hin unter dem Dach der Deut­schen Bahn ver­blei­ben soll bleibt ein Rät­sel. Wir wol­len, dass die Bahn kon­se­quent alles dar­an setzt, den Schie­nen­gü­ter­ver­kehr zu stär­ken.

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