Über 10.000 ausgefallene Fernzüge

Manch ein Fahr­gast war­tet ver­geb­lich auf sei­nen Zug.

14.02.2018

Ausfallquote bei 3,7 Prozent

Über Zug­ver­spä­tun­gen wird viel gespro­chen und die Deut­sche Bahn ver­öf­fent­licht dazu regel­mä­ßig ihre Daten. Aber wie sieht es mit Zug­aus­fäl­len aus?

Das hat­te ich die Bun­des­re­gie­rung gefragt. Dem­nach sind im Jahr 2017 rund 3,7 Pro­zent aller Zug­fahr­ten ent­we­der voll­stän­dig oder teil­wei­se aus­ge­fal­len. Das waren in Sum­me 10.507 Züge.

Am häu­figs­ten betrof­fen waren (in abstei­gen­der Häu­fig­keit) fol­gen­de Linen:

ICE-Linie 10 ICE-Linie 25 Ber­lin – Han­no­ver – NRW

ICE-Linie 25 Hamburg/Bremen – Würz­burg – Mün­chen

ICE-Linie 28 Ham­burg – Ber­lin –Leip­zig – Mün­chen

ICE-Linie 12 Ber­lin – Braun­schweig – Frankfurt/M – Schweiz

ICE-Linie 20 Ham­burg – Han­no­ver – Frankfurt/M – Schweiz

Mei­ne Kom­men­tie­rung:

Berufs­pend­ler war­ten im Durch­schnitt mehr als ein­mal pro Monat ver­geb­lich auf ihren Zug. Hin­zu kom­men Ver­spä­tun­gen im Bahn­ver­kehr. Mehr als jeder fünf­te Fern­ver­kehrs­zug war im ver­gan­ge­nen Jahr mit min­des­tens sechs Minu­ten ver­spä­tet. Da gibt es Ver­bes­se­rungs­po­ten­ti­al, das zugleich auch ein Poten­ti­al für die Gewin­nung zusätz­li­cher Fahr­gäs­te dar­stellt. Ein Ansatz­punkt ist die Erhö­hung der Ver­füg­bar­keit der Züge durch bes­se­re War­tun­gen und schnel­le­re Repa­ra­tu­ren.

 

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