Zukunftswerkstatt Grün

Human brain, artwork

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss ihrer drei­tä­gi­gen Klau­sur in Form einer Zukunfts­werk­statt hat die Bun­des­tags­frak­ti­on BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein umfang­rei­ches Posi­ti­ons- und Schwer­punk­te­pa­pier ver­ab­schie­det. Dar­in wer­den ein moder­nes Ein­wan­de­rungs­recht, eine Agrar­wen­de, mehr Kli­ma­schutz und ein neu­es Zeit­ver­ständ­nis gefor­dert. Im Papier wird zunächst die Poli­tik der Kanz­le­rin kri­ti­siert. Über die zen­tra­len Zukunfts­the­men des Lan­des, so die Ana­ly­se, wird längst nicht mehr dis­ku­tiert. Über der Gesell­schaft liegt Mehl­tau und mit der maxi­mal­gro­ßen Koali­ti­on wird Minia­tur­po­li­tik in Form von Flick­schus­te­rei betrie­ben. Die Grü­nen for­mu­lie­ren ihre Kri­tik an PEGIDA und einer Poli­tik der Aus­gren­zung. Die grü­ne Zukunfts­vi­si­on setzt auf ein soli­da­ri­sches Deutsch­land, das zusam­men­ge­hal­ten wird durch den Wert einer frei­heit­lich-demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung. Reflex­haf­te Straf­rechts­ver­schär­fun­gen nach den ter­ro­ris­ti­schen Anschlä­gen in Paris sind dafür nicht dien­lich und wer­den von uns Grü­nen zurück­ge­wie­sen. Wir Grü­nen wol­len Deutsch­land zu einem moder­nen Ein­wan­de­rungs­land machen. Dafür braucht es ein umfas­sen­des Kon­zept für die Auf­nah­me und Inte­gra­ti­on von Flücht­lin­gen. Wich­tig hier­für sind Erleich­te­run­gen beim Erwerb der deut­schen Spra­che und beim Zugang zum Aus­bil­dungs- und Arbeits­markt. Um den Bedarf an qua­li­fi­zier­ten Arbeits­kräf­ten zu decken, wol­len wir das Zuwan­de­rungs­ge­setz aus dem Jahr 2005 wei­ter­ent­wi­ckeln. Da wir die Art und Wei­se, wie heu­te in Deutsch­land Land­wirt­schaft betrie­ben wird, für öko­lo­gisch und ethisch schäd­lich hal­ten, ste­hen wir für eine Agrar­wen­de. Wir ver­fol­gen ein Aus­stiegs­sze­na­rio aus der Mas­sen­tier­hal­tung, wol­len den aus­ufern­den Anti­bio­ti­ka­ein­satz zurück­füh­ren und die Gen­tech­nik­frei­heit gewähr­leis­ten. Schließ­lich beschäf­tigt sich das Papier auch mit der „Zeit­po­li­tik“. Zeit ist ein knap­pes Gut. Arbeit, Aus- und Wei­ter­bil­dung, Fami­lie, bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment, Frei­zeit und Erho­lung wol­len mit­ein­an­der in Ein­klang gebracht wer­den. Dass dies nicht immer gelingt, zeigt die zuneh­men­de Anzahl an psy­chi­schen Erkran­kun­gen. Wir Grü­nen tre­ten ein für eine fai­re und gleich­be­rech­tig­te Auf­tei­lung die­ser Auf­ga­ben zwi­schen den Geschlech­tern. Und wir wol­len neue Fami­li­en- und Arbeits­zeit­mo­del­le ermög­li­chen. Das gesam­te Papier kann hier nach­ge­le­sen wer­den: http://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/media/gruenebundestag_de/fraktion/beschluesse/zukunftswerkstatt-gruen.pdf

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