Zum Tag der Pressefreiheit 2016

Mein Kom­men­tar zum Tag der Pres­se­frei­heit am 03.05.2016

Ob sie glo­ba­le Skan­da­le wie die Pana­ma Papers auf­deckt oder kri­tisch über loka­le Ereig­ni­se berich­tet, eine unab­hän­gi­ge Pres­se ist immer und über­all von Nöten. Ihre Frei­heit ist ein hohes Gut, von dem alle pro­fi­tie­ren, die für Rechts­staat­lich­keit und Demo­kra­tie ein­tre­ten. Doch sie ist unter stän­di­ger Bedro­hung.
In Deutsch­land stie­gen zuletzt die Angrif­fe von Rechts auf Jour­na­lis­tin­nen und Jour­na­lis­ten. Wei­tet man den Blick wird die Lage noch düs­te­rer: Die neue pol­ni­sche Regie­rung ver­sucht ziel­stre­big die Unab­hän­gig­keit der öffent­lich-recht­li­chen Medi­en ein­zu­schrän­ken und in Ägyp­ten wer­den Repor­te­rin­nen und Repor­ter ver­haf­tet, eini­ge gefol­tert und die Pres­se­frei­heit somit im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes mit Füßen getre­ten.
All dies führt uns deut­lich vor Augen, dass wir unab­hän­gi­gen Jour­na­lis­mus nicht als selbst­ver­ständ­lich anse­hen kön­nen. Der heu­ti­ge Tag erin­nert uns dar­an, dass Pres­se­frei­heit ein hohes Gut ist – unab­hän­gig davon, ob auf glo­ba­ler oder loka­ler Ebe­ne.”

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