Kurz & Knapp – Ausgabe 2

27.02.2020

Infos aus der Verkehrspolitik

Die zwei­te Aus­ga­be von „Kurz & Knapp“! Mit die­sem neu­en, unre­gel­mä­ßig erschei­nen­den Medi­um infor­mie­re ich meist unkom­men­tiert über Neu­ig­kei­ten aus der Ver­kehrs­po­li­tik. Die­se kön­nen als Hin­ter­grund­in­fo oder Anre­gung für wei­ter­ge­hen­de Bericht­erstat­tun­gen genutzt wer­den.

 

Digi­ta­li­sie­rung der Auto­bah­nen wür­de 12 Mil­li­ar­den kos­ten

Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Scheu­er lehnt eine gene­rel­le Höchst­ge­schwin­dig­keit auf Auto­bah­nen ab. Er ver­weist ger­ne dar­auf, dass er auf die digi­ta­le Ver­kehrs­len­kung setzt. Ich habe gefragt, wel­cher Stre­cken­an­teil des Auto­bahn­net­zes bereits über Stre­cken­be­ein­flus­sungs­an­la­gen ver­fügt und was die Aus­stat­tung aller Auto­bah­nen kos­ten wür­de. Ant­wort: Es sind 11 Pro­zent und es wären Inves­ti­tio­nen in Höhe von etwa 12 Mil­li­ar­den Euro erfor­der­lich.

So lau­tet die Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf eine Fra­ge von mir, die sich hier nach­le­sen lässt: Mündl. Fra­ge Stre­cken­be­ein­flus­sungs­an­la­gen an Auto­bah­nen

 

Gäu­bahn I: Rei­se­zeit­ver­kür­zung, Aus­bau, Aus­fäl­le und Pünkt­lich­keit

Die Ant­wor­ten der Bun­des­re­gie­rung auf eine Klei­ne Anfra­ge geben hier­über Aus­kunft.

Die voll­stän­di­ge Klei­ne Anfra­ge ist hier zu fin­den: KA Gäu­bahn Febru­ar 2020

 

Gäu­bahn II: Nach­fra­ge zur fak­ti­schen Auf­kün­di­gung des Ver­trags von Luga­no

Ich hat­te gefragt, wann die Öffent­lich­keit dar­über infor­miert wur­de, dass das Ziel einer Rei­se­zeit­ver­kür­zung zwi­schen Stutt­gart und Zürich auf 2:15 Stun­den (Ver­trag von Luga­no) nicht mehr ver­folgt wird. Die Bun­des­re­gie­rung ant­wor­te auf die­sen Fra­ge­teil gar nicht.

Die Nicht-Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf mei­ne Fra­ge ist hier zu fin­den: Schriftl. Fra­ge Auf­ga­be Rei­se­zeit­ver­kür­zung auf 2.15 h und bau­li­che Maß­nah­men

 

Schen­ker ohne Gleis­an­schlüs­se

Alle neu­en bzw. umfas­send erwei­ter­ten Logis­tik­stand­or­te der DB-Toch­ter Schen­ker in Deutsch­land set­zen aus­schließ­lich auf die Stra­ßen­an­bin­dung.

Die Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf mei­ne Fra­ge ist hier zu fin­den: Schriftl. Fra­ge Bahn­an­schlüs­se bei Schen­ker

 

Stutt­gart 21: 0 statt 564 Mio. Euro des Bun­des an Bedarfs­plan-Gel­dern

Wegen hoher EU-För­der­mit­tel schrumpft die Fest­be­trags-Kos­ten­be­tei­li­gung des Bun­des auf 0 Euro. Ursprüng­lich waren hier­für 564 Mil­lio­nen Euro an Bedarfs­plan­mit­teln vor­ge­se­hen. Weil sich die­ser jedoch um EU-Mit­tel­zah­lun­gen ver­rin­gert, muss die DB sogar Geld an den Bund zurück­zah­len. Der Bund betei­ligt sich nur noch aus den GVFG- und LuFV-Töp­fen.

Die Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf mei­ne Fra­ge ist hier zu fin­den: Schriftl. Fra­ge Zeit- und Kos­ten­ent­wick­lung

 

Stutt­gart Haupt­bahn­hof: S‑Bahnen wei­chen häu­fig von unten nach oben aus

Grund­sätz­lich nut­zen die S‑Bahnen den Haupt­bahn­hof tief. Doch in den letz­ten Jah­ren nut­zen sie deut­lich häu­fi­ger den Haupt­bahn­hof oben.

Genaue Zah­len und Ursa­chen wur­den hier zusam­men­ge­fasst: https://www.matthias-gastel.de/s‑bahnen-weichen-in-stuttgart-nach-oben-aus/

 

Per­so­nal­ent­wick­lung in den Stell­wer­ken

Die DB Netz AG beschäf­tigt aktu­ell über 14.000 Mit­ar­bei­ten­de (umge­rech­net in Voll­zeit) in ihren Stell­wer­ken. Davon ist in den nächs­ten fünf Jah­ren mit 2.900 alters­be­ding­ten Abgän­gen zu rech­nen.

Die Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf mei­ne Fra­ge ist hier zu fin­den: Mündl. Fra­ge Per­so­nal­en­trwick­lung in den Stell­wer­ken

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