Kurz & Knapp – Ausgabe 7

14.12.2020

Kurz & Knapp – Infos aus der Verkehrspolitik

Die sieb­te Aus­ga­be von „Kurz & Knapp“! Mit die­sem noch immer neu­en, unre­gel­mä­ßig erschei­nen­den Medi­um infor­mie­re ich meist unkom­men­tiert über Neu­ig­kei­ten aus der Ver­kehrs­po­li­tik. Die­ses For­mat kann als Hin­ter­grund­in­fo oder Anre­gung für wei­ter­ge­hen­de Bericht­erstat­tun­gen genutzt werden.

Für den Bau von Stutt­gart 21 waren zum 2. Quar­tal 2020 5,7 Mrd. Euro ver­trag­lich gebun­den. Davon waren 4,4 Mrd. € bereits abge­flos­sen. Die Bun­des­re­gie­rung geht nach wie vor davon aus, dass der Kos­ten­rah­men von 8,2 Mrd. € ein­ge­hal­ten wird.

Die Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf mei­ne Fra­ge ist hier zu fin­den: Mündl. Fra­ge Mit­tel­ab­fluss bis Mit­te 2020

Koh­len­di­oxid als Kühl­mit­tel in Lkw belas­tet das Kli­ma nicht zusätz­lich, die weit ver­brei­te­ten flu­o­rier­ten Treib­haus­ga­se hin­ge­gen sehr stark. Ob sich CO2-Kühl­sys­te­me lärm­re­du­zie­rend ein­set­zen las­sen kann die Bun­des­re­gie­rung hin­ge­gen nicht beantworten.

Die Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf mei­ne Fra­ge ist hier zu fin­den: Schriftl. Fra­ge CO2 als Kühl­mit­tel in Lkw

Im Novem­ber und damit vor dem Fahr­plan­wech­sel sol­len die Signal­punk­te an der Neu­bau­stre­cke Mün­chen – Ber­lin ver­setzt wer­den, um die Zug­ha­ken­grenz­last zu erhö­hen und Güter­zü­gen die Stre­cken­nut­zung zu ermög­li­chen. Tras­sen­an­mel­dun­gen lie­gen jedoch nach wie vor nicht vor. In die Wirt­schaft­lich­keits­be­rech­nun­gen der Neu­bau­stre­cke waren Güter­zü­ge ein­kal­ku­liert worden.

Die Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf mei­ne Fra­ge ist hier zu fin­den: Schriftl. Fra­ge SGV Mün­chen – Ber­lin erneu­te Fra­ge Okt. 2020

Die Bun­des­re­gie­rung beab­sich­tigt, Trä­ger der Stra­ßen­bau­last die Ent­wid­mung still­ge­leg­ter Bahn­an­la­gen bean­tra­gen zu lassen.

Die Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf mei­ne Fra­ge ist hier zu fin­den: Schriftl. Fra­ge Stil­le­gung durch Straßenbaulastträger

Es gelingt dem Eisen­bahn­bun­des­amt (EBA) nur sehr unzu­rei­chend, sei­ne Stel­len für den Bereich Anhörung/Plangenehmigung/Planfeststellung von Schie­nen­we­gen zu beset­zen. Aktu­ell sind nur 76 Pro­zent der hier­für vor­ge­se­he­nen Stel­len besetzt. Da wun­dert es nicht, dass die Anzahl abge­schlos­se­ner Plan­ver­fah­ren sinkt statt zu steigen.

Die Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf mei­ne Fra­ge ist hier zu fin­den: Mündl. Fra­ge Per­so­nal­en­trwick­lung und Plan­ver­fah­ren im EBA bis 2020

Die Güter-Trans­port­men­gen zwi­schen Chi­na und Euro­pa wach­sen ins­be­son­de­re auf dem Schienen‑, lei­der aber auch auf dem Stra­ßen­weg. Von 2019 bis Ende Okto­ber 2020 stie­gen sie bei der Bahn um 28 Pro­zent, auf der Stra­ße jedoch (aus­ge­hend von gerin­gen Men­gen) um Fak­tor 58! Dabei mischt inzwi­schen auf DB Schen­ker mit, wenn­gleich in „gering­fü­gi­gem Umfang in Ausnahmefällen“.

Die Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf mei­ne Fra­ge ist hier zu fin­den: Schriftl. Fra­ge Sei­den­stra­ße Chi­na – Europa

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